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Hundeforum Der Hund
MinaBa

Hund hat Pankreatitis - Ernährung?!?!

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Hi, 

ich hoffe hier kann mir jemand helfen. 

Ich habe einen Jack Russel Terrier, der 5 Jahre alt ist. Haben vor zwei Monaten ein Blutbild gemacht, weil er neuerdings deutlich mehr Aufregung zeigte als vorher und ich da einfach mal die Werte abklären wollte. (Nachdem das Recht plötzlich kam und es sich keiner erklären könnte)

Dabek kam raus dass er wohl anfällig für pankreatitis wäre und ich nichts fettiges füttern solle. (Ich hab vorher auch nicht wirklich viel Fettiges gefüttert, somit wenig geändert) 

Die TA hat mir auch die üblichen Symptome also Erbrechen, hellen Durchfall und schmerzen mitgeteilt. 

Mein Kleiner hatte manchmal Durchfall, nie wie beschrieben, in der Vergangenheit. Aber sonst wurde er erst vor 3 Wochen auffällig, als er einmal abends wirklich unruhig war und man ihm deutlich Schmerzen ansehen konnte. 

Seitdem ist aber vom Verhalten her alles wie immer. Er ist super drauf.. aber er hat wieder vermehrt Stuhlgang mit fester bis breiiger, auch mal flüssiger Konsistenz und „normal dunkelbraun“. Und was mir am meisten Sorgen macht, er hat abgenommen. Letzen Freitag beim TA war es 1kg was man ihm auch gut ansieht. (Dünn und sportlich) TA hat mir Enzyme mitgegeben und da ich Ende dieser Woche zum TA meines Vertrauens wollte, wars das auch erstmal. (TA in der Heimat kennt den Hund auch schon seit Geburt)

 

Meine Frage: Kann mir jemand Ernährungstechnisch weiterhelfen? Ich hab eigentlich immer Nass- und Trockenfutter gefüttert. Überlege aber ob man eher Richtung Barfen gehen sollte. Ist das so möglich? Gibt es da gute Optionen, wie ich ihm vor allem wieder was auf die Rippen bringen kann? Ich lese viel von Schonkost kochen, hab aber auch heut Nacht gelesen, dass bei sowas nicht unbedingt die Fette das Problem darstellen, sondern die Kohlenhydrate und diese möglichst weggelassen werden sollten. 

Aktuell bin ich seit Monaten bei der Eigenmarke vom Fressnapf (NF) und hab jetzt noch Trockenfutter gesucht, wobei ich da jetzt Schonkost besorgt habe. Wirklich überzeugt bin ich nicht. Und tendiere immer mehr in Richtung Kochen und/oder Barfen.

Ich Versuch einfach nur eine gute Ernährung zu finden, die ihm ermöglicht gut damit zu leben. 

 

Ich hoffe mir kann jemand helfen. Vielen Dank schon mal. 

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Mich würde mal interessieren, wie man bei einem Hund feststellt, dass dieser anfällig für Pankreatitis sein soll.

Dann würde mich an deiner Stelle auch interessieren, ob es etwas ist/ war, was sich momentan nur feststellen ließ, oder was sich immer im Blutbild zeigt.

 

Bevor du weiter rumrätselst, würde ich in eine Tierklinik gehen und dort mir, evtl. von einem Spezialisten, wenn es den dort gibt, eine zweite Meinung holen.

Nimm das Blutbild mit und lass ein zweites anfertigen.

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@gatil 

Von der Rasse her.. 

Ok, dann wende ich mich mal an eine Tierklinik. In der Hoffnung ein bisschen mehr Klarheit zu bekommen. Danke dir !

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vor 4 Stunden schrieb MinaBa:

Dabek kam raus dass er wohl anfällig für pankreatitis wäre und ich nichts fettiges füttern solle. (Ich hab vorher auch nicht wirklich viel Fettiges gefüttert, somit wenig geändert) 

Meinst Du eine Pankreasinsuffizienz? Das ist etwas anderes als eine Pankreatitis.
Das würde auch erklären, dass der Tierarzt Enzyme empfiehlt.
Eine Pankreasinsuffizienz bedeutet, dass die Bauchspeicheldrüse Fette aus der Nahrung nicht verwertet und die Enzyme sorgen dafür, dass die Bauchspeicheldrüse entlastet wird und der Hund die Fette aufnimmt.
Die Enzyme kannst Du über das normale Futter geben. Die Enzyme muss Dein Hund immer sein ganzes Leben lang bekommen.

