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Hundeforum Der Hund
MiriJu

Umfrage Ignorieren des Hundes

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Da mag ich die jetzigen Studierenden doch ein bisschen in Schutz nehmen. So einen Fragebogen habe ich in diesem Stil in unserer HS nur zum bestehen eines Moduls gesehen. Eine BA-Arbeit hat bei uns ein ganz andere Forschungsniveau. Sicherlich keines,dass sich an einer Dr. Arbeit messen kann, aber eines wo die Studierenden täglich an der Hochschule sitzen mit Messgeräten, programmierend oder selber bastelnd. Teilweise verbunden mit den Firmen aus den Praxissemestern. 

Ich bin da ganz ehrlich, der Fragebogen würde bei unseren Dozenten ziiiiemlich viele Verbesserungen finden.

 

Allein schon, dass man beantworten kann, dass man seinen Hund nicht ignoriert, oder sich nur mit der Thematik auskennt. Später dann aber die Frage folgt wie man seinen Hund ignoriert, und nicht nochmals "Ich ignoriere meinen Hund nicht" auswählen kann. Das Ergebnis aus solchen Fragebögen ist damit nichtig.

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Es ist ja auch lange nicht gesagt, dass die Bachelorarbeit nur die Ergebnisse der Umfrage zum Inhalt hat, vielleicht fließen die Ergebnisse hieraus nur zu einem kleinen Teil in die Arbeit ein. 

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Erstmal vielen vielen Dank an alle die teilgenommen haben und für die ganzen Kommentare und Anmerkungen!

Es tut mir leid für dieses Textmonster, aber ich weiß nicht ob man einzeln antworten kann.

 

@Fricco Das ist auch ein Ergebnis. ich denke, dass es bei jeder Erziehungsmethode seine Hintergründe, sowie vor uns Nachteile gibt. Liebe Grüße

 

@gebemeinensenfdazu Das du das ignorieren nicht durchführst, ist natürlich auch ein Ergebniss für mich. Liebe Grüße

 

 

vor 16 Stunden schrieb Eifelkater:

Es wäre einfacher gewesen, wenn bei den Zeiten in denen ignoriert wird, auch ein "sonstiges" Feld dabei wäre. 

Ich ignoriere ja durchaus in verschiedenen Situationen. Das geht über ein paar Sekunden, wenn er beim Lauftraining zum Beispiel mit mir spielen will, oder kann auch schon mal 60 Minuten gehen, wenn er beim Trainieren "nervt".  Meist sind es aber ein paar Minuten, die ich die Bettelschnute beim Essen ignoriere....

Vielen Dank für den Hinweis, werde ich auf jeden Fall angeben. Liebe Grüße

 

 

vor 17 Stunden schrieb Patlican:

@pixelstall, bei einer vollumfänglichen Studie würde ich deine Einwände sicher teilen und mir ein qualitativer orientiertes Verfahren wünschen; beim begrenzten Umfang einer BA-Arbeit ist es aber doch immer sinnvoll, den Gegenstand rigoros einzugrenzen. Und beim gegebenen Design in diesem Fall halte ich sowohl eine quantitative Auswertung wie auch (durch die Kommentarfelder, die ich z. B. zur Relativierung und Situationseingrenzung genutzt habe) eine ergänzende tendenzielle Berücksichtung qualitativer Ergebnisse durchaus für möglich. Die Frage ist halt, wie die konkrete Themenstellung und die Leitfrage aussehen und wie die Ergebnisse konkret ausgewertet und gewichtet werden. Aber das würde ich hier auch nicht verraten - nicht, dass dadurch noch potentielle Umfrageteilnehmer beeinflusst werden... ;)

Die aus deinem Post heraussprechende Neugierde, was genau jetzt damit ermittelt werden soll und kann und wird, teile ich jedoch durchaus. Ich hoffe also, dass wir von @MiriJus Ergebnissen vielleicht auf irgendeine Weise hören werden!

Vielen Dank für die lieben Worte. Da die Forschung innerhalb eines größeren Rahmens der gewaltfreien Hundeerziehung läuft, werden die Ergebnisse wahrscheinlich in einem Paper veröffentlich werden, ich kann gerne dazu aber auch noch einen eigenen Bericht für euch machen :) Und ja ich hätte am liebsten nochmal 30 Seiten mehr ;) Liebe Grüße

 

 

vor 18 Stunden schrieb pixelstall:

Ich finde diese Umfagen und diese im speziellen so pauschal bzw ohne Berücksichtigung des jeweiligen Hundes, seiner Motive usw... ich könnte das zweimal ausfüllen, und du hättest zwei völlig unterschiedliche Ergebnisse, weil es um zwei völlig unterschiedliche Hunde mit völlig unterschiedlichen Motivationen und Gefühlslagen sowie z.T. Defiziten und Erfahrungen geht. Das Ergebnis ist doch ohne Betrachtung des jeweiligen Hundes und des Hintergrundes völlig wertlos, du kannst nur feststellen, wielange jemand seinen Hund ignoriert, oder nicht und woher er davon gehört hat und wie der Hund darauf reagiert -was ja auch wieder abhängig von s.O. ist... ich weiß nicht, welche Schlüsse man daraus ziehen könnte...

