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Hundeforum Der Hund
Meandfrida

Zweithund ist aggressiv und macht extreme Probleme

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vor 5 Stunden schrieb Luise:

Ich würde jede in einem anderen Raum füttern und auch nicht so ein Gedöns ums essen machen (Also nicht erst essen lassen, wenn du es erlaubst) sondern ihr das Futter hin stellen  und sie dann in Ruhe fressen lassen.

Kau- Artikel würde ich auch nur jedem einzeln geben , so dass darüber kein Streit entstehen kann.

Bonnie ist mitten in der Pubertät und muss auch erst mal sicher sein, dass ihr Futternapf  wirklich ihr gehört und ihr von niemandem streitig gemacht wird.

 

Ihr wird das Futter ja null streitig gemacht, frida ist das total egal. Selbst wenn wir mal vergessen frida ihren Napf wegzustekken und Bonnie Ran geht ist das frida egal. Ebenso werden leckerlies immer gleich verteilt und diese können wir auch draußen und überall geben, da gibt es keinerlei Probleme. Ausser wenn eins auf den Boden fällt, da rastet Bonnie aus und fällt frida an... 

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vor 9 Stunden schrieb Meandfrida:

Kann man dadurch darauf schließen dass es an der Linie liegt? Oder an der schlechten Sozialisierung die sie in den ersten vier Monaten hatte? 

 

So wie es sich jetzt darstellt, liegt es eindeutig an der Erziehung.  7 Kinder und Hunde 

sind nicht einfach zu bewältigen und bedeutet dass Ihr die Maus mit viel Konsequenz

umerziehen könnt. Ein hartes Stück Arbeit, aber es lohnt sich sicher.

 

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man mit sofortigen positiven Lob plus Leckerlie/

doppelte Verstärung  sehr schnell Ergebnisse hat. Kommandos sollten kurz und fast

'NonVerbale' erfolgen um die Kondition auf das gewünschte Ergebnis eindeutiger zu

gestalten. Der Hund versteht unsere Sprache nicht und zu viele Worte führen zur

Eigeninterpretation des Hundes und falschen Verhalten. Dort wo die Kleine herkommt,

ist ein bestes Beispiel dafür. Mich wundert die 'Verdrehtheit' im Kopf bei der Maus

daher nicht mehr; andererseits habt Ihr gute Chancen  ihr zu helfen. Notfalls mit ein

paar ProfiTips von einem ausgewiesenen, renommierten Trainer.

Alles Gute.

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Ich sehe es ähnlich wie meine Vorschreiber: Fressen soll ausreichend, sicher und bedingungslos sein. Keine Sachen wie Platz oder Sitz beim Napf, das verstärkt die Angst, es nicht zu bekommen und damit den Futterneid.

 

Wie verhält sie sich, wenn du beide gleichzeitig aus der Hand fütterst? Ist sie angespannt oder locker?

Wenn dieses "herrenlose" Leckerchen auf dem Boden wirklich das einzige ist, was sie triggert, kann man auch daran gezielt trainieren.

 

vor 19 Stunden schrieb Meandfrida:

Unser Problem ist, dass Bonnie total aggressiv ist, sie versucht Autos anzuspringen, Fahrrad Fahrer, Kinder einfach alles. Wenn wir Hunde begegnen geht sie in die Leine und bellt wie verrückt, da haben wir eig schon Fortschritte gemacht,

 

Nun auch hierzu, das ist ja ein Gesamtpaket, das Fressverhalten sollte nicht isoliert betrachtet werden.

Wie reagiert ihr, wenn sie sich so verhält? Wie agiert ihr, wenn ihr eine solche Situation kommen seht?

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Das ist keine wirkliche Agression. Sie war sicherlich nicht genug ausgelastet, hatte keine Sicherheit, alles entlädt sich auf diese Art und Weise. Wenn sie sich austoben kann, langsam an diese Sachen herangeführt wird, ohne dass man sie versucht, direkt zu reglementieren (das verstärkt es), wird es langsam besser. Zeigen und Benennen, ablenken. Ihre Energie in andere Kanäle umleiten.

 

Viel Freilauf in sicheren Gebieten wäre wichtig, ohne viel Beschränkungen. Mit Belohnung arbeiten.

Dann keine erzieherischen Massnahmen, auf keinen Fall immer nur bei Fuss laufen.

 

In dem Alter läuft die Erziehung oft ins Leere. Geduld haben. Sich freuen und belohnen, dass was klappt. Möglichst viele Freiheiten (ich weiss schon, dass das mit so einem Riesenhund nicht so einfach ist).