Eine Pankreatitis ist eine akute Bauchspeicheldrüsenentzündung, die muss sofort behandelt werden, sonst ist sie lebensbedrohlich. Eine Fütterung mit akuter Pankreatitis sollte nur vom Tierarzt verordnet werden, da solltest Du keine Experimente machen.
Frag Deinen Tierarzt noch mal, ob es eine Pankreasinsuffizienz oder eine Pankreatitis ist. Wenn letzteres, so wird er Dir eine Fütterungsempfehlung geben.

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Hier findest Du einen gut verständlichen Artikel, der sowohl Pankreasinsuffizienz, als auch Pankreatitis erklärt
https://www.tierklinik.de/ratgeber/experten-tips/professor-dr-med-vet-juergen-zentek/gespraech-mit-professor-zentek-zum-thema-exokrine-pankreasinsuffizienz

 

Zitat

Tierklinik.de: Was ist bei der Fütterung eines an der exokrinen Pankreasinsuffizienz erkrankten Hundes zu beachten?
Prof.  Zentek: Ist ein Hund an chronischer Insuffizienz der Bauchspeicheldrüse erkrankt, so ist es notwendig, die fehlenden Enzyme zu ersetzen. Dazu stehen in der Tierarztpraxis entsprechende Präparate zur Verfügung. Die Verdauungsfunktion normalisiert sich in der Regel schnell, die betroffenen Hunde nehmen deutlich an Gewicht zu und ihr klinisches Bild normalisiert sich zusehends. Die meisten Tiere können bei korrekter Behandlung  , die in der Regel aus der Ergänzung von Enzymen sowie der Verabreichung einer speziellen, leicht verdaulichen Diät besteht, bei sehr guter Lebensqualität und weitgehend unbeeinträchtigtem Wohlbefinden gehalten werden. Die Fütterung von Enzympräparaten und leicht verdaulichen Diäten muss für den Rest des Hundelebens fortgesetzt werden, wenn der Patient an der chronischen Insuffizienz der Bauchspeicheldrüse erkrankt ist.

Tierklinik.de: Kann man solch eine leicht verdauliche Diät für seinen Hund selbst zusammenstellen?
Prof.  Zentek: Das ist möglich, sollte aber vorher mit dem Tierarzt besprochen werden.

 

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Es heisst im Eingangspost ja nicht, dass der Hund Pankreatitis oder Pankreasinsuffizienz hat, sondern dass er anfällig dafür sei - von der Rasse allgemein auf die Beschwerden dieses Hundes geschlossen? In der Hoffnung, einen Treffer zu erzielen?

Das finde ich nicht nachvollziehbar. Zumal es ja keine Symptome gibt.

Nur Verhaltensauffälligkeiten.

Wo ist da ein konkreter Befund?

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Vielleicht habe ich das missverstanden? Ich ging davon aus, dass der TA eine Insuffizienz festgestellt hat, weil er die Enzyme verordnet hat...

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Als unsere Fly eine Pankreatitis verbunden mit einer sehr hohen Nahrungsmittelunverträglichkeit hatte, bekam sie auch eine zeitlang Enzyme. Die konnte ich aber irgendwann wieder absetzen. Weil sie ja quasi gar kein herkömmliches Futter mehr vertrug, habe ich sie jahrelang bekocht. Kombiniert mit einem Vitamin- und Mineralpulver für Selbstkocher bekam sie in der ganzen Zeit Fisch und Kartoffeln. Das funktionierte sehr gut.

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@benno0815  sie sprach von einer Entzündung, wofür der Hund anfällig sei.

 

Ich bin am Donnerstag auf jeden Fall bei einem weiteren Arzt und habe dann hoffentlich mehr Stimmigkeiten.

Immerhin war die Verdauung heut ganz okay. Nix breiig oder flüssig. Das hat mich erstmal sehr gefreut.

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Hat der TA denn eine Blut und Kotuntersuchung gemacht? Das lässt sich doch relativ leicht diagnostizieren.
Ich würde da nochmal genauer nachfragen ;)

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