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Epilepsie bei junger deutscher Dogge

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Phenoleptil darf ein Vet nicht mehr verschreiben, da es das mittlerweile als Luminal(etten) als vet. Produkt gibt. "Offlabel-Use" geht nur noch mit Begründung warum es das vet. Produkt nicht sein soll. Es kann sonst Probleme für den Doc geben.
Meine Hündin bekommt derzeit Luminaletten vet, und wird weitestgehend auf Leve umgestellt (ebenfalls Offlabel-Use), da sie aber Leberprobleme hat kann es der Doc verantworten. Ein Ersatz-vet Produkt gibt es aktuell nicht dazu.

 

Das heisst natürlich nicht das man es nicht versuchen kann trotzdem die Humanprodukte zu bekommen, aber man kann dem Doc keinen Vorwurf machen wenn er es nicht tut.

 

Und zum Thema Schwarzkümmelöl.. ich wünsche mir für euch das sie nicht doch eines Tages einen einzigen Anfall bekommt der dann im Status endet. Das ist nämlich leider des öfteren die Folge von jahrelanger anfallsfreier Zeit ohne Medikamente (und natürlich auch mit). Epilepsie ist und bleibt ein Spiel mit dem Tod und lange Zeit ohne Anfälle heisst nicht das sie geheilt ist.

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vor 4 Minuten schrieb nyan:

ich wünsche mir für euch das sie nicht doch eines Tages einen einzigen Anfall bekommt der dann im Status endet

Danke für die schönen Wünsche. Das ist ja ein ganz tolles Forum hier.

Ich wünsche Ihnen Gesundheit, ein langes Leben und alles Gute.

Auf meine Frage nach einem Labor, das Transferrin und Ferritin-Werte bestimmen kann, bekam ich ohnehin keine vernünftige Antwort.

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vor einer Stunde schrieb nyan:

Ein Ersatz-vet Produkt gibt es aktuell nicht dazu.

 

Erkundige dich mal nach Imepitoin. Die anti-epileptische Wirkung ist gleich des Phenobarbitals, jedoch bei wesentlich besserer Verträglichkeit und geringeren Nebenwirkungen. Der wirksame Plasmaspiegel wird mit Imepitoin schon nach 2-3 Tagen aufgebaut, was mit Phenobarbital frühestens nach 15 Tagen erreicht wird.

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Gerade eben schrieb Nahttante:

Erkundige dich mal nach Imepitoin. Die anti-epileptische Wirkung ist gleich des Phenobarbitals, jedoch bei wesentlich besserer Verträglichkeit und geringeren Nebenwirkungen. Der wirksame Plasmaspiegel wird mit Imepitoin schon nach 2-3 Tagen aufgebaut, was mit Phenobarbital frühestens nach 15 Tagen erreicht wird.


Da meine Hündin immer in Serie krampft fällt das leider raus. Aber danke für die Hilfe :)

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Wenn keine symptomatische Epilepsie vorliegt (hier wäre Levetiracetam eine gute Lösung) reicht der Wechsel von Monotherapie auf eine Kombi (Phenobarbital als Add-On niedrig dosiert)  in der Regel aus.

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vor 1 Stunde schrieb nyan:

Phenoleptil darf ein Vet nicht mehr verschreiben, da es das mittlerweile als Luminal(etten) als vet. Produkt gibt. "Offlabel-Use" geht nur noch mit Begründung warum es das vet. Produkt nicht sein soll. Es kann sonst Probleme für den Doc geben.
Meine Hündin bekommt derzeit Luminaletten vet, und wird weitestgehend auf Leve umgestellt (ebenfalls Offlabel-Use), da sie aber Leberprobleme hat kann es der Doc verantworten. Ein Ersatz-vet Produkt gibt es aktuell nicht dazu.

 

Das heisst natürlich nicht das man es nicht versuchen kann trotzdem die Humanprodukte zu bekommen, aber man kann dem Doc keinen Vorwurf machen wenn er es nicht tut.

 

Und zum Thema Schwarzkümmelöl.. ich wünsche mir für euch das sie nicht doch eines Tages einen einzigen Anfall bekommt der dann im Status endet. Das ist nämlich leider des öfteren die Folge von jahrelanger anfallsfreier Zeit ohne Medikamente (und natürlich auch mit). Epilepsie ist und bleibt ein Spiel mit dem Tod und lange Zeit ohne Anfälle heisst nicht das sie geheilt ist.

