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Hundeforum Der Hund
Freefalling

Leinenführigkeit - Tipps und Tricks

Empfohlene Beiträge

Maximal lange Leine am Anfang ( erst 3/5 dann 8 dann 15m) und dann die Leine ignorierend alles verbal und körpersprachlich regeln ;)

Regel Nr.1 keiner zieht an der Leine, gilt für Beide ;) 

Nr.2 die Leine ist Kommunikationsmittel, kein Festhaltemittel. (Position der Leine bestimmt z.B das Tempo und die Richtung, ähnlich wie beim Westernreiten.

Nr.3 die Leine ist kein "Spielverderber" aber ein Mittel für Kontakt/Sicherheit.

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@LemmyEr hat sich das ja erst am Fahrradfahren angewöhnt. Ich denke er wollte da einfach den größtmöglichen Abstand zwischen sich und dem Fahrrad herstellen, bzw. hat bei Hundesicht festgestellt, dass ziehen durchaus ein Mittel zum Zweck ist. Er zieht eigentlich nur, wenn er einen Grund dazu sieht....schneller am Ableinpunkt sein oder beim Hundekumpel. 

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Hallo zusammen 🙂
Schönes Thema, die Leinenführigkeit ist bei uns nämlich aktuell ein sehr wichtiges Thema. 
Also viel spaß bei meinem meterlangen Text 😛 


Idealerweise finde ich, dass der Hund einfach entspannt und locker an der Leine laufen sollte. Bei einem normalen Sparziergang kann auch gerne ein bisschen Geschnüffelt werden und ob vor, neben oder hinter mir gelaufen wird, ist mir persönlich egal. 
Ein ordentliches Beifuß laufen halte ich nur auf engen Gehsteigen bei Gegenverkehr oder wenn man zügig an ein bestimmtes Ziel kommen möchte für notwendig. 

Unsere Hündin ist nun 8 Monate alt und bringt etwas mehr als 33 Kilo auf die Wage... Also legen wir sehr großen Wert auf eine entspannte Leine! 
Direkt bei uns im Wohngebiet laufen wir auch nur mit Leine, da finde ich die 30er Zone sonst zu gefährlich. Wir haben also jeden Tag die Möglichkeit zu üben 😛
Damit sie aber Energie loswerden kann und einfach frei und unbeschwert rennen, haben wir jeden Tag einen größeren Spaziergang ohne Leine. 

Generell ist es an der Leine aktuell immer ein bisschen unterschiedlich. An manchen Tagen läuft sie ganz brav mit und an anderen Tagen kann es ihr nicht schnell genug gehen... 
Sobald sich die Leine spannt und Zug drauf kommt, sagen wir ihr "Langsam" und bleiben stehen bis die Leine wieder entspannt ist. Im Normalfall klappt dies ganz gut, außer sie hat was tolles gesehen oder gerochen. Dann braucht sie länger um auch wieder Kontakt mit uns aufzunehmen. 
Ich lasse sie aber nicht weiter, solange sie ziehen möchte. Oft spreche ich sie dann auch mit einem "Schau" an und belohne sie, dann gehen wir weiter.  Sollte sie wieder Ziehen kommt das gleiche Spiel und wenn es in die eine Richtung gar nicht geht ein Richtungswechsel. 
Sie ist generell sehr neugierig und möchte am liebsten fast jedem Menschen und allen Hunden Hallo sagen 😛 Das macht es aktuell eben noch etwas schwierig.
Sie darf aber an der Leine auch andere Hunde beschnüffeln die uns direkt begegnen, jedoch auf keinen Fall spielen. Sonst fliege ich irgendwann an der Leine hinterher...
Sollte sie sich mal wo festschnüffeln oder eben zu einem Hund auf der anderen Straßenseite gehen wollen, dann haben wir das Kommando "weiter geht's". Das klappt im Freilauf immer super, auch wenn sie mit anderen Hunden spielt kommt sie direkt mit uns mit. An der Leine ist da noch etwas Überzeugungsarbeit nötig, gerade wenn es um andere Hunde geht. Wenn ich aber einmal "weiter geht's" gesagt habe, ziehe ich es auch konsequent durch. Wenn sie sich bewegt, wird sie belohnt. Dauert aber eben auch mal bisschen länger...

