Jump to content

Toll, dass Du unsere große Hunde Community gefunden hast!

Erstelle in wenigen Sekunden ein Benutzerkonto oder logge Dich noch einfacher mit Deinem Facebook oder Google account ein. 

➡️  Konto erstellen | Login

Hundeforum Der Hund
Renegade

Wie gewinne ich das Vertrauen meines Hundes?

Empfohlene Beiträge

@Zurimor Wie kann es bequem sein wenn es der einzige Punkt ist um den es geht? Du hast nicht innerhalb weniger Stunden das Vertrauen deines Hundes gewonnen. Selbst Monate später musstest du zum Tierarzt um eine Zecke entfernen zu lassen, weil Suhna sich von dir dafür nicht anfassen ließ. Ist das deine Definition von Vertrauen?

 

Letztlich ist es mir vollkommen wurscht ob du glaubst dein Hund vertraut dir. Aber eine Aussage wie die von mir zu Beginn zitierte ist in einem öfftl. Forum fahrlässig. 

Gibt schon genug Leute da draußen die meinen einem Angsthund gewachsen zu sein. Da müssen nicht noch mehr durch solche Aussagen fehlgeleitet werden. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Vertrauensbildung ist ausgesprochen stark von der Verfassung des Hundes (und der allgemeinen Erfahrung des Halters) abhängig. Gerade mit ängstlichen Hunden finde ich die Mithilfe durch einen sicheren und souveränen Ersthund fast unerlässlich. Das betraf hier sowohl Rumsi als auch Tuuli, die beide erheblich durch Leonid bzw. Snoti den Start in ein Leben mit Menschen und einem Haus erleichtert bekamen. 

Auch lassen sich meines Erachtens kaum nennenwert pauschale Zeiten sagen, die so ein Prozess braucht. Das ist hoch individuell. 

 

so anmerkend

Maico

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 11 Minuten schrieb Renegade:

@Zurimor Was bitte soll das?

Was soll was? Das sind die Posts aus dem anderen Thread zum Thema. Sind hier wohl besser aufgehoben.

 

@Naschkatze Sie hat mir danach spürbar mehr vertraut. Überhaupt ist unser Vorgehen bei Situationen, die sie komisch findet, meistens stehen bleiben und beobachten, so lange, wie Madame es für nötig hält, und wenn's 10 Minuten oder mehr sind. Und was soll die Zeckengeschichte? Ich wohn allein, die Zecke saß direkt am Auge, das hatte weniger mit Vertrauen als viel mehr mit unangehm sein und Pragmatismus zu tun, ich hab nunmal keine 3 Hände.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Vertrauen muss wachsen und man muss es sich verdienen :)
Wie ja hier schon einige schrieben, braucht es Zeit, Verlässlichkeit, Geduld, Zuversicht, Zuverlässigkeit, sich in den Hund hinein versetzen können, ihn ernst nehmen mit seinen Bedürfnissen.
Ich hatte ja immer mindestens einen Angsthund in meinem Zweierteam, da ist Vertrauen der Motor, um Ängste abzubauen und bis dieses auf einem sicheren Fundament steht, dauert es schon eine ganze Weile.
Was hier auch positiv beiträgt ist ein klar strukturierter Tagesablauf, ein Training, dass auf Tagesform und Stresslevel abgestimmt ist, lange Ruhephasen, Stressmanagement, geregelte Mahlzeiten und Zuwendung, wann immer sie gebraucht wird. Auch körperliche Nähe hilft, wenn der Hund es mag und zulässt.
Aruna hat große Fortschritte gemacht durch das gemeinsame Schlafen im Bett, sie bekommt durch die körperliche Nähe und Zuwendung mehr Selbstvertrauen, sie wird stabiler, ruhiger, weniger schreckhaft.
 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich finde es auch wichtig, den Hund "zu lassen" - das bedeutet für mich neben Zeit und Geduld ihn auch in Ruhe zu lassen und z.B. auf seine Angebote einzugehen, wenn er es möchte.

Und es bedeutet für mich ebenfalls, dass er mit mir Dinge in seinem Tempo erforschen und beobachten kann wann immer es möglich ist.

 

Ganz im Gegensatz zu der Einstellung: " Ich als Besitzer bestimme wann....".

