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https://www.forschung-und-wissen.de/nachrichten/biologie/darum-leben-kleine-hunde-laenger-als-grosse-13372376

Die Studie, auf die sich im Artikel bezogen wird, ist ziemlich aktuell (vor 2 jahren veröffentlicht) und führt es auf Radikalbildung durch vermehrte Zellteilung zurück. Schnelles Wachstum ist daher nicht nur schlecht für den Bewegungsapparat.

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Ja, die Forschung kenne ich, danke. 

Mir ging es um den Zusammenhang mit Knochenkrebs an Verletzungsstellen, aber da weiß man wohl noch nicht so wirklich. 

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vor 14 Stunden schrieb gebemeinensenfdazu:

Also- zurückhaltende Fütterung und Bewegung- nicht Springen und Dauertoben- dürften vorteilhaft sein, genauso wie Radikalfänger in der Fütterung.

 

vor 14 Stunden schrieb gebemeinensenfdazu:

.... muss der Auslauf wirklich sehr sparsam ausfallen und darf nur sehr, sehr langsam gesteigert werden.

 

Ich seh jetzt nicht so wirklich, was an meiner Aussage falsch sein soll im Vergleich zu Deiner... ich hab lediglich vereinfacht und diese biologisches Vokabular wie Radikalbildung einfach mal weggelassen. Und ich rede übrigens nicht von "in Watte packen", sondern von "in Sachen Bewegung lieber langsam angehen lassen". Und ja, die Epiphysenfugen schließen sich auch sehr spät und allein das ist schon ein Grund, mit Bewegung jeglicher Art lieber etwas vorsichtiger zu sein. Und Futter ist wiederum der andere Faktor, der das Wachstum beeinflusst.

 

Grüßle

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Bewegung ist nur vorteilhaft fürs Immunsystem und einen korrekt ausgebildeten Gelenk, Knochen- und Bänderapparat- lediglich von übermäßigem Springen und Getobe solte man absehen. Das Epiphysenwachstum beim Mensch schließt sich auch erst spät, aber keinem 18 jährigen wird vom Joggen abgeraten:)

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Ein IW ist etwas anders zu betrachten als andere Hunderassen 😉

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Bewegung ist natürlich notwendig für die Muskulatur, Sehnen, Bänder, Koordination etc. 

Nur eben mit Verstand. 

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Genau das - mit Verstand, in Maßen halt ;) Und genau, sie sind einfach ein bisschen anders zu betrachten :)

 

Aber ich glaube, das schweift grade auch etwas vom eigentlichen Thema ab.

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Vielleicht würde eine Quantifizierung helfen- nicht dass jemand mit der 5 Minutenregel ankommt. Bewegung ist ja ein weiter Begriff. Ständiges Rennen auf Äckern mit vielen Löchern habe ich damit zumindest nicht gemeint:), aber eben durchaus lange Spaziergänge.

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Naja, genau LANG sollten Spaziergänge zu Anfang eben nicht sein. Aber was ist lang? In den ersten paar Wochen daheim ist es sicher nicht falsch, je nach Körperbau des Welpen wirklich nur 200 bis maximal 500 Meter auf einmal zu gehen. Halt ruhig 2 bis 3 Mal am Tag. Und dann kann man die Meter langsam! steigern. Aus meiner Erfahrung raus würde ich allerdings sagen, das lässt sich schwer pauschalisieren. Das hängt nämlich auch wesentlich vom einzelnen Hund ab. Man lernt aber, das zu beoabchten und einzuschätzen. Luna, unsere erste zB war ein Riesentrumm, schon als Welpe. Knapp 20 Kilo mit 10 1/2 Wochen. Unsere zweite hatte im gleichen Alter grade mal 14 1/2 Kilo. Die war viel kürzer und agiler und man hat schon früh gemerkt, man kann ihr "weitere" Strecken zumuten als Luna als Welpe. Und die Welpen zeigen das eigentlich auch an, wenn gut ist: Luna damals und auch Sherlock unser Jungspund jetzt (16 Kilo mit 9 1/2 Wochen, aber Rüde) - die haben sich auch einfach hingesetzt. Und das ging zum Teil wirklich überraschend schnell, nach 200 / 300 Metern war manchmal schon gut. Das ist definitiv NICHT lang ;) Und dann haben wir ne Pause gemacht und sind auf dem kürzesten Weg zurück. Gleiches gilt, wenn die Pfoten sich bissl nach Außen ausdrehen (ist bei uns zum Glück fast nie passiert). Dann wirds nämlich instabil und es wird zu viel. Im Extremfall haben wir den Welpen auch mal ein Stück getragen - aber das machst Du mit IWs nicht lange :D

 

Aber man sollte halt  einfach auch immer schauen, wie es so läuft (haha...). Jeder Spaziergang ist ja anders. Haben wir zB nen anderen Hund getroffen und der Welpe konnte ein paar Minuten schön toben, dann haben wir gut beobachtet, unterbrochen, wenn wir gemerkt haben / das Gefühl hatten, dass es jetzt gut ist, und sind dann auch nicht mehr weitergelaufen, sondern zurück. Haben wir niemanden getroffen und der Welpe war putzmunter, dann sind wir eben nochmal paar Meter mehr gegangen. Im Spiel muss man aber noch viel besser achten, denn da überschätzen die sich ja maßlos und zeigen das auch nicht so gut an, wenn sie platt sind (daher hilft da meist nur das Bauchgefühl), und man muss leider auch mal bremsen. Und BISSCHEN toben muss ja auch sein. Einmal sowieso fürs Soziale, aber auch, damit der Bewegungsapparat diesen "impulsiveren" Input ebenfalls bekommt. Den braucht er genauso für die Entwicklung - nur eben nicht zu viel. Und das schnelle und lange Wachstum macht eben einfach ein wenig empfindlicher. Unsere Züchertin, die seit mehr als 20 Jahren Wölfchen hat, sagt immer, lieber mal zu wenig als zu viel im ersten Jahr. Die Ausdauer kann man problemlos nachholen. Das kommt dann schon von selbst.

 

Und wo der Knochenkrebs herkommt, tja, das weiß ja bisher niemand so genau. Vielleicht von kleinen Läsionen in jungen Jahren. Möglich. Aber selbst FALLS das so wäre, man kann nen Junghund ja nicht in Watte packen. Der braucht ja auch den Input - sowohl für den Kopf als auch sozial und körperlich. Bleibt alles in allem also ein bisschen eine Gratwanderung mit viel Beobachtung und Bauchgefühl. :)

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Bewegung an der Leine ist ja immer noch was anderes als freies Spiel. Und auch beim Spiel gibt es rumpeliges und weniger rumpeliges.

Mein Großer hat nie angezeigt wenn es zu viel war, der hätte immer weiter gemacht. Brienne hat das von Anfang an klar signalisiert, auch im Spiel.

 

Sie hatte ja mit vier Monaten eine Verletzung und durfte wochenlang gar nicht laufen - als sie wieder fit war hat man zwischen ihr und ihrer Schwester deutliche Unterschiede bemerkt, nicht nur in der Bemuskelung, sondern auch in der Koordination und Körperwahrnehmung. Ja, das hat sie aufgeholt, aber da war einfach deutlich zu sehen wie wichtig Bewegung ist. 

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