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Hundeforum Der Hund
NessiChan

Mache ich zu wenig mit ihr?

Empfohlene Beiträge

Nun, ich kenn mich nicht aus mit Chis, für mich ist es hoffentlich einfach ein Hund, kein Accessoire.

Ich finde aber gerade ängstliche Hunde sollten rechtzeitig die Welt kennen lernen, nette Begegnungen etc haben, wann soll er es denn lernen, dass die Welt gross und soannend ist?

15min sind mE für jeden Hund zuwenig, die Tage sind für kleine Hunde ja nicht kürzer als für grosse.

 

Und nur weil der Freund jetzt Exfreund ist, muss er ja nicht unrecht haben.

 

Der Typ, der diese 5min Regel erfunden hat, hat es bestimmt nicht so gemeint.

 

Aber ok, ich bin jetzt still, 

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Nun, ich denke einfach, wenn ein Chi 1 km läuft, ist das eine andere Action als wenn die gleiche Strecke von einem Podencowelpen zurückgelegt wird.

Es ist selbstverständlich richtig, dass er jetzt alles kennen lernen sollte. Ist es aber ein unsicherer Hund, sollte man dieses langsamer angehen, als z.B. bei einem Terrierwelpen, der sich eh fragt "was kostet die Welt" und sich in alles Neue quasi reinstürzt.

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Deshalb rede ich nicht von Kilometern, sondern von Minuten. 

Ich meine auch nicht, dass der Hund überfordert werden soll, aber alles kennenlernen, zum Teil auch nur auf Distanz.

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@Nebelfrei  ich versuche es immer Stück für Stück sie an andere Dinge zu gewöhnen. Leider sind die Hunde hier in der Gegend meist große Hunde, wo sie dann Angst hat, aber auch wenn sie keine Angst hätte lässt keiner einen großen Hund an sie ran, da die Besitzer wohl selbst Angst haben, dass irgendetwas passiert. Letztens sind wir einem größeren Welpen begegnet und Caity wollte mit ihr spielen nur wusste der Besitzer, dass sein Welpe immer mit den Pfoten aufstampft und hat sie dann nicht spielen lassen. Caity hat sich natürlich aufgeregt, weil sie nicht spielen konnte. Ist echt schwer hier kleine Hunde zu finden, wo die Besitzer auch der Meinung sind, dass deren Hunde so erzogen sind, dass man sie auch spielen lassen kann.

 

Sie hat schon vieles kennengelernt: Züge,Straßenbahnen, Autos, Pferde,Katzen, Innenstadt, Parks, Menschen von Groß bis Klein sowie Hunde in allen Größen, verschiedene Geräusche, Wälder

 

Ich denke das ist schon mal eine gute Auswahl. Sie ist sehr neugierig und spielt gerne, ist aber auch total kuschelig. Andere Hunde versucht sie auch meist zum Spielen zu animieren, aber gerade wenn es größere sind hat sie dann schon etwas Angst, aber versucht halt immer wieder zu spielen. Sie ist mit 6 Geschwistern groß geworden und musste sich halt immer beweisen. Ich sehe aber auch, dass sie eher die Besitzer von den Hunden begrüßt, anstatt den Hund :D Der Hund ist für sie da zweitrangig im ersten Moment und besonders Kinder mag sie.

 

Edit: Ach ja, mein Freund ist mein Ex-Freund, weil er keinen Hund akzeptiert in seinem Leben und ich nicht ohne Hund leben möchte.

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vor 40 Minuten schrieb NessiChan:

@Nebelfrei  ich versuche es immer Stück für Stück sie an andere Dinge zu gewöhnen. Leider sind die Hunde hier in der Gegend meist große Hunde, wo sie dann Angst hat, aber auch wenn sie keine Angst hätte lässt keiner einen großen Hund an sie ran, da die Besitzer wohl selbst Angst haben, dass irgendetwas passiert. Letztens sind wir einem größeren Welpen begegnet und Caity wollte mit ihr spielen nur wusste der Besitzer, dass sein Welpe immer mit den Pfoten aufstampft und hat sie dann nicht spielen lassen. Caity hat sich natürlich aufgeregt, weil sie nicht spielen konnte. Ist echt schwer hier kleine Hunde zu finden, wo die Besitzer auch der Meinung sind, dass deren Hunde so erzogen sind, dass man sie auch spielen lassen kann.

