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DaisyCharly

Angst bei Leine oder lauteren Geräuschen

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Hallo!

 

Mein kleiner ist jetzt 8 Monate alt und ein Dackel/Jack Russel/Labrador mischling und mein absoluter Liebling nur leider sehr ängstlich :( wenn es zum Beispiel um die Leine geht pinkelt er mir alles voll aber nicht so als wenn er muss sondern zittert und pinkelt einfach im stehen oder laufen wenn ich ihm dann trotzdem anleine drückt er seinen Körper runter legt sich aber nicht hin oder wenn ich z.B. meinen Sohn rufe oder meinen man etwas nach rufe beginnt er auch sofort zum zittern und bepieselt sich dann auch in den meisten Fällen. Draußen war er auch ängstlich da haben wir jetzt so ein Thundershirt aber das wirkt eher bedingt ist aber trotzdem schon viel besser. Wie kann ich das mit dem anleinen erleichtern leckerli und während dem spielen habe ich alles schon probiert hat aber nur 2/3 mal was gebracht dann hat sich das wieder erledigt. Sonst ist er so ein glücklicher Hund aber darunter leidet er sehr und da würde ich ihm gerne helfen :( 

 

Habe ihm erst mit 5 Monaten bekommen von einer bekannten weil ihre Tochter scheinbar eine Allergie hatte und sie hat ihm von einem Bauernhof wo er aber drinnen war. Und wir gehen ca. alle 4-5 Stunden raus in der Nacht jedoch sind es 8-9 Stunden 

Hunde mag er auch nicht sonderlich da hat er aber keine Angst sondern ignoriert sie eher und will keinen Kontakt.

 

Danke für eure Zeit und Hilfe :)

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Hat er denn Angst vor der Leine? Und warum? Ist da mal etwas vorgefallen? Hat er sich da mal wehgetan?
Trägt er ein Halsband? Ein Geschirr?
Das solltest Du unbedingt herausbekommen, warum er gerade in dieser Situation so viel Angst hat, das beeinträchtigt ja erheblich seine Lebensqualität. :(
Hast Du schon mal einen Trainer hinzugezogen, der sich das neutral anschaut und mit Dir gemeinsam herausfindet, wovor Dein Hund sich so fürchtet?

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Wenn man so liest "Bauernhof" und "drinnen" als Welpe, dann könnte es sehr gut sein, dass er als Welpe einen Deprivationsschaden davongetragen hat. Und die Familie, die ihn zuerst hatte, hat ihn vermutlich massiv überfordert, indem sie mit ihm vielleicht viel draußen waren o.ä. Und das hat er evtl. mit der Leine verknüpft.

Ich rate rum, aber könnte so sein, dass die Leine halt für all das steht, was ihm massiv Angst gemacht hat.

 

Wenn es irgend geht, würde ich ihn tragen und dann ohne Leine laufen. Immer nur an dieselben Stellen. Irgendwann dann den Radius erweitern. Vielleicht kann man irgendwann wieder mit Leine beginnen. Aber er wird zu euch kein Vertrauen fassen und auch draußen sich nicht wirklich entspannen, solange die Leine bei ihm solche Panik auslöst.

 

Vielleicht eine kurze Hausleine immer dran lassen? Irgendwie wird man ihn ja auch kontrollieren müssen.

Oder es gibt diese Rollleinen, die man am Halsband festmacht und die sich einrollen.

 

Aber erst mal möglichst ohne, wenn es geht.

 

Viel Geduld!

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Nein die Leine denke ich ist es nicht direkt weil wenn mein kleiner Sohn sich neben ihm damit spielt stört es ihm nicht. Er trägt ein Halsband, soll ich denn besser auf Geschirr wechseln? Meine bekannte weiß selbst nicht was er haben könnte war bei ihr auch schon so. 

Ja er tut mir da unfassbar leid und ich würde auch nie mit ihm schimpfen wir machen es Kommentarlos weg und die Sache ist erledigt. 

Nein Trainer haben wir noch keinen 

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vor 4 Minuten schrieb gatil:

Wenn man so liest "Bauernhof" und "drinnen" als Welpe, dann könnte es sehr gut sein, dass er als Welpe einen Deprivationsschaden davongetragen hat. Und die Familie, die ihn zuerst hatte, hat ihn vermutlich massiv überfordert, indem sie mit ihm vielleicht viel draußen waren o.ä. Und das hat er evtl. mit der Leine verknüpft.

Ich rate rum, aber könnte so sein, dass die Leine halt für all das steht, was ihm massiv Angst gemacht hat.

 

Wenn es irgend geht, würde ich ihn tragen und dann ohne Leine laufen. Immer nur an dieselben Stellen. Irgendwann dann den Radius erweitern. Vielleicht kann man irgendwann wieder mit Leine beginnen. Aber er wird zu euch kein Vertrauen fassen und auch draußen sich nicht wirklich entspannen, solange die Leine bei ihm solche Panik auslöst.

 

Vielleicht eine kurze Hausleine immer dran lassen? Irgendwie wird man ihn ja auch kontrollieren müssen.

Oder es gibt diese Rollleinen, die man am Halsband festmacht und die sich einrollen.

 

Aber erst mal möglichst ohne, wenn es geht.

 

Viel Geduld!

Sie mussten alle 2 Stunden mit ihm raus weil er noch nicht stubenrein war und bei Ihnen ist es eher lauter wegen dem Verkehr und am Bauernhof wird es ruhig gewesen sein aber bei uns ist es eigentlich leise und kaum Autos. Das mit der Leine werde ich probieren 

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Vielleicht schnürt ihm das Halsband die Luft ab? Oder er hat mal -vielleicht aus Versehen- einen schlimmen Ruck abbekommen?
Besorg ihm mal ein Brustgeschirr und versuche es damit. Hast Du eine Flexleine? Es könnte auch das Rollgeräusch sein, dann benutze eine normale Leine.
Aber besser, als hier zu rätseln wäre wirklich, Du bittest mal jemand kompetentes, sich das vor Ort anzuschauen ;)

Vielleicht könntest Du auch ein Foto von Deinem Equipment hier einstellen?