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Ein kleines Beispiel: Kürzlich wurde mir quasi über Nacht ein pubertierender Mopsjüngling zur Urlaubsaufbewahrung angedreht. 

Info zum Mops: Extremer sexdrive, deshalb wurde er in keiner Pension genommen (will ich hier nicht thematisieren, betrifft Dich ja nicht)... und er attackiert, nachdem er von einem Fahrrad überfahren wurde, jedes Rad, egal ob Rollator, Kinderwagen, Fahrrad, Auto, Moped oder LKW.

Meine Einschätzung: schlecht sozialisierter Hund, unsicher, aber mit möpsischem Größenwahn, unerfahrene Besitzer.

Mein Interesse: 14 Tage möglichst stressfrei und entspannt für Alle verbringen und den Besitzern möglichst einfache und hundefreundliche Tipps geben. 

Die Jagd auf Räder war tatsächlich binnen 2 Tagen gegessen. Ich habe mich an einen gut von Radlern frequentierten Waldweg gesetzt, alle Hunde, auch Möppel, an der Leine. Tauchte ein Rad auf, wartete ich, bis er es wahrnahm und begann sofort, freundlich, lobend mit ihm zu reden. Er war zunächst verdutzt, warum er gelobt wurde, sah mich an, bekam sofort wieder Lob und Belohnung, Rad vorbei, keine Attacke, super. Ich glaube, beim dritten Rad, das er wahrnahm, sah er mich schon von sich aus an, wurde gelobt, belohnt und gut war's. 1 Wiederholung auf der Straße am Auto und 2 an Rollatoren, 1 am nächsten Tag im Wald, fertig. Er hat die bedrohlichen Drehdinger mit angenehmen Erfahrungen verbunden und schon verloren sie an Brisanz. Ich habe die restliche Zeit nicht mal mehr über sein Räderproblem nachgedacht, es war einfach weg.

Möpse lernen schnell, wenn es sich lohnt, andere Hunde brauchen evtl. länger, aber das Problem kann man bei einem jungen und halbwegs normalen Hund gewaltfrei, schnell und nachhaltig lösen. 

 

Schwieriger wird es mit den anderen Problemen. Ich finde es heikel, einander fremde Hunde einfach zu vergesellschaften. Besser wäre, ihnen vorher Gelegenheit zu geben, sich kennen zu lernen und sie entscheiden zu lassen, ob sie sich mögen oder nicht. 2 Hündinnen zusammen zu halten, die sich nicht mögen, bedarf ständiger Beobachtung und eines guten Managements. Kann im Lauf der Zeit gut werden, muss aber nicht. Zum guten Management gehört, dass Konfliktherde (Futter, Spielzeug, Liegeplätze, Bezugspersonen...) entweder ausgeschlossen werden oder so gehandhabt, dass es keine Unklarheiten gibt. Zur Entspannung (zunächst mal der Menschen) tragen Maulkörbe bei, die rein positiv angewöhnt werden (dazu gibt es praktikable Tipps im Netz) und auch im Krisenfall Verletzungen verhindern und somit aus der Krise keine Katastrophe werden lassen. Maulkorb: Stabil, gut sitzend, mit viel Platz zum Hecheln (sonst droht Hitzetod!), also keinesfalls diese anliegenden Stoff/Gewebedinger. 

Und auch hier würde ich gut überlegen, wie ich die schwierigen Situationen positiv und entspannt auflösen kann, ohne dass einer der Hunde zusätzlich verunsichert oder per Zwang zum Nachgeben gedrängt wird. Das raubt Vertrauen und bietet Gelegenheit, den anderen Hund mit negativen Erfahrungen zu verknüpfen. Nicht hilfreich. 

 

Vererbt oder nicht, die Mädels können trotzdem lernen. Um dabei unterstützt zu werden, solltet Ihr einen wirklich guten Trainer dazu holen. Das heißt in Eurem Fall, dass er mit diesem ganzen Dominanz- und Rudelführer- Gedöns gar nicht erst anfangen darf. Gewaltfrei und positiv muss er arbeiten, sonst schadet er mehr als er nützt.

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vor 8 Stunden schrieb Meandfrida:

Ihr wird das Futter ja null streitig gemacht, frida ist das total egal. Selbst wenn wir mal vergessen frida ihren Napf wegzustekken und Bonnie Ran geht ist das frida egal. Ebenso werden leckerlies immer gleich verteilt und diese können wir auch draußen und überall geben, da gibt es keinerlei Probleme. Ausser wenn eins auf den Boden fällt, da rastet Bonnie aus und fällt frida an... 

Das sieht sie evtl anders. Frida läuft vorbei, das stresst schon. Ich würde sie beim Füttern räumlich trennen.

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