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Also, puh, schwieriges und derzeit brisantes Thema. Aber: Woher kommt die Angst vor Ausländern?? Es gibt die doofen Menschen - ausländische und deutsche. Aber, wenn Ausländer im eigenen Heimatland leben bedeutet es nicht, dass plötzlich alle Sitten und Gebräuche verschwinden. 

 

Diese Integration wird  - meiner Meinung nach - in Deutschland zu verbissen gesehen (wie so vieles). Für mich klingt das immer so, als müssten alle Ausländer deutsch werden und das kann nicht klappen. Sind halt keine Deutschen. 

 

Ich bin nu selbst Ausländerin und das ganz freiwillig. Ich bin sozusagen just for fun in ein anderes Land gezogen, nicht weil ich vor Krieg oder anderen schlimmen Situationen flüchten und um mein Leben bangen musste. 

Ich muss mich hier nicht voll integrieren  und kann so bleiben wie ich bin (danke ihr Spanier). Wenn mir die Sitten und Gebräuche Spaniens gegen den Strich gehen, habe ich genau zwei Möglichkeiten: Gehen oder bleiben. Bleibe ich, muss ich dies akzeptieren lernen.

 

Hier zwingt mich aber niemand dazu Spanierin zu werden und mich voll und ganz unterzuordnen. Sonst wäre ich auch nicht mehr hier.

 

Die andere Seite ist: Hier wird nicht son Brimborium um Ausländer veranstaltet, wie das in Deutschland der Fall ist. Wir wohnen hier - Punkt. Die ganzen Deutschen, die hier nur rummeckern und über die blöden Spanier schimpfen, werden einfach ignoriert. Es interessiert niemanden, ob sich die Ausländer wohlfühlen oder nicht.

 

Heißt für mich: Die Ausländer in D hätten auch die Möglichkeit in ein anderes Land zu gehen. Man muss also - übertrieben gesagt- keinen roten Teppich ausbreiten, zig angebliche Multi-Kulti-Events veranstalten usw. Warum lebt ihr nicht einfach euer Leben und gönnt das auch den Ausländern?

 

Wenn sich nun Ausländer als Vergewaltiger, Schläger oder oder oder entpuppen, gehören die für mich ausgewiesen und bevor sie in den Flieger gesetzt werden, gehören sie in den Knast. In den gehören aber auch die deutschen Schläger, Vergewaltiger etc. 

 

So, und nu stellt euch mal vor, ihr müsstet vor Krieg fliehen. In Deutschland bricht nun Krieg aus. Jeder dort muss um sein Leben fürchten. Was würdet ihr tun? Bleiben? Oder doch versuchen in einem anderen Land Schutz zu finden?

Ich würde mich ganz klar für Letzeres entscheiden und wäre dann froh, wenn ich in einem anderen Land unterkommen könnte. 

All diese Leute haben meiner Meinung nach Schutz verdient und ihnen steht Hilfe zu. Als andere Länder einfach die Hilfe verweigert haben, Natodraht aufgebaut haben - das konnte ich gar nicht fassen. Und ich habe jedem Einzelnen gewünscht, der sich daran beteiligt hat, dass er eines Tages Hilfe braucht, weil er um sein Leben fürchtet.

 

Es sind nicht alle über einen Kamm zu scheren und sorry, auch wenn es in D arme Menschen gibt, die Renten nicht mehr der Hit sind - es ist immer noch ein reiches Land. 

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Die ganze Zeit kommen auf fundierte und begründete Meinungen, samt Quellenangaben und hohem Logikfaktor, nur unsachliche und aufbauschende Antworten.

Antworten die anderen die Mitlesen Angst machen sollen, Angst vor dem angeblich Fremden, dass hier doch eigentlich schon seit Jahrzehnten immer wieder passiert. Ich hoffe hier wird keiner ein Anhänger der rechten Parolen, weil er diese dummen Dinger liest, die Angst und Hass verbreiten sollen.