 

Phenoleptil ist für Hunde, steht drauf, ist ein Bild von einem Hund drauf. Hab ich hier liegen. Luminal ist nur das teure, gut beworbene Produkt. Und das leve als Add on war kein Problem, kriegst du ein Rezept und wie gesagt, die großen Packungen nehmen. Wieviel Theater ein TA macht, liegt am TA und nicht daran, dass es nicht geht. Über Geld zu reden ist ja immer verpönt beim TA, aber das finde ich echt unmöglich bei einem so großen Hund nicht dran zu denken, dass das auch finanziell funktionieren muss.

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vor 8 Stunden schrieb Nahttante:

Wenn keine symptomatische Epilepsie vorliegt (hier wäre Levetiracetam eine gute Lösung) reicht der Wechsel von Monotherapie auf eine Kombi (Phenobarbital als Add-On niedrig dosiert)  in der Regel aus.

 

Genau so ist es auch angedacht. Levetiracetam und Pheno in kleiner Dosis als Add-On.

 

Vorerst steht noch ein ventrikulo-peritonealer Shunt an und bis dahin eine Therapie mit Dexamethason und Omeprazol. Die Diagnose Syringomyelie, Hydrocephalus und Hepatopathie ist frisch. 

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Perfekt

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Hallo zusammen,

 

lange lange ist es her, dass ich mich gemeldet habe. Bitte entschuldigt, dass ich auf die späteren Antworten nicht reagiert hatte - ich habe sie schlichtweg nicht gesehen - da ich sonst nicht in diesem Forum aktiv bin.

 

Es hat sich ein bisschen was getan. Er bekommt immernoch Luminal - gleiche Dosis - 150mg morgens und abends. er ist noch etwas schwerer geworden (müsste jetzt so knapp unter 60kg liegen (haben schon länger nicht mehr gewogen. Es hat sich nichts sonstiges geändert (Futter, Gewohnheiten sonstiges) und ACHTUNG: am 17.01.19 hatte er seinen LETZTEN Anfall! Das heißt seit mehr als 4 Monaten ist er nun anfallsfrei ❤️  Wir genießen diesen Zustand soo sehr und hoffen, dass es noch lange so weitergeht. Wir können es uns nicht wirklich erklären. Die letzte Dosisanpassung war einige Zeit her und auch sonst hat sich nichts geändert. Kurz vor seinem 1. Geburtstag war der Spuck (zumindest aktuell) vorbei.  Von fast 1 Anfall die Woche auf eine solche Pause ist schon erstaunlich, wenn meditechnisch nichts geändert wurde. Nun frage ich mich ob, es evt was mit dem rasanten Wachstum zutun gehabt haben könnte. So eine Dogge muss ja einiges leisten im ersten Jahr wachstumstechnisch... oder es war doch das Simparica (oder wie es noch gleich heißt)...

 

Nun frage ich mich, wenn es tatsächlich an einem der beiden Sachen liegen könnte, ist es evt möglich in ei paar Monaten - und natürlich anfallsfreiheit vorausgesetzt - dass man über eine ganz langsame Ausschleichung des Luminals denken kann? Humanpräparate wollen unsere Tierärzte im Umkreis leider nicht verschreiben. Wir sind natürlich gerne bereit die aktuell 70€ für ihn im Monat zu zahlen, nur geht das Luminal ja auch auf die Leber und ist eine echte Chemiekeule... Und er ist doch noch ein soo junger Hund der noch viele Jahre unser Leben bereichern soll... :(

 

was meint ihr? woran liegts dass die Anfälle auf einmal weg sind und könnte man das Luminal wenisgtens reduzieren?

 

Liebe Grüße Kim

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Ach und ich hatte aufgrund der Empfehlungen hier auch einen Termin in der tihu Hannover gemacht. Diesen musste ich leider absagen, da mein Kleiner Scharlach hatte. Eine neue Terminfindung zog sich etwas hin (wegen Arbeitszeiten) und auf einmal wars vorbei ❤️

 

Zum jetztigen Zeitpunkt bin ich da sehr froh drüber, das hat uns wohl ein paar tausend gespart ;)

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