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Hundeforum Der Hund
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Würmer

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Vorwort & Erklärung zu meiner Einstellung:

Mein erster Beitrag bezog sich auf den Beitrag von Juline und sollte vorallem eine Alternative für Knoblauchgranulat darstellen, da das Zeug wie gesagt giftig ist. Da war nicht die Rede von: "Bloß nicht Entwurmen, dass ist böse schlimm und die Tierärzte wollen damit nur Geld verdienen!!!111!" Übertrieben dargestellt. Und wenn jemand sich vielleicht wohler damit fühlt etwas zu geben, dass eventuell als Prophylaxe dienen könnte, sich auch nicht gegen Wurmkuren sträubt, halte ich das nicht für verwerflich.

 

Was ich aber für nicht so toll halte: Hunden alle drei Monate Chemie in den Rachen zu drücken. Das tut einem Organismus nicht gut. Gerade Prohpylatisch nicht. Mir fehlt da dann halt auch das Verständnis. Der Hund muss alle drei Monate entwurmt werden, damit er bloß keine Menschen und Kinder schädigt und irgendwie als Gefahrenquelle darsteht. Im Gegensatz dazu nimmt man selber aber nicht alle drei Monate eine Wurmkur zum vorbäugen oder schiebt sie seinen Kindern rein.

Kinder im Kindergarten --> Sandkasten --> großes Katzenklo --> Finger im Mund und infiziert.

Dann nimmt man das Kind noch auf den Arm und ausgebrochen ist diese Gefährlichkeit.

Nun also die Frage warum man Kindern oder sich selbst nicht alle drei Monate so ne hübsche Wurmkur gibt? Prophylaktisch versteht sich. Beim Ausbruch ist es für mich wie gesagt klar das man entwurmt. Vielleicht weil der Kram im Darm landet. Ein wichtiges Organ mit vielen wichtigen Bakterien. Darein dann den Kram der Würmer tötet.

Es gibt keine Studie für oder gegen diese These. Hätte ich das Geld, das erweiterte Know-How dafür und ein Labor, würde ich sie gern selber durchführen und würde mcih auch gern eines bessere belehren lassen. Aber so gerade durchdacht, erscheint es mir nur logisch, dass auch die guten Bakterien im Darm geschädigt werden. Bei einem Tier das vllt 10-15 Jahre alt wird, mag das noch nicht so ganz auffallen, vieleicht aber bei einer deutlich längeren gabe von 10-30 Jahren? Und vielleicht nehemen wir deshalb auch nicht alle drei Monate eine Wurmkur.

 

Und ich möchte nur noch einmal wiederholen: In einem Wurmfall würde ich direkt zur Chemie greifen, weil es sich da um eine einmalige Sache handelt. Aber ich mag dieses prophylaktische wirklich nicht. Es sei denn es ist begründet. Bei Aufnahme von Kot, Füchsen in der Gegend, oder wie bei euch in Spanien die Herzwürmer. Würde ich eher dort unten wohnen, würde ich vielleicht auch anders denken. Das will ich nicht einmal bezweifeln.

 

Was mir aggressiv vorkommt, und es liegt da vorallem an der Ausdrucksweise sind diese Stellen:

"Das ist Unsinn, complete !  Noch vorteilhafter wäre, die Besonderheiten des Wurmkreislaufs

zu kennen,  dann wüsstest du und deine Fans, dass es falsche negative Ergebnisse gibt."

 

Hierzu schrieb zumindest ich, dass ich mir der negativen Ergebnisse durchaus bewusst bin. Aber Leute deshalb als negative betucht als "Fans" zu bezeichnen finde ich irgendwie auch nicht so toll. Ebenso, dass man etwas einfach als Unsinn verbucht, selbst nochmal nachträglich Quellen verlangt und selber keine liefert. Hab ich da nochmal für dich nachgeholt. Was bei dem Thema einfach der Fall ist, dass beides seine Vor- und Nachteile hat. Und solange man sich da bewusst ist und im Fall des Falles auch umschwenkt, sit das doch okay.

 

"Daran ändern auch 3 Tage hintereinander oder längere Kotproben rein

gar nichts. Diese Fälle kommen immer wieder vor und trotz Kotproben vergeht schnell mal ein Jahr

und mehr und der Hund ist rappelvoll mit Würmern. Kein Einzelfall."

