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Hundeforum Der Hund

Empfohlene Beiträge

Am 12.11.2018 um 08:00 schrieb Nadja1:

 

Das ist Unsinn, complete !  Noch vorteilhafter wäre, die Besonderheiten des Wurmkreislaufs

zu kennen,  dann wüsstest du und deine Fans, dass es falsche negative Ergebnisse gibt. 

Heißt: dass  bei negativer Kotprobe, trotzdem Würmer vorhanden sein können, die nur im Moment

bzw. z.Zt. keine Eier ablegen. Daran ändern auch 3 Tage hintereinander oder längere Kotproben rein

gar nichts. Diese Fälle kommen immer wieder vor und trotz Kotproben vergeht schnell mal ein Jahr

und mehr und der Hund ist rappelvoll mit Würmern. Kein Einzelfall.

 

Das weiß eigentlich auch jeder gute TA und plädiert immer für regelmäßige Entwurmungen.

Würmer sind Zoonosen und unsere Kinder und Mitmenschen haben nun mal Vorrang vor einer 

'recht belastenden Darmflora' des Hundes, die eigentlich nur in socialen Networks existiert bzw.

wenn, es sich um Einzelfälle handelt, die aber nicht den Tod zur Folge haben.

 

Was die Wurmmittel angeht, kenne ich seit über 30 Jahren bei meinen Tieren keinen einzigen, aber 

auch nicht einen Hund, der jemals durch Wurmmittel eine belastete Darmflora gehabt hätte.

Die Wurmmittel sind heute mehr denn je so gut verträglich, dass eine regelmäßige Entwurmung

immer Vorteile bietet.  Es tut auch nicht Not den Hund, aus einer falschen Ansicht oder Unwissenheit

heraus, nicht zu entwurmen. Dazu gibt es keinen Anlass.

 

Wenn ich an Belgien denke, die zu tun haben die Müllbeutel einzusammeln und Mäuse, Ratten und

Fuchs die Beutel durchsuchen, sollten wir eigentlich froh sein, gute Wurmmittel zu haben, denn beim

Fuchsbandwurm kommt keine Freude mehr auf und es ist ja nicht so, das D evtl. keine Menschen

hat, die mit diesem Bandwurm erst mal leben müssen, solange es eben geht. Mal so als Beispiel.

 

Ich halte es für verantwortungslos, eine mögliche, evtl. 'belastete Darmflora'  (die es so ohnehin nicht

gibt) über das Wohl von unseren Kindern, also Menschen allg. zu stellen und Schäden und auch Tod

billigend in Kauf zu nehmen.  

 

Bei Kokosraspeln und Co.&KG bin ich nicht nur sehr skeptisch, sondern würde das meinen Lieblingen

nicht mal im Traum antun. Dafür gibt es keine gesicherten Beweise und wenn man weiß, das Hunde

lebenslang Würmer in sich bergen, erkennt man sehr schell die Nutzlosigkeit solcher Aussagen. @Shyruka

Gibt es eigentlich irgendwas, was du nicht pauschal besser weißt? Deine Art und Weise ist überheblich, anmaßend und wenig wertschätzend. Lia ist Leberkrank....die letzte Wurmkur hätte sie fast aus dem Genpool der Hunde geschossen. Sie hat also seit 2 Jahren keine Wurmkur bekommen und ich habe noch nie auch nur ein einziges Würmchen erblickt. Vielleicht kannst du einfach mal ein bisschen reflektiert an deine zukünftigen Antworten basteln. Man kann jedem alles sagen, wenn man sich nicht im Ton vergreift.

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vor 2 Stunden schrieb gatil:

Wunderbares Wort dafür: Old-Friends-Hypothese.

 

Finde ich auch :D

 

Ich finde das überhaupt sehr interessant, da inzwischen sogar die These aufgestellt wird, dass psychische Erkrankungen mit dem mangelhaft geprägten Immunsystem zusamenhängen könnten.

 

Auf die Schnelle gefunden:
 

Zitat


Depressive und PTSD-Patienten (Anmerkung von mir: PTSD = Posttraumatische Belastungsstörung) haben eine verringerte Anzahl an regulatorischen T-Zellen. Eine mögliche Erklärung dafür liefert die Old-Friends-Hypothese: Als alte Freunde werden die Mikroorganismen bezeichnet, mit denen wir entwicklungsgeschichtlich zusammen aufgewachsen sind. Dazu zählen Keime aus unserer Umwelt, aber auch intestinale Mikrobiota. Diese Old Friends induzieren über mehrere Schritte, die mittlerweile relativ gut erforscht sind, die Bildung regulatorischer T-Zellen. Die Hypothese besagt nun, dass wir heute – vor allem im städtischen Bereich – einen verringerten Kontakt mit den Old Friends haben und daher weniger regulatorische T-Zellen gebildet werden. Das Ergebnis ist eine mangelnde Zügelung des Immunsystems und eine Zunahme entzündlicher Erkrankungen. Das würde erklären, warum in ländlichen Gegenden weniger Allergien, Asthma und somatische entzündliche Erkrankungen, aber auch seltener affektive Erkrankungen gefunden werden.

 

 

 

Quelle https://oegpb.at/2018/04/04/ueberreaktives-immunsystem-durch-mangel-an-alten-freunden/

 

Unter den Stichworten Old-Friends-Hypothese Würmer findet sich bestimmt auch etwas im Netz. Ich erinnere mich, dass im Humanbereich der Schweine-Peitschenwurm erfolgreich bei Allergien und bei Morbus Crohn eingesetzt wird (er stirbt im Fehlwirt Mensch ab, bleibt also nicht dauerhaft im Körper und vermehrt sich nicht).

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