Allein die Titel der Videos sagt doch schon was für eine furchtbare Meinungsmache das ist. Von den Profilbildern der Uploader ganz zu schweigen. Mittlerweile kann man den rechten Haufen gut an diesen Vintagehaftigen Bildern erkennen. 

 

Wir sind doch keine Schafe, die solchen Sachen hinterherlaufen müssen. Wir können uns unsere Meinung allesamt selber Bilden und lassen sie uns mit diesen befremdlichen Antworten deinerseits auch nicht aufschwatzen. 

Wenn jeder nur mit "Oh du willst dies... Oder das...?" provozierend antwortet, kann doch auch keine vernünftige Diskussionspolitik entstehen. 

 

Im übrigen habe ich mehrere Kommilitonen aus dem syrischen Bereich, die Deutsch gelernt haben und noch keine deutsche Staatsbürgerschaft haben. Sie sind männlich. Manchmal gehen wir auch Nachts feiern (oh Schreck!) und ich bin noch nicht vergewaltigt und/oder umgebracht worden. 

 

Und noch etwas: Extreme in die eine oder andere Richtung sind immer schlecht und zu verurteilen. Vorallem dann wenn es in Meinungsmache endet und in Gewalt. 

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Wisst ihr was mir wirklich Angst macht? 

Eine rechtskonservative (ÖVP) Partei, die mit Hilfe einer rechtsradikalen Partei (FPÖ) die Regierung bildet. Eine Regierung die nicht einmal bereit ist den unverbindlichen Migrationspakt zu unterzeichen! Ja, natürlich sind die demokratisch gewählt worden, aber die lassen nichts aus, um die (für mich völlig unberechtigte) Angst der Bevölkerung auch noch zu bestätigen. Stellt euch einmal vor in Deutschland würde die CDU/CSU eine Koalition mit der AfD eingehen! 

Noch schlimmer ist allerdings die offenbar in Europa weit verbreitete "Bunkermentalität". Grenzen dicht und abschotten, die anderen können verhunger, verdursten, ausgerottet werden oder im Meer ertrinken.

Die größte Angst habe ich vor der Unmenschlichkeit, die jetzt anscheinend so selbstverständlich geworden ist, dass sie den meisten gar nicht mehr auffällt.

 

 

 

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vor 12 Minuten schrieb Shyruka:

Im übrigen habe ich mehrere Kommilitonen aus dem syrischen Bereich, die Deutsch gelernt haben und noch keine deutsche Staatsbürgerschaft haben. Sie sind männlich. Manchmal gehen wir auch Nachts feiern (oh Schreck!) und ich bin noch nicht vergewaltigt und/oder umgebracht worden.


Dito. Aus Syrien kenne ich jetzt wirklich nur einen sehr unsympathischen Typen, mit dem ich mal zusammengearbeitet habe (komisch, deshalb finde ich trotzdem nicht von vornherein alle Syrer doof). Dafür habe ich einen guten Freund aus Afghanistan (der endlich nach drei Jahren Däumchendrehen nun weiter studieren darf und ganz sicher anderes zu tun hat als wahllos deutschen Frauen nachzustellen), mein bester Freund ist Pole (er hat immer alle Sachen zurückgegeben ^^), ein ehemaliger Mitbewohner war zur Hälfte Koreaner (und wir hatten zu Hause meinen Hund, der nicht gegessen wurde..), zur Schule gegangen bin ich mit unzähligen Russland-Deutschen zweiter Generation (ich hab mir ihnen Russisch gelernt und sie mit mir Deutsch - tolle Sache!). Persönliche Kontakte ändern ganz oft die Sichtweise auf "die Fremden".

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Eins weiß ich sicher, hier in der Gegend würde ohne Ausländer kein Hotel betrieben werden können, die Baustellen wären bis auf die Kapos ziemlich leer (egal ob Bau, Straße oder Breitband ), in den Fabriken ginge auch nicht mehr viel.

Flughafen Frankfurt ohne ausländisches Personal : TOT.

Wir haben seit ich im um die zwanzig war (also etwa 9 Jahre😉) immer Asylbewerber hier, früher Flüchtlinge aus dem Kosovo und Afrika , danach Jugos usw.