 

Natürlich muss ich im Alltag zwangsläufig sehr sehr viele Dinge bestimmen, sei es von der Futteraufnahme bis hin zu den Gassizeiten. Und mein Hund muss leider auch mal Sachen machen, die er sich so vielleicht nicht ausgesucht hätte. Deshalb finde ich es umso wichtiger, auch den Willen meines Hundes zu unterstützen. Hier wird z.B. jeden Abend ne Runde gespielt, wenn er mit dem Quietschi vor mir steht. Oder wir gehen halt mal links statt rechts. Oder wir gucken uns 5 Minuten die Schafe an. Kuscheln und Streicheln geht auch immer. Was und wie gemacht wird, hängt natürlich auch von der Hundepersönlichkeit ab. Aber einer so sanften Seele wie Leni wird jeder Wunsch erfüllt wann immer es möglich ist. 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Bei mir gibt es eine unumstößliche Regel, die aus meiner Sicht auch viel zur Vertrauensbildung beigetragen hat:

 

Linnie kann sich darauf verlassen, dass ich mich immer, wirklich immer freue, sie zu sehen wenn sie zu mir kommt, also in irgendeiner Art und Weise Kontakt zu mir aufnimmt. Sie kann sich darauf verlassen, dass ich niemals mit ihr schimpfe oder sie gar anschreie - zu mir kommen ist immer, ohne jede Ausnahme, positiv. Und diese Begeisterung ist auch echt und nicht gespielt, nicht mal dann wenn sie mir das Gesicht abschleckt, obwohl ihr die Mäusegedärme noch zwischen den Zähnen hängen :ph34r:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich kann mich auch nur anschließen und stimme in vielen Dingen zu. Aber, ich glaube nicht, dass man sich Vertrauen IMMER verdienen muss.Wenn ich jetzt mal an Emma denke: Als wir sie an der unbebauten Küste fanden, verkroch sie sich unter Büschen, kroch rückwärts auf einen hohen Abhang zu. Und kroch weiter rückwärts. Wir haben schnell gehandelt, sonst wäre sie nämlich da runter gestürzt. Sie hat uns erstmal vor lauter Panik die Hände mit ihren Welpenzähnen blutig gebissen. Als ich sie dann auf den Arm nahm, entspannte sie direkt. 

Sie hat mir von Anfang an vertraut, aber ich habe dafür ja anfangs nichts getan. Dieses Vertrauen ist natürlich im Laufe der Zeit noch gewachsen, aber es war von Anfang an da.

 

Gleiches erlebe ich zur Zeit mit einer Frau, die eine ausgewachsene Hündin aufgenommen hat. Die Hündin ist sehr ängstlich, hat sich  aber vom ersten Tag dieser Frau zugewendet. Die Hündin läuft immer ohne Leine und hat sie vor irgendwas Angst, geht sie sofort zu der Frau - vom ersten Tag an. Und das obwohl zig andere Menschen um sie herum sind (Stellplatz Wohnmobile),die ja inklusiv dieser Frau zunächst fremd waren. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 44 Minuten schrieb Annali:

@Amidala (...) , aber Ungeduld ist nach wie vor meine Schwäche und ich muss mich da immer selbst hinterfragen 

 

Auch das finde ich einen wichtigen Punkt.

Sich selbst reflektieren können. Oder auch zu wissen, wo eigene Grenzen sind.

 

Da padme meine erste Hündin war, habe ich mich für einen kompetenten Trainer entschieden, der mit im Notfall zur Seite steht. Der mir erklärt wie und warum mein Hund in gewissen Situationen reagiert, wenn ich es selbst nicht einschätzen konnte. Oder auch wie @mikesch0815 sagte, für souveräne Begleiter sorgen, die viel Arbeit erleichtern können. In unserem Fall war das labbi Opa benji der padme unglaublich viel mitgeben konnte, was ich gar nicht geschafft hätte..  so als zweibeiner.

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

@KleinEmma Ja, das ist mit Sicherheit immer vom Hund abhängig und individuell ganz verschieden. Linnie ist ja zum Beispiel extrem misstrauisch allem und jedem Neuen gegenüber. Ihr Vertrauen muss man sich erarbeiten und verdienen. Andere Hunde könne sofort Vertrauen (das ist soo toll, wenn man das kann und ich wünsche solchen Hunden, dass sie niemals enttäuscht werden und sich diese Grundvertrauen bewahren) und manchmal ist es auch einfach die Hund-Mensch-Kombination, die passt wie Deckel auf Topf. 