Mag sein, wenn man denn nur einmal im Jahr kontrollieren lässt. Macht man es aber alle drei Monate so wie mit der Wurmkur, kann der Hund nicht voll mit Würmern sein. Ansonsten: Quelle?

 

"Ich halte es für verantwortungslos, eine mögliche, evtl. 'belastete Darmflora'  (die es so ohnehin nicht

gibt) über das Wohl von unseren Kindern, also Menschen allg. zu stellen und Schäden und auch Tod

billigend in Kauf zu nehmen.  

 

Bei Kokosraspeln und Co.&KG bin ich nicht nur sehr skeptisch, sondern würde das meinen Lieblingen

nicht mal im Traum antun. Dafür gibt es keine gesicherten Beweise und wenn man weiß, das Hunde

lebenslang Würmer in sich bergen, erkennt man sehr schell die Nutzlosigkeit solcher Aussagen."

Selbst wenn ich mit meinen Aussagen falsch liegen sollte oder könnte waren sie mit größter SIcherheit nicht Nutzlos. Denn nur so kam diese Diskussion überhaupt zustande aus denen sich die Leser ihre Meinung bilden können und verschiedene Ansichten lesen. Ohne meinen nutzlosen Kommentar wäre von deiner Seite vermutlich auch nichts mehr zum Thema Darmflora und Kokosöl gekommen. Nutzlos war da also gar nichts. Wie soll man sich ohne Diskussionen denn weiterentwickeln? Darum fand ich diese Aussage eben auch eher unfreundlich und nicht hilfreich.

 

Ich bin selber ein Freund von Quellen und Beweisen für einige meiner Aussagen und auch einige deiner Aussagen gibt es aber nur Quellen die nicht wissenschaftlich fundiert sind, oder unseriös wirken, da es um ihr eigenes Produkt geht. Wir werden wohl hoffentlich in ein paar Jahren erfahren welche Thesen wirklich richtig sind und welche nicht. Indes bin ich bereit meinen Standpunkt zu ändern.

 

 

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Hier mal eine Empfehlung eines Diplom-Biologen zum Thema Endoparasiten:

 

Zitat

Die europäische Empfehlung zur Bekämpfung von Endoparasiten bei Hunden und Katzen in Deutschland erarbeitet das European Scientific Council Companion Animal Parasites (ESCCAP, www.esccap.org). Ziel ist es, Tierärzten und Tierhaltern konkrete Empfehlungen für die effektive Kontrolle von Endoparasiten zu geben.

 

Die Organisation empfiehlt, sich bei der Entwurmung auf folgende Würmer zu konzentrieren: Spulwürmer Toxocara canis und T. cati, Hakenwürmer sowie Bandwürmer wie Echinococcus multilocularis (Fuchsbandwurm) und E. granulosus (Hundebandwurm). Diese Würmer sind hierzulande besonders verbreitet, können die Gesundheit von Hund und Katze ernsthaft gefährden und auf den Menschen übertragen werden.

 

Für die individuelle Risikobewertung des Haustiers ist einzuschätzen, wie wahrscheinlich es ist, dass Hund oder Katze sich mit diesen Würmern infizieren. Entscheidend ist zu klären, welche Übertragungswege für das jeweilige Tier infrage kommen können. Beispiel: Eine Katze, die in der Wohnung und auf dem Balkon lebt, hat ein deutlich geringeres Risiko als ein Tier, das durch Gärten und Parks streift. Exakte Aussagen über die Situation eines Tieres sind nur über wiederholte parasitologische Kotuntersuchungen möglich.

 

Hunde, die rohes Fleisch und Innereien erhalten, die zuvor nicht ausreichend erhitzt oder gefroren wurden, sollten in regelmäßigen Abständen gegen Bandwürmer behandelt werden. Für Hunde und Katzen, die unbeaufsichtigten Auslauf haben und wilde Kleinnager oder Aas fressen können, sowie für Hunde, die zur Jagd mitgenommen werden, wird eine häufigere, zum Beispiel monatliche Entwurmung gegen Bandwürmer empfohlen. In Einzelfällen, zum Beispiel bei hohem Infektionsrisiko und engem Kontakt mit Kleinkindern, kann sogar eine monatliche Entwurmung gegen Spulwürmer sinnvoll sein, da so ein Ausscheiden infektiöser Spulwurmeier weitgehend ausgeschlossen werden kann.

Hygiene und Fellpflege sind wichtige Maßnahmen zur Parasitenabwehr; Repellentien ergänzen die Vorsorge.

