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Hundeforum Der Hund
Waldelfe

Bisher keine Diagnose- Schmerzattacken mit Unsauberkeit

Empfohlene Beiträge

Hallo zusammen,

nach längerer Zeit brauche ich nun wieder einmal eurer geballtes Wissen bzw. eure Erfahrungen.

 

Unsere Amy (Boxer-Bulli, 10 Jahre)

hat in der Woche vor Weihnachten, also vor ca. 2 Wochen plötzlich angefangen ab und zu ins Haus zu pinkeln.

Ich hab dann auf ihrem Platz oder auf dem Sessel ne Pfütze entdeckt. Mehr oder weniger paralell fing sie phasenweise an zu winseln zB beim Aufstehen, Gehen...

sie blieb manchmal einfach stehen, hat den Körper nach links verbogen bzw Richtung Hinterteil geschaut, wollte dann nicht mehr weiter, stand wie abgestellt in einer Ecke..

Im Laufe von einigen Tagen wurde sie immer lethargischer, lag nur noch rum und immer wieder diese Schmerzattacken. Manchmal auch im Liegen. 

 

Da das Pinkeln nur 2,3 Mal sporadisch vorkam und ich es nie gesehen hatte, vernachlässigten wir das zunächst.

 

Wegen der "Schmerzattacken" und dem schlechten Befinden allgemein (gefressen hat sie zwar, aber sonst lag sie nur rum)  ging s dann in die Tierklinink.

Dort wurde ihre nach links gekrümmte Körperhaltung festgestellt. Beim Abtasten zeigte sie hinten im Bereich der LWS und an den Knien leichtes Abwehrverhalten. Laut TA lag da aber nicht das Problem (weil.sie eben nur leicht gezuckt hat). 

Da sie allgemein einen recht "bedepperten" Eindruck machte, teilweise unsicher lief... wurde sie zuerst mit Verdacht auf "geriatrischem Vestibularsyndrom" behandelt.

Sie bekam 4 Tage was gegen Schwindel/Übelkeit, Novalgin und Karsivan.

Erst schien es besser zu werden, aber sobald ich das Schmerzmittel reduziert hab, fingen die Attacken mit Schreien/Winseln wieder an. Und jetzt konnte ich auch beobachten dass sie direkt nach der Schmerzattacke zum Teppich lief und dann draufgepieselt hat.

 

Also wieder in die Tierklinik.

Da hat sie dann vor die Tür gepieselt -was sie sonst nie machen würde. 

In der TK hieß es dann "Verdacht auf Blasenentzündung".

Antibiotika und Metacam als Schmerzmittel.

Danach wieder dasselbe Bild: mal schien es ihr einigermaßen gut zu gehen, dann hatte sie wieder diese Schmerzattacken mit hinpinkeln danach (scheint ihr besser zu gehen nachdem sie gepinkelt hat).

 

Mittlerweile schaut sie ganz deutlich nach hinten wenn sie schreit und läuft rückwärts dabei.

 

Nach 3 Tagen dann an den Feiertagen wieder in die Klinik weil es eher schlechter als besser wurde.

Dort wurde dann die Blase punktiert um eventuell das AB zu wechseln. Mit dem Ergebnis vorgestern: kein Keimwachstum=keine Blasenentzündung.

 

In meiner Verzweiflung hab ich meiner Heilpraktiker erzählt wie es Amy geht und die kam gleich und hat eine Spondylose mit eventuellem Bandscheibenvorfall diagnostiziert. 

Als die HP Amy die Hände aufgelegt hat, hat sie auch sehr deutlich geknurrt sobald sie nach hinten kam. Das macht Amy normal nie-sie lässt meist alles über sich ergehen.

 

Ich hab denen in der TK jetzt von meinem Verdacht erzählt und für den 02.01. Einen Röntgentermin bekommen.

Sie haben dann nochmal angerufen und gemeint, wir sollen doch ne Stunde früher kommen damit man vielleicht gleich ein CT machen kann wegen den Bandscheiben und wenn Amy dann sowieso unter Narkose wäre, eventuell gleich operieren. ??

Ich habe das aber abgelehnt.

Meines Wissens nach ist weder Spondylose noch ein Bandscheibenvorfall ( der mittlerweile über 2 Wochen alt wäre) gut bzw mit guter Prognose zu operieren. Ich möchte sie nur bei einer wirklich guten Prognose noch operieren lassen und auch eine Vollnarkose vermeiden.

 

Morgen möchte meine Heilpraktikerin schauen ob sie mittels einer Art Schröpfen Linderung verschaffen kann. Sie hat so wohl schon mal einen Hund mit ähnlichen Symptomen erfolgreich behandelt.

 

Ansonsten bekommt Amy jetzt 3x3 Novalminsulfon und Nahrungsergänzung (MSM, Grünlipp) plus Homöopathie (Arnica, Rhus, Ruta, Hypericum).

Dazu haben wir eine Traghilfe für die Treppe gekauft und gehen alle paar Stunden mit ihr raus- mit Mantel.

