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Hundeforum Der Hund
Marinah

Hund pinkelt draussen kaum

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Hallo Ihr, ich erhoffe mir von euch Tips,

ich habe einen Hund aus schlechter Haltung, bzw ist es der Hund von der alten Nachbarin meiner Mutter.

Die Frau ist recht alt, hat aber mit mir offen über die Probleme gesprochen.

Mit ihrer Gesundheit ging es rapide bergab, sie hat den Hund nur noch in den Garten gelassen, schlussendlich war der Hund wohl so unterfordert dass er im Garten nur noch geguckt hat, statt sein

Geschäft zu verrichten. Es ist wohl so, dass er so lange eingehalten hat bis er im Gehen in der Wohnung gepinkelt hat oder es sich weggeschleckt hat, bzw das meiste dass auf dem Platz landet wo er gerade liegt.

Nun hab ich ihn seit einigen Monaten bei mir, gehe regelmässig mit ihm nach draussen. 

Er ist natürlich total aufgeregt draussen, klar, hat ja weiss ich nicht wie lange draussen nichts mehr gesehen. 

Er scannt die Gegend nach Leuten oder Hunden, hat keine Zeit sich zu lösen. Man kann es denk ich so sagen dass er seine Blase draussen etwa ein Viertel löst. Auf einem ca einstündigen Spaziergang.  Das ganze hält dann so drei Stunden, dann fängt er an zu schlecken oder seine Pinkelspuren zu legen. Müsste also mit ihm theoretisch alle drei Stunden eine Stunde rausgehen. Das ist natürlich nicht immer möglich und gesund ist es für ihn sicher auch  nicht wenn er nie eine leere Blase hat. Auch hebt er sein Bein nicht mehr. Das hat er früher als die Frau noch richtig laufen konnte aber gemacht. Hat er sich wohl mit der Pinkelei in der Wohnung angewöhnt. 

Was kann ich tun?

Vielleicht noch ein paar Eckdaten, der Hund ist sechs Jahre alt, bis vor ein Jahr konnte sie noch laufen, dann ging das los dass er eben immer mehr drin blieb. Ich habe sie angesprochen und sie weinte, wir sind dann überein gekommen dass ich ihn nehme weil es bei ihr einfach nicht mehr geht und sie ihn in guten Händen wissen will.

Viele Grüße Marinah

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Was für ein Hund ist es denn? Groß -klein??? Kastriert ja - nein?

Und hast du es vom TA abklären lassen?

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vor 4 Stunden schrieb Marinah:

Müsste also mit ihm theoretisch alle drei Stunden eine Stunde rausgehen.

 

Und wenn du alle drei Stunden eine kleine Pipirunde gehst?

Ich gehe mit einem gesunden Hund mit normalem Pinkelverhalten auch ca. alle 4 Stunden raus, und wenn es nur 10 Minuten am Bach sind, ich finde 4 bis max. 5 Stunden einen angemessenen Abstand zwischen den Gelegenheiten, sich (tagsüber) zu lösen.

 

Evtl. mal "langweiligere" Runden gehen, die weniger spannend und aufregend sind?

Irgendwann wird sich das sicher einspielen, aber zuerst wirklich beim TA abklären, ob mit Blase, Nieren alles ok ist.

 

 

Finde ich übrigens klasse, dass du ihn übernommen hast, so bleibt ihm Leid und Tierheim erspart und die alte Dame ist wahrscheinlich sehr froh darüber :)

 

 

 

 

 

 

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Also Tierarzt war mein erster Gang mitsamt Blutbild. Er ist unkastriert.

Ich habe alles ausprobiert, ruhige Strecken, Strecken wo viele markieren, , da markiert er auch drüber, auf Strecken wo wenige laufen, da macht er kaum was.

Das Problem ist, dass er in zehn Minuten überhaupt gar nichts macht. auf einem einstündigen Gang macht er so fünf mal, aber halt nicht viel. für mich ist das anstrengend und der Zeitaufwand ist enorm. Ehrlich gesagt bin ich am überlegen einen guten Verhaltenstherapeuten zu holen, das ist aber richtig teuer, deswegen hier ein letzter Versuch und vielleicht Tips zu bekommen.

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vor 3 Minuten schrieb Marinah:

Also Tierarzt war mein erster Gang mitsamt Blutbild. Er ist unkastriert.

 Mit dem Urogenitalsystem deines Hundes ist alles i.O.?

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Am ‎09‎.‎11‎.‎2018 um 14:10 schrieb Marinah:

Mit ihrer Gesundheit ging es rapide bergab, sie hat den Hund nur noch in den Garten gelassen, schlussendlich war der Hund wohl so unterfordert dass er im Garten nur noch geguckt hat, statt sein Geschäft zu verrichten.

 

Vielleicht musste der Hund ja immer gleich wieder rein wenn er im Garten gepinkelt hatte und hatte deshalb immer länger eingehalten um länger draußen bleiben zu können ... ?

 

Irgend etwas muss ja wirklich gründlich falsch gelaufen sein, dass er sich so gar nicht mehr lösen will ... 😢

 

Wenn irgend möglich würde ich einen guten Hundetrainer / Therapeuten zu Hilfe holen (vorausgesetzt dass medizinisch alles abgeklärt wurde und kein organisches Problem vorliegt ...)

 

 

Ich finde es toll von Dir dass Du Dich um den Hund kümmerst! Alles Gute! 😘

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Ich würde auf ektopischen Ureter untersuchen lassen.

Die Symptomatik passt, vor allem das Harnträufeln.  Die Inkontinenz zeigt sich bei Rüden häufig erst nach einigen Jahren und besonders bei kastrierten Tieren.

 

Du findest im Netz Infos darüber.

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vor 6 Minuten schrieb Juline:

Ich würde auf ektopischen Ureter untersuchen lassen.

 

Wäre eine Möglichkeit. Und wenn sowieso US gemacht wird, gleich mal die Prostata mit Schallen.....

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vor 12 Minuten schrieb Juline:

besonders bei kastrierten Tieren.

 

der Hund ist nicht kastriert. Siehe oben.

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Erstmal natürlich abchecken ob gesundheitlich alles in Ordnung ist. 

Ich kann nur aus meiner Erfahrung sprechen: habe auch einen Hund bekommen, der nie draußen war. Sie war komplett überfordert mit ihrer Umwelt und hatte eine monströse Blase. Sich regelmäßig zu lösen war ein Kampf. Das erste mal war es nach drei Tagen hier. Und es passierte im gehen, weil sie es einfach nicht mehr halten konnte. Wenn Sie mal eine Stelle hatte und irgendein Geräusch erklang, oder es lief jemand vorbei oder oder... wurde sofort abgebrochen. 

Gute Erfahrungen habe ich im freilauf gemacht. Sie war entspannter. Konnte in Ruhe ihre Stelle suchen, hatte viele Möglichkeiten sich zu lösen. An der Leine hat es wesentlich länger gedauert. Irgendwann hatten wir eine Stelle, an der sie sich wieder "ausversehen" lösen musste. Das wurde unsere Stelle. Jeder Spaziergang ging daran vorbei und sie löste sich irgendwann in ruhe dort. Es dauert lange. Und ich verstehe, dass es sehr zeitaufwendig ist. Aber dieser Hund muss erstmal wieder lernen. Ruhe, Geduld, Vertrauen, Entspannung, ruhige Ecken... all das hilft. Routine ist für diesen Hund vermutlich mit das wichtigste. Immer die selbe Runde  (nicht zu viel), damit er mit den Reizen umgehen kann und sich irgendwann wohler fühlt. 

 

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