Die begehen auch keine anderen Verbrechen als die Deutschen : Sowohl Deutsche als Ausländer klauen viel , ab und an gibt es mal eine körperliche Auseinandersetzung ( bei 30 Leuten auf so engem Raum kein Wunder ) die Jugendlichen kiffen hier sehr viel (egal ob deutsch, syrisch , afrikanisch ) .

Ich habe keine Angst und werde sie hoffentlich auch nie haben müssen .

Die Syrer hier engagieren sich stark im Ort , haben einen Verein "Freunde des Friedens " gegründet, machen bei vielerlei Events mit und nehmen die jugendlichen syrischen Flüchtlinge unter ihre Fittiche.

Troztdem gibt es hier auch diese Leute die der Meinung sind : Die bekommen ja alles, bla,bla,bla .....

 

Probleme hab ich ab und an mit Kroaten und Serben. Wenn ich mich mit meinem Mann oder meinem Schwiegersohn zanke ..........

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Wenn interessieren Grenzen  ?

 

Bestimmt nicht  alle ausbeutenden Staaten ,von Mienen über Öl...Menschen als Sklaven ....

Die Grenzen spielen doch nur dann eine Rolle  wenn Menschen nicht  einfach vor sich  hinvegetieren sondern  wagen in die  "erste"Welt  zu fliehen. 

 

Lasst uns doch aufhören  Lebensgrundlagen zu zerstören,dann erledigt sich  Migration vielleicht auch an mancher Stelle. 

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Solange Wettgeschäfte auf Ernten und Co. abgeschlossen werden dürfen, wundert mich sowieso nix. Perverse Welt.

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Zitat

Lasst uns doch aufhören  Lebensgrundlagen zu zerstören,dann erledigt sich  Migration vielleicht auch an mancher Stelle. 

 

Gute Idee. Soweit ich weiß, überwiegt aber gerade weltweit ein ungezügelter Kapitalismus als Wirtschaftsform. Den findet die Mehrheit hier im Land ganz toll und der ist angeblich wirklich das beste Mittel, um Wohlstand zu schaffen (je nach Verteilung), aber zu ihm gehörte schon immer die rücksichtslose Zerstörung der Umwelt und das Ausbeuten von Menschen. Die soziale Marktwirtschaft hat das zumindest für Arbeitnehmer eine Zeit lang in DE gemildert, aber die wurde ja wegen der Globalisierung abgeschafft: Standort Deutschland. Schutz der Umwelt und Verzicht auf fremde Ressourcen - egal wo - geht auch nicht mehr wegen der Globalisierung. Da wird wohl nichts zu machen sein. Die Wirtschaft wird auf gar nichts verzichten und der Bürger hat sich gefälligst einzuschränken und der entscheidet nun mal selbst, wo sein Limit ist und mit wem er wie zusammenleben möchte.

 

Es ist sicher kein Zufall, dass die von @Loba erwähnten Wirtschaftszweige überwiegend Billiglöhner und Einwanderer beschäftigen.

Wissenschaftler: Flüchtlinge haben oft schlechte Arbeitsbedingungen

Das hier ist vom Februar 2018:

"Den Anstoß für die Arbeit, so der promovierte Historiker, hätten nicht zuletzt skandalöse Verhältnisse bei der Beschäftigung von Bürgern aus der Europäischen Union gegeben.

„Ein Drittel der Geflüchteten ist bei Zeitarbeitsfirmen beschäftigt, zwei Drittel sind im Niedriglohnsektor tätig“, führt Birke aus. Die boomende Fleischwarenindustrie, die in der Vergangenheit viele EU-Ausländer beschäftigt habe, stelle verstärkt Flüchtlinge ein."