 

Heute Nacht war s wieder ganz schlimm- sie hat geschrien vor Schmerzen. Auch hingepinkelt. Und vorhin wieder. Jetzt liegt sie wie tot auf m Sofa...

Sorry für den langen Text, aber ich finde die Symptome sehr unspezifisch und wollte sie möglichst genau beschreiben.

Wer hat Ähnliches erlebt oder kann Tipps geben?

Liebe Grüße

 

 

 

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Achja: Blasenultraschall wurde gemacht ohne Auffälligkeit.

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Achja: Blasenultraschall wurde gemacht ohne Auffälligkeit.

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vor 45 Minuten schrieb Waldelfe:

Meines Wissens nach ist weder Spondylose noch ein Bandscheibenvorfall ( der mittlerweile über 2 Wochen alt wäre) gut bzw mit guter Prognose zu operieren.

 

 

Woher nimmst Du das  Wissen?

 

Gerade Bandscheibenvorfälle  lassen sich  prima operieren,  und  sollten auch operiert werden,  wenn es Deinem  Hund nicht besser geht  (Inkontinenz, Schmerzanfälle usw).

 

Die Schmerzen, die man bei einem  Bandscheibenvorfall haben kann,  sind zT suizidalen  Ausmaß',  ich  würde einen Hund das niemals aushalten lassen.

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vor 25 Minuten schrieb Ann:

 

 

Woher nimmst Du das  Wissen?

 

Gerade Bandscheibenvorfälle  lassen sich  prima operieren,  und  sollten auch operiert werden,  wenn es Deinem  Hund nicht besser geht  (Inkontinenz, Schmerzanfälle usw).

 

Die Schmerzen, die man bei einem  Bandscheibenvorfall haben kann,  sind zT suizidalen  Ausmaß',  ich  würde einen Hund das niemals aushalten lassen.

So hatte es die erste TA gesagt bzw dass wir das erstmal ausklammern, da es sowieso schlecht zu behandeln sei bei einem alten Hund.

Und als ich jetzt gegoogelt habe, hab ich es auch so gelesen, was mir auch eingeleuchtet hat, da ich selbst einen Prolaps habe und es bei Menschen auch so gehandhabt wird.

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vor 47 Minuten schrieb Ann:

 

 

Woher nimmst Du das  Wissen?

 

Gerade Bandscheibenvorfälle  lassen sich  prima operieren,  und  sollten auch operiert werden,  wenn es Deinem  Hund nicht besser geht  (Inkontinenz, Schmerzanfälle 

Ich hab es so verstanden, dass Ein Vorfall nur operiert wird, wenn es ein schwerer Fall mit Lähmung ist und dann muss die OP auch innerhalb von 12 Stunden max. 2 Tagen erfolgen.

Bei leichten Verläufen zB mit reiner Schmerzsymptomatik wird alternativ behandelt (Schmerzmittel, Physio, Naturverfahren..).

Ich habe ja aber noch keine Diagnose. Bisher wurde ja noch nicht mal geröngt. 

Ich war halt auch hellhörig da die Klinik, wohl aufgrund des Trägers, bekannt dafür ist, einen bestimmten Jahresumsatz erfüllen zu müssen und deshalb schneller zu einer OP raten..

Deshalb wollte ich ja hier Erfahrungen sammeln für so eine Symptomatik.

Vorallem dass es ihr manchmal richtig gut geht, an manchen Tagen sehr schlecht. Sie hat keine Lähmungen, sie läuft Treppen, klettert auf s Sofa (nur runterspringen tut sie nicht mehr), draußen läuft sie sehr gut. An einem schlechten Tag wie heute bleibt sie maximal kurz Stehen draußen, fängt sich dann aber wieder. Bewegung scheint eher gut zu tun.

 

Wenn es ihr danach besser geht, lasse ich sie natürlich im CT durchchecken und/oder operieren.

Aber einfach mal CT und Mrt machen nur um nachher eine Schmerzbehandlung zu bekommen, find ich schon fraglich bei nem alten Hund.

Aber ich bin über jede Meinung und Erfahrung dankbar.

Hab bisher ja nur theoretisches Wissen...

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vor 30 Minuten schrieb Waldelfe:

da ich selbst einen Prolaps habe und es bei Menschen auch so gehandhabt wird.

 

Und wegen des Prolaps bist  Du  inkontinent und  hast heftigste Schmerzanfälle?

So eine Schwere wird direkt  operiert, das gilt beim Mensch als Notfall

 

Mir wurde  Anfang des Jahres der zweite  Bandscheibenvorfall operiert. Sowohl beim ersten, als  auch bei  diesem, bin ich fast wahnsinnig geworden vor Schmerzen  und bevor ich endlich operiert wurde  bin  ich wochen- und  monatelang durch die Schmerz-Hölle gegangen.