Foto: Fotolia/fotowebbox

Hundewelpen sollten ab einem Alter von zwei Wochen, Katzenwelpen ab drei Wochen gegen Spulwürmer entwurmt werden. Anschließend wird die Behandlung in zweiwöchigen Abständen bis zwei Wochen nach Aufnahme der letzten Muttermilch wiederholt. Säugende Hündinnen und Katzen sollten gleichzeitig mit der ersten Behandlung ihrer Jungen gegen Spulwürmer behandelt werden. Hündinnen können um den 50. Tag der Trächtigkeit mit einem Präparat gegen Spulwümer behandelt werden, um eine Infektion der Welpen im Mutterleib zu verhindern.

 

Wirkstoffe in Wurmkuren

 

Es gibt zahlreiche Arzneimittel zur Entwurmung von Hund und Katze (13, 16). Wirkstoffe gegen die wichtigsten Nematoden, zum Beispiel Spul- und Hakenwürmer, sind beispielsweise Fenbendazol oder Pyrantel. Mittel gegen Zestoden (Bandwürmer) enthalten beispielsweise Praziquantel. Oral oder dermal als Spot-on-Präparat zu applizierende Wirkstoffe wie Emodepsid und Praziquantel wirken gleichzeitig gegen adulte Nematoden und Zestoden sowie in Kombination auch gegen deren Entwicklungsstadien. Zusammen mit anderen Wirkstoffen, zum Beispiel Toltrazuril, ergeben sich breitere Wirkspektren, auch gegen Mischinfektionen mit Nematoden und Kokzidien beim Hund. Auch Kombinationspräparate gegen Ektoparasiten und Helminthen sind bereits als Spot-on-Präparate im Handel.

https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ausgabe-462012/gefahr-fuer-mensch-und-tier/

 

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vor 54 Minuten schrieb Shyruka:

Was ich aber für nicht so toll halte: Hunden alle drei Monate Chemie in den Rachen zu drücken. Das tut einem Organismus nicht gut. Gerade Prohpylatisch nicht. Mir fehlt da dann halt auch das Verständnis. Der Hund muss alle drei Monate entwurmt werden, damit er bloß keine Menschen und Kinder schädigt und irgendwie als Gefahrenquelle darsteht. Im Gegensatz dazu nimmt man selber aber nicht alle drei Monate eine Wurmkur zum vorbäugen oder schiebt sie seinen Kindern rein.

Erst einmal entwurmt man den Hund fast nie pro prophylaktisch, denn ein Hund hat immer Würmer,

lebenslang und sei es nur in inaktiver Form. Dann muss der Hund nicht zwangsläufig aller 3 Mon. 

entwurmt werden, sondern dazu führte ich Umfeld und Haltung bereits aus. Ein Stadthund wird in

aller Regel weniger (2x/Jahr) entwurmt, bei einem Bauernhofhund wird der Infektionsdruck ungleich

höher sein. Dann unterscheidet sich der Mensch generell vom Hund. Der Hund trägt lebenslang Würmer

in sich, der Mensch nicht. Deshalb wird beim Menschen erst dann reagiert, wenn Würmer da sind und

nicht vorher. Das ganze hat etwas mit dem Wurmkreislauf beim Hund zu tun, den der Mensch eben nicht hat.

Ich hoffe, es ist verständlich.

vor einer Stunde schrieb Shyruka:

Aber so gerade durchdacht, erscheint es mir nur logisch, dass auch die guten Bakterien im Darm geschädigt werden. Bei einem Tier das vllt 10-15 Jahre alt wird, mag das noch nicht so ganz auffallen, vieleicht aber bei einer deutlich längeren gabe von 10-30 Jahren? Und vielleicht nehemen wir deshalb auch nicht alle drei Monate eine Wurmkur.

 

Es mag sein, das gute Bakterien geschädigt werden, nur dazu habe ich pers. in 30 J. keine Erfahrungen gemacht.

Dagegen eher bei einer Magen/Darm Geschichte. Spürbar, sichtbar, bis zum Verlust von 2 Tieren.

Das macht keine Wurmtablette,  deshalb kann ich in dieser Sache die Dinge wichten und einordnen.

Warum Menschen nichts brauchen, habe ich oben erklärt.

 

vor einer Stunde schrieb Shyruka:

Was mir aggressiv vorkommt, und es liegt da vorallem an der Ausdrucksweise sind diese Stellen:

"Das ist Unsinn, complete !  Noch vorteilhafter wäre, die Besonderheiten des Wurmkreislaufs

zu kennen,  dann wüsstest du und deine Fans, dass es falsche negative Ergebnisse gibt."

