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Hundeforum Der Hund
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Futterbedarf in Abhängigkeit von Aussentemperatur

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Die Temperaturen sinken, es fällt der erste Schnee… Nun sag, wie hast du’s mit den Kalorien? 😉

 

Füttert ihr eure Hunde im Winter anders als im Sommer? Wie stark schwankt der Kalorienbedarf?
Wie merkt ihr, dass der Hund mehr braucht? Frisst er draussen plötzlich allerlei Unrat? Verliert er innert kurzer Zeit
an Gewicht? Oder genau umgekehrt? Mangels Bewegung neigt der Hund plötzlich zu Übergewicht?

 

Ich staune immer wieder, wieviel mehr an Kalorien ich ab ca. Oktober an Zaza verfüttern muss, damit sie ihr Gewicht
halten kann. Anfänglich sind es nur kleine Korrekturen gegen oben; wird’s aber richtig kalt (= Temperaturen unter Null),
steigt der Energiebedarf rapide. Aktuell füttere ich schätzungsweise 40% mehr als zur warmen Jahreszeit.
Sind wir in den Bergen im Schnee unterwegs, steigt dieser Wert zusätzlich noch an…

 

…Zaza fängt dann vermehrt an zu betteln (was sie sonst nur selten tut) und geht immer wieder zum Futterschrank
wo sie sich dann auch hinsetzt und versucht die Tür mittels Anstarren zu öffnen. 😋 Draussen nimmt ihre Suche nach Futter
beinahe manische Züge an. Das Tier nimmt plötzlich alles auf was rumliegt; leider auch Kot und anderen Unrat.
Es scheint eine Art „Notfallprogramm“ abzulaufen, welches Zaza (vermeintlich) wahllos alles fressen lässt, was Aussicht
auf eine schnelle Kalorienzufuhr verspricht.

 

Nun gehört Zaza ja zu den schlanken, sportlichen Vierbeinern mit kurzem Fell und ohne Unterwolle. Mich würde es
daher interessieren, wie’s bei euren Hunden bezüglich Fütterung im Winter/Sommer aussieht.

 

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Ich glaube, gerade die Windigen (und andere Kurzhaarvarianten) verbrauchen extrem viel Energie mit der Regulierung der Körpertemperatur.
Das erhöht den Kalorienbedarf erheblich.
Ich gebe aktuell 1/3 mehr Futter als gewöhnlich + eine Menge Fett zusätzlich.
Bei echten Minusgraden geht es noch mal rauf. Ich füttere im Winter auch fettigeres Fleisch.
Ich habe auf Deinen Fotos gesehen, dass Zaza -noch- kein Mäntelchen trägt, das hat mich sehr überrascht. Friert sie nicht?
Meine Hunde nehmen auch ab, wenn ich nicht mehr füttere im Winter. ;)
Auch meine gehen dann auf Futtersuche, wenn wir draußen sind, aktuell hoch im Kurs: Pferdeäpfel :D

 

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Also hier wird im Winter auch mehr gfressen als im Sommer, allerdings kann ich nicht genau sagen wie viel mehr das ist.

Sie dürfen sich ja zumindest am Trockenfutter selbst bedienen, ich schau das immer was im Napf ist.

Das sie jetzt mehr betteln, oder draussen Eßbares suchen kann ich nicht sagen.

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Wega braucht nicht mehr als im Sommer, sie ist aber wohlbepelzt und friert nicht.

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Ja, der durch niedrige Temperaturen vermehrte Energieverbrauch taucht bei Enya natürlich auch auf.

Stärker spürbar war er bei RR Selma, die wesentlich ""dünneres" Fell hatte als Dalmi Enya, die zwar auch ein kurzes, aber sehr dichtes Fell hat.

Ich merke, dass Enya abnimmt, wenn es längere Zeit wirklich kalt ist - was hier in Rheintalnähe sicher viel seltener der Fall sein dürfte als bei euch.

 

Dass Enya dann ein bisschen weniger auf den Rippen hat, sehen wir zunächst einmal entspannt bis erfreut.

Und wenn wir dann gegensteuern wollen, gibt es halt mehr zu fressen (wegen der Dalmi spezifischen Purin Thematik werden  dann eher die Kohlenhydrat

Komponenten angereichert, nicht so sehr die Fleischmenge gesteigert).

Wir zählen aber keine Kalorien, das "Mehrfüttern" geschieht rein intuitiv.

 

Meist verpassen wir es dann bei den wärmeren Temperaturen, die Menge rechtzeitig wieder zurück zu fahren, dann merken wir, dass das Geschirr anfängt zu spannen, wenn wir es schliessen. Und nee, da wird nix verstellt, dann kommt halt wieder weniger in den Napf. ;)

 

Da fällt mir ein à propos sportlicher Hund - fütterst du in diesen Zeiten kein Rinderfett zu?

Ich denke, dass das gerade bei Zaza gut anschlagen könnte.

 

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Hier gibt's auch mehr und reichhaltiger (alles π mal Daumen)  und Mantel.

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vor 3 Minuten schrieb DerOlleHansen:

und Mantel.

 

Ja, natürlich! Den zu erwähnen habe ich vergessen.

Der Mantel ist für mich ein MUSS bei kurzhaarigen Rassen, insbesondere, wenn sie auch mal angeleint gehen müssen bei niedrigen Aussentemperaturen.

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Emma ist nicht windig, bekommt aber im Winter automatisch mehr - weil sie mehr Hunger hat. Sie ist da recht leicht zu lesen, denn sie zeigt mir, wenn sie mehr braucht. Bei richtigen sommerlichen Temperaturen frisst sie deutlich weniger - kein Wunder, dann liegt sie ja auch mehr rum und bewegt sich nicht so viel.

 

vor 52 Minuten schrieb DerOlleHansen:

(alles π mal Daumen) 

Genauso mache ich es auch. Kann also gar nicht in Gramm ausdrücken, wie viel mehr sie im Winter bekommt.

 

Mantel trägt sie hier in Spanien auch, aber natürlich nicht so oft wie eure Hunde in D. Und: Sie darf gerne ein bisschen Speck ansetzen. Schadet ihr nicht und hilft im Winter. Das geht bei ihr aber erst seit der Kastra, denn vorher war sie eine ganz miese Esserin und eher zu dünn.

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Ich kann das nicht wirklich sagen, der Hund hat immer Appetit und braucht immer Nachschub...im Sommer waren wir viel schwimmen, haben viele Hunde getroffen usw. evtl. hat das den Verbrauch erhöht, momentan treffen wir kaum jemanden, erst recht wenige zum Toben. Vielleicht gleicht sich das irgendwie aus.

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Bei Minos (66 cm, 33 kg) war es immer schon so, dass er sein Gewicht alleine reguliert. Was die Hauptmahlzeiten angeht (2 am Tag). stelle ich ihm den Napf gut gefüllt hin und er kann fressen, bis er satt ist. Im Sommer, oder wenn Hündinnen läufig sind, lässt er dann aber schon mal Mahlzeiten aus. Jetzt im Winter frisst er tendenziell mehr, bzw. das auf, was ich ihm hinstelle. Wir haben aber noch keine Minusgrade hier und sowieso insgesamt seltener.

Wird es aber ekelig und sehr nasskalt, wird Minos auch eingedeckt, damit der mittlerweile schon etwas ältere Teddy warm in den Knochen bleibt. 

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