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Hundeforum Der Hund
matildaschnäuzle

Narkoserisiko bei Strahlentherapie - hat jemand Erfahrung mit vielen Narkosen?

Empfohlene Beiträge

Hallo Ihr Lieben,
unsere Süße hatte leider mit 5 Jahren ein Weichteilsarkom und 2 Onkologen (darunter 1 aus der Hofheimer Klinik) halten unabhänig voneinander eine kurative Bestrahlung der operierten Stelle mit 18 Sitzungen für tatsächlich langjährige Heilung versprechend. Wir sind drauf und dran das zu machen, haben aber total Angst, daß von den vielen Narkosen ('kurz', nach 1 Stunde ist die komplette Prozedur inkl. Aufwachen vorbei) Folgeschäden zurückbleiben könnten und unsere Wundervolle nicht mehr die Alte ist.

Hat jemand von Euch Erfahrungen mit Bestrahlungsnarkosen bei seinen Hunden? Wie haben Eure Hunde die Narkosen vertragen? Ist Euch eine Verwirrtheit oder ähnliches aufgefallen und ging das vorüber? Waren Eure Hunde 'die alten' nach der ganzen Prozedur? Es gibt ja nur Infos zu Risiken bei Menschen und die sind durchaus beängstigend (Studien gibt es anscheinend fast keine - selbst 'seriöse' Nachrichtenmagazine, also keine Verschwörungstheoretiker, unken, daß deutlich negative Ergebnisse womöglich nicht gewollt sind und deshalb gar nicht erst große Studien erfolgen).

Von den Brandwunden wissen wir, wir würden das auch nur machen weil die Statistiken sagen ca. 90 % Heilungschance mit Bestrahlung in dem Fall.

(Der Tumor ist ein peripherer Nervenscheidentumor Grad 1 von 3, wurde entfert, aber 'Ränder nicht im Gesunden', was heißt, daß mikroskopische Reste zurückgeblieben sind, Rezidivrisiko liegt bei 40%.)
Wir machen auch Alternativmedizin, aber wir würden uns große Vorwürfe macchcen, wenn bei so einer guten Prognose mit Bestrahlung wir das nicht machen und dann kommen Metastasen (stat. Risiko ca. 10%).
Wir sind sehr dankbar, wenn Ihr Eure Erfahrungen in der Hinsicht mit uns teilt!
Claudia

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Hier wird über eine Bestrahlungstherapie nach einer Tumorbehandlung berichtet

Da gab es auch noch einen Thread zur Bestrahlung- ich glaube, daß da zwar nicht infusionsunterstützte oder Inhalationsnarkosen (beides gilt als sanftere Narkose) erwähnt werden, aber trotzdem kann man da glaube ich nachfragen.

 

 

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Wenn Dir Hofheim die Bestrahlung empfiehlt, würde ich das wirklich in Betracht ziehen.

Wo kommst Du her, vielleicht 'ne zweite Meinung von der Kalbacher Klinik?

 

Ob Bestrahlung ja oder nein ist letzlich Deine Entscheidung. Wenn es hoffnunglos ist, bekommt man es auch gesagt...

 

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Vielen Dank schonmal für die Hinweise und den Link hab ich mir gleich angesehen.

Wir sind in Berlin und jeweils einer von uns muß sich für die Bestrahlung in München einquartieren, aber zum Glück ist die Uniklinik direkt am Englischen Garten, wenigstens Grün in der Nähe.

Es gibt eine recht gute Prognose bei Bestrahlung für Matilda.

Falls jemand noch weitere Erfahrungen weiß, freuen wir uns sehr 😁

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Hallo, kurzes Update - die Narkosen bei der ST sind lt. Arztaussage 'kurz und oberflächlich', der Hund ist wenige Minuten komplett weg. Also nicht vergleichbar mit langen, tiefen Narkosen. Das hat uns ein klein wenig beruhigt.

 

Eine Frau, die ihren Hund zur Strahlentherapie begleitend homöopathisch behandelt hat, sagte mir,daß die Ärzte waren erstaunt, wie gut der Hund die Narkosen wegsteckt. Sie hatte etwas Homöopathisches direkt zum Ausleiten gegeben, das sie dem Hund direkt nach dem Aufwachen nach jeder Narkose schon von den Helfern auf der Station hat geben lassen.

