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Hundeforum Der Hund
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Tiere aus dem Zooladen

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Ganz schlimm und noch immer kaufen die meisten Leute im Zooladen ihre Tiere :( .

 

 

 

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Schrecklich...

 

Oder Fische aus dem Baumarkt  :( 

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Ich könnte kotzen.

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vor 29 Minuten schrieb Lissy-und-Missy:

Oder Fische aus dem Baumarkt

 

Das ist zu kurz gedacht ...

An der Aquarienabteilung des Baumarktes in meiner Nähe könnte sich so mancher Aquarianer ein Beispiel nehmen.

Welches Firmenschild über einem Geschäft hängt, das mit Tieren handelt, ist letztlich egal, solange Tiere dort ordnungsgemäß gehalten und gehandelt werden.

 

Der Bericht zeigt ja deutlich, dass die "Hersteller" die schwarzen Schafe sind. Die interviewten Läden sagten zumindest, dass dieser Bericht Konsequenzen für ihren Handel haben wird und dass sie auf örtliche, bekannte Züchter zurückgreifen wollen. (Ob sie sich dort von der Haltung der Tiere überzeugen?)

 

Die Bilder sind ja nicht neu. So sieht es bei der Herstellung und dem Transport der Tiere, die wir verzehren viel zu oft immer noch aus.

Ursache all dieser Probleme: die Menge an Tieren, die von den Käufern gewollt wird!

 

Hinter dem Leid der Tiere (ob lebendig oder als Schnitzel ist dabei egal) steckt auch der Egoismus der sofortigen Wunschbefriedigung, der uns in den letzten Jahrzehnten durch die Webeindustrie anerzogen wurde: Ich will ein Eis, ich will neue Schuhe, ich will etwas essen, ich will ein Haustier, ich will, ich will, ich will ... und zwar gefälligst sofort. Am besten mit einem Anruf beim Lieferservice oder mit einem einzigen Mausklick online. Warten, bis ein ordentlicher Züchter liefern kann? Geht's noch? Gibt doch genügend andere Verkäufer - und billiger sind die auch noch.

 

Wieviel Geld gibt eigentlich jede/r für den Smartphone-Vertrag aus? Was wäre, wenn man dieses Geld statt dessen in den Kauf ethisch besser vertretbarer Nahrungsmittel stecken würde? Ach, ein Leben ohne Smartphone geht nicht? So, so ... 

Völliger Verzicht auch ein Smartphone ist gar nicht erforderlich. Allein die Reduzierung der Nutzung auf das wirklich erforderliche Maß würde kleineren Verträgen oder gar zur Alternative "Prepaid" führen. Das könnte ungeahnte Geldmengen freisetzen, die zum Wohle der Mitgeschöpfe sinnvoller eingesetzt werden könnten.

 

 

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Gerade im Kleintierbereich ist es oft schwierig anders an Tiere zu kommen. Es sei denn man kauft ups-Würfe aus nicht minder schlechten Familienhaltungen. 

 

Dazu kommt das selbst Kleintierzüchter die in Verbänden züchten oft keineswegs bessere Bedingungen haben.  Da gibt es extra "Verkaufsräume" wo dann einige Meerschweine/Kaninchengruppen zu Präsentationszwecken bei Interessententerminen eingesetzt werden, während der Rest völlig verdreckt im Nebenzimmer sitzt.  Oder überschüssige Tiere werden einfach ans nächste Zoogeschäft gegeben, besser noch 5 Euro dafür, als einen sitzenbleiben zu haben.  Hauptsache man hat genug verkaufstiere für die nächste Kleintierausstellung produziert. Da kann man nämlich astronomische Preise für ein Tier bekommen. 

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Ich weiß nicht ob das allgemein so ist, aber das F...haus hier in der Gegend hat Tiere aus kleinen örtlichen Zuchten. Weiß ich aber auch nur, weil eine Freundin von mir, dort längere Zeit gearbeitet hat. Ich zweifle daran, dass sie gelogen hat. Ob das immernoch so ist, weiß ich aber nicht.

