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Hundeforum Der Hund
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PRINCE, Border Collie-Mix, geboren 2006, von CANI ITALIANI e. V., sucht ein Zuhause

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Prince, 12 Jahre alt. Sein Blick ist magisch, seine Augen faszinieren. Er scheint ein Border Collie-Mix zu sein, liebenswert, aber auch unabhängig. Unabhängig bedeutet, dass er kein Hund ist, der wie Pattex an seinem Besitzer klebt. Prince verlangt nicht ständig Aufmerksamkeit und Lob. Er ist einfach da, an der Seite der Menschen.  Vor 2 Jahren sollte Prince in eine Hundehölle deportiert werden und kam ins jetzige Tierheim.

Der hübsche Rüde kann bereits - man sieht es auf dem Bild mit Vicenzo - recht gut an der Leine laufen. Leider ist über seine Herkunft nichts bekannt. Man weiß also nicht, ob Prince schon jemals in einer Wohnung oder einem Haus lebte, aber die Erfahrung zeigt, dass die Hunde sich nach einigen Tagen bis Wochen daran gewöhnt haben. Manchmal sind die Vierbeiner anfangs drinnen unruhig, manche gehen nicht gerne durch die Türe rein oder raus, manche müssen sich erst an eventuell rutschigen Bodenbelag gewöhnen oder daran, Treppen rauf und runter zu laufen. Doch wenn sie all das nach geraumer Zeit kennen, dann lieben sie es normalerweise auch 🙂

Sein Pate im Tierheim sagt: "Prince ist ein wirklich entzückender Hund und er verdient Liebe und eine Familie."

Wo ist die Familie, die einen eigenständigen Charakter bei einem Hund zu schätzen weiß?

 

https://www.cani-italiani.de/zuhause-gesucht/rueden/prince/

 

 

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Manchmal ist Tierschutz echt schwierig *seufz*.
Wir möchten bei Vermittlungen oder Pflegestellen immer gerne einen sogenannten PLAN B haben, da kein Hund in der Pension untergebracht werden soll.
Bei Prince ist es nun grad so, dass er Interessenten hat, die ebenso wie wir unsicher sind ob der fehlenden Alternative, sollte es doch nicht klappen.
Dabei finden wir die Anfrage gut, trauen uns aber doch nicht, Prince ohne diesen PLAN B  nach Deutschland zu holen.

Ich wüsste gerne mal Eure Meinung: Risiko eingehen oder auf Sicherheit setzen? Wie würdet Ihr entscheiden und warum?

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Schwer zu sagen, ohne die Einzelheiten zu kennen. 

 

Ich würde wohl ein gewisses Risiko eingehen vor dem Hintergrund, dass Prince eine grosser, schwarzer, 12jähriger Hund ist. Auch wenn er bildhübsch ist, könnte ich mir vorstellen, dass die Interessenten nicht unbedingt Schlange stehen. Und er hat natürlich auch nicht mehr ewig Zeit :(

 

Zumindest glaube ich, dass die Interessenten wohl ihr bestes tun werden, damit alles klappt. Man muss schon sehr, sehr hundeverückt sein, wenn man einen schon recht betagten Rüden aus dem Ausland holt. Ich vermute mal, dass es um andere, schon im Haushalt lebende Hunde geht und um die Frage, ob sich alle verstehen, oder? 

 

Wie hoch tatsächlich das Risiko ist, könnt nur ihr und die Interessenten einschätzen. Dass immer was passieren kann, ist klar, aber wie groß ist die Wahrscheinlichkeit und wie schnell müsste man reagieren, wenn der Fall tatsächlich eintritt.

 

Schwere Entscheidung... 

