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Hundeforum Der Hund
hanninanni

Tauschen / abgeben lernen

Empfohlene Beiträge

Wie einige von euch ja schon aus Motte ihrem Theard wissen versuchen wir grad das Tauschen/Abgeben zu lernen. 

Nachdem ich mir da alle Tipps durchgelesen habe möchte ich hier nochmal ganz konkret drauf eingehen.

 

Hochmotiviert nach meiner kleinen "Hundeauszeit" und dem theoretischem Wissen wollte ich es heut gleich praktisch ausprobieren.

 

Aber schnell ist mit was aufgefallen:

Motte kommt zwar mit dem Ball im Maul zu mir, ist auch an der Wurst interessiert, aber sie lässt den Ball nicht fallen... hmm ok hab ich mir gedacht, dann warte ich einfach mal ab, hab mich mit meiner Freundin unterhalten....Motte kam immer wieder an, hat aber nie den Ball fallen lassen... irgendwann hat sie ihren Ball ins Körbchen gebracht, ist zu mir gekommen und wollte die Wurst 😆Hab ihr dann einfach die Wurst gegeben und sie ist zurück zu ihrem Ball und hat sich weiter mit ihm beschäftigt. 

Auch wenn Motte den Ball hat und zb auf dem Sofa liegt, hat sie immer Angst das der ihr weg genommen wird (was daran liegt das wir den Ball halt einfach weg genommen hatten😖und dadurch haben wir jetzt das Problem, ist quasi selbst gemacht😖). Wir nehmen den Ball jetzt eben nicht mehr sondern haben angefangen Motte zu streicheln, damit sie merkt ok Mensch kommt, will nicht den Ball klauen sondern Streicheleinheiten verteilen. 

 

Nun hab ich den Tipp bekommen, das ich das Tauschen mit einem "langweiligen" Spielzeug anfangen muss, damit Motte erstmal versteht was ich gerne möchte. 

 

Und so würde ich das ganze dann aufbauen:

- Motte erstmal das langweilige Spielzeug schmackhaft machen(ich würde ein Kautau nehmen, damit spielt sie zwar aber nicht mehr so ausgiebig) 

- Motte immer wieder den Strick geben und wenn sie ihn fallen lässt was leckeres aus der Hand geben.(Leckerchen ist in der geschlossenen Hand) Nach ein paar Wiederholungen dann "Tauschen" dazu sagen... bin auch schon am überlegen den Klicker mit einzubauen. 

- Wenn das ganze dann zuverlässig klappt würde ihh die Wertigkeit des Spielzeugs steigern und irgendwann das ganze mit dem Ball machen. 

 

Nun denke ich das es für den Anfang erstmal besser wäre Motte den Ball nicht zu geben, denn das ist nun mal das Spitzenspielzeug. 

 

Falls ich einen Denkfehler bzw Umsetzungsfehler habe dann würde ich euch bitten mir diesen zu zeigen und zu erklären. 🙄

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Ich hatte mir mal Gedanken über einen Bordercollie an der See gemacht, der ein unglaublicher Balljunkie war.

Wenn man sich vorstellt, Hund am Meer, tote Fische, Wasser, Sand - alles das hatte keine Bedeutung, er fixierte seinen ball, der ca. alle 5 Minuten geworfen wurde.

 

Meine Lösung wäre erstmal schon sehr früh gewesen, dem Hund den Ball überhaupt nicht mehr zu geben. Und ihn auf andere Art und Weise zu beschäftigen und abzulenken. Das fanden die HH aber lächerlich, weil er den Ball doch so liebt. Ich sah aber einen Hund, der gar kein Leben hatte, nur die Sucht auf den Ball. Er war aber für die HH sehr leicht lenkbar über diese Sucht. Eigentlich mussten sie sich mit ihm nicht beschäftigen, sondern warfen nur alle paar Minuten den Ball. Ansonsten stand und lief der Hund und fixierte nur den Ball.