 

Ich könnte mir vorstellen, dass Welpen generell schneller vertrauen können als erwachsene Hunde - hatte allerdings noch nie nen Welpen m kann es also nicht wirklich beurteilen. Kommt mir aber logisch vor - Welpen sind hilfloser und eher angewiesen auf ihren Menschen und haben noch nicht so viel Erfahrungen gemacht, somit auch keine schlechten..

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 2 Minuten schrieb Annali:

@KleinEmma Ja, das ist mit Sicherheit immer vom Hund abhängig und individuell ganz verschieden. Linnie ist ja zum Beispiel extrem misstrauisch allem und jedem Neuen gegenüber. Ihr Vertrauen muss man sich erarbeiten und verdienen. Andere Hunde könne sofort Vertrauen (das ist soo toll, wenn man das kann und ich wünsche solchen Hunden, dass sie niemals enttäuscht werden und sich diese Grundvertrauen bewahren) und manchmal ist es auch einfach die Hund-Mensch-Kombination, die passt wie Deckel auf Topf. 

 

Ich könnte mir vorstellen, dass Welpen generell schneller vertrauen können als erwachsene Hunde - hatte allerdings noch nie nen Welpen m kann es also nicht wirklich beurteilen. Kommt mir aber logisch vor - Welpen sind hilfloser und eher angewiesen auf ihren Menschen und haben noch nicht so viel Erfahrungen gemacht, somit auch keine schlechten..

 

Sie hatte und hat kein Grundvertrauen. Damals hatte sie vor allen Männern und auch vor vielen Frauen nicht nur Angst,sondern Panik. Heute ist das nicht mehr so, aber sie lässt sich z.B. nur von gaaanz wenigen Menschen anfassen. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

  • Das könnte Dich auch interessieren

    • Dominanz/Unsicherheit/Vertrauen?

      Hallo liebe Forengemeinde, seit langer Zeit bin ich ein stiller Mitleser und habe mir hier jede menge Informationen vorab eingeholt,nun ist es an der Zeit,auch einige passende Fragen zu stellen. Ich hatte den klaren Entschluss gefasst und auch umgesetzt,mir einen Hund aus dem Tierheim zu nehmen.Ein Cattledog-Mix,4 Jahre alt. Zu meinem Charly, Gassigänge sind überhaupt kein Thema,dort verhält sich der Hund jederzeit,wie ich es verlange,führt die Kommandos durch,löst allerdings teilweise selbs

      in Hundeerziehung & Probleme

    • Zugkraft eines Hundes

      In einem anderen Thread entstand eine Diskussion darüber: Die ersten paar Posts dazu kopier ich mal hier rein:     Es gibt übrigens keine wirklich passende Kategorie für dieses Thema @Mark, sowas wie "Hunde allgemein" oder so, in die Plauderecke reinstellen wollt ich's nämlich nicht. Hier noch eine ganz interessante Diskussion zum Thema, da ist u.a. die Rede von einem 25kg-Hund der beim weight-pulling 1400kg gezogen hat:https://forum.hundund.

      in Hundeerziehung & Probleme

    • Umfrage Ignorieren des Hundes

      Liebe Hundehalter und Hundehalterinnen,   für meine Bachelorarbeit suche ich Teilnehmer für meine Umfrage zum Ignorieren von Hunden. Es soll herausgefunden werden, ob und wie das Ignorieren überhaupt praktiziert wird. Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr vorbeischaut 😃   https://www.soscisurvey.de/hundignorieren/   Das Aufüllen dauert ca. 7 Minuten und ist natürlich anonym. Bei Fragen und Anregungen stehe ich gerne zur Verfügung. Das Posten dieses Beit

      in Hundeerziehung & Probleme

    • Interesse des Hundes wecken

      Hallo Ihr Lieben,    das ist mein erster Beitrag hier, also erstmal schön Euch kennen zu lernen :)    Ich habe vor einigen Tagen eine sehr liebe 4-jährige Mischlingshündin aus dem Tierschutz geholt. Sie kommt aus Griechenland und hat dort bisher ihr Leben im einem Messi-Haushalt mit 30 anderen Katzen und 20 anderen Hunden verbracht. Sie war eine unter vielen, hatte so gut wie keinen Menschenkontakt und kennt eigentlich überhaupt nichts. Zu anderen Hunden ist sie freundlich, k

      in Hundeerziehung & Probleme


×
×
  • Neu erstellen...

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.