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Hundeforum Der Hund
LeosMama

Schwere Entscheidung...

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vor 14 Minuten schrieb DerOlleHansen:

 

Das solltest du nicht so einseitig negativ sehen. Meinen Pavel habe ich über eine seriöse Anzeige bei eBay-Kleinanzeigen gefunden. Er konnte wegen geänderter beruflicher Situation nicht mehr bei seinem Frauchen bleiben. Diese Halterin fand mich hinreichend sympatisch und vertrauensvoll; Hund hat sich für mich entschieden (nicht anders herum) und ich habe ihn übernommen.

Für den Hund was das in den ersten 2-3 Wochen emotional sehr stressig. Da er Epileptiker ist, war das an den vermehrten Anfällen in der Anfangszeit erkennen. Die frühere Halterin ist jetzt Ärztin und kann das für Pavel notwendige Medikament einfach in der Apotheke kaufen. Weil das viel praktischer und billiger ist, als über den Tierarzt, haben Pavel und ich sie immer besucht, wenn er Nachschub brauchte. Das würde ich noch heute tun, wäre sie nicht weit weg gezogen. Ich glaube, diese gelegentlichen Besuche haben ihr bei aller Wehmut auch gut getan, konnte sie doch sehen, das es Pavel bei mir gut getroffen hat.

 

Also, schließe eine Annonce nicht unbedingt aus. Das geht ja auch über die Tageszeitung oder das örtliche Anzeigenblatt. Du entscheidest ja, wen du zum "Vorstellungsgespräch" einlädst und du entscheidest auch, wer deinen Hund übernimmt.

Pavels frühere Halterin hat mir auch erzählt, dass sie einige Interessenten zu Besuch hatte, bei denen sie einfach ein "merkwürdiges Gefühl" hatte. Die haben Pavel ja auch nicht bekommen.

 

Das Verhalten deiner Freunde und Bekannten finde ich recht "befremdlich" und ziemlich egoistisch.

 

Hast du Bilder von deinem Hund? Und aus welcher Stadt/Region kommst du?

Ich könnte mir gut vorstellen, dass du mit Hilfe von Forumsmitgliedern aus deiner Nähe eine Lösung findest.

 

Hast du dir schon überlegt, wie es für dich emotional am besten wäre? Ein großer Abschied und den Hund dann nicht mehr wiedersehen? Oder locker in Kontakt bleiben (wie es deine Gesundheit zulässt) und den Hund ab und zu treffen. Das kann schwierig werden, weil du für deinen Hund recht schnell nur noch "einer der vielen anderen netten Menschen" bist und der Hund sich sehr schnell an seine neue Bezugsperson binden wird.

 

Ich wünsche dir alles Gute für deine Gesundheit und viel Kraft dabei, eine Lösung für deinen Hund zu finden.

Deine Situation wäre für mich das Schlimmste überhaupt, denn gerade wenn es mir mal nicht gut geht, muntert mich mein Hund auf und gibt mir Antrieb.

Im Moment habe ich "nur" eine kleine Erkältung - aber Männer können damit ja soooo leiden ... mit erhöhter Temperatur bin ich schon sterbenskrank ... aber ich muss mich ja um den Hund kümmern, der treibt mich vom "Krankenlager" auf der Couch, denn er braucht Futter, Wasser, will beschäftigt werden, muss an die frische Luft ...

Wenn ich eine ernsthafte Erkrankung hätte, wie du offensichtlich - und müsste dann auf meinen Hund verzichten ... das wäre meiner Genesung nicht zuträglich ...

 

 

Ich danke dir.

 

Meinen Leo wegzugeben ist für mich die schlimmste Vorstellung, als würde ich einen Teil meines Herzens raus reißen.

Er ist mein emotionaler und seelischer Halt, der Grund, aus dem ich weiter mache und kämpfe, aber ich kann mich hier nicht nach meinen Gefühlen richten. Ich kann nicht egoistisch sein, wenn ich weiß, dass er leidet. Und das tut er, jeder Hund würde es in dieser Situation. 

 

Das Thema mit meinen Freunden...sagen wir einfach, solche Momente sind die, wo man lernt, wer ein echter Freund ist und wer nicht. So bitter das auch ist.

 

Wenn ich es könnte, würde ich alles dafür geben um Leo zu behalten, aber nicht, wenn er darunter leidet. Er hat auch Gefühle, er möchte ein schönes Leben und das verdient er auch.

Er ist ein wunderbarer Hund. Drei Jahre alt, Collie-Schäferhund-Mix. Mit vielen Artgenossen verträglich, jedoch nicht mit sehr dominanten Rüden. 