 Deswegen bin ich gegen das züchten sowohl superkleiner als auch supergroßer Rassen und für "Einheitsgröße", so ab 30/40cm-80/90cm Schulterhöhe.

Klar würden damit viele Rassen wegfallen, aber je mehr ich hier im Forum lese und auch draußen mitbekomme, desto überzeugter bin ich von meiner Meinung. Für die Hunde wär's eh besser. Das war jetzt OT, fiel mir bei der Schilderung aber mal wieder auf.

 

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Mir kommt das im Gesamten auch zu wenig vor.

Die Endgröße ist ja letztendlich egal.

Muskeln und Gelenke brauchen schon etwas mehr Bewegung, um sich vernünftig entwickeln zu können.

 

Und gerade jetzt ist deine Kleine in einer Phase, die für den Rest ihres Lebens bestimmen wird, wie sie z. B. mit stressigen Situationen klar kommt.

 

Zumindest hier war das Wetter bis gestern so, dass man sich einfach mal für 2 Stunden in ne Wiese setzen konnte.

Hund laufen lassen, ihm Nähe geben, wenn er müde wird usw.

 

Ich stelle immer wieder fest, dass die meisten Menschen mit ihrem Welpen vor die Tür gehen, damit er "was erlebt"

Viel wichtiger finde ich, dass ein Hund auch einfach mal erlebt, dass nix passiert :)

In meinem Freundeskreis habe ich gerade ganz nah das Aufwachsen eines (Rotti-) Welpen erlebt.

Der war ständig dabei, konnte aber seine Aktivität selber bestimmen.

Der Hund ist nun 7 Monate alt und alle Welt ist begeistert, wie tiefentspannt er ist.

Klar sagt er zu einem Spiel mit Artgenossen nicht nein, wenn er gerade raus kommt und es sich anbietet.

Genauso legt er sich aber einfach hin, wenn er eben keinen Bock hat.

 

Ein Hund muss auch lernen, seine eigenen Grenzen zu kennen.

 

Und 30 Minuten am Tag + pinkeln erscheint mir dafür deutlich zu wenig.

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vor 15 Minuten schrieb Tina+Sammy:

Mir kommt das im Gesamten auch zu wenig vor.

Die Endgröße ist ja letztendlich egal.

Muskeln und Gelenke brauchen schon etwas mehr Bewegung, um sich vernünftig entwickeln zu können.

 

Und gerade jetzt ist deine Kleine in einer Phase, die für den Rest ihres Lebens bestimmen wird, wie sie z. B. mit stressigen Situationen klar kommt.

 

Zumindest hier war das Wetter bis gestern so, dass man sich einfach mal für 2 Stunden in ne Wiese setzen konnte.

Hund laufen lassen, ihm Nähe geben, wenn er müde wird usw.

 

Ich stelle immer wieder fest, dass die meisten Menschen mit ihrem Welpen vor die Tür gehen, damit er "was erlebt"

Viel wichtiger finde ich, dass ein Hund auch einfach mal erlebt, dass nix passiert :)

In meinem Freundeskreis habe ich gerade ganz nah das Aufwachsen eines (Rotti-) Welpen erlebt.

Der war ständig dabei, konnte aber seine Aktivität selber bestimmen.

Der Hund ist nun 7 Monate alt und alle Welt ist begeistert, wie tiefentspannt er ist.

Klar sagt er zu einem Spiel mit Artgenossen nicht nein, wenn er gerade raus kommt und es sich anbietet.

Genauso legt er sich aber einfach hin, wenn er eben keinen Bock hat.

 

Ein Hund muss auch lernen, seine eigenen Grenzen zu kennen.

 

Und 30 Minuten am Tag + pinkeln erscheint mir dafür deutlich zu wenig.

