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Leinenführigkeit - Tipps und Tricks

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Na ja streberhaft nebenher muss sie ja nicht🤣 aber wie so ein Schlittenhund vorneweg muss auch nicht sein🤣 

 

 

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Mir fiel das Thema heute Morgen wieder auf und ein, als ich mit angeleinter Emma ging. Ich bin ja, wie schon öfter erwähnte, keine Meisterin im Beibringen von Leinenführigkeit. Meine Hunde liefen meistens frei und für mich was das also nicht sooo wichtig.

 

Jetzt sind wir aber seit einigen Jahren jeden Sommer unterwegs und dann auch mal in Gegenden, wo Hunde nicht freilaufen dürfen (Naturschutzgebiete oder Gebiete mit engem Straßennetz etc.).

 

Im Sommer las ich hier irgendwo in einem Thread von Estrays Tipp, die Leine sozusagen wegzudenken und so den Hund zu führen, als sei der nicht angeleint.

Ui, da ging mir doch ein Lichtlein auf :D und ich beobachtete mich mal selbst, wie ich agiere, wenn Emma angeleint ist. Fazit war: Ich agiere anders als mit freilaufender Emma.

 

Sooo, im Sommer habe ich nicht weiter geübt. Da war mir erstmal anderes wichtiger.

 

Jetzt, hier in Spanien, leine ich sie aber häufiger mal an. Grund: Sie rennt echt selten nem Kaninchen nach, aber manchmal macht sie es. Wann das ist, das weiß nur sie und sie rennt dann von 0 auf 100 los. Nu ist sie nicht so die Geschickteste und manchmal echt ein Tölpel (aber ein ganz süßer). Da sie in dem Fall ohne Verstand losrennt, leine ich sie in einem bestimmten Bereich an. Da gehts nämlich steil runter und ich würde nur sehr ungern einen zweiten Beinbruch erleben.

 

Ich ziehe dann mit Bauchgurt /Jogginggurt los. Wenn ich nämlich die Leine in der Hand halte, geht meine Hand automatisch mit nach vorne. Bauchgurt - damit gehts besser. 

Emma hatte von Welpenalter an ziemliche Magenprobleme. Das hat sich erst seit der Kastration gebessert und seitdem nimmt sie auch gerne Leckerlis beim Spaziergang an. Das habe ich nun auch genutzt: Beim Anleinen gibts erstmal ein Leckerli.

 

Dann führe ich sie mit den Kommandos, die ich auch im Freilauf verwenden würde. Also, sie zog nach vorne und ich sagte "bei Fuß" und zeigte neben mich. Bin also nicht mehr stehen geblieben oder so was.

 

Und wenn sie dann bei Fuß ging (bedeutet bei uns nicht, dass sie direkt neben mir gehen muss. Sie ist an 2 m Leine, kann also ruhig auch vor mir gehen, aber halt ohne Zug), gabs und gibt es zwischendurch ein Leckerli als Belohnung. 

 

Jetzt, nach wenigen Wochen, gehe ich mit ihr dort angeleint und sie geht an lockerer Leine. Kein Ziehen mehr, höchstens mal am Anfang - wird wohl die Gewohnheit sein, erstmal loszuziehen. Das ist aber immer nur ganz kurz und dann geht sie an lockerer Leine.

 

Wer hätte das gedacht? Also ich nicht, aber dieser Tipp hat mir super gut geholfen. 

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Ich finde auch, dass es mit Bauchgurt oft viel entspannter ist.

Der Hund weiss genau wie gross der Radius ist, da sind nicht noch einige cm Toleranz, wie wenn man die Leine in der Hand hat. Auch irgendwelches ruckeln oder ziehen vom HH (auch unbewusst!) fällt weg.

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Ich mach das auch seit ein paar Wochen mit dem Bauchgurt.

Und auch hier, Ferun läuft entspannter mit weniger gezerre.