Hat einen schwachen Magen, darf kein Nassfutter bekommen.

Aber ansonsten sehr verspielt, voller Lebensfreude...und die soll nicht wegen mir zugrunde gerichtet werden.

Aber ihn nie wieder sehen? Das könnte ich nicht...selbst wenn ich nur eine von vielen bin für ihn, Hauptsache ich kann ihn sehen ab und zu und weiß wie es ihm geht. Er ist Familie und die schiebt man nicht einfach weg und vergisst sie...

 

Wenn es eine Möglichkeit gäbe, dass ich einfach jemanden finde würde, der sich gut um ihn kümmert, ohne nach ein paar Wochen einen Grund zu finden, ihn doch abzulehnen, dann wäre ich der glücklichste Mensch auf Erden.

Aber die letzten Monate haben mir gezeigt, dass das wohl leider nicht möglich ist. 

Obwohl ich finanziell für alles aufgekommen bin...

 

Es ist nicht wichtig, wie ich mich dabei fühle, er soll einfach einen Ort haben, an dem er geliebt und umsorgt wird. Und ich kann das momentan leider nicht bitten, so gerne ich es würde.

Ihm ist jedoch auch  nicht geholfen wenn ich das Krankenhaus verlasse und nach kurzer Zeit wieder dort bin...

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vor 25 Minuten schrieb LeosMama:

Er ist ein wunderbarer Hund. Drei Jahre alt, Collie-Schäferhund-Mix. Mit vielen Artgenossen verträglich, jedoch nicht mit sehr dominanten Rüden. 

Hat einen schwachen Magen, darf kein Nassfutter bekommen.

 

Das sind doch gute Voraussetzungen, um ein neues Zuhause zu finden. Viele Leute trauen sich einen Welpen und die erste Grunderziehung nicht zu, suchen einen erwachsenen, dennoch jungen Hund, der schon die "basics" kann und der zumindest mit vielem Artgenossen zurecht kommt. Dass er nur Trockenfutter bekommen soll, ist ja gar kein Problem.

 

Zum Vergleich mein Pavel: bei Übernahme schon 6 Jahre (ich hatte 1-2jährig gesucht ...), medikamentenabhängig (Epilepsie fand ich anfangs beängstigend), extrem wählerisch beim Futter, daher untergewichtig ... Trotzdem hat er es auf Anhieb in meine Herz geschafft. :wub:

 

Dein Wohnort wäre noch wichtig, wenn dir vielleicht jemand aus dem Forum helfen soll.

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Vor kurzem erzählte hier eine Userin, dass sie aus Vernunftgründen ihren geliebten Hund abgegeben hatte, wegen Studium, glaube ich. Kurz danach veränderte sich für sie alles zum Positiven und sie hätte den Hund behalten können. Ging nun nicht mehr, er war ja jetzt endgültig weitervermittelt. Sowas würde ich auch bedenken. Je nachdem, worum es geht, würde ich wohl eine Pflegestelle suchen und das auch vertraglich festhalten, wer was bezahlt und entscheidet für den Hund und was aus ihm wird, falls man womöglich stirbt Ich hoffe natürlich, dass es bei dir nicht ganz so schlimm ist und du wieder auf die Beine kommst, aber für den allerschlimmsten Fall kann man auch im Testament eine Menge regeln (wir hatten das Thema hier mal bezüglich Senioren und Hundehaltung).

 

Weiß nicht, ob es passt, aber Martin Rütter hatte eine sehr schöne Sendung, in der klar wurde, wie wichtig Hunde bei Krankheiten sind :

Der Hundeprofi unterwegs: Martin Rütter begleitet Ivana und Therapiehund Emma

Das kam mir wohl auch in den Sinn, als ich deine Zeilen las, weil eine Frau in meinem Dorf Brustkrebs hatte und sie hat ihn zum Glück überlebt! In dieser Sendung mit Rütter war die kleine Tochter in einer Langzeitpflegestelle untergebracht und die Mutter bekam regelmäßig im Krankenhaus von ihr Besuch. Ein Kind ist nun was anderes als ein Hund, aber vielleicht findest du eine Pflegestelle, die so flexibel ist, dass du jederzeit die Option hast, ihn zu dir zurückzunehmen oder zu wissen, dass er dort auch für immer bleiben kann.

 

Ist doch richtig blöd, wenn man krank ist und auch noch den geliebten Hund verliert. Du kannst Zettel im Supermarkt aufhängen, Zeitungen und das Internet nutzen. Vielleicht findet sich jemand, der am Besten schon mehrere eigene Hunde hat und deinen einfach mit dazu nimmt, solang es nötig ist. Auf jeden Fall wünsche ich dir gute Besserung!

