Jump to content
Hundeforum Der Hund
Gast

Tierschutz in Deutschland

Empfohlene Beiträge

ich sehe gerade die Sendung mit Martin Rütter über die spanischen Galgos.

 

Es ist schrecklich,unsagbar böse. keine Frage, .

 

Aber haben wir bei uns in Deutschland nicht auch diese Hundezucht, diese aufs Geld orientierte Zucht.

Selbst M.Rütter spricht es an, bei uns in Deutschland  wird fürs Geld gezüchtet.

 

Mein DSH Yerom wurde vom Züchter unter der Hand abgeben, Ansage : "nimmst Du sie nicht, sind sie in drei Tagen nicht mehr."

Mein Yerom und seine Schwester, beide aus einer Zucht,wo ein Hund für350,tausend Euro in die vereinigten Emirate vermittelt wurde.

 

Und Ramse,im Kellerzwinger geboren,nie Familie kennengelernt, nurZwinger Hundeplatz, Zwinger.

Er sollte zum Deckrüden einer Zucht aufgebaut werden, wo einer zum "Schönsten Langstockhaarschäferhund " im intenationalen Champoin was auch immer noch im youtube -Netz steht.

 

Zucht, wer bitte nimmt den Abfall????  Niicht   nur bei den armen Galgos in Spanien,sondern auch bei  uns in Deutschland.

,

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 36 Minuten schrieb Shary:

Gerade diesen (wie ich finde) sehr guten Artikel zur gestrigen Sendung gelesen. 

 

https://galgoholiker.wordpress.com/2018/12/23/natural-born-killer-der-ruetter-und-die-galgos/

 

Ich liebe diesen Blog ja. 

Ich auch! Er findet oft genau die richtigen Worte und auch diesem Artikel kann ich nur zustimmen!

 

Zitat

Aber vielleicht kann mir mal jemand die Frage beantworten! Wenn 50.000 Galgos im Jahr, da sind ja Podencos und andere Rassen dann noch nicht dabei, aussortiert werden. Wieviele werden den vermittelt im Jahr nach Deutschland? Bestimmt keine 50.000 im Jahr. Was passiert also mit den nicht vermittelten Hunden?

Klickts?!

Wahrscheinlich nicht. Aber mit selbstgefälligem Gerede und Wichtigtuerei Interessenten vergraulen, heisst dann ja, Hunde dem Tode zuzuführen! Hallo? Tierschutz?!

Und im Klartext. Sicher passt nicht jeder Interessent zum Hund und nicht jeder Hund zum Interessent. Aber es sind weder alle Interessenten gleich noch alle Hunde. Und im Sinne der Chancengleichheit sollte man sich zumindest die Mühe machen, objektiv zu sein und Hund und Mensch die Chance zu geben, sich zu finden. Das heisst, Gespräche führen mit Menschen und zwar real und nicht im Vorfeld abwinken weil einem irgend eine Kleinigkeit in der Bewerbung nicht passt. Jeder nicht vermittelte Hund ist nämlich ein toter Hund!

Genau so ist es!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

@benno0815 Gerade das Zitierte spricht mir aus der Seele und bringt auf den Punkt was mir sehr oft sauer aufstößt. Wieviele Hunde (nicht nur Galgos) müssen sterben, weil XY am PC darüber entscheidet, dass dieser und jener Bewerber eben nicht 100 % passt (sondern vielleicht "nur" 85%), dann ist der Tod die bessere Alternative?? 

Kann ich nicht nachvollziehen und hat mit Tierschutz nichts mehr zu tun. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 10 Minuten schrieb Shary:

@benno0815 Gerade das Zitierte spricht mir aus der Seele und bringt auf den Punkt was mir sehr oft sauer aufstößt. Wieviele Hunde (nicht nur Galgos) müssen sterben, weil XY am PC darüber entscheidet, dass dieser und jener Bewerber eben nicht 100 % passt (sondern vielleicht "nur" 85%), dann ist der Tod die bessere Alternative?? 

Kann ich nicht nachvollziehen und hat mit Tierschutz nichts mehr zu tun. 

Darüber rege ich mich schon seit Jahren auf. Bei diesen Kriterien wundert man sich nicht, dass nicht mehr Hunde vermittelt werden.
Leider ist das ja auch in unseren heimischen Tierheimen oft gängige Praxis, ich sage nur "Garten"... als wäre nicht jeder Hund glücklicher in einer Wohnung, als in seinem Zwinger im TH...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 1 Minute schrieb benno0815:

Darüber rege ich mich schon seit Jahren auf. Bei diesen Kriterien wundert man sich nicht, dass nicht mehr Hunde vermittelt werden.
Leider ist das ja auch in unseren heimischen Tierheimen oft gängige Praxis, ich sage nur "Garten"... als wäre nicht jeder Hund glücklicher in einer Wohnung, als in seinem Zwinger im TH...

Sehe ich ganz genauso. Was erreichen "Vermittler" letztendlich mit solcher (oftmals) überzogenen Arroganz? Menschen, die einen Hund suchen, gehen eben lieber zum Züchter oder noch schlimmer landen beim Vermehrer! 

Ich bin sicher, sehr viel mehr Menschen wären bereit und würden sogar bevorzugt lieber einem Tierschutz - bzw Tierheim Hund ein Zuhause schenken, wäre die Adoption nicht oftmals so schwierig. Sehr vielen Hunden wird damit leider die Chance auf ein schönes eigenes zu Hause genommen... Macht mich persönlich oft sehr sehr traurig. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich kenne es eher anders: Da wird nicht großartig geschaut, ob Mensch und Hund zusammen passen. Das geht oft schief - und das war einer der Gründe, warum ich nicht mehr im Tierschutzverein helfe. 

