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Hundeforum Der Hund
MiDog

An die Leute mit Begleithundeausbildung

Empfohlene Beiträge

Hallo ihr Lieben,

 

ich wollte mal wissen wie ihr das handhabt. 

Besteht ihr auch auf Einhaltung der Kommandos der Begleithundeprüfung, wenn ihr im Alltag unterwegs seid oder benutzt ihr da andere Kommandos? 

Z.B. Dass der Hund Bei dem Kommando ‚Hier!‘ automatisch vor auch absitzt. Soll er sich immer hinsetzen, wenn ihr nach dem Kommando Fuß stehen bleibt?

 

danke für eure Erfahrung

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Meinen Hund (Labrador) habe ich als Therapiehund ausgebildet und ich unterscheide bei den Kommandos nicht zwischen Alltag und "Arbeit". Aus meiner Sicht würde das Emma irritieren. Sie kann allerdings die Kommandos in 2 Sprachen (Portugiesisch und Deutsch).

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Wir haben die Begleithundeprüfung abgelegt.

 

Im Alltag fordere ich die Kommandos der BH in der Regel nicht ein. Wozu sollte er brav "bei Fuß" gehen mit Blickkontakt zu mir? Er darf sich umschauen, schnüffeln, markieren etc. Es gibt andere Kommandos, wenn erforderlich: "bei mir", "leg dich". "sitzen", "komm".

 

Das Kommando "Hier" bleibt für Notsituationen, wo ich erwarte, dass er wirklich sofort zu mir kommt.

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vor 39 Minuten schrieb Fricco:

Wir haben die Begleithundeprüfung abgelegt.

 

Im Alltag fordere ich die Kommandos der BH in der Regel nicht ein. Wozu sollte er brav "bei Fuß" gehen mit Blickkontakt zu mir? Er darf sich umschauen, schnüffeln, markieren etc. Es gibt andere Kommandos, wenn erforderlich: "bei mir", "leg dich". "sitzen", "komm".

 

Das Kommando "Hier" bleibt für Notsituationen, wo ich erwarte, dass er wirklich sofort zu mir kommt.

 

Das darf mein Hund natürlich auch. Wahrscheinlich habe ich die Frage falsch verstanden. Ich benenne die Kommandos nicht anders, die Grundkommandos bleiben gleich, z.B. wenn ich Emma ablege mit dem Kommando "Bleib".

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Ein „Hier“ ist bei mir tatsächlich das sofortige Kommen und Vorsitz. Wenn ich das im Alltag sage möchte ich natürlich auch, dass es so ausgeführt wird, wie auf dem Platz. 

Daher nutze ich im Alltag eher ein „Zu mir“ und statt „Fuß“ ein „Hier bleiben“, was eher locker gemeint ist.

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Wir brauchen die Platzsignale im Alltag normalerweise auch nicht. Manchmal streuen wir das als Beschäftigung unterwegs ein, Apportieren z.B.- dann aber schon auch so wie es am Platz gefordert wird. Meisten nutzen wir dann aber statt "bring" "Hol's" oder "Nimm' mit", das kann dann frei interpretiert werden, genauso wie wir das Hier sehr selten benutzen, sondern dann eben "Komm'" "Hier lang", "Raus da" oder schlicht den Namen rufen. "Warte", "Seite" und "Langsamer" sind bei uns die am häufigsten benutzten SIgnale.

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Bei uns sind die

 

vor 6 Stunden schrieb MiDog:

Kommandos der Begleithundeprüfung

 

abrufbare Tricks, die wir im Alltag so nicht nutzen.

 

Erstens kommuniziere ich meinem Hund sehr viel über Körpersprache, Handzeichen, Armbewegungen, was in der Prüfung nicht erlaubt ist. Zweitens brauche ich im Alltag nur die sichere Ablage, und das heißt: leg dich und bleib und wird nicht prüfungsregelkonform immmer wieder mit Wurst belohnt.

Der Rückruf, das neben-mir-laufen, das alles hat andere Signale und eine andere Performance :D

 

Und das vermaledeite Platz aus der Bewegung (gibt`s heute nicht mehr) ist der gröbste Unsinn, den man einem Hund beibringen kann <_<

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Hallo Leute,

 

vielen Dank für all eure Antworten. Ihr habt mir sehr weitergeholfen. Genau so habe ich mir das auch gedacht. 