Manchmal bleibt sie aber auch einfach Sitzen wenn sie lieber in eine andere Richtung möchte (kleiner Stuhrkopf), sollte da gerade nichts los sein wo sie hinrennen könnte dann lasse ich die Leine fallen und gehe einfach. Dann kommt sie mir auch direkt hinterher. Oder ich werfe ihr Leckerchen in die richtige Richtung und lasse sie suchen.

 

Fremde Menschen die nah an uns vorbei gehen möchte sie am liebsten auch immer direkt beschnüffeln. Sie geht sehr offen und freundlich auf Leute zu, jedoch darf sie das natürlich nicht bei jedem. Viele haben auch tatsächlich ziemlich Angst vor ihr. In solchen Situationen bekomme ich sie mittlerweile mit einem „Schau“ aber recht gut weiter gelotst.

 

Ein Fuß Kommando kennt sie schon und wir sind langsam dabei das auszubauen. Ich nutze es akuell aber nur in Reizarmensituationen.

So viel zu uns 🙂 Ich hoffe wir sind auf einem guten Weg. Langsam merkt man aber auch das sie an der Leine immer besser wird.

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Wichtig ist natürlich, daß die Hunde an der Leine ernsthaft und vernünftig bei der Sache sind!

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Es wirft nämlich ein entsprechendes Bild auf den Hundehalter! -_-

 

so weit

Maico

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vor 6 Minuten schrieb mikesch0815:

Wichtig ist natürlich, daß die Hunde an der Leine ernsthaft und vernünftig bei der Sache sind!

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Es wirft nämlich ein entsprechendes Bild auf den Hundehalter! -_-

 

so weit

Maico

 

Ich weiß gar nicht, was du hast, das sind doch total ernsthafte, vernünftige Nordnasen. Die können da nichts für, die sind nunmal so. ;)

 

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@Miri91 

 

klingt für mich nach einem guten Weg und einem ganz normalen Lernverhalten, ich denke das wird und dein Text war doch super kurz denn:

 

man könnte hier Seitenweise schreiben, gibt ja auch genug Bücher nur zu diesem Thema, nur passen die oft gerade so gar nicht in die eigene Situation der eigenen Probleme.

 

Da es sehr viele Ansätze gibt, so unterschiedliche Hunde und eingeschlichene Probleme oder Problemchen, kann man das für mich nicht auf den Punkt bringen, es ist recht Typ und Situationsabhängig, aber Leinenführigkeit muss sein, unbedingt, sonst git es so oft Stress für Hund und HH, dass mus nicht sein, es sei denn, man wohnt auf dem Land und es gibt keine Strassen dort und Gefahren, ich denke das werden doch die Wenigsten sein.

 

Ich kenne auch die Herangehensweise des Stehen bleiben oder auch dan einmal um sich selbst drehen um den Hund dadurch zu beeinflussen. Oft sehe ich dann, gut das klappt, man geht weiter und die Leine ist wieder straff. Sieht aber manchmal ganz amüsant aus.

 

Ich würde erst mal unterscheiden ob jetzt junger Hund, also er kennt es einfach noch nicht und muss es lernen, oder älterer Hund der es nicht gelernt hat oder eine Strategie dagegen entwickelt hat. Jeder Welpe windet sich erst einmal bei den ersten Versuchen des Anleinen und der Leine, logisch, es beeinträchtigt jetzt den Radius des frei bewegen, ist doch blöd.