"„Viele Geflüchtete reinigen nachts die Anlagen“, berichtet Bluhm. Sie müssten dabei zum Teil verbotene Reinigungsmittel verwenden. Es gebe kaum Sicherheitseinweisungen. Teilweise säuberten die Beschäftigten unter Zeitdruck laufende Maschinen. Immer wieder komme es dabei zu Arbeitsunfällen bis hin zum Verlust von Körperteilen. Überstunden würden nicht bezahlt. Um einen solchen Job zu bekommen, hätten Geflüchtete zum Teil einige 100 Euro zu zahlen. „Der Versandhandel in Niedersachsen stellt derzeit Hunderte von Geflüchteten ein“, beobachtet Bluhm. Auf die oft harten, auf Dauer krank machenden Arbeitsbedingungen des Niedriglohnsektors, zu dem unter anderem auch die Gastronomie und die Pflege gehörten, ließen sich die Flüchtlinge ein, da sie so 1200 bis 2000 Euro netto im Monat verdienen könnten – aus ihrer Sicht viel Geld. Ein anderer Grund sei, dass der Gesetzgeber den Aufenthaltsstatus von der Berufstätigkeit abhängig gemacht habe. Manche wollten auch vor einer möglichen Abschiebung so viel Geld wie möglich verdienen."

 

Man braucht hier rechtlose Sklaven und den gutgläubigen Bürgern erzählt man, wir müssen helfen. Ja, @mikesch0815 hat Recht, man sollte den Leuten, die wegen ihrer Armut hierher auswandern möchten, tatsächlich vermitteln, dass sie hier keine menschenwürdigen Aussichten haben werden, wenn sie kein Unistudium in der Tasche haben oder jung und schlau genug dafür sind, um in der Industrie der Zukunft einen Job zu bekommen. Wenn Hartz4 aber vielen Einwanderern schon für ihr Lebensglück reichen würde, dann wird das System hier nicht mehr lange funktionieren. Da sind schon die Verlierer unserer eigenen Wirtschaft drin und die meisten Rentner kommen erst noch.

 

Man kann nicht 65 Millionen Flüchtlinge und mehrere Milliarden Menschen, die ihr Los verbessern möchten, in einigen wenigen Ländern Europas aufnehmen.

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vor 4 Stunden schrieb Shyruka:

Die ganze Zeit kommen auf fundierte und begründete Meinungen, samt Quellenangaben und hohem Logikfaktor, nur unsachliche und aufbauschende Antworten.

 

Muss ich glatt überlesen haben. Mir ist vor meinem letzten Post keine einzige fundierte Antwort von euch zum Thema Denunziation, Nazis und Flüchtlinge aufgefallen, nur Schweigen, Ausweichen auf die Abtreibungsregelungen in Island (ist ok, der Thread heißt ja "Politik") und "logisch begründete" Antworten wie "Mimimi". Das soll überzeugendes, sachliches Diskutieren sein? @mikesch0815 war einer der wenigen, die etwas Inhaltliches zu diesem Thema beigetragen haben, und nach dem, was ich hier im Forum schon an "sachlichen" Diskussionen gelesen habe, werdet ihr meine Rhetorik mit Sicherheit verkraften können, da bin ich ganz zuversichtlich.

 

vor 4 Stunden schrieb Shyruka:

Wir sind doch keine Schafe, die solchen Sachen hinterherlaufen müssen. Wir können uns unsere Meinung allesamt selber Bilden und lassen sie uns mit diesen befremdlichen Antworten deinerseits auch nicht aufschwatzen. 

 

Das geht mir und offenbar vielen anderen ebenso, wenn ich mir die erschreckenden Wahlergebnisse ansehe, die unter anderem ein Resultat des allgemeinen Totschweigens von Problemen sind. Ich glaube nicht, dass die Wähler alle bloß hysterisch und neidisch sind. Jeder bildet sich seine eigene Meinung und dazu haben wir hier immer noch das Recht, auch wenn es dich ärgert. Aber es ist schön, dass du mir deinen "sachlichen" Stil in deinen Beiträgen mal demonstrierst.

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"Wir können nicht allen helfen also helfen wir keinem " dass ist verkürzt die Logik....😡

 

Ansonsten ist es für mich rechtes Verschwörergeschwurbel 😑

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