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Hundeforum Der Hund
Fiona01

"Silvester 18 - von panischen Hunden ...

Empfohlene Beiträge

Wenn es bei euch klappt, ist das natürlich gut. Aber ein wirklich panischer Hund frisst leider nichts, auch keine Leberwurst. :(

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Tito hat letztes Jahre vorne hektisch Flips gefressen und hinten vor Angst eine riesen Pfütze gemacht. 😞

Geübt haben wir das im Vorfeld auch. Auch mittels DVD. Aber wenn hier HighNoon ist, ist alles vorbei.

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vor 12 Minuten schrieb Ivy:

Wenn es bei euch klappt, ist das natürlich gut. Aber ein wirklich panischer Hund frisst leider nichts, auch keine Leberwurst. :(

 

Es gibt aber zig Dinge, die man tun kann und eine systematische Gegenkonditionierung übers ganze Jahr verteilt hilft und viel zu wenige Hundehalter machen das.

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vor 12 Minuten schrieb Ivy:

@Shyruka Wo ist denn der Kater? Meine Miezen sind zum Glück richtige Silvester-Fans und gucken aus dem Fenster den Raketen zu. Aber eine Bekannte hatte früher zwei total panische Katzen. Bei ihr hat es etwas geholfen, sie während der schlimmsten Zeit in den Flur zu sperren, weil da keine Fenster waren und es auch der leiseste Raum in der ganzen Wohnung war. Habt ihr nicht einen Keller oder vielleicht auch einen Flur, ein Bad, Abstellkammer.. irgendwas ohne Fenster? Vielleicht hilft das zumindest ein bisschen, wenn er das alles nicht so in der ersten Reihe erlebt. Falls das was bringt und möglich ist, würde ich auch mindestens eine von den gechillten Katzen bei ihm lassen, dann ist er nicht so alleine. Einsperren ist natürlich auch irgendwie gemein, aber ich glaube, das tut ihnen besser als live im Geschehen zu sein und Panik zu haben. Du kannst natürlich auch dabei bleiben, aber wenn es jetzt schon knallt kann man ja auch nicht drei Tage in einem Zimmer verbringen. :(

Sie haben Küche und Hauswirtschaftsraum zur Verfügung. Der Hauswirtschaftsraum hat abgedeckte Fenster (davor ist eine der kaputten Hütten und es liegen so Bankauflagen vor den Fenstern, darum ist das der geschützte Raum). Man kann den quasi auch Ersatz-Keller nennen, weil man hier keine Keller bauen kann.

Flur ist leider keine Lösung, weil sie von da aus direkt auf den Dachboden können, und da alles noch viel viel lauter ist. Morgens so lange es ruhig ist, dürfen sie durchs ganze Haus flitzen, aber ab Mittags schon nicht mehr. Er hat die anderen beiden auch um sich, aber er knurrt auch die beiden an. Er versteht halt die ganze Welt nicht mehr. Armes Tier :(

 

Ich hatte heute ja eine Nachbarin zu Besuch, die hat mich auch schon gesagt, dass sie und ihr Mann nicht böllern und deren Hund auch momentan im Bett schläft und bei jeder Rakete und Böller panische Angst bekommt. Sie sagte mir aber leider auch schon, dass der Rest der Straße das vollkommen anders sieht und macht. Insbesondere das andere Nachbarhaus neben uns.

Wir haben dann auch noch eine kurze abendliche Einladung bekommen, die ich aber ablehnen musste, wegen der Tiere.

Ich gehe stark davon aus, dass ich morgen viel Zewa in gebrauch nehmen kann und wir die ganze Nacht mit Quinta wach sein werden. Armes Hundekind.

 

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vor 20 Minuten schrieb Estray:

Hier gibts als eine Methode bei jedem weit entfernten Knall seit Wochen Jubel und Kekse. Rund um Silvester statt Keksen härtere Geschütze (Leberwursttube). Wirkt Wunder :) .

 

Ich versuche das zwar auch. Jedes Jahr aufs neue. Aber es wird mit der Geräuschangst bei ihr ja im allgemeinen eher schlimmer als besser.

Die Situation an Silvester ist für die Tiere ja auch eine ganz andere: Gerüche anders, überall Lärm, Lautstärke. Eine andere Atmosphäre. Ich finde ehrlich gesagt, dass man das nciht unbedingt nachmachen kann. Ein wirklich panischer Hund merkt auch ganz fix ob eine Situation gestellt ist, oder nicht.

