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Freefalling

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Empfohlene Beiträge

Danke an @benno0815  , das war wirklich eine schöne Bescherung, zumindest für den Hund. 😂

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@Ferun Ich hoffe, dass der Missetäter wenigstens den Umschlag mit dem Gutschein für ein Hundetraining übersehen hat!

Oder war der für Frauchen oder Herrchen?? :???

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Aufgrund technischer Umstände (meine Festplatte hat mich soeben im Stich gelassen) verschiebt sich das Türchen auf ca heute Abend, da ich das ganze "Dingends" nochmal neumachen darf.

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@benno0815 : Echt toll gemacht! :D 

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Das nachzubauen, was ich die Woche angefertigt habe, schaffe ich leider nicht bis zum Abend. Ich bleibe aber trotzdem dran und hoffe, dass ich es am 25 oder 26 hier hereinstellen kann. (Dann geht der Adventskalender ja vielleicht doch bis zum 26, wie freefalling sich das gewünscht hat :ph34r:)

 

Stattdessen hab ich jetzt eine Plattdeutsche Geschichte eingestellt, die zumindest in Ostfriesland ziemlich bekannt ist. Oft wurde sie auf unseren Familuenfeiern vorgelesen, auf allgemeinen Weihnachtsfeiern und auch bei uns in der Fahrschule. Später schreibe ich hier noch die übersetzte Version rein, aber vielleicht probiert ihr euch ja auch erst am raten, worum es darin geht. 

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Danke danke danke,  ich liebe Plattdeutsch und konnte auch alles lesen und verstehen. Noch schöner wäre es nur gewesen, daß auf Platt

Vorgetragen zu bekommen.  😊🤗😁

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@Shyruka Oh, da hast du ja leider großes Pech gehabt mit deinem ursprünglich geplanten Türchen... aber so warten wir halt.

Freuen können wir uns auch später darüber! :)

 

Und deine plattdeutsche Fondue Geschichte angeht.... also - ich hätte gegen eine Übersetzug nichts einzuwenden :whistle

Dass Opa sich den Allerwertesten verbrannt hat, habe ich schon verstanden!

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@Shyruka : Ich verstehe es auch, wobei das Münsterländer Platt noch ein bisschen anders ist und habe mich gerade auch köstlich amüsiert. Die plattdeutschen Wortkreationen haben echt was. 😂

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@Shyruka ich habe Tränen gelacht!

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Das Fondue!

Diese Geschichte, liebe Freunde hört sich gelogen an, aber sie ist wahrhaftig passiert. Abgespielt hat sie sich in unserm Dorfe. Die Namen von den Leuten, die die Hauptrolle in dieser Geschichte spielen, will ich nicht verraten. Ich nenne sie mal Opa und Oma, denn das waren sie ja auch.

An unserm Dorfrand hatten sich die beiden ein kleines Stück Land gekauft. Da stand so eine alte Bretterbude drauf, und die hatte Opa in all den Jahren um- und angebaut. Und mit der Zeit hatte er da so eine richtig schmucke und gemütliche Villa zurecht gezimmert. Zum Schluß hatte Opa dann auch noch für ein bißchen Komfort gesorgt. Die Pumpe kam von außen nach innen, und vor der Haustür setzte er einen großen Windfang. Den hatte er extra so groß gemacht, damit er da auch noch eine Toilette unterkriegte. Damit hatte das auch ein Ende mit der Brummerhochzeit im Sommer. Und Wintertags brauchte sich keiner mehr was abzufrieren.

Weil Oma und die Gardinen das Rauchen nicht vertragen konnten, hatte Opa sich die Toilette gemütlich eingerichtet. Er hatte sie tapeziert und an der Wand hing das Hochzeitsbild von den beiden. Zur Toilette sagte er immer: „Das ist mein Paradies.“ Und da rauchte er dann auch seine Pfeife und las die Zeitung dabei.

Oma und Opa ihre Kinder wohnten auch im Dorfe und besuchten die beiden ab und zu und erzählten ihnen oftmals von dem neuesten Stand der Technik und was sie sich alles angeschafft hatten.