Toll, dass man hier im forum so leicht Erfahrungen austauschen kann! 

 

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      in Hundeerziehung & Probleme

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      in Hundeerziehung & Probleme

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      Hier mal eine spannende Sozialwissenschaftliche Studie, zu der Frage, warum sich Leute Hunde kaufen, bei denen gesundheitliche Probleme zu erwarten sind. http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0172091   Ich fand diese Studie besonders spannend, weil die Frage, warum Leute solche Hunde kaufen, hier ja auch immer wieder auftaucht.   Befragt wurden Hundebesitzer: -von Französischen Bulldoggen (als Vertreter von Rassen mit extremen Einschränkungen durch Zucht), - Chihuahuas (als Vertreter von Rassen mit extremen Einschränkungen durch Zucht), -Cavalier King Charles Spaniels (als Vertreter einer Rasse, die zwar häufig unter genetischen Erkrankungen leidet, die aber nicht auf dem Phänotyp beruhen) -und dem Cairn Terrier (als Hunderasse mit einer durchschnittlichen Veranlagung für Erkrankungen)   Jeweils 750 dänische Besitzer wurden eingeladen, an dieser Studie teilzunehmen, am Ende nahmen insgesamt 846 teil.   Untersucht wurden: - Die Planung des Erwerbs und der Erwerb des Hundes - ob die Einschränkungen (gesundheitlich und im Verhalten) sich auf die Hund-Halter Beziehungen auswirkten - ob die Einschränkungen (gesundheitlich und im Verhalten) sich auf die Motivation zu züchten auswirkten   Das Ziel unserer Studie ist, folgende Fragen zu beantworten: 1) Unterscheiden sich die Motivationen einen Hund zu kaufen, und Eigenschaften des Käufers zwischen den einzelnen Hunderassen-Besitzern? 2) Unterscheidet sich das Niveau des Aufwandes für tierärztlichen Behandlungen und Gesundheits- und Verhaltensprobleme für die Besitzer der vier Rassen? 3) Erklären die Motivation der Anschaffung, und die Wahrnehmung der gesundheitlichen und Verhaltensprobleme ihrer Hunde, Unterschiede in der Besitzer-Hund Beziehung zwischen den vier Rassen? 4) Verändert sich die Intention, das nächste Mal einen Hund der selben Rasse anzuschaffen, wenn Gesundheits- und Verhaltensprobleme wahrgenommen werden?   Inhaltlich übersetzt: In der Befragung wurden die Hundebesitzer über folgende Punkte befragt: Sozio-demographische Details,ob sie bereits früher ein Haustier hatten, eine Beschreibung des Hundes ( Rasse, Alter, Anschaffungspreis), mögliche Probleme des Wohlergehens, die Entscheidung für den Hund und die Rasse, ihre Erwartungen an einen guten Hund, Alltag mit dem Hund und Pflege des Hundes, Ausgaben für den Hund, Besitzer-Hund Verbundenheit, ob andere Hunde in dem Haushalt leben, ob der zukünftige Erwerb eines Hundes angestrebt wird. (Auf Seite 7 von 25 des PDFs findet man eine Tabelle mit genaueren Angaben)   Besitzer von Chihuahuas unterschieden sich von den Besitzern der anderen Hunderassen in einigen Faktoren verbunden mit Charakteristiken vor dem Kauf. Ein größerer Anteil der Chihuahua Besitzer gab an, dass es "nicht wirklich einen Plan gab"  vor der Anschaffung, und dass "die Wahl des Hundes zufällig war". Außerdem waren Chihuahua-Besitzer deutlich weniger geneigt als Besitzer von Cavalier King Charles Spaniels und Französischen Bulldoggen, sich Wissen aus Büchern und von Hunde-Experten vor der Kaufentscheidung an zu eignen. Besitzer von Cairn Terriern erschienen weniger geneigt sich Wissen aus Büchern und von Hunde-Experten anzu eignen als Besitzer von Cavalier King Charles Spanieln und Französischen Bulldoggen (Ergebnisse von einer Poisson-Verteilung, bei der Cairn Terrier als Referenzwert gesetzt wurden). Umgekehrt schienen Besitzer von Cairn Terriern deutlich stärker auf vorherige Erfahrungen mit dieser Rasse zu vertrauen, als es mit den Besitzern der anderen Rassen der Fall war. Bei Besitzern von Cairn Terriern und Cavalier King Charles Spanieln war es wahrscheinlicher, dass sie ihren Hund als  Welpen direkt von einem Züchter erworben hatten, während Besitzer von Chihuahuas, und in einem gewissen Maß  Besitzer Französischer Bulldoggen dazu tendierten, den Hund von einem Vorbesitzer übernommen zu haben.       