Jump to content

Toll, dass Du unsere große Hunde Community gefunden hast!

Erstelle in wenigen Sekunden ein Benutzerkonto oder logge Dich noch einfacher mit Deinem Facebook oder Google account ein. 

➡️  Konto erstellen | Login

Hundeforum Der Hund
Renegade

Wie gewinne ich das Vertrauen meines Hundes?

Empfohlene Beiträge

Für uns hat sich bewährt authentisch zu sein. Bedeutet: wenn ich sauer bin, bin ich sauer. Ich versuche nicht dem Hund irgendetwas vorzugaukeln. Durchschaut sie eh und dann verliere ich ihr Vertrauen. 

Ich versuche ihr auch nicht mehr irgendetwas schönzufüttern. Durch manches muss man einfach durch und den Jackpot gibt's danach. 

 

Klare Kommunikation ist auch wichtig. Aber da hab ich auch noch Luft nach oben. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 9 Stunden schrieb Naschkatze:

Für uns hat sich bewährt authentisch zu sein. Bedeutet: wenn ich sauer bin, bin ich sauer. Ich versuche nicht dem Hund irgendetwas vorzugaukeln. Durchschaut sie eh und dann verliere ich ihr Vertrauen. 

Ich versuche ihr auch nicht mehr irgendetwas schönzufüttern. Durch manches muss man einfach durch und den Jackpot gibt's danach. 

 

 

Klare Kommunikation ist auch wichtig. Aber da hab ich auch noch Luft nach oben. 

 

Authentisch sein finde ich auch wichtig. Allerdings komme ich auch ganz schnell wieder runter, wenn ich mal sauer bin. Ich werde nicht laut, aber Emma merkts mit natürlich trotzdem an und zeigt es mir durch ihre Reaktion ( sie schleicht dann neben mir, also nix mit vorlaufen wie sonst). Da kann ich ganz schnell von sauer auf süß schalten :D - und ja, klar hat Emma das irgendwann rausgefunden und weiß, dass dieser bestimmte Schleichgang saures Frauchen wieder gechillt macht.

 

Aber ja, ich finde es genau wie du richtig, sich nicht zu verstellen. 

 

Mit diesem Schönfüttern: Ich glaube, das ist einfach nur ein blöder Begriff. Ich glaube schon, dass damit dem Hund gezeigt werden kann, dass X nicht schlimm ist und durch diesen Prozess entsteht doch auch wieder mehr Vertrauen - so denke ich mir das jedenfalls. Beispiel: Emma hatte durch doofe Erfahrungen richtig Angst, teils Panik, vor Hunden. Angeleint wurde sie plötzlich zur Pöblerin (auch son doofer Begriff). Verständlich, denn im Freilauf kann sie vom Hund weggehen, an der Leine muss es kein schönes Gefühl sein, wenn das scheinbare Monster entgegen kommt. Also habe ich mich hingehockt, Emma neben mir und habe ich was Leckeres gegeben, sobald der Hund passierte. Sie merkte: Da hockt jemand neben mir, ich bin nicht alleine mit dem Monster und es schmeckt mir, wenn das Monster vorbeigeht. Irgendwann wurden die Monster kleiner und es musste nicht mehr gepöbelt werden. 

 

So ganz verkehrt finde ich das also nicht, wenn auch nicht in allen Situationen machbar. Stimmt, manchmal müssen sie halt dadurch (z.B. durch die Türe zur Tierarztpraxis). 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 10 Stunden schrieb Naschkatze:

Für uns hat sich bewährt authentisch zu sein. Bedeutet: wenn ich sauer bin, bin ich sauer. Ich versuche nicht dem Hund irgendetwas vorzugaukeln. Durchschaut sie eh und dann verliere ich ihr Vertrauen. 

Ich versuche ihr auch nicht mehr irgendetwas schönzufüttern. Durch manches muss man einfach durch und den Jackpot gibt's danach. 

 

 

Klare Kommunikation ist auch wichtig. Aber da hab ich auch noch Luft nach oben. 

 

Ich glaube Verstellen geht auch gar nicht - der Hund merkt die wahren Gefühle, der merkt das an so vielen Kleinigkeiten, die uns als Mensch vermutlich gar nicht bewusst sind, vom Atemgeräusch über die Haltung, körperliche Spannung bis hin zum Geruch, weil vielleicht irgendwelche bestimmten Hormone, Adrenalin oder sonstwas ausgeschüttet wird.

 

Aber mir fällt zum Beispiel absolut kein Grund ein, warum ich auf meinen Hund sauer sein sollte. Vielleicht traurig, resigniert oder enttäuscht, weil etwas nicht klappt oder ich nen Schuh wegwerfen kann. Aber sauer? Kann ich ja höchstens auf mich selbst sein, weil mein Management versagt hat. Aber das merkt der Hund dann ja auch, also dass ich nicht sauer auf ihn bin, sondern mich nur über mich selbst ärgere. Darum ist das für mich auch kein Grund für einen Vertrauensverlust.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich glaube wie man das Vertrauen gewinnt, hängt nicht zuletzt auch davon ab, wo dem Hund das Vertrauen fehlt. 

