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Hundeforum Der Hund
Siobhan

Verdacht auf Pyometra

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Helft mir mal überlegen...

Brienne hat einen recht kurzen Zyklus (4,5 Monate) und dabei zunehmend stärker werdende Scheinschwangerschaften.

Die letzte Läufigkeit endete am 12 September, inzwischen bekam sie Milcheinschuß der für einen ganzen Wurf gereicht hätte. So stark war das bisher nie.

Am Freitag Nachmittag war ich unterwegs, kam nach hause und sie war schlapp. Temperatur fast 40, sonst keine Symptome. Hund also ins Auto und zum Tierarzt, alles etwas unklar, Verdacht auch Gesäugeentzündung (das war recht warm)

Antibiotika und Laktostop bekommen.

Samstag über Tag fieberfrei, abends wieder Temperatur, seit Sonntag morgen fieberfrei. Vom Verhalten unauffällig, nirgends schmerzempfindlich, wach, ansprechbar, etwas kurze Konzentration. Kein übermäßiges Trinken. Aber: Sonntag morgen nicht gefressen, und das ist bei ihr definitiv nicht normal. Das Antibiotikum geändert, es ging ihr deutlich besser, abends hat sie gefressen, wenn auch noch keine volle Portion.

Heute morgen nichts gefressen, Leckerlies nimmt sie.

Wir waren heute wieder da, das Blutbild ist unauffällig, keine erhöhten Leukos. Aber der Entzündungsmarker CRP deutlich erhöht.

Jetzt steht im Raum Pyometra, oder appetitlos durch Scheinschwangerschaft, oder durch die Medikamente.

Morgen früh wird geschallt, evtl. geröngt etc.

 

Habt ihr eine Idee? Wenn die Appetitlosigkeit nicht wäre wäre sie völlig unauffällig, das Gesäuge ist zwar noch gefüllt, aber längst nicht mehr so stark, ist auch nicht mehr warm.

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Wie alt ist Brienne? Ich kenne diese Symptome von einigen Havaneserhündinnen, auch von meiner Luzie. Sie haben unter der Schweinschwangerschaft extrem gelitten. Appetitlosigkeit, Depression, extreme Fellveränderung  und immer weitere Verkürzung des Zyklus  waren die hauptsächlichen Symptome. Luzie z.B. schlich nur mit gesenktem Kopf durch die Landschaft.

Letztendlich konnte in diesen Fällen nur die Kastration helfen, denn die Hündinnen waren absolut nicht mehr sie selbst.

 

Falls es keine Pyometra ist, kannst du deinen TA ja mal auf diese Möglichkeit ansprechen. Ich bin kein Verfechter der Kastration, aber wenn ein Hund so unter dem Zyklus leidet, sollte man vielleicht Abhilfe schaffen.

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Sie wird mit Sicherheit kastriert werden, nochmal mute ich ihr das nicht zu. 

Aber erstmal müssen wir hier weitersehen. Sie wird im Februar 5. 

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Das kann auch wo ganz anders herkommen (weiss nicht, wie häufig Prolaktinome bei Hunden sind), der CRP klingt nicht gut, evtl. ist es etwas ganz anderes , das bisher nicht symptomatisch wurde. Ich würde da im ganzen Körper suchen lassen.

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Es ist auch möglich das sie Zysten an den Eierstöcken hat und dadurch kann auch eine Pyometra entstehen. Es muss nicht unbedingt mit Fieber oder vermehrtem Trinken zusammenhängen. Bei meiner Hündin konnte man das ganze Ausmaß erst beim Ultraschall sehen. Blutuntersuchung, abtasten usw. war unauffällig.
  https://www.tierklinik.de/medizin/gynaekologie/ovariopathien/ovarialzysten?fbclid=IwAR22uCQ6nO0gFea6bM2gOkNZqOXWd7F6vif9h_D5RJninSGlYgOTsEXovt8

 

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Wir werden sie morgen in leichte Narkose legen müssen, sie hat Muffensausen beim Tierarzt und sonst wird das mit dem Stillhalten nix. Und dann kann in Ruhe geguckt werden. 

Die anderen Organwerte waren unauffällig. 

Kann der CRP mit der Gesäugeentzündung zusammenhängen? Dann müßte er ja rückläufig sein?

 

Wenn man sie sie so sieht würde man nie auf die Idee kommen daß da was nicht stimmt. Ich bin im Moment echt ratlos. 

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Wir drücken rein vorsorglich Daumen. 🙂Bei abklingender Entzündung sinkt er, du kannst ja nochmal testen lassen.

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Ich drücke mal kräftig mit.

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Ich drücke die Daumen für deine Hündin. 

Pyometra hatten wir ja auch schon. Vorher waren ihre Läufigkeiten auch "durcheinander", im Bekanntenkreis war das auch bei einigen so die dann kastrieren lassen mussten. Hoffe trotzdem das es nichts ernstes ist. 

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Alles Gute für Brienne, wir drücken fest und ich denke morgen an Euch!

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