Basierend auf den Aussagen des Besitzer zu den 23 Laps-items, ergaben sich statistisch signifikante Unterschiede zwischen den Rassen in der Qualität der Halter-Hund Beziehung. Besitzer von Cavalier King Charles Spanieln und Französischen Bulldoggen zeigten ein ähnliches Niveau von Verbundenheit zu ihrem Hund. Besitzer von Chihuahuas zeigten das höchste Niveau von Verbundenheit, während Besitzer von Cairn Terriern das niedrigste Niveau zeigten. Als wir diese Unterschiede zwischen den Rassen weiter untersuchten, fanden wir starke Unterschiede an einem einzigen Frage-Item der Umfrage [LAPS]. Zum Beispiel stimmten 61% der Chihuahua Besitzer mit der Aussage,  "Hunde verdienen genauso viel Respekt wie Menschen", "stark überein".  Im Vergleich stimmten 50% der Französischen Bulldoggen Besitzer, 47% der Cavalier King Charles Spaniel Besitzer und 35% der Cairn Terrier Besitzer "stark überein". Auch stimmten 70% der Chihuahua Besitzer "stark überein", mit der Aussage, " Ich würde beinahe alles tun, um meinen Hund zu versorgen". Diese Meinung teilten 62% der Frazösischen Bulldoggen Besitzer, 56% der Cavalier King Charles Spaniel Besitzer, und 43% der Cairn Terrier Besitzer.   Besitzer von Französischen Bulldoggen waren eher geneigt, sich bei der nächsten Anschaffung eines Hundes die selbe Rasse zu wählen (29,9%).  Verglichen mit Besitzern der anderen drei  Hunderassen: Cavalier King Charles Spaniel (22,3%), Cairn Terrier (20,1%) und Chihuahua (17,5%).     sehr frei übersetzt: Die Motivation dänischer Hundehalter vor der Anschaffung eines Hundes, sind unterschiedlich zwischen den vier hier untersuchten Rassen. Während Besitzer von Cairn Terriern sich besonders Gedanken über  rassetypische Attribute machen, wie zum Beispiel Gesundheit, wenn sie sich einen Hund anschaffen, schienen Besitzer von zwei der anderen Rassen vor der Anschaffung des Hundes  nicht besonders besorgt über die Gesundheit des Hundes zu sein. Sie waren hauptsächlich interessiert an der speziellen Erscheinung und Persönlichkeit des  Hundes (Französische Bulldogge) oder schienen  die Einfachheit der Beschaffung des Hundes zu priorisieren (Chihuahua). Besitzer von Cavalier King Charles Spanieln waren im Kontrast  besonder stark von der speziellen Erscheinung des Hundes angesprochen, zogen aber auch Persönlichkeit und andere rassetypische Attribute, wie Gesundheit oder Verhalten, in Betracht. Während potentielle Besitzer von zwei der untersuchten Rassen ( Cairn Terrier und Cavalier King Charles Spaniel) sich eventuell für  Informationen über die Gesundheit der Rasse, die sie erwerben wollen interessieren, erscheinen die potentiellen Besitzer der anderen zwei Rassen weniger interessiert daran zu sein.      Insgesamt veranlasst diese Studie zu dem Schluss, dass das offensichtliche Paradoxon von Menschen, die ihren Hund lieben, aber trotzdem weiterhin Hunde aus Rassen mit Rasse bedingten Wohlergehens Problematiken kaufen, aus der Sicht der Besitzer von Chihuahuas oder Französischen Bulldoggen gar nicht als Paradoxon wahrgenommen wird. Anscheinend tragen die verfügbaren Informationen über die Probleme dieser zwei Rassen nicht dazu bei, ihre wachsende Popularität einzugrenzen, da tiefliegende emotionale Reaktionen auf die phänotypischen Attribute dieser Rassen sehr effektive, positive Motivatoren [zur Anschaffung] sind. Diese Erkenntnisse unterstreichen die Notwendigkeit, bessere Wege zu finden um zukünftige Hundebesitzer dazu zu bringen, Hunde nach zu fragen, deren Wohlergehen nicht unter den Problemen extremer Anpassung und Inzucht leiden.   Quelle:http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0172091 Why do people buy dogs with potential welfare problems related to extreme conformation and inherited disease? A representative study of Danish owners of four small dog breeds P. Sandøe , S. V. Kondrup, P. C. Bennett, B. Forkman, I Meyer, H. F. Proschowsky, J. A. Serpell, T. B. Lund Published: February 24, 2017 https://doi.org/10.1371/journal.pone.0172091      

