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Hundeforum Der Hund
Renegade

Das "Halti" - Funktionsweise, Vor-/Nachteile?

Empfohlene Beiträge

vor 13 Stunden schrieb Renesis:

Ehm... glaube Du hast mich verwechselt....? ;) 

ja, stimmt.

Riko war es! :)

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Gerade eben schrieb Renegade:

ja, stimmt.

Riko war es! :)

 

Och, ich bin an allem Schuld. 😛

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@BVBTom Genau deshalb meine Aussage ERSTMAL um die Anspannung raus zu nehmen, bis man einen Weg ohne Halti gefunden hat, daran zu arbeiten. Voraussetzung hierbei ist natürlich, dass der HH bereit ist, was zu tun und nicht eine schnelle "Sofort und für immer" Lösung will.

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@AnjaBla 

da hast du zu 100 % meine Zustimmung.

 

ich denke aber, dass man ein Halti versucht, wenn man schon alles sonst versucht hat, oder? So zumindest denke ich es, ich weiss es ja nicht!

 

 

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vor 53 Minuten schrieb Riko:

Der Mann hat einige Bücher auf den Markt gebracht .

 

Das ist keine Rechtfertigung ... und der Umstand allein nötigt mir keinerlei Respekt ab. Wer hat nicht schon alles irgendwelche Bücher verfasst ... Das haben auch schon Vollbratzen von "Big Brother" geschafft,

 

Einige haben es hier richtig formuliert: Wenn zu Hilfsmitteln wie dem Halti gegriffen wird, hat bereits viel früher alles angefangen, aus dem Ruder zu laufen ... und das tut es immer noch, daran ändert ein Halti nichts.

Warum können kleine Kinder große Hunde führen? Weil sie es einfach tun. Ohne großes Wenn und Aber und ohne Kopfkino; das entwickelt sich erst ab ca. 10 Jahre. Sag einem Sechsjährigen "Leg der Dogge Halsband und Leine an und geh einmal ums Haus" wird er nur "ok" sagen und es tun. Ein Zwölfjähriger antwortet vermutlich "Ja, aber wenn ..."

 

Warum ist der Hund wie ausgewechselt, wenn irgendein Trainer die Leine übernimmt? Da ist auch ein Überraschungsmoment und die damit verbundene Unsicherheit des Hundes beteiligt. Mit diesem "Trick" arbeiten alle Hunde-Fernsehshows. Wartet ab, bis der Hund sich an die neue Person gewöhnt hat ...

Gegen diesen Überraschungseffekt an sich ist ja nichts einzuwenden und einem guten Trainer gibt das die Möglichkeit, "das Ruder rumzureißen". Ein schlechter Trainer verpatzt auch diese Möglichkeit.

 

Wenn hier jemand "vom Fach" von dem bewussten und gekonnten Einsatz eines Hilfsmittels (mit der Gefahr erheblicher "Nebenwirkungen" bei Anwendungsfehlern) spricht, ist das nicht zu vergleichen mit "Otto-Normal-Hundehalter", der sich so ein Ding im Futterhaus kauft  - liegt ja gleich neben den Leckerlis und ist gar nicht teuer - und dann irgendwie an seinem Hund rumzottelt ... genau wie in der Anleitung auf der Packungsrückseite beschrieben ...

Leider fehlt der Beipackzettel und leider braucht man zum Erwerb kein Rezept. 

 

Wie wirkt ein Halti? Der Kopf wird nach unten bzw zur Seite gerissen. Hund verliert ganz kurz das Gleichgewicht und die Orientierung und bekommt bezogen auf sein vorheriges Ziel (anderer Hund, Radfahrer, Jagdobjekt, ...) schlichtweg einen "Filmriss", weil er sich darauf konzentrieren muss, nicht auf die Schnauze zu fallen.

Man stelle sich nur vor es dreht einem jemand mitten im Lauf gewaltsam den Kopf zur Seite, Mensch auf nur 2 Beinen liegt vermutlich sofort am Boden ... vom Schmerz im Halsbereich ganz abgesehen. Die meisten Hunde haben eine verhältnismäßig lange Schnauze (darum kann man so ein Halti ja daran befestigen) und die wirkt hier als Hebelarm. Altes Sprichwort: "Gewaltig ist des Hebels Kraft, wenn man an seinem Ende schafft."

