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Hundeforum Der Hund
Zurimor

8m ^2 Einsamkeit - Lebenslänglich in Virginia

Empfohlene Beiträge

Für die Opfer setzen sich viele ein, für die Täter kaum jemand. Irgendwo ist da doch ein Ungleichgewicht.

Ich denke, es wird kaum jemand zum Täter weil er von Grund auf schlecht ist, die meisten sind wohl Opfer von Umständen.

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vor 2 Stunden schrieb Zurimor:

Ich weiß nicht, was diese Opferdiskussion soll. Es sind alles nur Menschen. Fehler sind menschlich, Versagen ist menschlich. Auch schweres Versagen ist menschlich.  Und aufgrund eines Fehlers einem Menschen sein komplettes restliches Leben de facto zu nehmen... mir ist da nicht wohl bei. Jeder hat zumindest eine zweite Chance verdient.

Hm, hat dich denn schon mal jemand in Todesangst versetzt? Und wie ist das mit der Wiederholungsgefahr? Und gibt es nicht Straftaten, die man noch als "menschlichen Fehler" bezeichnen kann? Vergewaltigung, Mord? Aus Opfersicht oder als Angehöriger hört sich da "Versagen ist menschlich" irgendwie komisch an. 

 

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vor 38 Minuten schrieb Zurimor:

Für die Opfer setzen sich viele ein, für die Täter kaum jemand. Irgendwo ist da doch ein Ungleichgewicht.

Ich denke, es wird kaum jemand zum Täter weil er von Grund auf schlecht ist, die meisten sind wohl Opfer von Umständen.

 

Ist halt mein Thema, ich hatte mehrere Semester Kriminologie studiert. Es geht bei Strafe nicht nur um den Täter. Und auch nicht nur um das Opfer. Es gibt deutlich mehr Institutionen für Täter und auch mehr Gelder.

Für Opfer gibt es eigentlich nur https://weisser-ring.de/

 

Ansonsten machst du halt als Nebenkläger deine Aussage und kannst danach zur Psychotherapie hüpfen, hurra. 

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"Opfer von Umständen" ? Es geht auch nur sekundär darum, ob jemand "böse" ist. Aber jeder Täter ist für seine getroffenen Entscheidungen voll Verantwortlich. (bzw im Rahmen seiner Schuldfähigkeit) Jeder, der die Grenzen eines anderen Menschen überschreitet (und sei es im Kleinen) hat sich immer ganz eigenständig und aktiv selbst dazu entschieden, dafür hat er sich zu verantworten. Passives Opfer von Umständen ist er dabei sicherlich nicht.

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(bearbeitet)
vor 4 Stunden schrieb pixelstall:

"Opfer von Umständen" ?

Ja, Opfer von Umständen. Wenn du nur das Leben im Ghetto kennst, Drogen, Gewalt und Tote normal sind, könntest du garantieren, das aus dir was anderes geworden wäre? Ich nicht. (Sicher gibt es Menschen, die so aufwachsen und ein normales Leben führen, aber das kann längst nicht jeder ).

 

vor 4 Stunden schrieb pixelstall:

Aber jeder Täter ist für seine getroffenen Entscheidungen voll Verantwortlich. (bzw im Rahmen seiner Schuldfähigkeit) Jeder, der die Grenzen eines anderen Menschen überschreitet (und sei es im Kleinen) hat sich immer ganz eigenständig und aktiv selbst dazu entschieden, dafür hat er sich zu verantworten. 

 

Ein Mensch ist zu einem großen Teil auch immer Produkt seiner Umwelt.

 

vor 4 Stunden schrieb pixelstall:

Passives Opfer von Umständen ist er dabei sicherlich nicht.

 

Doch, das ist durchaus möglich.

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@Zurimor

Ich stelle jetzt mal die These auf, dass du weiß, männlich, heterosexuell bist? 

 

Quasi niemand anders könnte Opfer von Mord oder Vergewaltigung als " Opfer der Umstände" bezeichnen.

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vor 6 Minuten schrieb Holo:

@Zurimor

Ich stelle jetzt mal die These auf, dass du weiß, männlich, heterosexuell bist? 

 

Quasi niemand anders könnte Opfer von Mord oder Vergewaltigung als " Opfer der Umstände" bezeichnen.

 

Selbstverständlich könnten das andere. Ja, man möchte die Täter gern als die Bösen sehen, aber auch sie sind häufig Opfer.

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@Holo er bezeichnet die Täter so....

 

@Zurimor an der Verantwortlichkeit ändert das nicht das Geringste. (In der Tätertherapie ein wichtiges Ziel - die Verantwortlichkeit für die Taten anzuerkennen und sich der Schuld zu stellen, anstatt sich weiter in Ausreden für vergangene und -- zukünftige Taten zu flüchten. Verantwortlichkeit beinhaltet nämlich auch das erkennen der Macht, Dinge NICHT zu tun. 

 

(Gut/Böse sind da eher pat. Abwehrmechanismen)

 

Viele Menschen erleben schlimme Dinge und Leben unter schrecklichen Umständen, und werden dennoch nicht zum Täter. 

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(bearbeitet)
vor 10 Stunden schrieb Estray:

und der andere sticht einem Gefängnisdirektor in den Hals.

Als der ihm im achten Haftjahr mitteilte, daß das Gesetz zur Möglichkeit auf Bewährung nach 8 Jahren auf Bewährung entlassen zu werden gekippt wurde. Das bedeutete "Lebenslänglich" für einen Schuss in die Luft, was alle Zeugen bestätigt hatten und der letztlich jemand am Fuß traf. Je nachdem wie er das mitteilte wäre das eine Affekthandlung und kein kaltblütiger Mordversuch.

Das amerikanische Rechtssystem mit "Jury" usw. ist z.T. unsäglich- in einem rechten Nest im Bible Belt sieht eine STrafe dann ganz anders aus als in New York als Beispiel.

Mir persönlich z.B. hilft das Strafmaß eines Täters bei einem Trauma nicht- aber das ist glaube ich individuell.

 

Ich ziehe es vor mich hier in den einzelnen Fällen nicht als Richter aufzuspielen - abgesehen davon, daß das nicht mein Job ist, fehlen einfach echt viele Informationen.

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vor 1 Minute schrieb Zurimor:

 

Selbstverständlich könnten das andere. Ja, man möchte die Täter gern als die Bösen sehen, aber auch sie sind häufig Opfer.

 

Täter sind oft Opfer, das stimmt. Aber ein Unrecht hebt das andere nicht auf. 

 

 

Und andere können das nicht so locker sagen wie du, weil sie die Opfer sind.

Wenn du dir überlegen musst, ob du dich in einem öffentlichen Gebäude traust auf Toilette zu gehen, wenn es abends ist und kaum einer noch da ist, wenn du nachts umwege in Kauf nimmst, nur um nicht an drei Büschen vorbei zu kommen und dich fragst ob es wirklich sicher ist deinem Kollegen in den Keller zu folgen,  dann hast du eine andere Meinung dazu ob Straftäter die anderen Gewalt angetan haben eine zweite Chance verdient haben. 

 

Und ob du es glaubst oder nicht, für viele Menschen sind das alltägliche Abwägungen.

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