 

Die Leinenführigkeit fängt bei mir mit dem "anziehen" schon an, so nennen wir das überstreifen des Halsbandes oder auch Geschirr, das wird schon ganz positiv besetzt, ohne die so oft gesehene Hektik, Hund pusht hoch jetzt gleich gehts raus, ne, Ziel ist es, anziehen und ausziehen gleich zu konditionieren, nicht anziehen und Leine dran ist doof und ableinen und Freilauf ist toll, es ist beides gleich, dass versuche ich immer zu vermitteln.

 

Dann Thema rucken, ganz ehrlich, man wird das nie zu Beginn verhindern können, wenn es stark ist gibt es ein gutes Gewchirr, dass ich das nicht nehme wird bekannt sein, und oder evtl. ein Ruckdämpfer, auch gut, aber kein Allheilmittel. Ich vergleiche es bei unerfahrenen HH gerne mit denen selber, würde gerne ein Halsband um den Hals legen, darf ich aber  ja nicht, würde es aber oft verdeutlichen, zurück zum Thema. gebe ich hier jetzt einen Ruck, oder ziehe, wird es eine Gegenbewegung geben, es zieht mich ein fremder am Arm in eine Richtung, ich werde dagegen halten, also wird das nicht zielführend sein auf Dauer, höchstens nach dem Motto, o.K. du bist Stärker, ich muss mit gehen. Hilft nicht, schon gar nicht beim Hund.

Also muss ich führen, klar kommt hier auch ein Impuls, ein leichter aber nur, begleitet mit einer freudigen Einladung, "komm" hier kann man viel verbinden, ein Kommando, ein schau, ein klick, ein Leckerchen, jeder so wie er es mag. Ich mache es gerne mit freudiger Stimme und Einladung.

 

Zu Beginn gehören einfache Richtungswechsel für mich dazu, der Hund muss lernen und auch aufpassen, wenn ich in ihn hineingehe, muss er ja etwas Raum geben, sonst trete ich ihm auf die Füße, auch das wollen wir nicht, gehe ich in die andere Richtung, muss ich als HH ja etwas mehr Zeit und Leine einräumen. Das ganze muss völlig entspannt sein, also nicht die Leine, die natürlich auch, aber die innere Haltung. Die Bewegungsabläufe müssen sich einspielen, man muss sich kennen lernen.

 

Meine Hündin darf bei den normalen Gassi Runden überall schnüffeln, die Geschichten die da stehen lesen, ganz wichtig, auch Kothaufen dürfen berochen werden, aber nicht aufgenommen, dennoch gibt es auch ein echtes gehen bei uns, weil wir evtl. in die Stadt wollen, oder in Eile sind, dass merkt meine Hündin auch und geht dann ziestrebig mit, dann wird nicht überall gerochen, machen wir aber recht selten, finde es dennoch siinnvoll auch das zu üben.

 

sorry, wusste das es länger wird, dennoch noch was Wichtiges. Hund muss am Knie gehen, oder dahinter! Warum? Mir ist das egal, solange es klappt. Meine Hündin geht immer ein zwei Meter vor mir, sie checkt die Lage kann man sagen und führt mich oder will aufpassen das mir keine Gefahren über den Weg laufen, so in der Art. Das merkt man ganz deutlich und ja, ich kann sie auch bei Fuß laufen lassen, dies aber nur unter Kommando, also unter Druck, also mache ich das nicht, nur in seltenen Situationen wo ich sie bei mir haben möchte aber nicht anleinen, z:B. Waldweg Kreuzung, da möchte ich erst sehen was überall ist, muss ja nicht ein Reiter im Galopp auf uns zu kommen und wir sind nicht vorbereitet.

 

Ich habe auch schon mal guten Erfolg gehabt, dass ich mir eine längere Leine bei einem Hund um die Schulter gehängt habe, hier mit Ruckdämpfer und bin einfach gegangen, der Hunde musste jetzt folgen, ging bei diesem Hund erst mal nicht so toll wie vorher beschrieben. Aber hier ist großes Gefahrenpotential, da der Hund einen umreißen könnte, würde es also nicht jedem empfehelen. Stelle mir gerade eine 60 kg junge Frau mit einem 50 kg großen Hund vor, das sollte man nicht machen.