Du hast natürlich recht, dass zu so einem umfassendem Thema der ganze Hund betrachtet werden muss. Leider kann das in dem Rahmen einer Bachelorarbeit nicht wirklich geleistet werden. Den Fragebogen zu erstellen und ihn auszuwerten, nimmt viel Zeit in Anspruch, dazu kommt eine Arbeit von ca. 30-50 Seiten. Ich würde gerne nioch viel mehr herausfinden und testen, das geht aber leider erst in einer Master- oder Doktorarbeit.

Wie @Patlican schon sagt, kann ich nicht viel zu meinem Forschungshintergrund sagen, da es sonst weitere Teilnehmer beeinflussen kann, aber der allgemeine Hntergrund ist zunächst herauszufinden, wie das Ignorieren denn überhaupt eingesetzt wird und ob es sich lohnt dahingehend weiterzuforschen. Ich möchte den Leuten nichts böses und deine Antworten helfen immer. Ich denke nicht, dass dir da jemand einen Strick draus drehen möchte.

Ich hoffe das beantwortet ein paar deiner Fragen :) Liebe Grüße

 

 

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@DerOlleHansen

Vielen Dank für den ausführlichen Kommentar. Es tut mir leid, dass ich Ihre Situationen nicht im Fragebogen einfangen konnte, ich werde es gerne als Verbesserungsvorschlag bemerken. Da die Bachelorarbeit Teil eines größeren Projektes ist, haben die Fragen und Antworten einen Sinn. Ihre Verbesserungsvorschläge respektiere ich und werde ich natürlich auch berücksichtigen, allerdings, ist mir klar, dass der Bogen nicht alles abdecken kann und auch seine Macken hat, Sie helfen mit Ihren sehr aufmunternden Worten aber nicht grade.

Freundliche Grüße

 

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vor 18 Stunden schrieb pixelstall:

@gebemeinensenfdazu "unten rumwuseln" bei einem 70+X kg Hund in Esstischgröße... 😎 ? Ich fürchte, da verlangt alleine die Größe doch etwas mehr Impulskontrolle, wenn man sein Nasenbein, Besucher und Möbel gern hat - ein Nasenbeinanbruch durch meinen ersten XXL "Spacko"  reicht mir...

 

Und der Umgang mit Fremden und fremden Hunden verlangt das sowiso, Haku ist jetzt 5 Monate, da ist sie auch kein "Baby" mehr, sondern ein 27kg  Junghund. 

Haku beruhigt sich eher, wenn man sie nicht noch pusht, bzw. fängt dann an das was wir ihr beigebracht haben, erfolgreich anzubieten, sie darf sich gerne anlehnen und wird dann geknuddelt, aber nicht, wenn sie rumspringt/hochspringt und nach dem Gesicht schlappt.

 

Wenn ich natürlich bei ihrem Anblick sofort losquitschen würde (wie sämtliche Passanten 🙄) flöge sie mir instant mit Party wortwörtlich um die Nase...

Im Grunde geht es darum Energie und (Gaga-Party) Erwartung rauszunehmen, bis sie sich und den Impuls im Griff hat - Lotti verfährt genauso mit Haku, wenn sie keine Lust hat ... die wird ruhig und lässt sie demonstrativ links liegen bis Haku sich beruhigt hat. 

 

 

 

Es ist ja schon so, man kann nicht nicht kommunizieren ;) 

 

Sehr tolles Beispiel, schönes Video! ❤️

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Obwohl sie noch selbst so jung ist und auch noch ´ne Handaufzucht hat es Lotti ziemlich drauf......

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@gatil Hund kann sie echt gut, vielleicht, weil sie dann doch doppelt solange bei ihren Geschwistern sein durfte, als "normale" Hunde.

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Ich „ignoriere“ schon und zwar, wenn die Hunde mal was Blödes nachen. Also das Blöde.

 

Aber als Erziehungsmaßnahme? Echt nicht. 

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Ich hab' ja so meine Schwierigkeiten, wenn es darum geht als Mensch Canidenverhalten nachahmen zu wollen- das fängt schon mit der Interpretation an (für mich ignoriert sie auch gar nicht und kommuniziert recht deutlich.)

Das Blöde am Ignorieren ist ja die Uneindeutigkeit und der Interpretationsspielraum- es verunsichert und ich finde es fairer zu sagen, was man will oder erwartet.

 

Was Anderes: Sie steht sonst nicht so auf und sitzt auch nicht so, bzw die Hüfte habt ihr schon checken lassen? Vielleicht ist das bei der Größe in dem Alter auch normal, aber mir ist das glaube ich schon einmal aufgefallen, deshalb frage ich nach.

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@gebemeinensenfdazu man kann eh nicht nicht kommunizieren.

Ich habe meine Schwierigkeiten damit, als Mensch immer vom "Schlimmsten" auszugehen. Ich sagte doch, sie kennt eine erfolgreichere Strategie und weiß was ich von ihr will, und das was ich nicht will führt nicht zum Ziel. 

 

Am Verunsicherndsten wäre wohl Inkonsequenz.

 

(Unsicherheit wird imho viel zu "Vermenschlicht" auf die Bindungsebene runtergebrochen (weil die bei uns höher gewichtet ist) bezieht sich aber eigentlich eher auf eine Handlungssicherheit. 

 

Das "ungelenke" ist bei den Riesen normal, HD kann man in dem Alter eh noch nicht feststellen (via Röntgen), bisher zeigt sie keine Lahmheiten, Steifigkeiten oder Schmerzen. 

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