Die 30 Minuten beziehen sich auf "am Stück laufen". Wenn wir in den Park gehen sind wir deutlich länger draußen, damit sie erkunden und spielen kann. Vielleicht hast du mich da falsch verstanden? Ich hab sie anfangs auch immer mitgenommen, wenn ich in die Stadt musste, weil ich sie ja nicht allein lassen konnte. Jetzt kann ich sie schon 1-2 Stunden allein lassen, weil ich ja auch irgendwann mal einkaufen muss. Draußen nimmt sie sich auch mal einen Stock und legt sich hin und knabbert dran. Daran merke ich dann aber auch, dass sie etwas kaputt ist nach ca. 10-15 Minuten draußen spielen. Ich möchte halt das gesunde Mittelmaß finden, damit ich nicht irgendwann einen aufgedrehten Hund habe, der nur zappelt, weil er zu viel bespaßt wurde, verstehst du? Weiß halt nur noch nicht, was richtig ist.

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Ja, dann habe ich dich tatsächlich falsch verstanden.

Ich hab es so aufgefasst, als wären die etwas längeren Ausflüge die Ausnahme gewesen :)

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Verlass dich auf dein Gefühl. Damit liegst du nicht falsch, denke ich, da du ja beobachtest, wie dein Hund reagiert.

 

Draußen, wenn der Hund unsicher ist, ihm Schutz geben.

Bei meinem 4 kg Hund habe ich in der Welpenzeit und in den folgenden Monaten den Fehler gemacht, ihn zu wenig zu schützen. Es war mein erster Kleinhund und ich dachte, er soll ein "richtiger" Hund sein, kein Schoßhund und soll sich selbst auseinander setzen, ich nehme sie nicht hoch. Rückblickend war das ein Fehler. Sie fühlte sich wohl in bestimmten Situationen der Sache/ dem anderen Hund ausgeliefert.

Heute nehme ich sie hoch, ich biete es ihr an, sehr oft kommt sie dann und will hoch. Das beruhigt sie und ich finde es für uns eine gute Lösung bei Überforderung in einer Situation. Stellt sich dann heraus, dass alles ganz harmlos ist (in Augen des Hundes), kommt sie auch wieder runter. Sie soll ja selbst dann doch ihre Erfahrungen machen. Und selbst auch lernen/ Strategien entwickeln, wie sie mit etwas umgeht, ohne einen hysterischen Anfall zu bekommen.

 

Da ich damals auch noch größere Hunde hatte, ist mein Welpe allerdings schon in der ersten Zeit sehr viel rum gekommen. War sie müde, habe ich sie getragen. Kam aber nur sehr selten vor, sie hatte sehr schnell eine enorme Ausdauer.

 

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vor einer Stunde schrieb gatil:

Verlass dich auf dein Gefühl. Damit liegst du nicht falsch, denke ich, da du ja beobachtest, wie dein Hund reagiert.

 

Draußen, wenn der Hund unsicher ist, ihm Schutz geben.

Bei meinem 4 kg Hund habe ich in der Welpenzeit und in den folgenden Monaten den Fehler gemacht, ihn zu wenig zu schützen. Es war mein erster Kleinhund und ich dachte, er soll ein "richtiger" Hund sein, kein Schoßhund und soll sich selbst auseinander setzen, ich nehme sie nicht hoch. Rückblickend war das ein Fehler. Sie fühlte sich wohl in bestimmten Situationen der Sache/ dem anderen Hund ausgeliefert.

Heute nehme ich sie hoch, ich biete es ihr an, sehr oft kommt sie dann und will hoch. Das beruhigt sie und ich finde es für uns eine gute Lösung bei Überforderung in einer Situation. Stellt sich dann heraus, dass alles ganz harmlos ist (in Augen des Hundes), kommt sie auch wieder runter. Sie soll ja selbst dann doch ihre Erfahrungen machen. Und selbst auch lernen/ Strategien entwickeln, wie sie mit etwas umgeht, ohne einen hysterischen Anfall zu bekommen.

 

Da ich damals auch noch größere Hunde hatte, ist mein Welpe allerdings schon in der ersten Zeit sehr viel rum gekommen. War sie müde, habe ich sie getragen. Kam aber nur sehr selten vor, sie hatte sehr schnell eine enorme Ausdauer.

 

Und wenn sie z.b. stehen bleibt, weil sie abends Menschen oder Hunde hört und zittert? Sollte ich sie dann auch hochnehmen? Ich warte dann meist , weil sie nicht weiterlaufen will und wenn sie nach ein paar Minuten immer noch nicht kommt rufe ich sie und meist läuft sie dann auch weiter. So zieht sich dann die Abendrunde.

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