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Warum kommt Aimy nicht mehr, um sich anleinen zu lassen???

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Hallo ihr Lieben,

vor einiger Zeit habe ich Euch ja erzählt, das Aimy sich draußen nicht mehr anleinen läßt. Sie steht immer ca. einen halben Meter von mir entfernt und wenn ich sie am Halsband anfassen wollte, lief sie immer weg.

Nun hatte ich genau vor einer Woche mit ihr in der Wohnung geübt.

Das sah so aus, das ich sie zu mir rief und sie sitzen mußte.

Ich habe erst mein Gewicht von der einen Seite auf die andere Seite verlagert und so lange sie noch saß, gabs Belohnung.

Nach einer sehr kurzen Zeit, konnte ich sogar um sie herum gehen ( so hat Shyla/ Elisabeth mir dazu geraten) und sie blieb sitzen. Wir spielten auch zwischendruch und das habe ich am letzten Freitag in zwei Übungseinheiten eingeteilt und am Nachmittag konnte sie draußen ohne Leine laufen. Ich rief sie immer zwischendruch oft zu mir und sie kam auch, ich konnte sie an den Ohren und an der Brust streicheln. Jedsmal wenn ich sie rief und sie kam ( jedesmal kam sie:klatsch: :klatsch: :klatsch: ) gabs als Belohnung Leckerlies und/oder wir haben gespielt.

Nun ist eine Woche vergangen und jetzt regaierte sie heute Früh nach einiger Zeit nicht mehr:heul: :heul: :heul:

Sie fängt auch seit einiger Zeit wieder an zu kläffen und springt um mich herum und zwickt mir ins Bein. Was neulich das erste Mal richtig weh getan hat.

Anja/ Bärenkind riet mir, sie dann festzubinden, weiterzugehen um sie dann, wenn sie ruhig ist, sie Kommentarlos abzumachen und sie dann entweder ein Leckerlie geben oder Loben was Anfangs auch hervorragend klappte, nun aber nicht mehr.

Was mache ich bloß falsch und wie kann ich ihr wieder beibringen auf Abruf zu kommen???

Traurige Lilli

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Du hast vermutlich das gleiche Problem wie viele anderen auch. Ich vermute, das Dein Hund viel zu wenig Schwarz und Weiß von Dir bekommt. Das bedeutet, sie weiß einfach zu wenig, wo Grenzen sind, was gut und was schlecht ist. Dadurch ist sie überfordert und das äußet sich in solchen Spinnereien. Meist sind es Übersprungshandlungen.

Es ist für Menschen nicht einfach, dem Hund in jeder Sekunde zu zeigen, ob das, was er gerade tut gut, schlecht oder egal ist. Wir gehen alle viel zu sehr auf Dinge ein, die wir nicht wollen und bei vielen Hunden REICHT IGNORIEREN EINFACH NICHT. Hinzu kommt, dass wir nicht konsequent sind. Wir machen eine Ansage, es passiert nichts, nagut, dann eben nicht. Wir sind einfach nicht klar für unsere Hunde. DARIN liegt das Hauptproblem, warum Hunde der Ansicht sind, nicht mehr kommen zu müssen, unaufmerksam zu sein, oder unverschämt zu fordern und übergriffig zu werden. Sie sind nicht böse, sie reflektieren nur unser eigenes, aus ihrer Sicht unverständliches Verhalten.

Komm doch mal einen Tag nach Cux, dann sag ich Dir, was ich sehe. Und das meine ich jetzt ernst.

LG Anja

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Ist doch ein guter Vorschlag von Anja mal bei ihr vorbei zu schauen weil es ist mit Sicherheit eine Kleinigkeit die dazu führt das du die Probleme hast.

Da man sich selbst nicht sieht und da auch nicht objektiv ist fällt es einem nicht auf was andere auf den ersten Blick sehen.

Lg Birgit

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Ich glaube nicht, dass es eine Kleinigkeit ist, ich glaube, dass es Kommunikationsprobleme sind. Wie leicht man diese beheben kann, liegt immer am oberen Ende der Leine ;) .