Lebensqualität war Null, die Schmerzen  waren nicht zu ertragen.  Nie, never, niemals würde ich  einen  Hund das aushalten  lassen. Entweder OP-Versuch oder Eutha (nach gesicherter Diagnose), alles andere halte ich persönlich für nicht tragbar.

 

 

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vor 3 Minuten schrieb Waldelfe:

Ich war halt auch hellhörig da die Klinik, wohl aufgrund des Trägers, bekannt dafür ist, einen bestimmten Jahresumsatz erfüllen zu müssen und deshalb schneller zu einer OP raten..

 

Ah, das verstehe ich.

Ich  war ziemlich genau "heute  vor einem Jahr"  mit meiner  Hündin in einer Klinik, und hatte mit ihr einen CT-Termin mit Option  auf Operation im Anschluss.

 

Ich war mir  ziemlich sicher,  dass sie sie operieren, und habe mich  da gedanklich schon  drauf eingestellt.  Aber nix.

CT  war obB und so wurde von einer OP abgeraten.

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vor 3 Minuten schrieb Ann:

 

Und wegen des Prolaps bist  Du  inkontinent und  hast heftigste Schmerzanfälle?

So eine Schwere wird direkt  operiert, das gilt beim Mensch als Notfall

 

Mir wurde  Anfang des Jahres der zweite  Bandscheibenvorfall operiert. Sowohl beim ersten, als  auch bei  diesem, bin ich fast wahnsinnig geworden vor Schmerzen  und bevor ich endlich operiert wurde  bin  ich wochen- und  monatelang durch die Schmerz-Hölle gegangen.

Lebensqualität war Null, die Schmerzen  waren nicht zu ertragen.  Nie, never, niemals würde ich  einen  Hund das aushalten  lassen. Entweder OP-Versuch oder Eutha (nach gesicherter Diagnose), alles andere halte ich persönlich für nicht tragbar.

 

 

Ja, ich hatte auch heftige Schmerzen -war sehr lange arbeitsunfähig, konnte weder sitzen noch liegen.... ich war am Ende!

Kein Schmerzmittel hat auch nur bisschen geholfen, Opiate wollten sie nicht verschreiben.

Da ich den Vorfall in der Hws hatte, erübrigt sich das mit der Inkontinenz. 😉 

Aus der Humanmedizin weiß ich allerdings das eine OP nur das allerletzte Mittel ist und der Orthopäde hat klar gesagt, dass es genauso gut schlimmer sein kann danach.. 

Ich hab das ganze mit gezielten Übungen, Sport etc. in den Griff bekommen. Es gibt ja einen Grund warum die WS so gequetscht wird dass die Bandscheibe raus kommt...

Aber wie gesagt: beim Hund kenne ich mich da nicht aus.

 

Amy ist ja auch per Definition nicht inkontinent (also keine Kontrolle mehr über die Blase bzw. Unkontrollierter Harnverlust, -absatz).

Amy pieselt ja willentlich. Sie geht extra zu einem (ihrer Ansicht nach) geeigneten Platz und pinkelt dann gezielt hin.. 

Sie hat auch jetzt seit 4 Tagen nicht mehr hingepinkelt. Davor 1x und davor auch tagelang nicht.

 

Hast du schon eine Bandscheibenvorfall beim Hund operieren lassen?

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Ich habe nur ein paar Sätze gelesen und dachte gleich.. "oha, Bandscheibenvorfall" ..

Seltsam dass die TK da nicht gleich geschaut hat, zumindest ein Röntgenbild hätte gemacht werden müssen.

Hoffentlich wird schnell eine Diagnose gestellt.

 

Wer hat denn die Medikation angeranten? Das passt alles nicht, weder das Schmerzmittel noch die homöopathischen Mittel.

 

Ich würde heute noch in eine andere TK oder zu einem sehr versierten TA, der den Hund wenigstens schon mal

optimal mit Schmerzmitteln einstellt.

 

Alles Gute!

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vor 2 Minuten schrieb Wilde Meute:

Ich habe nur ein paar Sätze gelesen und dachte gleich.. "oha, Bandscheibenvorfall" ..

Seltsam dass die TK da nicht gleich geschaut hat, zumindest ein Röntgenbild hätte gemacht werden müssen.

Hoffentlich wird schnell eine Diagnose gestellt.

 

Wer hat denn die Medikation angeranten? Das passt alles nicht, weder das Schmerzmittel noch die homöopathischen Mittel.

 

Ich würde heute noch in eine andere TK oder zu einem sehr versierten TA, der den Hund wenigstens schon mal

optimal mit Schmerzmitteln einstellt.

 

Alles Gute!

Die Medis sind natürlich von der Tierklinik verschrieben. 

Die Homöopathischen Mittel hab ich selber ausgesucht.

Was würdest du stattdessen empfehlen?

Ich schau mal welche Tierklinik sonst noch in der Nähe wäre.

Die Süße tut mir so leid! Und das geht jetzt schon 2 Wochen...

Ist dieses willentliche Urinabsetzen auch typisch bzw bekannt? 

 

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