 

 

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vor 2 Stunden schrieb BVBTom:

 

Das ist ja oft auch bei Hundetrainern, Schulen, Vereinen so, da übernimmt manchmal jemanden einfach so den Hund und manche Probleme scheinen verflogen zu sein, wie kann sowas sein. Liegt oft genau da dran, andere Ausstrahlung, Körperhaltung, Eindeutigkeit. 

 

Ich glaube ja, daß da meist die Unsicherheit des Hundes die größte Rolle spielt. ;)

 

Die Tage lief ja die Doku "Mit Wölfen unter einer Decke" über das WSC. Darin gab es eine Szene, in der ein Wolf die Unterlage für die Kamera klaute. Es wurde nichtmal versucht, ihm die wieder abzunehmen um "das Vertrauen des Tieres" nicht zu verlieren. Nun sind Hunde keine Wölfe, aber ich denke, das ist dennoch ein gutes Argument auf aversive Mittel soweit wie möglich zu verzichten. Und ich glaube schon, daß es in den meisten Fällen eine andere Möglichkeit gäbe, nur eben aufwendiger, zeitraubender, arbeitsintensiver. Hab ja durchaus selbst meine Erfahrungen mit schwierigen Tieren, auch wenn's "nur" Ratten waren (wer mal von einer Ratte ordentlich in die Finger gebissen wurde wird das "nur" auch ganz schnell relativieren, ich weiß, daß einige Menschen auch wegen verletzter Sehnen steife Finger behielten und eine Hand nur noch eingeschränkt benutzen können).

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vor 19 Minuten schrieb DerOlleHansen:

Warum können kleine Kinder große Hunde führen? Weil sie es einfach tun. Ohne großes Wenn und Aber und ohne Kopfkino; das entwickelt sich erst ab ca. 10 Jahre. Sag einem Sechsjährigen "Leg der Dogge Halsband und Leine an und geh einmal ums Haus" wird er nur "ok" sagen und es tun. Ein Zwölfjähriger antwortet vermutlich "Ja, aber wenn ..."

 

sorry,

aber mir sind schon öfter Kinder mit einem Hund begegnet, die den Hund NICHT halten konnten als der meine Hunde gesehen hat ... ! 🙄

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@Schnüffelmaus 

 

mit andere Reizen magst du recht haben, aber hast du das auf einer Wiese mal versucht, alleine mit dem Hund und HH, es kann sehr  beeindruckend sein, insbesondere für den HH, also die Eltern des Kindes. Die machen halt einfach, sie denken nicht und haben keine Vorurteile oder Angst, führt jetzt aber vom Thema weg, sorry.

 

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@Schnüffelmaus :

Ja, das Beispiel greift so im "wirklichen Leben" natürlich nicht. Aber es wurde angesprochen und es lässt sich ein wichtiger Faktor beim Führen eines  Hundes daran erklären: Die innere Haltung. Kleine Kinder sind unbedarft, fröhlich und zuversichtlich.

Beim allseits unbeliebten Mexikaner kann man es oft sehen, wenn er Familien (jeden einzeln) auffordert, das frisch Gelernte in die Tat umzusetzen: Die Kinder können es meist besser, weil sie einfach tun, was man ihnen vorher erklärt hat: Hund an die Leine, Rücken grade und los gehen. Die Erwachsenen können ihr Kopfkino nicht abschalten und bleiben oft von innen heraus verkrampft. Das ganze findet dann ja auch nur auf 50-100 m Gehweg statt, die "Ablenkungshunde" sind ausgewählt und hilfreiche Hände sind überall bereit, einzugreifen - Kamerasituation eben und kein Alltag. Da wäre es ja auch verantwortungslos, Kinder allein mit einem Hund laufen zu lassen, den sie nicht kontrollieren können.

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vor 11 Minuten schrieb BVBTom:

@Schnüffelmaus 

 

mit andere Reizen magst du recht haben, aber hast du das auf einer Wiese mal versucht, alleine mit dem Hund und HH, es kann sehr  beeindruckend sein, insbesondere für den HH, also die Eltern des Kindes. Die machen halt einfach, sie denken nicht und haben keine Vorurteile oder Angst, führt jetzt aber vom Thema weg, sorry.

 

 

ich glaube Dir das auch voll und ganz! :) 

 

Aber die Definition "Führen" beinhaltet für mich persönlich halt auch, den Hund in Reizlagen händeln zu können und nicht nur in ablenkungsfreier Umgebung ...

 

Edit:

hat sich mit @DerOlleHansen überschnitten.

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