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Hundeforum Der Hund
blue-shepherd

Irische Wolfshunde hier?

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Hallo

Zitat

Wenn ein 45 kg Hund mit voller Kraft  in die Leine geht hält man den auch nicht wesentlich leichter wie einen mit 10 kg mehr. Hier ist Erziehung alles, ein  Pferd hält der Mensch auch nicht mit Körperkraft.

Aber, wie hier schon geschrieben, versuch mal einen an die Leine zu bekommen.

 

das klingt einleuchtend. Danke für diesen Denkanstoß. :) Wir werden nächstes Jahr einige Züchter besuchen um uns diese Rasse mal anzusehen.

 

@Holo über diesen Hund kann ich kaum etwas finden im Netz. Scheint aber ein IW mit Schnauzer Mix zu sein. Wäre nicht so unser Fall, aber danke trotzdem.

 

vor 15 Stunden schrieb saicdi:

7 Jahre Durchschnittsalter bedeutet aber auch:

Eine nicht unerhebliche Anzahl stirbt bereits mit 5. (3 Jahre und einiges an Fachwissen braucht es, um sie vernünftig großzuziehen)

Laut einer Freundin, die sich supergut auskennt, haben sie gute Chancen 7 oder. 8 zu werden, wenn sie die 5 überlebt haben. Haben sie auch die zweite Hürde geschafft, können Sie auch 10 oder. 11 werden.

Sie waren immer als “sanfte Riesen“  bekannt. Leider tauchen in letzter Zeit wohl immer wieder Exemplare auf, die ein ernstes Wesensproblem haben.

 

Ich würde also superkritisch mit den Züchtern sein und und eher nach Hunden Ausschau halten, die durch ihr Wesen bestechen anstatt durch maximale Grösse und die scheinbar recht modische helle/beige Farbe und viel Zeit in Altersrecherche der Vorfahren investieren.

 

Laut besagter Freundin ist der IW die mit Abstand teuerste Hunderasse, die man halten kann.

 

Bei der Leinenführigkeit könntest du dir auch Inspiration bei Pferdehaltern oder. -Ausbildern holen.

Der Aufbau muss einfach von vornherein sehr viel konsequenter und gründlicher als beim Durchschnittshund sein.

 

Ein guter, gesunder IW ist etwas ganz Wunderbares !!

Trotzdem würde ich selbst keinen halten wollen...so ein Kalb verkompliziert den Alltag nicht unerheblich...

 

 

 

 

 

Hallo und auch Danke für deine sehr hilfreiche Antwort. 

Das diese Rasse sehr krank ist habe ich schon sehr viel lesen können, auch das die richtige Züchterwahl besonders wichtig ist.  Eher kleinere Hunde und das mit der Altersrecherche der Vorfahren ist eine sehr sehr gute Idee.

Inspiration bei Pferdehaltern/ Ausbildern? Da wäre ich selbst nicht drauf gekommen, klingt aber erstmal sehr interessant. Danke werde mich diesbezüglich natürlich auch mal schlau machen. 😁

 

Ja der IW ist eine sehr schöne Rasse... doch wenn es wirklich nicht passen sollte, werden wir uns eine andere Rasse zulegen. Die Sache mit den Krankheiten gibt einem natürlich dabei auch zu denken. Aber mal sehn. Wir haben noch sehr viel Zeit zum Informationen sammeln, Züchter besuchen und zum überlegen.

 

Vielen Dank an alle die bisher geantwortet haben.

 

Lg

 

 

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vor 3 Minuten schrieb blue-shepherd:

@Holo über diesen Hund kann ich kaum etwas finden im Netz. Scheint aber ein IW mit Schnauzer Mix zu sein. Wäre nicht so unser Fall, aber danke trotzdem.

Das ist ihr Hund und ein Multi Mix aus Rumänien:)Die Wahrscheinlichkeit eines Irischen Wolfshundes würde ich als wesentlich geringer einstufen als die eines Pumis z.B.

Obwohl sie eine gewisse Ähnlichkeit mit Kleinemmas Hund hat.;)

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Zu den vielen Krankheiten: ja, wie bei allen Riesenrassen ist die Lebenserwartung nicht so hoch. Aber die Hunde sind nicht permanent krank. Ich kenne einige IWs, und die meisten sehen den Tierarzt nur zum Impfen. Klingt immer so, als ob  man sich da einen Pflegefall ins Haus holt. 

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vor 16 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

Das ist ihr Hund und ein Multi Mix aus Rumänien:)Die Wahrscheinlichkeit eines Irischen Wolfshundes würde ich als wesentlich geringer einstufen als die eines Pumis z.B.

