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Hundeforum Der Hund
Kirchi

Hund hört nicht

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@DerOlleHansen klingt immer alles super,ist  aber in der Praxis super schwer.

 

ich kann wirklich nur empfehlen, einen guten Trainer suchen.

Einen, der einem selbst aus dem Bauchgefühl heraus zusagt.

ich meine, wir müssen uns durch setzten.

Aber nicht mit Gewalt.

Aber  mit alsoluter Konsequenz und Ruhe.

Und wer glaubt , es geht ohne täglichem gezieltem Training, hat schon verloren.

 

Und wenn es heute wieder mal echt doof lief, es gibt morgen,übermorgen usw.

Nur nicht den Problemen ausweichen, dann wäre mein Ramse im TH in einemZwinger für immer..

 

 

 

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vor 5 Stunden schrieb Kirchi:

Ich habe ihn dann an seinem Fell zu mir gezogen, ihn hoch auf seinen Platz geschickt und ihn bis heute morgen nicht beachtet.

Heute morgen durfte er nur noch an der Leine mit mir raus.

Am besten erstmal lernen wie man mit einem Hund umgeht, wie ein Hund kommuniziert, wie man selber mit dem Hund kommuniziert etc.

Erst dann kann man anfangen an solchen Problemen wirklich zu arbeiten, vorher hat das ehrlich gesagt keinen Zweck.

Daher -> Zaun höher bauen und sich erstmal mit Hundeverhalten beschäftigen.

 

Sorry, klingt vielleicht hart, ist aber leider so.

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vor 2 Stunden schrieb agatha:

Wenn Ramse in der unerwünschten Situation (also "ausflippt") steckt,dann habe ich versagt und kann nur noch Schaden vermeiden.

Keine Leckerlis direkt,wo für auch. 

Aber sobald er mich ansieht, oder Sitz macht, oder mit mir geht! bekommt er seinen Keks.Aber natürlichmuss er das Ausflippen beendet haben!

(ausflippen,mich ansehen,Keks, weiter ausflippen, mich ansehen, Keks..... geht nicht)

Sorry, hier muß ich nochmal einhaken, weil das Prinzip der Gegenkonditionierung- nämlich die Gefühle, die ein Reiz aulöst, zu verändern , nicht verstanden wurde.

Der Hund ist hocherregt, wenn er in der Weise beschützt und eingreift, weil Herrchen/Frauchen nicht rechtzeitig die mögliche Gefahr erkannt und das ANzeigeverhalten desHundes ignoriert haben.

Er kann in dieser Erregung gar keine Belohnungs-Verkettung bilden. ER kann nur feststellen- "oh- Keks" als angenehmen Verhaltensunterbrecher. Es wird ein positiver Reiz hinzugefügt. Ein positiver Reiz kann eine negative Empfindung nicht verstärken, sie aber aufhellen.

Deshalb kann man auch mit dem Timing nichts verkehrt machen. Und deshalb sollte dein Hund (genauso wie der  TE - Rüde) einen Keks kriegen, wenn er nicht zuFrauchen guckt- sondern zum Auslöser.

Die Empfindung beim Auslöser (also den Nachbarn) soll ja verändert werden. Daran schließt sich dann eine gemeinsame Handlung an- z.B. im Fuß gemeinsam zum Menschen laufen und begrüßen.

Irgendwann sinkt das erregungslevel (nach einigen Monaten oder Wochen Training) und dann kann man gezielt das Melden belohnen (dafür gibt es einen Keks) und das Alternativverhalten GEMEINSAM im Fuß zu checken wer da kam (dafür gibt es zwei Kekse).

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@gebemeinensenfdazu ist das Anbellen ,sich ausdrücken, verbellen, ein negativer Reiz(Reaktion/Handeln) für Hunde?

Der Auslöser ist negativ besetzt, Hund kann mit anbellen reagieren.

Ist diese Reaktion des Hundes auf den negativ besetzten Auslöser  (fremde Mensch/ andere Hund) wirklich auch negativ besetzt?

Oder ist das Verbellen (ausflippen) nicht eventuell eine , für den Hund positv besetzte Reaktion, die ich mit Keks belohnung noch verstärke?

 

Ich meine, Hund darf nach seiner für sich selbst gesuchten Art (verbellen)auf den negativ besetzten Reiz reagieren, wird noch mit Keks bestärkt.

 

oder Hund unterbricht seine , von ihm positiv empfindende Bellerei, richtet seine Aufmerksamkeit auf HH , reagiert auf Anforderung des HH und wird dann ausgiebig bestärkt?

 lernt so,dass auf den  negative Reiz, fremde Mensch/andere Hund, auch anders reagiert werden kann?