Hunde die keine schlechten Erfahrungen mit Menschen gemacht haben, vertrauen Menschen ja normalerweise erstmal blind. Was aber nicht bedeutet, dass es keine Situationen gibt in denen sie nicht trotzdem ängstlich reagieren. 

Es stellt sich auch die Frage, ob es tatsächlich immer fehlendes Vertrauen ist. Ich würde behaupten Jaro vertraut mir. Trotzdem gibt es Situationen in denen er scheinbar grundlos unsicher ist, auch wenn ich sie ihm erkläre. Gestern zum beispiel vier Waldarbeiter mit entsprechenden Werkzeugen oder vorgestern im dunkeln der Bauer der noch sein Feld umgepflügt hat. Klar für mich waren die Situationen harmlos. Aber aus Jaros Sicht standen das vier Männer mit Werkzeugen vor seinem Frauchen. "Frauchen ich will ja nichts sagen, aber die sind zu viert und wir nur zu zweit, ich kenne die nicht und die machen einen Höllenkrach. Ich finde es toll das du die für nett und harmlos hältst, aber mir sind die Typen trotzdem unheimlich. Vll. irrst du dich ja auch ausnahmsweise mal..." . Vor dem Traktor mit Flug hatte ich zunächst im dunkeln auch Bammel....der sah von der Seite erst mal ziemlich lange wie ein Kampfpanzer aus :lol:

 

Wenn ein Hund zum Beispiel nicht an bestimmten Körperstellen berührt werden mag, muss das ja nicht unbedingt heißen, dass der Hund seinem Besitzer nicht vertraut. Im günstigsten Fall ist er da einfach nur kitzlig und mag das Gefühl nicht.

 

Auch gibt es ja durchaus auch temporären "Vertrauensverlust". Nur weil ein Hund nicht durch die Tierarzttür will, heißt das ja per se nicht, dass er dem Halter nicht durch andere Türen folgt oder gar kein vertrauen mehr zum Halter hat. 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 1 Minute schrieb Eifelkater:

Auch gibt es ja durchaus auch temporären "Vertrauensverlust". Nur weil ein Hund nicht durch die Tierarzttür will, heißt das ja per se nicht, dass er dem Halter nicht durch andere Türen folgt oder gar kein vertrauen mehr zum Halter hat. 

 

 

Oh Gott, ja. Sonst wäre ich echt am Ar... :ph34r:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 10 Stunden schrieb KleinEmma:

So ganz verkehrt finde ich das also nicht, wenn auch nicht in allen Situationen machbar.

 

Ich wollte damit auch nicht sagen dass ich das schönfüttern verkehrt finde.  

 

Dass es bei euch so gut geklappt hat freut mich, aber bei meiner Hündin funktioniert es nicht und deswegen versuche ich es auch nicht weiter. 

 

vor 9 Stunden schrieb Annali:

der Hund merkt die wahren Gefühle

 

Richtig. Aber ich sehe genug HH die es immer und immer wieder versuchen. Z. B. wenn der Rückruf nicht klappt und der Halter mit knirschenden Zähnen versucht den Hund freundlich zu rufen. 

Und das fördert kein Vertrauen weil es nicht ehrlich ist. 

Ich persönlich werde dann lieber kurz etwas deutlicher und zeige dass mir das nicht gefällt. 

(und damit meine ich nicht dass ich meinen Hund anbrülle o. Ä.) 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Gemeldet... ist heute eine Aktion 3für2 oder so?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Immer wenn man denkt, plumper wird’s nicht mehr...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Auch gemeldet. Sonntag, schlechtes Wetter .... da ist manchen vielleicht langweilig 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

  • Das könnte Dich auch interessieren

    • Zugkraft eines Hundes

      In einem anderen Thread entstand eine Diskussion darüber: Die ersten paar Posts dazu kopier ich mal hier rein:     Es gibt übrigens keine wirklich passende Kategorie für dieses Thema @Mark, sowas wie "Hunde allgemein" oder so, in die Plauderecke reinstellen wollt ich's nämlich nicht. Hier noch eine ganz interessante Diskussion zum Thema, da ist u.a. die Rede von einem 25kg-Hund der beim weight-pulling 1400kg gezogen hat:https://forum.hundund.de/hundesport-allgemein/zugkraft-t43451.html Zur Kraftformel, der Weg ist ja in der Beschleunigung mit beinhaltet.