 

 

OK, vielleicht ist es etwas deutlich, aber das etwas 'Unsinn' ist, bezieht sich auf die Sache selbst, nicht

auf Personen und wird in sozialen Netzwerken 1000 mal erwähnt.  Du bist die Erste, die darauf empfindlich 

reagiert. Seit 1998 bin ich im Net. Und bei den 'Fans' habe ich vergessen *ironie an -und -aus* zu machen.

Personen wurden nicht beleidigt und mG mir passt auch nicht immer jede Schreibweise.........aber soll ich

deshalb die sachliche Diskussion verlassen und persönlich, unsachlich werden ?  

Es ist schwierig auf einzelne Empfindlichkeiten und Befindlichkeiten bei der Masse der User zu reagieren.

Trotzdem 'Danke', ich werde nachdenken und einen Weg finden. 

 

vor 1 Stunde schrieb Shyruka:

Mag sein, wenn man denn nur einmal im Jahr kontrollieren lässt. Macht man es aber alle drei Monate so wie mit der Wurmkur, kann der Hund nicht voll mit Würmern sein. Ansonsten: Quelle?

 

 

Keiner hat hier behauptet, dass der Hund trotz 3-monatiger Wurmkur voll mit Würmern ist .

Habe ich etwas überlesen ? Und was Quellen angeht, halte ich nichts von Semi-Wissen.

Ausnahme seriöse, gesicherte Quellen und da gibt es nicht so viele.

 

vor 1 Stunde schrieb Shyruka:

"Ich halte es für verantwortungslos, eine mögliche, evtl. 'belastete Darmflora'  (die es so ohnehin nicht

gibt) über das Wohl von unseren Kindern, also Menschen allg. zu stellen und Schäden und auch Tod

billigend in Kauf zu nehmen.  

 

Bei Kokosraspeln und Co.&KG bin ich nicht nur sehr skeptisch, sondern würde das meinen Lieblingen

nicht mal im Traum antun. Dafür gibt es keine gesicherten Beweise und wenn man weiß, das Hunde

lebenslang Würmer in sich bergen, erkennt man sehr schell die Nutzlosigkeit solcher Aussagen."

 

Selbst wenn ich mit meinen Aussagen falsch liegen sollte oder könnte waren sie mit größter SIcherheit nicht Nutzlos. Denn nur so kam diese Diskussion überhaupt zustande aus denen sich die Leser ihre Meinung bilden können und verschiedene Ansichten lesen. Ohne meinen nutzlosen Kommentar wäre von deiner Seite vermutlich auch nichts mehr zum Thema Darmflora und Kokosöl gekommen. Nutzlos war da also gar nichts. Wie soll man sich ohne Diskussionen denn weiterentwickeln? Darum fand ich diese Aussage eben auch eher unfreundlich und nicht hilfreich.

 

Die 'Nutzlosigkeit der Aussage' bezog sich lediglich auf die 'lebenslangen Würmer' nicht auf das

Gesamtpaket-Diskussion, oben 'orange'.  Ja natürlich, wenn Du den Wurmkreislauf  kennst,

würde es zu mancher Deiner Aussagen gar nicht erst kommen. Deshalb ist es lange noch

nicht unfreundlich, sondern ein Hinweis, vielleicht doch mal rein zu lesen.

 

 

 

vor 2 Stunden schrieb Shyruka:

Ich bin selber ein Freund von Quellen und Beweisen für einige meiner Aussagen und auch einige deiner Aussagen gibt es aber nur Quellen die nicht wissenschaftlich fundiert sind, oder unseriös wirken, da es um ihr eigenes Produkt geht. Wir werden wohl hoffentlich in ein paar Jahren erfahren welche Thesen wirklich richtig sind und welche nicht. Indes bin ich bereit meinen Standpunkt zu ändern.

 

Also was mich angeht, schreibe ich solche Dinge frei, aus meinen Wissen heraus, die jeder

über das Internet prüfen kann. Wie gesagt, mag ich kein Semi-Wissen. Aber es kann sein,

dass ich auch nicht immer auf den neuesten Stand bin und mich würde wirklich interessieren,

wie bei Öl und Knoblauch Würmer, besonders inaktive Larven ausgetrieben werden.