Meine Wellensittiche damals hab ich beim Züchter gekauft. (Leider wusste ich nicht, dass mein Kater Voilerentüren öffnen konnte.)

 

Offtopic:

Ich benutze ein Prepaidhandy. Und bin auch ansonsten relativ analog unterwegs. Ich habe Uhrzeiten für die Handynutzung, bzw ein frei gewählter Stundensatz. Das hat die Welt nur leider auch nicht viel besser gemacht.

Vielleicht fü meinen Hund... Oder die Menschen die einen Menschen vor sich haben, der nicht ständig auf dem Handy rumtippt. Aber ansonsten?

Ich bin eigentlich gegen den Rückschritt. Und meiner Ansicht nach macht er die Welt auch nicht besser. Wir sollten nur fortschrittlich in anderen Bahnen denken.

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vor 3 Minuten schrieb Shyruka:

Ich weiß nicht ob das allgemein so ist, aber das F...haus hier in der Gegend hat Tiere aus kleinen örtlichen Zuchten. Weiß ich aber auch nur, weil eine Freundin von mir, dort längere Zeit gearbeitet hat. Ich zweifle daran, dass sie gelogen hat. Ob das immernoch so ist, weiß ich aber nicht.

Meine Wellensittiche damals hab ich beim Züchter gekauft. (Leider wusste ich nicht, dass mein Kater Voilerentüren öffnen konnte.)

 

Offtopic:

Ich benutze ein Prepaidhandy. Und bin auch ansonsten relativ analog unterwegs. Ich habe Uhrzeiten für die Handynutzung, bzw ein frei gewählter Stundensatz. Das hat die Welt nur leider auch nicht viel besser gemacht.

Vielleicht fü meinen Hund... Oder die Menschen die einen Menschen vor sich haben, der nicht ständig auf dem Handy rumtippt. Aber ansonsten?

Ich bin eigentlich gegen den Rückschritt. Und meiner Ansicht nach macht er die Welt auch nicht besser. Wir sollten nur fortschrittlich in anderen Bahnen denken.

 

 

Die meisten Zooläden bevorzugen Tiere aus örtlichen Zuchten. Zum einen weil sie billiger sind, zum anderen sind sie meist auch gesünder, da es keine ungeplante Dauerinzucht gibt und die Tiere auch in der Regel in einem besseren Zustand im Laden ankommen. Und man hat als eine bessere Steuerung, wieviel Tiere man nimmt und von wem man eventuell gar nicht mehr ankauft. 

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vor 3 Minuten schrieb Shyruka:

Das hat die Welt nur leider auch nicht viel besser gemacht.

 

Doch! So hat Umweltschutz auch mal angefangen ...

 

vor 4 Minuten schrieb Shyruka:

Ich bin eigentlich gegen den Rückschritt.

 

Ich auch. Es kommt halt darauf an, was man wie mit den neuen Möglichkeiten macht. "Gedankenlos" und "unsinnig" macht aus Fortschritt Katastrophe.

 

vor 18 Minuten schrieb Eifelkater:

Hauptsache man hat genug verkaufstiere für die nächste Kleintierausstellung produziert.

vor 41 Minuten schrieb DerOlleHansen:

Ursache all dieser Probleme: die Menge an Tieren, die von den Käufern gewollt wird!

 

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In dem Fall eher Kostenreduzierung. Gerade auf der Bundesausstellung in Frankfurt sind zu meiner Zeit ( weiß nicht ob das immer noch so ist) wahnsinnige Preise für Meerschweinchen bezahlt worden. Locker das vierfache von dem, was du von normalen privaten Käufern bekommen hast und bis zum 20fachen, was dir Zoogeschäfte bezahlt haben. 

Wenn du da 20 Tiere verkauft hast, hast du für einige Monate Streu und Futter für lau gehabt. 

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vor 27 Minuten schrieb DerOlleHansen:

Das ist zu kurz gedacht ...

An der Aquarienabteilung des Baumarktes in meiner Nähe könnte sich so mancher Aquarianer ein Beispiel nehmen.