 

Den Artikel fand ich gut. Dennoch würde ich nun nicht jedem einen Galgo oder Podenco auf die Nase drücken wollen. Aber wie im Artikel ja steht, gibts genug andere Hunde, mit weniger Jagdtrieb etc. 

 

Mir gefällt auch der letzte Abschnitt. Es wird öfter argumentiert, dass die Vermittlung von Hunden aus dem Ausland nichts bringt, weil sich ja im jeweiligen Land nichts ändert. Stimmt, die Vermittlungen ändern daran gar nichts. 

 

Zumindest in Spanien ist aber eine Wende sichtbar. Ja, es werden immer noch unzählige Hunde ausgesetzt und Galgos und Podencos werden zum allergrößten Teil ganz ganz mies gehalten. Ihr habt ja Milo gesehen. Die Galgos und Podencos, die bei Jägern "leben", sehen meistens nicht besser aus. Es wird nicht regelmäßig gefüttert. Das hat auch seinen Grund: Ein hungriger Hund jagt besser... so die Ansicht der Jäger. Mich macht das und vieles mehr immer noch,  nach 17 Jahren, fassungslos, wütend und traurig. Mit Menschen wie diesen hilft aber kein Reden. Hunde sind für die ein Nichts, ein Mittel um an nen Hasen oder anderes Wild zu kommen. 

 

Dennoch gibts immer mehr spanische Tierschützer. Es gibt immer mehr Spanier, die mit ihrem Auto anhalten und einen angefahrenen oder halb verhungerten Hund einfach mitnehmen, aufpäppeln und dann vermitteln oder behalten. Es gibt immer mehr Tierärzte, die Kastrations-Aktionen starten -  dann am Wochenende, wenn die Leute Zeit haben - und die Tierärzte opfern ihre Freizeit und sie bieten dann die Kastrationen zum super günstigen Preis an. Hier im Forum steht man Kastrationen negativ gegenüber. In Ländern wie Spanien ist das aber eine gute Aktion. 

 

Und zu Deutschland: Mir scheint es so, als sei es im Moment ganz in, einen Hund aus dem Tierschutz zu nehmen. Das ist auf der einen Seite toll, auf der anderen Seite sind aber auch so einige Hundehalter dann völlig überfordert. Nicht jeder Hund aus dem Ausland ist Angsthund oder sonst was. Und dennoch leben die Hunde oft anders als in Deutschland - und brauchen halt eine längere Zeit, um sich an diese neue Umgebung zu gewöhnen. Da fehlt m.M. nach viel Aufklärung seitens der Orgas. Auch das war einer der Gründe, weshalb ich der Orga Tschüss gesagt habe. Die Hunde wurden als niedlich, süß usw. dargestellt. Sind sie ja auch, aber es wurde jede Schwäche verschwiegen. Das ging oft schief. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich persönlich ziehe kritische Vermittler vor, denn:

Mit jedem Besitzerwechsel wird ein Hund i.d.R. schwieriger, d.h. seine Vermittlungschancen sinken.

Also habe ich jedes Verständnis dafür, wenn der Vermittler alles Menschenmögliche drangesetzt den passenden Besitzer für einen Hund zu finden, denn jeder seriöse Verein nimmt seine Ex-Pfleglinge bei Bedarf zurück. Wenn das aber zu viele werden, können weniger “Neue“ vermittelt werden, da ja auch ein ständiger Mangel an kompetenten Pflegestellen herrscht.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich weiß ja nicht, was Du unter kritische Vermittler verstehst...
Was ich schon von Tierschutzorgas hörte an Kriterien für einen zukünftigen Hundebesitzer ist völlig absurd und lächerlich, gerade was die Windhunde angeht.
2, 50 m hoch eingezäuntes Grundstück, nur mindestens 2 Hunde, besser mehr, dürfen nicht allein bleiben, Garten muss da sein, etc. pp.
*ironiean: Es gibt bestimmt jede Menge Reiche in Deutschland, die sich unbedingt einen Windhund aus dem TS wünschen und 10.000 qm Garten in 2,5 m eingezäunt haben, die gleich 5 Windhunde aufnehmen und natürlich niemals arbeiten müssen* ironieaus
Das sind leider oft so absurde Vorstellungen einiger TS, das habe ich mehr als einmal gehört...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Da ich es gerade selber erlebt habe mit einer Tierschutz-Orga, es werden auch maßgebliche Dinge im gesundheitlichen Bereich verschwiegen und Halbwahrheiten erzählt. Dazu noch schlecht gemachte Operationen angeleiert, die man unter den Umständen besser hätte lassen sollen, denn sie waren nur hingepfuscht.

Und das kam alles nur heraus, weil wir den an uns vermittelten Hund, wie wir es im übrigen immer mit unseren Tierschutz-Hunden gemacht haben, unserem Haustierarzt vorgestellt haben. Furchtbar für den Hund, denn so hätte er niemals zu uns kommen dürfen und wir mussten ihn wieder abgeben, wobei viele Tränen geflossen sind. Uns blieb aber keine andere Wahl, gerade auch im Hinblick auf unseren vorhandenen Hund Minos und im Hinblick dadrauf, nicht mal zu wissen, ob mit nochmaligen Operationen und tierärztlichem und pflegerischem Aufwand, dieser Hund überhaupt zu retten gewesen wäre. 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

×
×
  • Neu erstellen...

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.