Danach fragte ich, ja. Ich kann Dir aber bestätigen, das meine Tiere fast 2 Jahre täglich

Knoblauch bekommen haben, aber aus anderen Grund als Würmer. Ich musste dennoch

entwurmen und es war ganz 'knirsch' sie sauber zu bekommen, da die Milbemax, damals von 

Elcano, mäßige Wirkung zeigte. 

Bin erst mal raus hier..............👀

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vor 36 Minuten schrieb Nadja1:

mich würde wirklich interessieren,

wie bei Öl und Knoblauch Würmer, besonders inaktive Larven ausgetrieben werden.

 

Ja, mich auch. Weil immer wieder die Empörung gegen die "Chemie-Keulen" kommt, wo man doch angeblich alles so schön mit Kokosöl in den Griff bekommt.

Gilt übrigens ja auch für die Zeckenprophylaxe.

 

Gibt es dafür irgendeinen seriösen Beweis?

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vor 34 Minuten schrieb Renegade:

Gibt es dafür irgendeinen seriösen Beweis?

 

Nein, mW nicht. Habe nicht recherchiert, aber es wäre 'revolutionär' und Jeder würde es wissen.,

incl. Vet.-Med. Da ist auch nichts bekannt.

 

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vor 1 Stunde schrieb Nadja1:

denn ein Hund hat immer Würmer,

lebenslang und sei es nur in inaktiver Form.

 

Ist es möglich, dass diese inaktive Wurm-Form sich so gut wie nie in die aktive Form verwandelt und somit Wurmkuren überflüssig sind?

 

Wie erklärt sich sonst, dass als Beispiel mein Hund in 10 Jahren und geschätzten 15 abgegebenen Sammel- Kotproben erst ein einziges Mal Gurkenkernbandwürmer hatte (übrigens ganz klassisch: nach Flohbefall) ?

 

Zumal sie eher in die Kategorie Bauernhofhund als in die Kategorie Stadthund gehört, also hohem Infektionsdruck ausgesetzt. Plus 2x in der Woche Hundeplatz, wo sich auch immer wieder Welpen lösen, da wird`s wurmmäßig wimmeln, schätze ich.

 

Ich jedenfalls wage zu behaupten, dass sich ein gesunder, widerstandsfähiger Organismus, oder sagen wir, ein intakter Darm gegen Endoparasiten zur Wehr setzen kann.

Und ich gehe noch den Schritt weiter, ich vermute, dass ein durch Wurmkuren, Fertigfutter (Konservierungsstoffe, Antioxidantien, synthetische Zusatzstoffe etc.) geschwächter, verwirrter Darm das eben nicht mehr kann --- dann werden Wurmkuren notwendig; ein Teufelskreis.

 

Von anderen gesundheitlichen Wirkungen (Allergien??? Futterunverträglichkeiten??? Malabsorption, Durchfall???? Autoimmunerkrankungen????? --wer weiß) ganz zu schweigen.

 

 

 

 

 

 

 

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vor 17 Minuten schrieb Juline:

Ist es möglich, dass diese inaktive Wurm-Form sich so gut wie nie in die aktive Form verwandelt und somit Wurmkuren überflüssig sind?

 

*So gut wie nie*, kann man nicht verallgemeinern. Jeder Hund ist individuell und einen Hund

stört ein lauter Knall nicht, der andere bekommt schon Stress, wenn er eine bestimmte Person

sieht z.B.  Wenn der Hund ruhig lebt und sonst keine Veränderungen hat, bleibt noch die Infektion

von außen. Welcher Mechanismus bei Befall zuerst wirkt, kann keiner sagen. Deshalb entwurmt

man ja, auch um den Hund vor Schäden zu schützen und die Zoonose -Gefahr zu verringern.

 

vor 35 Minuten schrieb Juline:

Wie erklärt sich sonst, dass als Beispiel mein Hund in 10 Jahren und geschätzten 15 abgegebenen Sammel- Kotproben erst ein einziges Mal Gurkenkernbandwürmer hatte (übrigens ganz klassisch: nach Flohbefall) ?

 

Zumal sie eher in die Kategorie Bauernhofhund als in die Kategorie Stadthund gehört, also hohem Infektionsdruck ausgesetzt. Plus 2x in der Woche Hundeplatz, wo sich auch immer wieder Welpen lösen, da wird`s wurmmäßig wimmeln, schätze ich.

 

Wir lassen das mal so stehen.........denn ob das so ist, kann keiner beurteilen außer Du selbst.......