Einmal erzählten sie von einem "Fondue-Apparat", den sie sich gekauft hatten. Sie schwärmten davon in den höchsten Tönen, wie schön das war und wie gemütlich. Das man den ganzen Abend davor sitzen könne, sich was erzählen und ein Glas Wein oder eine Flasche Bier dazu trinken könnte. So hatten sie die alten Leute neugierig gemacht, und zu Weihnachten ließen sie sich so ein Ding schenken. Sie hatten alles mitgebracht, den Topf, den Rechaud, den Spiritusbrenner, Teller, Gabeln, Fett, Spiritus und sogar eine Flasche Wien. Bevor sie gingen, hatten sie ihren Eltern genau erklärt, wie die Sache funktioniert.

Nun wollten Oma und Opa dieses sofort ausprobieren. So bekam der Karpfen, der noch in der Badewanne schwamm, noch einen Tag Gnadenfrist. Opa fing an und machte den Apparat klar. Er füllte den Spiritusbrenner auf, und tat das Fett in den Topf, Oma deckte den Tisch und machte die Flasche Wein auf. Die beiden Alten hatten sich das so richtig gemütlich gemacht. Und das ging ja nun auch alles ganz gut, bis Opa sich mal so ein bißchen stoffelig anstellte. Ihm war ein Stück Fleisch von der Gabel gefallen und in das Fett rein. Er angelte und angelte und kriegte das gare Fleisch nicht zu fassen. Da legte er die Gabel aus der Hand und langte mit den Fingern in das Fett.

Da war was los, Opa schrie auf, riß mit der Hand den Topf vom Rechaud, und jaulte wie so ein verliebter Kater, dem seine Braut abgehauen ist. Er tanzte auf einem Bein durch die Stube, wie Kinder auf der Straße beim Huckekasten.

Mit der Gemütlichkeit hatte das ja nun ein Ende. Opa riß die Haustür auf und ab ging das zum Doktor.
Wie Opa nun weg war, machte Oma erst einmal Inventur: Vom Tisch war die Politur im Eimer, die Tischdecke, der Stuhl und der Teppich waren voller Fettflecken. Ein Glück, dass das Öl kein Feuer gefangen hatte. Sonst wer vielleicht noch die ganze Klabache abgebrannt.

Vom Fondue hatte Oma die Nase bis obenhin voll, und so kippte sie das heiße Fett mitsamt dem Fleisch und dem Spiritus in die Toilette. Gerade als sie fertig war und sich ein bißchen verpusten wollte, kam Opa nach Haus. Die ganze Hand hatten sie ihm verbunden und gegen die Schmerzen hatte er eine Spritze bekommen.

Der Schreck war Opa wohl so ein bißchen auf den Magen geschlagen, denn er mußte aus der Hose. Er hatte große Schwierigkeiten damit die Hose herunterzuziehen. Aber er kriegte das zurecht. Dann fummelte er mit seiner heilen Hand seinen Paffkram aus der Tasche. Mit der Pfeife zwischen den Zähnen, den Tabaksbeutel zwischen den Beinen und die Streichhölzer unter dem Arm kriegte er sein Knösel zum dampfen. Dann warf er das brennende Streichholz zwischen seinen Beinen an dem Spaßmacher vorbei in das Toilettenbecken.

Rumms machte das, und eine Stichflamme schoß aus dem Becken heraus und versengte Opa den Achtersteven und noch was mehr. Opa brüllte als wenn er abgestochen würde. Er sprang hoch von seinem Thron und raus aus der Tür. Sein Hemdszipfel brannte lichterloh. Oma sah die Bescherung, griff sich den nächsten Eimer voll Wasser und schwupps kriegte Opa zehn Liter Wasser vor den Allerwertesten. Nun sah sein Achtersteven so blank aus, wie ein abgebrannter Entenhintern. Der Doktor schickte ihn ins Krankenhaus und da haben sie ihm sein Fahrgestell so bepflastert, daß er 14 Tage sich nicht bücken konnte. Die meiste Zeit lag er auf dem Bauch und dachte darüber nach, wieso das Toilettenbecken explodieren konnte. Später hat Oma ihm alles erzählt, und der Fondue-Apparat steht nun auf dem Spitzboden und wird alt.

Gebraucht haben die Beiden den nie wieder.

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