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Schwere Frage. Die Vermittlung ohne ein vorheriges Treffen mit den neuen Besitzern und ihren eigenen Hunden, finde ich insgesamt sehr heikel. Ich glaube, ich würde da nur im Notfall auf Plan B verzichten. Notfall wäre, wenn der Hund es sogar in einer Pension deutlich besser hätte und die Finanzierung dann auch gesichert ist. Im schlimmsten Fall ohne Plan B, hättet ihr womöglich gleich mehrere Hunde, die zurückkommen und alle gleichzeitig auf unabsehbare Zeit in eine Pension müssen.

 

Wenn ich z.B. an die Hündin Petra denke und es richtig erinnere, dann hat sie ja zweimal den Platz gewechselt und beim dritten Platz klappte es dann. Hing wohl von der Kombination von Petra, Menschen und den vorhandenen Hunden ab. Das kann man ja wirklich nur ausprobieren, solange bis es irgendwo passt. Das geht sicher nicht ohne Plan B (und C), denke ich. Und Ruben ... das las sich toll und er schien ein völlig unkomplizierter Kerl zu sein, der ja auch viele Monate bei euch als Pflegestelle "sozialisiert" wurde, aber es klappte trotzdem nicht beim 1. Versuch. Wie schnell Familien es sich in der Praxis dann doch anders überlegen, weiß man ja nicht vorher.

 

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Vielleicht mal bei Border-Collie in Not anfragen, ob es Möglichkeiten für einen Plan B geben könnte?

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Vielleicht über Facebook o.ä. genau so etwas suchen? Ich werde mir das mal für später merken. Backup-PS zu sein für solche Hunde ist offensichtlich nützlich.

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Danke für Eure Meinungen, die uns wirklich helfen, da man sich ja manchmal irgendwie doch gedanklich "verrennt".

Prince wird leider bei der nächsten Tour nicht dabei sein, ohne Plan B ist es einfach doch zu riskant. Gerade auch, weil die Zeit dagegen spricht, denn heute mussten die Hunde, die auf die Reise gehen dürfen, geimpft werden und ein Verschieben dieser Fahrt ist aufgrund des Gesundheitszustandes von Marina und Tigro und der privaten Umstände der Familie leider nicht möglich.

Ja, alleine Backup-PS helfen uns schon, anderen Vereinen natürlich ebenso.

Leider zeigt unsere Erfahrung - und das ist wohl auch bei anderen Vereinen so - dass Hunde mittlerweile aus wirklich eher unverständlichen Gründen wieder zurückgegeben werden. Es gibt sie zum Glück oft, die Familien, die nicht gleich die Flinte ins Korn werfen und viel mehr leisten, als man sich im Vorfeld wünscht. Laikas und Bob waren solch ein Dreamteam <3. Aber gerade bei einem Hund wie Ruben - Laikas sprach von ihm - war die Rückgabe absolut unverständlich. Besonders weil wir zuvor die Familie mit Ruben in der Schweiz besucht haben, alle möglichen medizinischen Unterlagen im Vorfeld übersandt und zahlreiche Gespräche und Mails im Vorfeld hin und her gingen, die Familie sich auch vorab mit dem eigenen Tierarzt und dem Hundetrainer über Ruben unterhalten hat. Trotzdem ist er kein Einzelfall.

Jeder sogenannte Rückläufer lässt einen aber auch zweifeln, skeptisch werden, vorsichtiger, weniger risikobereit.

Der Tipp mit Border Collie in Not ist klasse, danke. Da frage ich mal nach.
 

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Dann haben Marina und Tigro eine Familie? Das wäre ja super, die zwei sehen so müde aus. Und Prince wird ganz sicher auch noch ein Zuhause bekommen. Es kann sich ja jederzeit jemand melden und dann noch mit dem Kontakt zu Border-Collie in Not ...

Viel Glück, die Daumen sind gedrückt!

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Ich würde mir zumindest ein Video wünschen, wo er im Umgang mit Menschen und anderen Hunden gezeigt wird. 

Das sollte möglich sein und macht die Entscheidung für oder gegen einen Hund deutlich leichtet. 

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