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Hundeforum Der Hund
JayG

Der Prostatakrebs

Empfohlene Beiträge

Hallo ihr lieben Tierliebhaber! :)

 

Ich bin noch ein relativ frisches Mitglied hier, finde aber das Forum hier super und hilfreich.

Mit einem Thema stosse ich allerdings immer wieder an meine Grenzen, zumindest finde ich selten Informationen darüber.

 

Nun dachte ich mir, ich starte einfach diesen Thread um auch Erfahrungen auszutauschen und auch für allfällige zukünftige mit diesem Thema Leute aufmerksam machen zu können.

 

Ich habe einen 10 1/2 Jährigen Rüden zu hause, er ist ein Australian Shepherd und war bis anhin ein Energiebündel. Auch wurde er nie von Krankheiten heimgesucht, lediglich seine jährliche Impfung gab's und die Vierteljährliche Entwurmung. Allerdings im August 2018 bemerkte ich zum ersten mal eine grosse Veränderung an ihm. Meine Vermutung war eine Infektion - die Diagnose war jedoch dann Prostatakrebs. Für mich stand kurz die Welt still. "Mein Hund Krebs - bitte was? Nein, unmöglich!" Nach der Ultraschalluntersuchung dann die erste Entwarnung. Die Prostata ist vergrössert, es ist Krebs. Allerdings hat er bis jetzt noch nicht gestreut. Sie gaben mir Schmerzmittel und Entzündungshemmende Tabletten mit. Das Schmerzmittel nimmt er bis jetzt noch täglich ein (sollte übrigens helfen, die Prostata nicht mehr so schnell wachsen zu lassen). 

 

Es gab dann gute Zeiten, ich habe gemerkt er fühlt sich fit und stabil. Doch dann gab's da die schlimmeren Tage. Er wollte nicht Essen, hechelt so stark dass man meinen könnte, er verdurstet. Dann ist da dass 2-3x blutig-schaumiges Erbrechen am Tag. Er sitzt aufrecht und man merkt, etwas drückt ihm hinten. Dann gehst du mit ihm Gassi. Das Urin ablassen geht mindestens 2min., Kotablassen ist nicht sofort möglich, da braucht er 3-5 Anläufe bis dann endlich mal die Erlösung kommt. Manchmal wirft er mir dann diesen Blick zu, "wieso geht das so anstrengend...". Es kommen dann auch mal Geräusche aus ihm - zb. ganz simple Blähungen oder Bauchgeräusche. Die kann ich fast nicht beschreiben, es ist mehr ein grummen. Da fühl ich mich teils echt hilflos. 

Was ich aber sicher sagen kann; ich merke er hat noch Lust am Leben. Er ist ansonsten auch noch aktiv wie es für einen 10 Jährigen Rüden gehört. Die guten Tage überwiegen die schlechten. 

 

Ich glaube, ich habe so gut wie jede Seite im Internet durchgelesen und versucht Antworten zu finden. Was ich lese ist, dass das bösartig ist und die Hunde dann schnell sterben sobald der Krebs gestreut hat. Bei meinem ist die Diagnose nun 4 Monate her und ich bin froh, lebt er noch und hat noch nicht gestreut. 

 

Wer hat damit Erfahrungen, kennt jemanden der jemand kennt etc etc...? :)

Ich bin über jede Information dankbar, mich interessieren die Geschichten und was mit dem Hund passiert ist. Ich denke das hilft auch mir weiter, meinen Hund besser zu verstehen und wenn ich merke nun kommt einmal der Punkt wo ich ihn loslassen muss, diesen auch richtig erkenne. 

 

So, nun beende ich mal diesen Text.

 

Danke fürs Lesen.  

 

Liebe Grüsse

Jessica

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Was sagt denn der Tierarzt, du hast ihn doch sicherlich nochmal vorgestellt ? Bei einigen Hunden schlagen die Schmerzmittel (welches ? ) auf den Magen/Darmtrakt, dann hilft schonmal ein Wechsel oder die zusätzliche Gabe eines Magenschutzes, oder eine Umstellung der Zeiten, sollte es Cortison sein, hemmt das z.B das Immunsystem und andere Infektionen (Blasenentzündung z.B.) treten schnell zusätzlich auf, zudem haben die Hunde stärkeren Harndrang und Durst etc.

 

 

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Am 4.12.2018 um 17:37 schrieb pixelstall:

Was sagt denn der Tierarzt, du hast ihn doch sicherlich nochmal vorgestellt ? Bei einigen Hunden schlagen die Schmerzmittel (welches ? ) auf den Magen/Darmtrakt, dann hilft schonmal ein Wechsel oder die zusätzliche Gabe eines Magenschutzes, oder eine Umstellung der Zeiten, sollte es Cortison sein, hemmt das z.B das Immunsystem und andere Infektionen (Blasenentzündung z.B.) treten schnell zusätzlich auf, zudem haben die Hunde stärkeren Harndrang und Durst etc.

 

 

Hallo :-)

 

Gestern hatten wir wieder einen TA Besuch und er meint tatsächlich, er braucht einen Magenschutz. Das kommt ziemlich  sicher durch dieses Metacam, das ständige Erbrechen und urinieren. Werde ihm nun pflanzlichen Magenschutz geben. Hoffe das hilft ihm für eine Weile.  

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