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Ich glaube nicht, dass es eine Kleinigkeit ist, ich glaube, dass es Kommunikationsprobleme sind. Wie leicht man diese beheben kann, liegt immer am oberen Ende der Leine ;) .

Da hast du recht aber wenn man gesagt bekommt was es ist dann kann man es auch daran arbeiten und das sie es ändern will hört man ja raus.

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Hallo Anja,

wenn ich könnte, würde ich SOFORT zu Dir kommen.

Das ist Problem ist, das ich keinen Führerschein besitze und mein Freund leider z.Zt. auch keinen Wagen hat:heul: :heul: :heul:

Ich schätze mal, das es von Mir zu Dir auch über 100 KM sind und daher ist es schlecht mit der Bahn zu kommen, da Aimy morgen erst 5 Monate alt wird.

Am besten suche ich mir wohl mal eine Hundeschule, nur ist hier in der Nähe auch keine.

@ Bibi

ja Du hast recht, ich will es auf jeden Fall ändern, weil ich weiß, das nicht Aimy den Fehler macht, sondern ich.

LG Lilli mit Aimy

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Wo ein Wille ist, ist auch immer ein Weg...

LG Anja

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Das ist wohl wahr:) :)

Werde nachher mal einen Bekannten fragen, ob er uns sein Auto leiht, bevor in die Klinik muß.

Danke Dir für die Einladung. Wenn ich etwas erreicht habe, melde ich mich bei Dir.

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Hallo Lilli,

ich kann dich gut verstehen!

Mir geht es ähnlich. Nico ist zwar schon älter (15 Mt.) aber erst seit 3 Mt.bei uns.

Bei ihm ist es auch, daß er manschmal einfach nicht herkommt!

Er bleibt ein paar Meter stehen und kommt einfach nicht her bzw.läuft weg, wenn man näher kommt.

Da hilft alles locken und in die Knie gehen nichts, wenn ich Glück habe, läuft er mir dann ins Haus hinterher.Drum kommt er leider selten von der Leine.

Ich bin draufgekommen, daß er extrem empfindlich ist. Körperhaltung und Ausstrahlung ist einfach das wichtigste.

Ein ärgerlicher Blick genügt und er traut sich schon nicht mehr her.

Natürlich weiss ich, daß er Vertrauen aufbauen muss, aber ich kann ihm deswegen doch nicht alles erlauben???

Werde es in einem eigenen Thema mal genau beschreiben und hoffe auf Tips.

Vielleicht ist Amy in der Vorpubertät, wünsche dir alles Gute!

Gruß Maria und Nico

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Ich vermute, das Dein Hund viel zu wenig Schwarz und Weiß von Dir bekommt. Das bedeutet, sie weiß einfach zu wenig, wo Grenzen sind, was gut und was schlecht ist. Dadurch ist sie überfordert und das äußet sich in solchen Spinnereien. Meist sind es Übersprungshandlungen.

Es ist für Menschen nicht einfach, dem Hund in jeder Sekunde zu zeigen, ob das, was er gerade tut gut, schlecht oder egal ist. Wir gehen alle viel zu sehr auf Dinge ein, die wir nicht wollen und bei vielen Hunden REICHT IGNORIEREN EINFACH NICHT. Hinzu kommt, dass wir nicht konsequent sind. Wir machen eine Ansage, es passiert nichts, nagut, dann eben nicht.

hi Anja,

nun kommt eine Frage von der Rike, die mal wieder kommen musste: ;)

WIE kann ich meinem Hund klarmachen, dass das was er gerade getan hat schlecht war

(z.B. ein Kommando was Hundi kennt und beherrscht einfach mal zu ignorieren...) wenn:

- Ignorieren nicht reicht,

- ebenso wie das "nur-positive-Bestärkung-Spiel",

-"Strafen" wie laut werden ("schimpfen" oder gar brüllen), bedrohen, erschrecken oder gar schlagen selbstverständlich nicht in Frage kommen, (ebenso der Schnauzengriff oder gar Alphawurf unter Gewaltanwendung zuzuordnen sind...)?

:Oo:Oo

LG

Rike mit Meggie.

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