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Wenn er im Moment im Tierheim ist: vielleicht kennen die jemanden, der ihn ab und zu für einige Wochen nehmen kann? Oder Dein Tierarzt weiß jemanden?

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Ich würde so gern helfen, aber ich wohne schon lange nicht mehr in NRW und hier ist auch die Frage, ob der Vermieter einen dritten Hund dulden würde. :( Aber haben wir nicht ein paar User/innen hier aus NRW, die vllt. vorübergehend Kapazitäten hätten?

Es ist schlimm, zu lesen, was Dir passiert und wie Laikas glaube ich, dass es wirklich die schlechteste Situation ist, um Deinen Hund abzugeben.

Wer wohnt denn hier alles in NRW und hätte vielleicht einen Platz frei?

PS:
@LeosMama versuch auch, Deine Freunde zu verstehen und nimm es ihnen nicht so sehr übel. Ich kann verstehen, dass Du enttäuscht bist. Ich kann aber auch verstehen, dass jemand, der eigentlich gar keinen Hund in sein Leben eingeplant hat, irgendwann sagt, es geht nicht mehr. Wenn ich so überlege, hätte ich auch nur wenige Optionen in meinem Freundeskreis, wo ich die Hunde wirklich dauerhaft unterbringen könnte. Ich habe zwei Notfall-Optionen, aber die sind beide weit weg und ich würde sie dort auch wirklich nur hingeben, wenn es gar nicht anders geht.. aber direkt hier in der Gegend habe ich auch niemanden, der sie dauerhaft nehmen könnte. Die haben alle Arbeit und/oder Kinder, die viel Zeit fordern und haben ihre festen Termine.. da kann ich einfach nicht erwarten, dass sie ihr Leben total umkrempeln, weil sie meien Hunde hüten müssen. Es geht machmal einfach nicht.

PPS: @Freefalling Kann man vielleicht den Titel des Themas hier ändern, damit die Leute aus NRW mal reinschauen?

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Wo in NRW wohnst du denn? Ich hab zwar kein Plätzchen anzubieten aber würde mich hier gerne umhören. 

 

Edit: und in welchem TH sitzt er?

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Kann nicht mehr editieren...

 

@Estray

@beowoelfchen

@Tina+Sammy

 

Ihr habt doch sicher auch connections oder?

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Ich wüsste zumindest eine gute Pension, wo er untergebracht werden könnte.

In einige Rehakliniken kann man auch Hunde mitnehmen.

 

Ich weiß ja nun nicht, wie es um deine finanzielle Situation steht, machen wir uns nix vor: Krankengeld beschneidet einen da u. U. schon sehr massiv.

 

Wie groß stehen denn die Chancen, dass du vollständig wieder auf die Beine kommst. Deinen Hund also behalten kannst?

Im Grunde geht es doch in erster Linie gerade um eine nette Unterkunft und nicht die endgültige Abgabe, oder habe ich das falsch verstanden?

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vor 3 Stunden schrieb Naschkatze:

Wo in NRW wohnst du denn? Ich hab zwar kein Plätzchen anzubieten aber würde mich hier gerne umhören. 

 

Edit: und in welchem TH sitzt er?

Ich wohne in Remscheid, und er ist auch dort im Tierheim. 

Am Montag wird er abgeholt und ist dann für eine Woche in Wuppertal. 

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vor 1 Stunde schrieb Tina+Sammy:

Ich wüsste zumindest eine gute Pension, wo er untergebracht werden könnte.

In einige Rehakliniken kann man auch Hunde mitnehmen.

 

Ich weiß ja nun nicht, wie es um deine finanzielle Situation steht, machen wir uns nix vor: Krankengeld beschneidet einen da u. U. schon sehr massiv.

 

Wie groß stehen denn die Chancen, dass du vollständig wieder auf die Beine kommst. Deinen Hund also behalten kannst?

Im Grunde geht es doch in erster Linie gerade um eine nette Unterkunft und nicht die endgültige Abgabe, oder habe ich das falsch verstanden?

Eigentlich müsste ich wieder komplett gesund werden, aber das erzählt man mir schon seit Monaten...

Es wird besser, und dann doch wieder der Rückfall. Aber die Ärzte bleiben dabei, dass es nichts ist, was mich mein Leben lang verfolgen wird. Aber wie lange genau, das können sie mir leider nicht sagen. 

 

Es ist mir egal, wie viel es kostet, Hauptsache, er ist versorgt. 

Ich gebe nicht gerade viel Geld aus, wenn ich im Krankenhaus liege...

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