      in Hundeerziehung & Probleme

    • Umfrage Ignorieren des Hundes

      Liebe Hundehalter und Hundehalterinnen,   für meine Bachelorarbeit suche ich Teilnehmer für meine Umfrage zum Ignorieren von Hunden. Es soll herausgefunden werden, ob und wie das Ignorieren überhaupt praktiziert wird. Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr vorbeischaut 😃   https://www.soscisurvey.de/hundignorieren/   Das Aufüllen dauert ca. 7 Minuten und ist natürlich anonym. Bei Fragen und Anregungen stehe ich gerne zur Verfügung. Das Posten dieses Beitrags wurde mit den Admins abgestimmt, vielen Dank für das Unterstützen dieser Forschung! Vielen Dank für eure Hilfe!   Freundliche Grüße Miriam Junuzovic Universität Vechta Biologie

      in Hundeerziehung & Probleme

    • Interesse des Hundes wecken

      Hallo Ihr Lieben,    das ist mein erster Beitrag hier, also erstmal schön Euch kennen zu lernen :)    Ich habe vor einigen Tagen eine sehr liebe 4-jährige Mischlingshündin aus dem Tierschutz geholt. Sie kommt aus Griechenland und hat dort bisher ihr Leben im einem Messi-Haushalt mit 30 anderen Katzen und 20 anderen Hunden verbracht. Sie war eine unter vielen, hatte so gut wie keinen Menschenkontakt und kennt eigentlich überhaupt nichts. Zu anderen Hunden ist sie freundlich, kann sich aber auch durchsetzen, Katzen sind ihr egal, bei Menschen ist sie recht zurückhalten, lässt sich aber bald streicheln und hat bisher noch kein aggressives oder wirklich ängstliches Verhalten gezeigt. Bei mir ist sie doch recht verschmust, kommt morgens zum Kuscheln mit ins Bett (was sie darf) und achtet auf Geräusche auf dem Hof oder an der Tür.    Erziehungstechnisch ist das nun so eine Sache. Die für mich wichtigsten Sachen wären Sitz, Bleib und natürlich Komm. Leider weiß ich überhaupt nicht wo ich anfangen soll, unser Dackelwelpe ist praktisch mit uns aufgewachsen, hat sich von allem begeistern lassen und wollte gefallen, unsere rumänische Straßenhündin war ein totaler Angsthund und hat eigentlich nie viel Erziehung gebraucht, da sie immer in unserer Nähe blieb und ansonsten lieber für sich war (sie war auch schon alt, also haben wir sie weitestgehend in Ruhe gelassen).    Noola ist nun mein erster eigener Hund und obwohl sie mich relativ gern zu haben scheint, kann man sie mit nichts begeistern. Sie interessiert sich weder für Spiele, noch sonderlich für Leckerchen, auch wenn ich versuche ihre komplette Fitterration beim Üben zu verfüttern und nichts im Napf lasse, rührt sie das Trockenfutter nicht an. Auf Schnalzen oder Zurufe reagiert sie auch nur in manchen Fällen, ihren Namen scheint sie schon drauf zu haben, aber mehr als einen flüchtigen Blick bekommt man oft nicht.    Spazieren gehen wir im Moment mit der Schleppleine. Sie bleibt eigentlich schon in meiner Nähe, aber auf Locken reagiert sie kaum und läuft im Zweifelsfall zwar in meine Richtung, aber dann einfach an mir vorbei :D   Sie ist ein tolles Mädchen und soll keine Kunststücke können, aber ein paar Sachen müssen Hunde für ein angenehmes Zusammenleben ja einfach drauf haben. Am liebsten wäre mir, die Leine los zu werden.    Ich frage mich also, wie ich ein Vertrauensverhältnis zu ihr aufbauen kann, ohne sie zu überfordern, wenn ich sie mit nichts motivieren kann. Sie ist einfach sehr desinteressiert, was ich sonst von Hunden aus so einer Haltung eigentlich überhaupt nicht kenne. Was habt ihr da für Erfahrungen gemacht?    Liebe Grüße,    Paula und Noola! 

      in Hundeerziehung & Probleme

    • Vertrauen wieder gewinnen

      Ich habe ein großes Problem! Mein Hund hat sich von Anfang wie Bolle über mich und auf mich gefreut, wenn ich nach Hause kam, lief ohne Leine, holte Stöckchen, hörte auf's Wort, ohne Training, ohne Hundeschule, war null ängstlich sondern neugierig und zutraulich und das Alles, obwohl sie eine "Rumänin" war, die ich mit gerade mal 5 Monaten aus dem Tierheim holte und bis da nur Hunde kannte und weder Menschen noch Leine gewohnt war! Sie war nach 5 Tagen stubenrein etc. pp., ein echter Glücksgriff! Dann trat sie sich, von mir unbemerkt, einen Dorn ein! Am nächsten Morgen, war die Pfote 3x so dick, wie normal! Beim Tierarzt bekam sie dann Spritzen! Seit dem hat sie regelrecht Panik vor mir! Läuft innerhalb der Wohnung vor mir weg, lässt sich nur widerwillig anleinen und versteckt sich vor mir in der hinterletzten Ecke! Sobald ich den Raum betrete, läuft sie in einen anderen Raum! Sie frisst auch in meiner Gegenwart nicht mehr! Ich weiß mir da nicht mehr zu helfen! Gibt es die Möglichkeit ihr Vertrauen wieder zu gewinnen?

      in Hundeerziehung & Probleme


×

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.