Obwohl sie eine gewisse Ähnlichkeit mit Kleinemmas Hund hat.;)

 

achso? ok ich hatte miniatur irish wolfhound gegoogelt. Daher kam ich auf kaum Ergebnisse. Danke für die Berichtigung.

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vor 1 Minute schrieb Siobhan:

Zu den vielen Krankheiten: ja, wie bei allen Riesenrassen ist die Lebenserwartung nicht so hoch. Aber die Hunde sind nicht permanent krank. Ich kenne einige IWs, und die meisten sehen den Tierarzt nur zum Impfen. Klingt immer so, als ob  man sich da einen Pflegefall ins Haus holt. 

 

Das klingt natürlich um einiges Besser. Ich denke hier liegt es an der richtigen Züchterwahl. 

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Hallöchen,

also... auch wenn der Post jetzt schon paar Monate alt ist - ich schreib mal ein bisschen spontan und GANZ SUBJEKTIV. Das ist bei uns so - das heißt nicht, dass es immer so ist ;) Wir haben jetzt mit unserem etwa anderthalb Jahre alten Jungspund das 3. Wölfchen - auf einmal aber immernur maximal 2, immer zeitversetzt im Alter - und sind sehr glücklich mit dieser Rasse. Unsere Erste war ein Wölfchen und wir sind bei "unserer" Rasse geblieben. Der "Kleine" ist mittlerweile größer als die "Große". Er wiegt gut 70 Kilo bei einer Schulterhöhe von inoffiziell gemessen etwas über 90 cm. Seine Halbtante ist etwas kleiner und kompakter und mit etwa 54 Kilo entsprechend leichter. 

Zur Leinenführigkeit:

Kaum jemand hält ein Wölfchen, wenn es wirklich ernst macht - sei es aus Überschwang oder Panik. Aber man lernt mit der Zeit, die ersten Anzeichen zu erkennen und sozusagen vorausschauend zu fahren ;) Dann kann man dem schon ein bisschen was entgegensetzen... hat dann was von Surfen. Noch besser ist es aber, wenn man schon vorher verbal ausbremst. Funktioniert meist gut bei uns. Zur Not würde ich aber immer raten, loszulassen. Unsere laufen - eigentlich - recht gut an der Leine. Es gibt aber immer mal wieder Situationen, in denen irgendwas anderes ja viel spannender ist, grade im Jungspundalter...., und dann ist es schon immer mal ein wenig anstrengend. Aber das ist nichts, was man nicht meistern könnte. Man sollte ihnen von Anfang an zeigen, dass Hochspringen nicht erwünscht ist, wenn überhaupt nur auf Kommando. Niemand braucht einen 50 / 60 / 70 kg schweren Hund, der an wem auch immer hochspringt. Bei unseren war das aber auch gar keine große Sache - ein / zweimal deutlich "nein" mit entsprechender Körpersprache hat da schon gereicht. Normal müssen sie ja auch gar noch an einem hochspringen, denn sie sind ja eh schon beinahe auf Augenhöhe.

Zu Krankheiten:

Meiner Meinung nach steckt man da nie drin. Bei keiner Rasse, bei keiner Mischung. Dennoch haben Wölfchen nicht die höchste Lebenserwartung bei ihrer Größe. Dessen sollte man sich bewusst sein. Wir hatten bis auf hier und da Durchfall eigentlich nie wirkliche Probleme. Unsere Erste hat die 7 dann allerdings auch nicht ganz geschafft. Sie hatte Knochenkrebs im Vorderlauf - das ist richtig Scheiße. Kann aber auch bei vielen anderen größeren Rassen passieren, wenn nicht gar bei allen. Für uns macht das ruhige sanfte Wesen und diese besondere Art, die die Wölfchen haben, das Problem der Zeit miteinander wieder wett. Es ist schon irgendwie besonders tragisch, dass grade solch angenehme und ruhige Gefährten nur eine solch kurze Lebenserwartung haben - aber was soll ich sagen: das ist eben so. Da muss jeder für sich abwägen, ob er das möchte oder eben nicht. Und Sicherheiten gibt es nie.

Da wären wir beim Wesen:

Wir hatten/haben bei unseren absolutes Glück. Haben alle ihre Macken, sind alle ein bisschen bescheuert, aber alle drei - auf ihre Art - absolute Goldstücke. Das erste Jahr ist allerdings wirklich megaanstrengend. Die kommen halt an wirklich verdammt viel dran. Und man sollte am besten ein "sicheres Plätzchen" haben, wo sie wirklich nichts zu arg zerstören können. Wir hatten bisher zum Glück nur Softwareexperten.... soll heißen, alles weiche Zeugs wie Kissen, Decken, Hundeteppiche sind bevorzugte Kauopfer. Kommt aber auch vor, dass sich Wölfchen auf Hardware spezialisieren. Fernbedienung, Möbel und Co.... das ist dann weniger witzig. Was das grundlegende Wesen kann mich da den anderen nur anschließen und raten, mindestens mal ein bis zwei Züchter zu besuchen und sich dort anzusehen und einzufühlen, wie die Hunde "so drauf" sind. Man bekommt dann auch ein Gefühl für die Rasse. Und ich würde nur bei einem Züchter kaufen, bei dem ich mich auch selbst wohl fühle. Unsere drei waren/sind alle unterschiedlich aufgeschlossen / zurückhaltend. Da ist schon viel individueller Charakter. Aber alle sind gelassen und ruhig. Wobei unsere jetzt "Große Tante" daheim äußerst wachsam ist. Besuch wird lautstark von ihr angekündigt. Aber das ist nur die Begrüßung, sie beruhigt sich schnell und ist dann absolut freundlich. Grade bei unserem Jungspund haben wir aber mal wieder gemerkt: Je mehr Input man in den ersten magischen 16 Wochen gibt, desto gelassener und aufgeschlossener und unkomplizierter werden sie. Nicht überfordern, aber fordern. Ach und: im ersten Jahr ist weniger mehr. Wegen des schnellen Wachstums muss der Auslauf wirklich sehr sparsam ausfallen und darf nur sehr, sehr langsam gesteigert werden. Wird Dir aber auch jeder seriöse Züchter erklären.

Der Alltag:

Es gibt ja schon ganz viele Seiten im Netz, die etwas über das typische Wesen und das Zusammenleben mit Wölfchen berichten. Da kann man viel lesen und viel schmunzeln. Man findet ne Menge an typischen Sprüchen, die einem wildfremde Menschen so um die Ohren hauen, ungefragt. Ich kann versichern: die kommen ALLE. Und noch mehr. Bei unserer Ersten haben wir nach nem halben Jahr etwa gedacht - Himmel haben die Leute denn noch nie nen Hund gesehen?! Irgendwann wird man nach und nach beinahe so gelassen wie sein Hund und denkt - Naja, vermutlich noch nie sonen großen. Mittlerweile haben wir uns dran gewöhnt und genießen das Staunen und die meist positiven Reaktionen. Man wird viel gefragt und kommt schnell ins Gespräch. Kontaktscheu sollte man daher besser nicht sein, wenn man mit einem Wölfchen unterwegs ist. Es gibt natürlich auch negative Reaktionen. Manche Menschen können Hunde eh nicht leiden, da ist bei so "Kälbern" dann halt ganz aus. Sollte man abperlen lassen und freundlich bleiben. Gelingt mir auch nicht immer (wenns respektlos wird, hab ich echt Schwierigkeiten... sowas wie "Rufen Sie Ihren Hund zurück, das ist ja widerlich!" (obwohl Junior nichtmal wen berührt hatte) finde ich doch bissl arg daneben und dann tu ich mich schwer mit der Gelassenheit *hust*), ist aber das Beste. Und meist fahren wir auch da vorausschauend und klären vorab, ob Kontakt erwünscht ist. Klappt halt nicht immer, manchmal sieht der Hund vor Dir, dass da wer Spannendes kommt. Aber wir geben unser Bestes ;)

 

So... das ist jetzt viel - wenn Du noch Fragen hast: immer raus damit. Wir wohnen in der Nähe von Mainz/Wiesbaden/Rheingau. Also nicht ganz um die Ecke. Aber falls es Euch mal in die Gegend verschlägt, kann man sich ja vielleicht kurzschließen.

 

Gruß

Silver

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Sehr schön zusammen gefaßt :14_relaxed:

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Dankeschön 😊

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vor 4 Stunden schrieb Silverhaze:

Wegen des schnellen Wachstums muss der Auslauf wirklich sehr sparsam ausfallen und darf nur sehr, sehr langsam gesteigert werden.

Das ist glaube ich nicht Stand der Forschung. Gerade das schnelle Wachstum und die assoziierte Rasdikalbildung begünstigt die Anlage zu Zellentartungen, d.h. alles , was das Wachstum verzögert und die Zellreparaturmechanismen steigert ist förderlich. Also- zurückhaltende Fütterung und Bewegung- nicht Springen und Dauertoben- dürften vorteilhaft sein, genauso wie Radikalfänger in der Fütterung.

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Das rasante Wachstum ist sicher ein Risikofaktor, daher eben sehr sorgfältige Aufzucht. 

Nach meinem letzten Wissensstand vermutet man auch Mikroverletzungen der Knochen durch zu viel Toben etc. in der Aufwuchsphase als ein Angriffspunkt für den Knochenkrebs. Ich weiß aber nicht, ob das noch aktuell ist, die Info ist ca 5 Jahre alt. 

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