 

Dann lernte ich in Rumänien den belgischen Tervueren Schäferhund Jaques kennen. Auch er zuhause ein Balljunkie. Doch die Wochen, die er mit seinem Halter auf dem Gelände dort lebte, waren Bälle tabu. Urlaub vom Ball. Es war verboten, ihm irgend etwas zu werfen. Da hat er sich den Stöckchentrick ausgedacht. Am Morgen begann er mit größeren Stöcken, am Abend waren es dann winzigste Stückchen. Die legte er jedem, der saß, der stand, der lag auf den Schuh, das Knie. Und fixierte. Bewegte sich derjenige, wurde das Teil natürlich bewegt - und er fing es und war glücklich. Doch diese starke Fixierung war immer noch da, nur auf ein anderes Objekt. Insgesamt nicht wie bei dem Border, aber doch suchtartig.

 

Tja - welche Lehre kann man daraus ziehen?

Vielleicht "Wehrtet den Anfängen".

Ich würde jetzt schon den Ball komplett wegnehmen, aber dann muss man natürlich selbst was anderes liefern, womit sich das Hirn des Hundes sinnvoll beschäftigen kann. Sonst werden auch hier Bälle durch Stöcke ersetzt und es ändert sich eigentlich nichts.

Wozu eignet sich euer Hund - was meint ihr? Was meinen die anderen?

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So ich habs jetzt ma probiert 😂

Also entweder ist das Spielzeug zu langweilig oder das Leckerchen zu lecker😅

Also ich hab Motte zum Spielen animiert und das hat auch funktioniert. Aber sobald Motte das Leckerchen gesehen hat bzw es in meiner Hand gerochen hat wars vorbei 😂

Kein Interesse mehr am Tau und auch nicht an ihrem Hasi. Nur noch aufs Leckerchen fixiert. 

 

Aber wenn ich den Ball jetzt raus hole, dann ist es wieder anders rum... dann gibt's nur noch den Ball. Und dann rennt Motte auch weg mit dem Ball. 

 

Ich fand die Erklärung von @BVBTom

irgendwie zutreffend im anderen Theard. Das Motte mehr Spaß dran hat, mit dem Ball vor mir weg zu rennen... oder ihn in Sicherheit zu bringen...

Wie auch immer es wäre schön wenn daraus eine Teamarbeit entstehen könnte. 

 

@BVBTommit dem Apportieren haben wir noch keine Erfahrung gesammelt. 

 

Vielleicht müssen wir das ganze mit dem Ball komplett anders aufziehen da es vielleicht schon von meiner Seite her zu festgefahren ist... hmm... 

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Ich würd den Ball komplett weglassen, das liest sich schon wie die Anfänge eines Balljunkietums.

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@gatilVIELEN DANK!

Besser hätte ich es nicht ausdrücken können. Das scheint wirklich so eine Fixierung auf den Ball zu sein. 

 

Also zur Zeit machen wir jetzt nicht besonders viel mit Motte auf unseren Spaziergängen. Es gibt Freilauf mit Hundekumpels, aber auch mal angeleinte gemeinsame Spaziergänge. Im Prinzip sind wir immer am Üben was Alltagssituationen angeht - sprich Begegnungen mit Radlern, anderen Menschen, anderen Hunden...also das sind jetzt keine gezielten Begegnungen... sondern die uns halt einfach so über den Weg läuft. Für Motte ist es zur Zeit etwas anstrengender wegen der Dunkelheit. 

 

Wenn wir im Park unsere Ruhe haben dann animieren wir Motte zb auf einen Baumstamm zu klettern, oder unter abgebrochenen Ästen durchzukriechen... oder wir verstecken Leckerchen unter dem Laub. 

 

Wir versuchen also spielerisch das Mottentier zu beschäftigen. 

 

 

Ball wurde schon verbannt...

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Nee  das ist eine Ressourcenproblematik und natürliche Folge von Restriktion.

Balljunkietum definiert sich aus sterotypem Hinterherhetzen - macht der Hund nicht. Er macht sich  Sorgen um seinen Ball.