 

Meine TCM Tierärztin, bei der ich aber erst seit 2 Wochen bin, hat mir noch Radium bromatum wegen den Strahlen mitgegeben falls wir die S.T. machen lassen. Auch hat sie mir etwas homöopathisches (was ich nicht lesen kann, sorry) für nach der Narkose mitgegeben gegen Übelkeit. Ich denke ein Behandler, der sich gut mit Homöopathie auskennnt, wird wissen, welche Mittel da die richtigen sind.

 

gegen die Verbrennungen: Auf der Seite Aromapraxis.de unter Anwendungen haben wir ein wohl sehr gutes Salbenrezept mit Aloe Vera und Sanddorn gegen die Verbrennungen entdeckt, die bei der Strahlentherapie meist auftreten mit folgenden Zutaten:

 

- Bio-Niauliöl (Melaleuca quinquenervia/viridiflora) ca. 1prozentig

- Sanddornfruchtfleisch-Öl (Hippophae rhamnoies) ca 1-2prozentig (kann auch mehr ein, macht aber starke Flecken in weiße Wäsche)

- Bio-Lavendelöl (Lavandula angustifolia) ca 1prozentig

- Aloe Vera (aloe barbadensis) nur als naturreines Gel ohne reizende Konservirungsstoffe oder chemische Carbomere) für die betroffenen Stellen im Pumpspender (von Pharmos oder Santaverde) zum Einnehmen als Saft in jedem Bioladen und Reformhaus

 

Dazu soll man Johanniskrautöl verwenden - ich würde das aber keinesfalls während der Bestrahlung mit Johanniskrautöl anwenden, da Johanniskraut die Lichtsensitivität der Haut erhöht und evtl. für Bestrahlungsschäden anfälliger machen könnte. Nachher ja, hilft ja auch bei Sonnenbrand. Man kann auch Olivenöl in Bioqualität nehmen. 

 

Rezept:

10 ml Olivenöl oder Johanniskrautmazerat

5 Tropfen Sanddornöl

3 Tropfen Niaouliöl (M. quinqenervia, M. viridiflora)

1-3 Tropfen Lavendelöl (L.angustifola)

 

"alle Zutaten müssen recht neu und nicht oxidiert sein, also keinesfalls älter als ein Jahr. Es gibt nicht 'das' Rezept, das sind grobe Angaben. Alle Zutaten sind hoch verträglich.

Man reibt diese Mixtur zwei bis drei Wochen vor der Bestrahlung ganz sanft ein, eventuell auchdie Stellen drumherum falls der Arzt die Applikation nicht wünscht. An den Bestrahlungstagen selst könnte die Mischung auch angewendet werden, dies stößt jedoch meistens auf Widerstand bei den Ärzten. Erfrischend und kühlend und lindernd ist auf jeden Fall das Aloe Vera Gel, das nach Gefühl und Bedarf pur und so oft wie nötig aufgetragen werden kann. Die Ölemischung kann auf alle Fälle in den Bestrahlungspausen eingeschmiert werden, beispielsweise an den Wochenenden und noch nach Beendigung der ST  mindestens zwei Wochen verwenden. Auch für Kinder geeignet.

Diese Schutzmaßnahmen wurden bekannt gemacht durch eine onkologische Krankenschwester, die damit jahrelange Erfahrungen bei großen und kleinen Patienten gemacht hat.

 

Eine Adresse zum Bestellen einer fertigen Mischung ist Merlin Apotheke in Bonn  und Apothekerin Dorothea Hamm in Karlsruhe.

 

Die Krankenschwester empfiehlt zusätzlich, eine Woche vor er Bestrahlung 2 tgl je 25 ml Aloe vera-Ursaft einzunehmen. An den Tagen derBestrahlung 3x25ml Saft einnehmen. Auch das Sanddornöl kann tropfenweise z.B. einige Tropfen im Frühstücksmüsli eingenommen werden. Sanddorn soll wegen ihres Schutzes vor Wektraumtrahlenschäden bekannt geworden sein, russische Kosmonauten hatten sie im Gepäck."

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