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Hundeforum Der Hund
Lenamueller02

Hund zu dominant bis aggressiv gegenüber anderen Hunden

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Hallo,

Seit fast 4 Jahren wohnt meine Lotti, ein Mops - Yorkshire Terrier mix bei uns. Sie ist jetzt seit November auch 4 jahre alt.

Sie ist normalerweise absolut liebenswert und freundlich, liebt Menschen und würde niemals jemanden auch nur anknurren. Sie ist zu dem sehr verspielt und verschmust. 

Eigentlich ein absoluter Traum von Hund.

 

Bei ihrem Züchter hatte sie 3 Schwestern und lebte allgemein mit vielen anderen Hunden zusammen.

Nun komme ich zu unserem Problem.

Vor etwa 2 Jahren legten wir uns eine wundervolle Hündin als zweit Hund aus einer Tierschutz Organisation an. So weit so gut. Lotti hatte sie am Anfang immer im Blick, was aber normal ist wenn ein neuer Hund in 'ihrem' Revier ist. Sie verstanden sich normalerweise gut, spielten miteinander und schliefen zusammen. 

Jedoch fing Lotti irgendwann an sie erst lange anzustarren, anzuknurren & dann ging sie auf Nayla los. Nayla währte sich selbstverständlich. Jedoch war es nie so dass man sie das hätte selbst austragen lassen können, es war teilweise echt schlimm. 

Diese Angriffe wurden immer mehr und immer schlimmer. 

Diese Angriffe geschahen zum Beispiel aus Eifersucht, wenn ich Nayla gekuschelt hab und Lotti daneben saß, oder aus Futterneid. 

Wenn man Sie während dieser anstarr oder knurrt Phase angefasst hat, drehte lotti sofort durch und ging erst recht auf Nayla los.

Mit Rüden versteht sie sich super, aber ich glaube mit Hündinnen hat sie Probleme. 

Nayla lebt inzwischen bei meinem Bruder und hat es da viel besser und entspannter.

Trotzdem wäre es mir lieber wenn Lotti dieses Verhalten ablegen würde.

Was können wir tun?

 

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Es gibt Hunde, die sind eher Einzelprinzen/Prinzessinnen. Gerade auf dem eigenen Grundstück kommt das gerne zur Geltung. Sollte das Problem nur dort auftreten, würde ich hündischen Besuch vermeiden.

Ich begrüße eure Entscheidung übrigens, beide Hunde getrennte Wege gehen zu lassen und nicht das Zusammenleben zu erzwingen wenn es nicht passt.

Übrigens: Knurren ist nichts schlimmes, es ist Kommunikation und sollte nicht abgewöhnt werden, da der Hund das "Vorwarnen" sonst irgendwann sein lässt.

Yorkshire-Terrier sind sehr häufig Einzelhunde, die nicht wirklich etwas mit anderen anfangen können (so meine Erfahrung). Ansonsten würde ich den Kontakt vielleicht meiden, wenn der von ihrer Seite nicht erwünscht ist. Oder eben nur mit den Rüden.

Vielleicht kann @KleinEmma noch etwas dazu sagen, die hatte ja einen relativ ähnlichen Fall.

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vor 1 Stunde schrieb Lenamueller02:

Was können wir tun?

 

Nichts.

Denk an einen Menschen, bei dem sich dir die Nackenhaare sträuben. Dann stell dir vor, du wirst gezwungen, mit  diesem Menschen in einer WG zu leben ...

Ist doch klar, dass es da ständig "knallt" und du dich über jede Kleinigkeit ärgerst. Solche Abneigungen können sich auch entwickeln. Wieviele Menschen kennst du, die du anfangs "ganz nett" gefunden hast ...

 

Habe irgendwo über Auseinandersetzungen zwischen Hunden gelesen (kann sogar hier im Forum gewesen sein):

  • Rüden liefern sich oft nur Scheinkämpfe, um die Position zu klären.
  • Hündinnen wollen töten.

 

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vor 55 Minuten schrieb DerOlleHansen:

Hündinnen wollen töten.

Nein, das wollen sie nicht. Sie meinen es oft ernster. Aber das kann genauso Vertreiben bedeuten. In einem Haushalt bedeutet das dann sehr viel Stress.

Mit viel Management und Training kann das evtl. klappen, dass die Kämpfe aufhören.

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vor 6 Stunden schrieb gebemeinensenfdazu:

Mit viel Management und Training kann das evtl. klappen, dass die Kämpfe aufhören.

 

Das ändert aber nichts daran, dass sie sich nicht mögen und einer von beiden - oder beide - unter der Zwangsvergesellschaftung leiden. 

 

Klingt nun krass, ist ja auch Gott sei Dank nicht immer so.

 

Ja, wir hatten einen ähnlichen Fall und haben letztlich den Zweithund vermittelt. Für beide Hündinnen das Beste, was wir tun konnten.

 

Die Zweithündin lebt mit zwei älteren Hunden in Frankreich und fühlt sich sichtbar wohl dort.

 

Und meine Hündin hat ein paar Monate gebraucht, bis sie wieder ganz sie selbst wurde. Sie ist wieder sehr gerne mit Hunden zusammen, hat ihre Hundefreunde, aber mag es nicht mehr, dass ein Hund in ihr Reich eindringt. Ob das nun immer und bei jedem Hund so sein wird - keine Ahnung. Sie hat sich mal mit einem Pflegehund gut verstanden, aber als der nach gut 2 Monaten auszog, zeigte sie keine Trauer.

Sie scheint sich als Einzelhund sehr wohl zu fühlen.

 

Die Frage, was ihr tun könnt, klingt danach, als würdet ihr gerne wieder zwei Hunde haben? Ehrlich gesagt habe ich dafür keinen Tipp, denn wie soll man das ausprobieren? Bei uns schien es anfangs so, als würden die zwei super Freundinnen sein. Nun war meine Hündin zu der Zeit noch nicht ganz fit, weil gerade die zwei Monate Schonzeit wegen Bein-OP vorbei waren. Je mobiler sie wurde, desto problematischer wurde es mit den beiden.

Vielleicht hätte es sich sonst schon eher gezeigt - wer weiß.

 

Nur ist es ja oft so, dass ein "neuer" Hund zunächst nicht alles zeigt, was in ihm steckt. Wenn er dann ein paar Wochen da ist und das Drama mit deiner Hündin beginnt wieder - was dann?

 

Vor dieser Erfahrung mit meiner Hündin und der zweiten Hündin hätte ich nun lockerer zu diesem Thema geschrieben. Ich hatte nämlich vorher immer zwei, zeitweise auch drei Hunde. Jetzt bin ich da vorsichtiger geworden und möchte diese Situation nicht nochmal haben. 

 

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Das kann ganz verschiedene Gründe haben, unter anderem auch medizinische. Eine Onlineberatung ersetzt keinen Trainer, der während eines Hausbesuchs sorgfältig erforscht, was bei euch falsch läuft, in dem er alle möglichen Dinge abfragt und sich selbst ein Bild macht. 

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