 

Nein, das ist es eben nicht! Das ist Tatsache!

 

KEIN Fisch in einem Verkaufsbecken, oder dem vorangegangenem Zuchtbecken lebt in dem Habitat, das er eigentlich benötigen würde! Das fängt bei der Einrichtung an und hört bei den Wasserwerten auf! Und ich rede hier nicht von Schaubecken, die aufgestellt werden, um dem Kunden zu zeigen, wie schön das dann im Kinderzimmer aussieht, weil Sohnemann sich so gern ein Haustier wünscht! Denn aus diesem Becken werden die gewünschten Tiere nicht gefischt! 

 

Würde man ein Verkaufsbecken so einrichten, dass es der Fischart genügen würde, hätte man ernsthafte Probleme, den oder die gewünschten Fische aus dem Becken zu holen, die der Kaufinteressent gerne innerhalb der nächsten 5 Minuten mitnehmen würde. Da würde man nämlich mit dem Kescher ständig gegen Felsaufbauten knallen oder sich im Pflanzengewirr verheddern. Aber man würde keinen Fisch fangen!

 

Kommen wir zu den Wasserwerten... Ich kann's jetzt wirklich nicht beweisen, aber ich glaube kaum, dass sich ein Baumarkt um PH-Werte oder Härtegrade schert und sein Wasser entsprechend der jeweiligen Art in dem einzelnen Verkaufsbecken aufbereitet. Aber es macht einen eklatanten Unterschied, ob der PH-Wert 6 oder 8 beträgt und es macht genauso einen Unterschied, ob das Wasser weich aus dem Hahn plätschert, oder hart und voller Kalk ist. 

 

Und jede Minute, die ein Fisch in der falschen Umgebung verbringt, hat einem immensen Einfluss darauf, ob und wie lange er das überlebt! 

 

Nun ist es bei Fischen so, dass sie im Einkauf nur wenigen Cent kosten, im Verkauf jedoch, je nach Art und Größe auch mal 20 € und mehr einbringen. Da kannst du dir jetzt mal die Gewinnmarge ausrechnen und wie schwerwiegend Verluste von bis zu 70 % ins Gewicht fallen! 

 

Und zudem haben Fische die Angewohnheit, dass sie Krankheiten und Mängel nicht zeigen, solange nicht, bis sie kurz davor sind zu sterben! Ein Fisch, der krank aussieht - und damit meine ich Anzeichen, die keine Baumarktmitarbeiter erkennt, es sei denn er ist selbst ambitionierter Aquarianer - ist kurz davor, an der jeweiligen Krankheit zu sterben. Auch hier - und auch das kann ich nicht beweisen - glaube ich nicht, dass ein Baumarkt Maßnahmen ergreift. Das ist nämlich echt teuer und sehr zeitaufwendig (hier spreche ich wieder aus eigener Erfahrung).

 

Ein Fisch, der sich auch noch krank verhält - und die sehe ich zuhauf in Baumarktbecken - sind im Grunde tot! Bei denen ist es nur noch eine Frage von Stunden. Da täte nur noch Euthanasie helfen. Und selbst die gibt es nicht im Baumarkt. Diese Fische werden aus dem Verkaufsbecken entfernt, weil sie den Anblick der Kaufinteressenten stören, wenn sie mit dem Bauch nach oben an der Oberfläche schwimmen! 

 

Nur weil Fische nicht traurig gucken können oder nicht stöhnen und jammern können, wenn sie Schmerzen haben - selbst Schmerzempfinden wird ja Fischen aberkannt - heißt es nicht, dass sie nicht leiden, wenn sie in diesen cleanen Verkaufsbecken schwimmen, wenn sie verkauft werden mit dem Argument, dass sich die Größe des Fisches an die Größe des Aquariums anpasst und wenn sie per Versandddienstleiter tagelang unterwegs sind zum Empfänger und wenn es egal ist wie die Wasserwerten aus der Leitung kommen, Hauptsache ein Süßwasserfisch kommt ins Süßwasser und ein Meerwasserfisch kommt in salziges Wasser... 

 

 

 

 

 

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