Lärmende Dosen, Dosen mit Drahtseil (das war ein furchtbares Geräusch, dass selbst mir durch Mark und Bein ging) ließen sie immer alle kalt. Silvester, Garagentore, Sportauspüffe und Hagel gehen aber gar nicht. Gewitter wird hier dagegen weggeschlafen.

Was da nun der Auslöser ist kann ich mir auch nicht erklären. Gegenkonditonieren funktioniert hier nicht, wird aber trotzdem weiterhin versucht um die Situation vielleicht eines Tages doch entspannter zu machen.

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Wenn es dadurch auch nur ein bißchen leichter wird, lohnt sich der Versuch schon. Und es gibt wirklich viel, was man tun kann und sollte. 

Ich bereue es heute noch, wie viele Horrorjahreswechsel ich meiner Cane zugemutet habe, bis ich ihr ein richtiges Mittel beim Tierarzt besorgt habe. Heute weiß ich viel besser als damals, was ich tun kann gegen die Angst und würde es soweit nicht mehr kommen lassen. 

 

 

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Ich finde den "Tipp" mit der Gegenkonditionierung hier einerseits gut, weil es sicher in manchen Fällen helfen kann. Andererseits auch ein wenig fahrlässig, weil ich sicher bin, dass nicht jeder unterscheiden kann, ob es bei seinem Hund was bringt oder nicht. Mit sowas ist man besser vorsichtig, das kann auch nach hinten losgehen. Gerade so einer tiefsitzenden Geräuschangst kann man mit Gegenkonditionieren nicht wirklich beikommen. Wenn es sich um einen Hund handelt, der vielleicht etwas unsicher ist, dann kann das bestimmt ein Weg sein. Aber nicht bei einem Hund mit Panik und um die geht es hier laut Themenüberschrift ja. Ich hab hier auch so eine Kandidatin, die bei gruseligen Geräuschen nicht annähernd überhaupt auf ein Level kommt, dass man irgendwie mit ihr arbeiten könnte. Nicht, dass das hier mal einer liest, der es dann am falschen Hund ausprobiert. :(

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Um erfolgreich gegenzukonditionieren braucht es angepasste Reizdosissteigerung und mehrere tausend Wiederholungen. Leicht zu realisieren ist das sicher nicht und Präventionsarbeit um Einiges einfacher, aber grundsätzlich effektiv ist es auf jeden Fall schon-auch bei schwerer Ausprägung- und wird als wichtige Therapiesäule  in veterinärmedizinischer Verhaltenstherapie empfohlen.

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vor 7 Stunden schrieb Ivy:

Ich finde den "Tipp" mit der Gegenkonditionierung hier einerseits gut, weil es sicher in manchen Fällen helfen kann. Andererseits auch ein wenig fahrlässig, weil ich sicher bin, dass nicht jeder unterscheiden kann, ob es bei seinem Hund was bringt oder nicht. Mit sowas ist man besser vorsichtig, das kann auch nach hinten losgehen. Gerade so einer tiefsitzenden Geräuschangst kann man mit Gegenkonditionieren nicht wirklich beikommen. Wenn es sich um einen Hund handelt, der vielleicht etwas unsicher ist, dann kann das bestimmt ein Weg sein. Aber nicht bei einem Hund mit Panik und um die geht es hier laut Themenüberschrift ja. Ich hab hier auch so eine Kandidatin, die bei gruseligen Geräuschen nicht annähernd überhaupt auf ein Level kommt, dass man irgendwie mit ihr arbeiten könnte. Nicht, dass das hier mal einer liest, der es dann am falschen Hund ausprobiert. :(

 

Was wäre denn der Schade, der diesen Tipp für dich fahrlässig werden lässt? Und man macht das nicht erst in Paniksituationen, sondern am besten bei jedem Hund und jedem wahrnehmbaren Geräusch, denn ein festes Fundament aus guten Erfahrungen kann spätere Probleme mildern.

Verstehe deinen Einwand absolut nicht. 

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Ich denke auch, dass man solche 'Trainings' vor allem vorbeugend machen soll. Lernen, dass  es rätselhafte, erschreckende Dinge gibt, die aber nicht wirklich schlimm sind, sondern sogar eine Ankündigung eines Keks sind.

 

Die Angst vor Knallgeräuschen ist nicht 'gottgegeben', es gibt viele Hunde, die keine Angst haben. 

Das wollen eben auch viele Leute nicht glauben, aber es ist so.

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