😊

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Hier wird an lockerer Leine gelaufen, spannt sie sich, muss Hund stehen bleiben bzw selbstständig korrigieren und

langsamer werden. Die Leinenlänge ist dabei egal. Ebenfalls egal ist, was da anderes interessantes kommt/liegt/riecht,

die Leine hat locker zu bleiben. Die Seite auf der gelaufen wird, ändert sich je nach Umgebung/ Anforderung. Ich kann ihn

an einem Finger führen.

Als er 5jährig einzog, sah das ganz anders aus 😁 Da zog er rechts-links, vor-zurück, rammte die Beine in den Boden,

sprang in die Leine, mir taten nach 2 Tagen gut die Schultern weh. Da ich Leinenziehen absolut nicht ab kann, wurde es direkt

geübt und wir waren schnell erfolgreich. Auch jetzt, wo er altersbedingt taub geworden ist, klappt es weiterhin gut mit der Führigkeit.

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vor 35 Minuten schrieb LuBi:

Hier wird an lockerer Leine gelaufen, spannt sie sich, muss Hund stehen bleiben bzw selbstständig korrigieren und

langsamer werden. Die Leinenlänge ist dabei egal. Ebenfalls egal ist, was da anderes interessantes kommt/liegt/riecht,

die Leine hat locker zu bleiben. Die Seite auf der gelaufen wird, ändert sich je nach Umgebung/ Anforderung. Ich kann ihn

an einem Finger führen.

Als er 5jährig einzog, sah das ganz anders aus 😁 Da zog er rechts-links, vor-zurück, rammte die Beine in den Boden,

sprang in die Leine, mir taten nach 2 Tagen gut die Schultern weh. Da ich Leinenziehen absolut nicht ab kann, wurde es direkt

geübt und wir waren schnell erfolgreich. Auch jetzt, wo er altersbedingt taub geworden ist, klappt es weiterhin gut mit der Führigkeit.

 

Aber das musste er ja erstmal lernen und da ist die Frage nach dem Wie :)

 

Stehen bleiben und sich selbst korrigieren - die Methode wirkte bei Emma 0. Was sie dadurch lernte ist: Mensch bleibt stehen, spring schnell zurück und weiter gehts - mit dem Ziehen.

 

Also dieses Stehenbleiben, wenn der Hund zieht, das war bei uns völlig erfolglos. Kaum ging ich weiter, zog auch Emma weiter. 

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Hier war es so, dass bei gespannter Leine ein "Naaa!" ertönte, Hund musste zurück zu mir, sich an meine

Seite setzen. Mit Kommando gings dann wieder weiter. Schon bald konnte ich das "Naa" als Warnung verwenden, eine Millisekunde

bevor die leine straff geworden wäre, er reagierte, wurde langsamer und drehte das Ohr zu mir, die Leine spannte sich so nicht

und es ging entspannt weiter.

Das gehen an lockerer Leine habe ich gelobt, immer wieder ein "Fein, weiter", mein Tempo habe ich anfangs angezogen, so

spannte sich die Leine weniger-ich konnte mehr loben als korrigieren.

Zusätzlich lernte er, Druck am HB nachzugeben statt gegenzuziehen und dass er an gespannter Leine mal genau nirgendwo

hin/dran kommt.

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Ich sag ja schon die ganze Zeit Hüftgurt ist super. ;)

Mittlerweile benutz ich öfter die Schleppleine, das hat aber eher damit zu tun damit Madame mehr Aktionsradius hat. Für längere Strecken immer noch gern mit Hüftgurt.

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Für die Hunde die hier so leben  ,halte ich denn Hüftgurt für ungeeignet. 

Bzw. wenn es funktionieren würde  brauchen wir ihn auch nicht. 

Ich hatte auch noch keinen Hund der nicht  "Leinenführig "wurde. 

Aaaaaaber die Vorstellung den wunderbaren Spock zb mit seinen  fast40 Kilo geballter Zugkraft an der Hüfte zu haben.....nein Danke :) .

Er lief aber auch ganz wunderbar an der Leine und ohne  bis zu der Millisekunde in der er "explodierte" .

 

 

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