 

Vielleicht war für den einen oder anderen ein kleiner Tipp dabei, es gibt noch so viele andere Dinge und so viel spielt auch immer ineinander. Ich kann ja Leinenführigkeit lernen direkt auch mit Impulskontrolle kombinieren und aufbauen. Und auch hier ist erst der HH bei mir dran mit der Übung, erst muss er Ruhe aufbauen, oooooohhhhhhhmmmmmm, dann gehts mit den Übungen mit dem Hund los 😉

Nun aber Schluß!

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@BVBTom  Danke 😊 Ja ich hoffe doch auch, dass wir auf einem guten Weg sind. Falls doch nicht, fehlen mir allerdings weitere Ideen. 😅

Mittlerweile kommem wir auch immer besser an Menschen vorbei, eben mit dem “Schau” Kommando. Und wenn sie schon im Freilauf Energie loswerden konnte trottet sie auch ganz gemütlich an lockerer Leine mit. 

Bei anderen Hunden klappt das aber noch 0,00. Heute habe ich mal versucht sie mit einem Wienerle weiter zu locken... Aber nein, da verzichtet die Madame lieber drauf & will weiterhin zum Hund. Da hilft dann nur Gedult 🤷‍♀️ 

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Wie lange hat es ungefähr bei euch gedauert? Pepper läuft super an der Leine,wenn es nicht gerade zu ihren persönlichen Highlights geht (futterladen, wiese). Wir haben auch schon unterschiedlich Wege benutzt, das hilft aber nur bedingt irgendwann hat sie raus wo es hin geht. 

 

Bei unserem vorherigen Hund war das kein Problem. Halbe Stunde richtungswechsel und das Thema war durch. Pepper ist in dem Punkt allerdings anders, obwohl sie schnell lernt.

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vor 7 Stunden schrieb Pepperlein:

Wie lange hat es ungefähr bei euch gedauert?

 

Eingezogen ist er mit 1,5 Jahren. 

Ein Jahr bis er nicht mehr wie wild in der Gegend rumgezerrt hat.

 

Dann hab ich ernsthaft mit dem Training begonnen und es ist bis jetzt nochmal ein Jahr vergangen und er läuft meistens locker an der Leine und führt Signale (Seite, Langsam, Warte usw) ziemlich zuverlässig aus, wenn nichts anderes ist. Das üben wir täglich und das ist mir sehr wichtig (geworden).

Ich hab das im ersten Jahr nicht forciert, da war er zu gestresst. Bei so einem Hund kann das auch nach hinten losgehen. Ich habe ihn ziehen lassen und nur in einzelnen Situationen, anfangs nur nachts auf unserer Straße, ein paar Meter Fuß gehen geübt. Ohne Druck, rein als Spiel. Dann langsam, sehr langsam, ausgeweitet. 

Das lockere Laufen kam von selbst als der Stress nachgelassen hat. 

 

Er läuft immer noch gern vorweg. Ich hab eine 3m- Leine und er darf den Radius nutzen. Ich mag kein Dauerziehen und kein plötzliches Zerren. Ein bisschen Zug auf der Leine ab und zu ist ok. In stressigen Situationen zieht er etwas mehr, aber kein Vergleich zu früher. Ich bestehe mittlerweile darauf, dass er auf Signal neben mir läuft. Jetzt kann er das leisten. 

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vor 23 Stunden schrieb Pepperlein:

Wie lange hat es ungefähr bei euch gedauert?

 

Mehr als 7 Jahre? :D 
Sie KANN... aber von sich aus würde sie nie freiwillig neben mir brav und locker an der Leine laufen.. 🤐😜

In der Hundeschule (und mit Leckerchen in der Hand) war sie immer der perfekte Streber. Aber ohne "Bestechung".. hahaha

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