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      Wie reagiert ihr, wenn neben euch jemand eurem Hund ein "Mach Sitz" sagt, wenn er sich ihm gerade zuwendet bzw. begrüßt? Mich ärgert sowas, vor allem wenn der Hund das verständlicherweise ratlos nicht befolgt (im Sinne von "Wozu das jetzt????") und dann Rückschlüsse auf die Erziehung geschlossen werden. Und warum eigentlich meist Sitz? Bei Kindern nehme ich das ja nicht weiter übel. Wenn das Kind aber 10mal Mach Sitz sagt und dabei um den Hund springt, versuche ich ihm das schon zu erklären und wundere mich, daß die Eltern das zulassen. Mir käme es eher komisch vor, wenn auf Kommandos von Fremden automatisch gehört würde (und nicht hinterfragt würde, warum man das befolgen müsse) und käme auch nicht auf die Idee andere Hunden Kommandos zu geben, vor allem nicht, wenn ich sie gerade begrüße.

      in Hundeerziehung & Probleme

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      Hallo, mein 7-Monate alter Australian shepherd Rüde ist seit ein paar Wochen in der Pubertät und ist etwas anstrengender geworden. Zuerst hat er mich immer wieder angesprungen, angebellt und gezwickt beim Spaziergang wenn er spielen wollte oder meine Richtung ändern wollte, teilweise hat er auch protestiert wenn ich ihm was verboten habe. Das gefiel mir gar nicht und ich habe verschiedenes ausprobiert ("nein", ins sitz bringen, anleinen und auf der Leine treten...), das einzige was am ende geholfen hat ist den Hund am Nacken packen und runterdrücken, so dass er sich hinlegen muss, dann kurz warten bis er sich beruhigt hat und ihm die Freigabe geben aufzustehen. Es klingt brutal, aber er ist generell sehr frech, hat vor nichts Angst, versteht auch nicht wenn andere Hunde ihn lästig finden. Naja, das ist jetzt weniger geworden. Heute hatte ich jedoch Besuch, ich habe den Hund ins Sitz gebracht, damit er nicht sofort zum Besucher stürmt, nach der Freigabe aber hat er sofort den Besucher angesprungen, gezweickt. Ich habe ihm das verboten, kurz danach hat er das aber wieder gemacht, wieder verboten usw.  Er hat ihn auch mehrmals angerammelt. Das Problem ist, alle Leute beachten ihn gerade dann und er denkt, es wird so toll gespielt und ist sauer auf mich, dass ich ihm das verbiete. Die Leute nehmen die Arme hoch wenn er sie anspringt und gucken ihn an und reden mit ihm, kurz danach streicheln sie ihn während er in den ärmeln beißt.... Ich habe ihn bei mir das alles abgewöhnt. Wie kann ich das bei anderen machen? Heute habe ich ihm das mehrmals verboten, irgendwann hat er angefangen mich anzubellen, er war sauer. Wie soll man dann reagieren, wenn andere Leute nicht mitmachen. Auch beim Spazierengehen ist es vorgekommen, dass die Leute sagen "lass ihn doch, ich habe nichts dagegen" und freuen sich wenn er sich so verhält. Dann macht es doch keinen Sinn es zu verbieten, oder? Und soll man es auch bei Hunden verbieten. Er hat seitdem er in der Pubertät ist auch angefangen Hunde beim Spielen aufzureiten. Soll man das den Hunden überlassen?

      in Hundeerziehung & Probleme


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