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Hundeforum Der Hund
Zerri

Labrador frisst alles - wie abgewöhnen - Maulkorb als Hilfe?

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Hallo,

nun seit Dezember 2017 ist Marley ja Teil unsrer Familie.

Er ist ein Labrador Rüde, welcher bald 2 Jahre alt wird. Bereits im Alter von 6 Monaten wurde er von den Vorbesitzern kastriert.

Und unser Problem aktuell ist, dass er alles frisst und wir schon wie lange am üben und trainieren sind, dass er dies unterlässt, aber nichts früchte trägt.

Denn er kann sich quasi selbst belohnen. Ist er im Hof alleine findet er immer irgendwo Katzenkot, da wir hier viele Streuner haben...

Da stürzt er sich drauf als gäbe es kein morgen mehr.

Wollen wir uns irgendwo hinsetzen draußen fängt er an mit Gras fressen, Holz fressen, Mirabellen, Äpfel, Kot egal von welchen Tieren usw.!!!

Er findet auch wirklich alles, selbst auf mehreren Metern riecht er Brötchen usw wo eben von den Menschen hingeworfen werden...

 

Es ist nichts vor ihm sicher.

Eigentlich müsste man ihm non stop hinterherlaufen und schauen ob er nicht gerade irgendwo was finden könnte :(

Das führt dann eben auch dazu, dass er manchmal auch beim Zimmer meiner Schwester bereits Milchschnitte mitsamt der Plastikverpackung gefuttert hat.

 

Wir sind echt einfach nur noch genervt.

Denn auf ein normales "aus" oder "nein" reagiert er überhaupt nicht.

Das haben wir mit Leckerlis und dem "ja" und "nein" Spiel zwar schon trainiert, aber bis heute fruchtet das einfach nicht.

 

Draußen ist er entweder auf der Suche nach Futter oder aber auf der Suche nach Wildspuren.

Es interessiert ihn eben einfach nichts anderes. Ab und an spielt er mit unsrem Ersthund, aber auch das wird dann schnell langweilig und dann ist die Nase auf dem Boden und es wird gesucht ob es nicht irgendwo was zu fressen gibt...

 

Er wird mittlerweile nur noch 1x am Tag gefüttert. Wir füttern roh.

 

Jetzt ist eben die Frage, wie kann man das ganze noch trainieren?

Was gibt es da noch für Möglichkeiten?

Wir sind momentan am überlegen ihm wirklich einen Maulkorb anzuziehen, damit er einfach kein Erfolgserlebnis mehr hat.

Wir müssen mit beiden Hunden gleichzeitig spazieren gehen und ich habe momentan nur noch die augen auf Marley gerichtet, aber sehr oft kann ich gar nicht schnell genug sein, wie er irgendwas im Maul hat.

 

Sowas verfressenes wie ihn habe ich noch nicht erlebt.

Unser Ersthund ist ebenso ein Labrador, aber hier konnten wir eben von klein auf agieren und von anfang an ihm beibringen das er vom Boden draußen nix aufzunehmen hat.

 

Wir sind mit unsrem Latein langsam am Ende.

Hier vor Ort in einer Hundeschule wurde nur gesagt, dass es eben so sei bei Labbis und man da eben nichts machen könnte, schon gar nicht wenn diese kastriert sind.

 

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scheint Labitypisch zu sein :( ,wir haben auch einen, andere labibesitzer haben das gleiche Problem

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Leider hört man das von ganz vielen Labradorbesitzern und dazu auch diverse Schauergeschichten über Gegenstände, die da verschluckt und dann herausoperiert werden müssen. Es ist also nicht nur ein mühsames, sondern auch ein potentiell gefährliches Verhalten!

Ich habe immer mal wieder gelesen/gehört, dass Labradore kaum oder gar kein Sättigungsgefühl kennen - eine schreckliche Vorstellung, dass diese Hunde immer Hunger verspüren und nie satt werden... ob es daher klug ist, einen solchen Hund nur noch einmal am Tag zu füttern, weiss ich nicht. Ich würde wohl eher mehrmals füttern und die einzelnen Portionen mit Gemüse und notfalls auch mit Futterzellulose aufpimpen, um eine gewisse Sättigung zu erreichen. Und ja, draussen würde ich ihm einen Maulkorb anziehen - nach entsprechendem Training.

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(bearbeitet)

Emma ist auch eine Fressmaschine und hat da auch schon so ihre Probleme damit bekommen (-> Silage gefressen, stand kurz vor OP). Sie ist jetzt bald 8 Jahre und das Grundproblem hat sich nicht grundsätzlich verändert. Im freien Gelände trägt sie meist einen Maulkorb, wenn sie frei läuft, gefüttert wird sie 2x täglich und zwischendurch bekommt sie von ihrer Ration einbehaltenes Trockenfutter, ist natürlich nix gegen eine Katzenpraline oder einen verfaulten Fisch. Seit einiger Zeit trainieren wir den Befehl "nur Riechen" und er klappt immer besser. Wenn ich merke, sie möchte mehr als "nur Riechen", dann ziehe ich ganz leicht an der Leine und sie hört sofort. Manchmal ergänze ich den Befehl noch durch "nicht Fressen". Gut ist bei Emma, dass sie nur Fressbares frisst, also keine Stofftiere, Bälle, Steine,.... Gefährlich wird's, wenn ich sie auf reduzierte Kost setze, dann schnüffelt und sucht sie extrem.

 

Emma bekommt viel Gemüse und Obst: rote Paprika, Bananen, Äpfel, Birnen, Kohlrabi (gibt es leider in Portugal nicht)... alles roh

 

Das sind einfach die Freuden eines Labradorbesitzers.

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