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Hundeforum Der Hund
HektorLab

Hund muss immer raus

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Das ist hier ähnlich wie bei @Ivy2  Wenn ich weiß, dass ich länger weg bin, dann sehe ich schon zu, dass meine Hündin auch entsprechend vorher ausgelastet sind. Wir sind dann durchaus auch am frühen morgen schon mal eine Stunde oder länger unterwegs. Wenn wirklich mal Zeitnot herrscht (manchmal kommen Termine ja unvorhergesehen), dann kann man auch bei kürzeren Runden geistig auslasten, z.B. durch Schnüffelspiele - 10 Minuten intensive Spurensuche macht meine Hündin immer ziemlich ko, die ist dann froh, wenn sie daheim ein Weilchen schlafen kann...

 

Vielleicht hilft es gerade bei längeren Abwesenheitszeiten wirklich, den Hund im Vorfeld mehr/länger/intensiver zu beschäftigen und damit auszulasten, so dass er das Alleinsein auch als verdiente Pause und willkommene Ruhephase wahrnimmt.

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vor 1 Stunde schrieb HektorLab:

Er kann 7 Stunden alleine bleiben, ist es aber nicht täglich und auch nicht zu regelmäßigen Zeiten. An manchen Tagen muss er das, zB. waren wir am Sonntag auf einer Taufe, aber meistens ist einer von uns zu Hause, oder kommt eben 1-3 Stunden später, nachdem der andere das Haus verlassen hat. 

 

Die große Runde haben wir Mittags oder am Nachmittag. Selten am Vormittag. Wenn ich morgens arbeite, was bei mir auch bald regelmäßig der Fall sein wird, dann kann ich ihn ja nicht vor 7 Uhr morgen schon ewig ausführen. Hunde müssen sowieso viel schlafen, er ist auch meist morgens aktiv und dann am Nachmittag wieder, schließlich hat er ja die ganze Nacht geschlafen, aber was nicht geht, geht einfach nicht und er sollte sich schnell an den Rhythmus gewöhnen bzw. flexibel bleiben, um später nicht sein blaues Wunder zu erleben. So habe ich mir das zumindest gedacht. Und auch wenn ich jetzt noch nicht arbeite, muss ich morgens lernen. 

 

Ich beobachte ihn jetzt ein paar Tage mit den hier erhaltenen Tipps und hoffe auch, dass es einfach an der Pubertät liegt. 

 

je älter meine Hunde wurden, um so genügsamer und flexibler wurden sie was die Spaziergänge betrifft.

 

Der Versuch einen Junghund in der Pubertät schon möglichst schnell an spätere Verhältnisse zu gewöhnen, kann auch mächtig nach hinten losgehen:

der Hund spürt Deine innere Nervosität wenn er nicht schnell genug ein "braver erwachsener Hund" wird, und das kann genau das Gegenteil auslösen!

 

Du schreibst Deine große Runde ist 30-60 Minuten lang ...

Für einen jungen energiegeladenen Rüden mitten in der Pubertät kommt mir das ziemlich wenig an Auslauf und Bewegung vor.

Vielleicht entspannt sich die Situation mit etwas mehr bzw. längeren Spaziergängen und etwas mehr Gelassenheit bezüglich dem Tempo seiner Entwicklung ... ?

 

P.S.:

hast Du ein Foto von Deinem Süßen ... ? ;) 

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vor 7 Stunden schrieb HektorLab:

 

Bei genau der Gassi-Runde gestern nicht! 

 

Wäre halt interessant zu wissen ob der nun wirklich "muss" oder einfach nur raus möchte.

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zu dem, was hier schon gesagt wurde, noch eine Idee:

Takoda hat, als wir von Nass auf Trocken umgestellt hatten (aus gesundheitlichen Gründen und nach viel rumprobieren) so extrem viel getrunken (obwohl wir das Trockenfutter mit Wasser gegeben haben), dass er ständig musste und das auch dringend. Bei uns hat geholfen das Trockenfutter vor dem füttern ordentlich einzuweichen (ca 20-30 minuten). Das hat den Durst im nachhinein verringert und alles hat sich wieder normalisiert. Jetzt bekommt er dazu auch Nassfutter, kein Problem mehr. Wir achten trotzdem drauf, dass 2-3 Stunden nach dem Abendessen nochmal gelöst werden kann. Gerade Takoda bekommt aufgrund seiner Allo-Gabe viel Wasser zu den Mahlzeiten und es dauert eben ein bisschen, bis das dann auch in der Blase gelandet ist. Das wäre sonst die ganze Nacht drin und das möchten wir nicht.

 

Micco hat Anfangs bei uns auch sehr viel getrunken, bei ihm lag es an Stress und Aufgedrehtheit. Jetzt trinkt er kaum noch, alles im gesunden Maße. Ist denn euer Hund sehr aufgedreht? Ruht er viel zuhause oder wie sieht sein Tag so aus?

 

Ansonsten mag ich auch nur in den Raum werfen, dass es durchaus auch Langeweile sein könnte. 💁‍♀️ Takoda hatte mal eine Weile vermehrt Durchfall, was er dadurch bemerkbar gemacht hat, dass er vor der Tür rumstand. Sind dann natürlich SOFORT mit ihm raus. Nach einigen Tagen war der Durchfall vorbei und er stand trotzdem ab und an plötzlich vor der Tür. Hat ein paar Mal gedauert um zu merken, dass er uns verarscht :D

 

Ich würde abklären lassen, ob gesundheitlich alles ok ist und vllt noch ausprobieren, ob er aufgrund des (trockenen) Trockenfutter soviel trinkt und pinkelt.. Und ob es ggf wirklich Stress ist. Und wenn das alles unauffällig ist, würde ICH persönlich meinen Hund nicht immer dann rauslassen, wenn er es möchte. Ich krieg auch nicht immer das was ich will. ;) Solange er oft genug raus kann (4-5x täglich finde ich auch schon in dem Alter ausreichend 💁‍♀️) und auch ein bis zweimal am Tag genügend Beschäftigung bekommt, ist das absolut vertretbar. 

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Meine Hunde trinken bei Trockenfutter auch unendliche Mengen, egal ob eingeweicht oder nicht.

 

Und gefühlt das Doppelte kommt dann auch wieder hinten raus.

 

Und dann kann es sein, dass die ein oder andere auch nachts raus muss. Zum Einhalten zwingen würde ich sie nie, egal wie spät nachts es ist.

 

Evtl also mal eine  Futterumstellung in Betracht ziehen, und auch mal mit den Fütterungszeiten variieren.

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