Welpen haben kaum Würmer. Der Wurmkreislauf dauert 3 Wochen, entwurmt wird jede 2. Woche.

 

vor 46 Minuten schrieb Juline:

Ich jedenfalls wage zu behaupten, dass sich ein gesunder, widerstandsfähiger Organismus, oder sagen wir, ein intakter Darm gegen Endoparasiten zur Wehr setzen kann.

 In welcher Form ?  Eine Hündin z.B. ist auch top-gesund und tragend und was meinst Du woher

diese ihre Würmer bezieht ? Wegen schwächelnden Immunsystem ? Kaum. Trotzdem wird sie

befallen. 

vor einer Stunde schrieb Juline:

Und ich gehe noch den Schritt weiter, ich vermute, dass ein durch Wurmkuren, Fertigfutter (Konservierungsstoffe, Antioxidantien, synthetische Zusatzstoffe etc.) geschwächter, verwirrter Darm das eben nicht mehr kann --- dann werden Wurmkuren notwendig; ein Teufelskreis.

 

 

Sie werden einfach deshalb notwendig, weil der Hund die Würmer lebenslang in sich trägt und

keiner sagen kann, ob diese ihren Weg fortsetzen und Organe schädigen. Daraus resultieren

dann Krankheiten, die sich keiner erklären kann, oft bevor man den Wurm entdeckt.

Die Hündin mit Babys jedenfalls werden aller 14 Tage entwurmt. Das geht nicht mit Öl oder Knoblauch;

beim Hund generell nicht. Hat er Würmer, muss ein Mittel genommen werden, viele der Befürworter

räumen es ja ein, dann kann ich gleich entwurmen.

 

vor einer Stunde schrieb Juline:

Von anderen gesundheitlichen Wirkungen (Allergien??? Futterunverträglichkeiten??? Malabsorption, Durchfall???? Autoimmunerkrankungen????? --wer weiß) ganz zu schweigen.

Das können doch auch Würmer sein ? Organschäden, Durchfall, Erbrechen.

Denk mal drüber nach. Grüßchen.

 

 

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Wir haben offenbar unterschiedliche Auffassungen über die Schädlichkeit von (latentem) Wurmbefall. Ich glaube an die Old-Friends-Hypothese, du glaubst an die große Schädlichkeit.
 

Zitat


In welcher Form ?  Eine Hündin z.B. ist auch top-gesund und tragend und was meinst Du woher

diese ihre Würmer bezieht ? Wegen schwächelnden Immunsystem ? Kaum. Trotzdem wird sie

befallen. 

 

 

Die in der Muskulatur des Muttertieres ruhenden Larven werden in der Trächtigkeit aktiviert und wandern über die Plazenta schon in die ungeborenen Welpen ein. Alle Welpen werden daher schon in der Embryonalzeit von Würmern infiziert. Das hat nichts mit dem Immunsystem der Mutterhündin zu tun.

 

Deshalb zeigt mir dein oben zitiertes Argument, dass du dir bezüglich der Besonderheiten des Wurmkreislaufs selbst noch mal ein Buch zur Hand nehmen solltest.

 

Am 12.11.2018 um 08:00 schrieb Nadja1:

Das ist Unsinn, complete !  Noch vorteilhafter wäre, die Besonderheiten des Wurmkreislaufs

zu kennen

 

:D

 

Desweiteren finde ich dein Schlusswort ziemlich überheblich und werde an dieser Stelle den Austausch mit dir beenden:

 

vor 9 Stunden schrieb Nadja1:

Denk mal drüber nach.

 

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vor 5 Stunden schrieb Juline:

Wir haben offenbar unterschiedliche Auffassungen über die Schädlichkeit von (latentem) Wurmbefall. Ich glaube an die Old-Friends-Hypothese........

 

 

Endlich einer, der versteht, wovon ich immer rede.

 

Würmer gehören zu Lebewesen schon seit immer. Und im NORMALFALL beeinträchtigen sie den Organismus nicht.

 

Autoimmunerkrankungen greifen um sich, weil das Immunsystem nichts mehr zu tun hat, es greift den eigenen Organismus an.

(Wieder einmal verweise ich auf Tante Google und die Stichworte Autoimmunerkrankung und Würmer. Man kuriert heute mit Wurmeiern z.B. MS und Allergien).

 

Wunderbares Wort dafür: Old-Friends-Hypothese.

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Trotzdem eine sehr spannende Diskussion.

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