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vor 32 Minuten schrieb gatil:

Aber erst mal möglichst ohne [Leine], wenn es geht.

 

Wäre auch meine erste Maßnahme.

Und dann probieren, was der wirkliche Auslöser ist. Wenn dein Sohn mit der Leine hantieren kann, ohne dass der Hund regiert, kann es ja nicht die Leine allein sein, sondern Leine plus "???" ... Das kann auch von einer bestimmten Situation abhängig sein (Leine plus du ziehst die Jacke an) oder von einem Ort (Leine plus Hausflur).

Oder beugst du dich über den Hund beim Anlegen der Leine? Das verängstigt viele Hunde. Dann probier es mal mit hinhocken oder knien und dann Anlegen "von unten".

 

Wie reagiert der Hund, wenn du die Leine erst draussen vor der Haustür anlegst?

 

Wenn ich meinem Hund einfach so das Halsband anlege oder jetzt im Dunkeln das Leuchthalsband überstreife, reagiert er wie ein Kind, dem man als Erwachsener die Haare richten will: Nee, lass das ... ;) Halte ich aber das Halsband 2-3 Sekunden in Hundekopfhöhe hin, kommt er freiwillig und schlüpft schon selbst hinein.

 

So, wie du den "Bauernhof" schilderst, befürchte ich, dass dem Hund eine wichtige Entwicklungsphase fehlt: Das Erkunden und Kennenlernen seiner Umwelt mit allen möglichen Menschen, Tieren, Gegenständen. Der Welpe hat eine Phase, in der er Angst entwickelt. Genau dann muss er auch die Gelegenheit haben, zu lernen, wovor Hund keine Angst haben braucht. Das übernehmen Hundemutter und/oder Pflegeperson(en). Geschieht das nicht, ist der Hund in seiner Entwicklung gestört. Je nach Hundecharakter kann man das später müehr oder weniger mühsam "ausbügeln". Dann aber bitte nicht bemitleiden, sondern sachlich, locker und fröhlich an die Aufgabe herangehen.

 

"Locker und fröhlich" muss auch jetzt deine Einstellung sein, bei allem was mit der Leine zu tun hat. Deine eventuelle Vorahnung/Befürchtung "Jetzt wird er wieder ..." überträgt sich sofort auf den Hund. Einmal tief durchatmen und sich zum Lächeln zwingen wirkt nach innen und hilft wirklich bei "locker und fröhlich". ;)

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Ich würde versuchen durch Ausschlussprinzip erstmal ein „besseres“ Bild von seiner Angst bzw. seinem Stress zu bekommen: was passiert, wenn die Situation leicht verändert wird. Vielleicht findet ihr so Hinweise auf die Ursache. Und auch mal darauf achten, ab welchem Moment in der Situation mit der Leine er bereits erste feine Anzeichen von Stress und Angst zeigt. Ein guter Trainer kann euch da bestimmt gut unterstützen :) 

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Ich würde einen Trainer hinzuziehen, der Erfahrung/Spezialisierung auf Deprivationsschäden hat, und (aber ich glaube, dafür ist er zu jung, die Schilddrüse prüfen lassen) Meine Hündin hat einen Deprivationsschaden, und hat große Probleme, Reize zu verarbeiten, sie verhält sich ähnlich wie ein Autist.. ich habe dazu seinerzeit mal etwas geschrieben, vielleicht hilft es dir, zu verstehen. Was macht er, wenn er draussen Angst hat, was machst du, hängt er in der Leine und will einfach nur weg und kann nicht -weil du ihn kurz nimmst- das könnte schon reichen, daß er die Leine bzw das Rausgehen fürchtet. Eine Schlappleine und mehr Raum, sich den noch aushaltbaren Abstand selbst zu wählen, könnte schon erleichtern.

 

Als Deprivationssyndrom beschreibt man die Folgen einer extrem reizarmen Aufzucht wärend der Prägephase (und darüber hinaus) Das Gehirn des Hundes reift nach der Geburt, besonders in den sog.Prägephasen, hier finden wichtige neurologische Verschaltungen zwischen den Hirnarealen (vor allem an der Amygdala, die dafür zuständig ist, eingehende Reize emotional zu bewerten und zu filtern) statt, wo "normal sozialisierte" Hunde eine neurologische Autobahn mit vielen Generalisierungen ausbilden, gehen beim deprivierte diese Bahnen zugrunde, er hat später nur "dünne Trampelpfade" um Situationen zu erfassen und ist sehr schnell überfordert und reagiert dann entsprechend ängstlich -bei mangelnder Unterstützung/Vertrauen dann auch aggressiv, sofern er keine andere Stratgie erlernen konnte oder überfordert wurde/wird.

 

Lotti musste -und muss sehr kleinschrittig an alles herangeführt werden, und jedes Ding einzeln kennenlernen, wenn ein rotes Rennrad als OK abgespeichert ist, gilt das noch lange nicht für ein grünes, klapperndes Mountainbike, oder ein geschobenes Rad, oder ein Kinderrad.. usw. um das mit den Trampelpfaden zu verdeutlichen. Ein "normaler" Hund würde Fahrräder generell abgespeichert haben und könnte die emotionale Bewertung von einer Variante auf die andere übertragen.

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Wieso sollte ein 5-monate alter Hund ein Schilddrüsenproblem haben?

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