Ich weiß ja nicht, was sich die Leute hier unter "Spiel mit Ball" vorstellen, aber ich werfe das Ding sehr selten. Abwechslungsreich und kreativ spielen ist das beste Mittel gegen Stereotypien. Dann geht es ums Spiel und nicht um die Handlungswiederholung mit Dopaminkick- der Ball ist ein Super-Lauer und schnapp ihn weg-krieg ihn, wenn er aufspringtschneller alsFrauchen-Apportier-Tausch-Multispielzeug-Impulskontrolle-Such und Kaugegenstand. Wenn er groß genug ist oder eine Schnur dran hat, kann man damit auch Zerrspiele machen.

Mein Tip:zwei, besser drei Superbälle. In den Fang paßt nur einer und es lenkt die Aufmerksamkeit weg vom einzelnen Objekt. Und  natürlich die Verfügbarkeit Steigern- das hab ich ja schon im anderen Thread erläutert.

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vor 13 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

der Ball ist ein Super-Lauer und schnapp ihn weg-krieg ihn, wenn er aufspringtschneller alsFrauchen-Apportier-Tausch-Multispielzeug-Impulskontrolle-Such und Kaugegenstand. Wenn er groß genug ist oder eine Schnur dran hat, kann man damit auch Zerrspiele machen.

Mein Tip:zwei, besser drei Superbälle. In den Fang paßt nur einer und es lenkt die Aufmerksamkeit weg vom einzelnen Objekt. Und  natürlich die Verfügbarkeit Steigern- das hab ich ja schon im anderen Thread erläutert.

Also ich kann ja noch folgendes ausprobieren... ich kauf 3 gleiche Bälle  und fange bei denen nochmal von vorne an. Der jetzige Superball kommt weg, denn unser zweiter Ball ist nicht so interessant und hat auch eine andere Größe. 

Damit wäre das dann alles auf einem Level... 

Ist für mich echt schwierig das voneinander zu unterscheiden... 

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vor 52 Minuten schrieb hanninanni:

Aber sobald Motte das Leckerchen gesehen hat bzw es in meiner Hand gerochen hat wars vorbei 😂

 

Ein kleiner Hinweis dazu.

 

Viele machen den Fehler, dass sie das Leckerchen schon in der Hand haben wenn der Hund kommt mit dem Apportel oder die Hand in der Futtertasche.

 

Ablauf, Hund sitzt mit Apportel in der Schnauze vor dir, wenn es zu Beginn besser im stehen oder liegen klappt, ist das auch gut, der Hund gibt das Apportel oder Gegenstand ab, dann geht die Hand in die Tasche und das Leckerchen kommt.

Kaum ein Hund hält zu Beginn was fest, wenn in der Hand schon Futter ist, er wird es fallen lassen und das Leckerchen direkt haben wollen.

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vor 21 Minuten schrieb hanninanni:

Also ich kann ja noch folgendes ausprobieren... ich kauf 3 gleiche Bälle  und fange bei denen nochmal von vorne an. Der jetzige Superball kommt weg, denn unser zweiter Ball ist nicht so interessant und hat auch eine andere Größe. 

Damit wäre das dann alles auf einem Level... 

Ist für mich echt schwierig das voneinander zu unterscheiden... 

Was für ein Ball ist das denn? Ich würde den einfach verdoppeln.

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vor 37 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

Balljunkietum definiert sich aus sterotypem Hinterherhetzen - macht der Hund nicht. Er macht sich  Sorgen um seinen Ball.

 

Ich würde das beschriebene Verhalten ungesunde Fixierung auf ein Beuteobjekt nennen, von der Problematik wohl sehr ähnlich dem Junkietum, das auf Dopaminausschüttung durch Hetzen ausgerichtet ist, und mit Adleraugen beobachten.

Es ist aber auch möglich, dass einfach der Verlustgedanke sehr groß ist, weil es in der Vergangenheit mehrmals einfach weggenommen wurde.

 

Dieses Video finde ich umwerfend gut, wenn es um das Thema "hergeben, ausspucken" geht und ich würde das aus einem nicht erklärbaren Bauchgefühl heraus sofort mit dem Superspielzeug trainieren wollen. Kleinschrittig, unbedingt auf Erfolgsbasis, mit guter Laune und Geduld.

 

 

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