 

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vor 2 Stunden schrieb agatha:

,ist  aber in der Praxis super schwer

 

Ja, das stimmt! :D

 

Aber wenn man es zumindest immer versucht, wird man auch besser darin. ;)

 

Und der wichtige Nebeneffekt:

Man beschuldigt nicht den Hund (was immer die Beziehung belastet), sondern man weiß: "Mist, habe ich wieder zu spät reagiert ... nächstes mal besser/schneller!"

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Ich arbeite zwar wenig bewusst mit dieser Methode aber wenn unser Hund andere Menschen verbellt geh ich denk ich ähnlich vor: entweder habe ich es rechtzeitig gecheckt, dass Hund gleich verbellen wird und hol seine Aufmerksamkeit zu mir, die dann auch belohnt wird oder wenn ich zu spät reagiere, versuche ich mir seine Aufmerksamkeit trotzdem zu holen und belohne verbal oder mit Leckerli (wenn ich grad eines habe). Klar gibt das manchmal ein Pingpong-Spiel. Na und? Mit der Zeit wird es seltener und kürzer :) alles ein Prozess. Ähnliches Spielchen übrigens auch bei Besuch - da ist Leckerli allerdings derzeit zwingend nötig als Unterbrecher - oder bei Anschlagen in der Wohnung (keine Leckerli nötig). 

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@agatha Das Verbellen ist Abwehrreaktion. Fremde sind nicht positiv besetzt- "im Zweifelsfall hält man sich alles Fremde sicherheitshalber vom Leib" könnte man es nennen.

Wenn "Fremde" aber automatisch Keks bedeuten und einfach vorbeigehen ohne dass der Hund vertreiben muss, verliert sich die Notwendigkeit des Verbellens.

Fremde: unangenehmer Reiz, der Abwehrreaktion auslöst

Fremde die Keks bedeuten und bei denen Beobachtn reicht, damit sie  vorbeigehen lösen auf dauer nicht mehr unangenehme Gefühle aus. Dann schafft der Hund es auch, den blick von ihnen abzuwenden und auf dich zu richten. Dann erst kannst du gezielt belohnen- vorher gibt es die Kekse ohne dich anzugucken, damit der Reiz nicht nur unangenehme Gefühle auslöst.

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vor 15 Stunden schrieb DerOlleHansen:

Man beschuldigt nicht den Hund (was immer die Beziehung belastet), sondern man weiß: "Mist, habe ich wieder zu spät reagiert ... nächstes mal besser/schneller!"

 

Tausend Dank für diesen Satz.

 

Wir Menschen neigen dazu, die Fehler immer beim Hund zu suchen, oft macht er sogar genau das Richtige, nur wir Menschen verstehen die Situation gerade nicht.

 

Öfter nachdenken, warum es so gelaufen ist wie es gerade passiert ist und daraus lernen ist ein sehr guter Ansatz, nicht immer direkt denken und sagen, der HUnd macht was er will. meist, bzw. fast immer gibt es auch einen Auslöser für das Verhalten, das muss man erkennen und dann daran arbeiten, so wie du schreibst Schritt für Schritt und es wird dadurch immer einen Schritt besser und irgendwann genügt ein kurzes hey, oder ist o.K. für den Hund, und es kommt gar nicht zu einer evtl. blöden Situation. Ich als Mensch habe es früh erkannt und zeige dem Hund, alles gut, habe die Situation auch gesehen, hab sie aber im Griff, du brauchst hier nicht zu übernehmen, komm wir gehen  lieber hier hin und schnüffeln etwas oder Apportieren oder laufen einfach nur unseren gemeinsamen Weg weiter.

 

Und ja, klingt oft in der Therorie leicht gesagt, aber das ist für mich der Weg den man gemeinsam gehen könnte.

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@gebemeinensenfdazu in der Praxis neige ich dazu, Dir mehr Recht zu geben als mir (oder meinem Trainer🤔).

Warum?!   Wenn Ramse verbellt, kann er unterbrechen oder nicht.

Unterbricht er , lenkt seine Aufmerksamkeit auf Keks und letzendlich auf mich, kann ich ihn beeinflussen......

Unterbricht er nicht, geht gar nichts, auch kein Leckerli.....

 

Also ist es mir in der Praxis egal, wie, was theoretisch!

Er will Keks, ich freu mich, kann mit ihm weiter machen.

 

Aber schön, einfach ist anders.

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