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Hundeforum Der Hund
Zurimor

Mäuseln

Empfohlene Beiträge

Daß es eine artgerechte Beschäftigung ist, kann man ja wohl auch kaum abstreiten. ;)

 

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@Zurimor Wie schon gesagt kommt es auf die REIN auf Beute aufgebaute Ausbildung an.

Deine Quellen differenzieren nicht. Weisst du wieviel Rudelführer im VdH herumlaufen...

ALso ich hab' ja mal interessehalber in Foren gewühlt, weil ja doch einige Spaß-Schutzdienst betreiben, der tatsächlich Elemente des Beutefangverhaltens ziemlich gut bedient. Da gabe es auch einen , der hatte neben Malis eine Malamute-Hündin und mit der hat er dann eben auch Schutzdienst gemacht . Die hatte- wie sehr viele beuteorientierte Hunde wohl sehr viel Spaß am Hetzärmel. Mit Stellen und Verbellen konnte sie jedoch nichts anfangen, weshalb er keine Prüfung mit ihr gelaufen ist. Er hat das wirklich nur zwecks interessanter Beschäftigung für sie gemacht.

Andere Rassen neigen nunmal viel mehr zu Bellen im erhöhten Erregungszustand, denen fällt das Stellen/ Verbellen dann viel leichter.

Einen Hund zwanghaft zum Bellen bringen zu müssen bringt leider immer noch Idioten dazu Starkzwänge einzusetzen, anstatt sich einfach einen anderen Sport zu suchen.

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Mäuse dienen als Zwischenwirt für den Fuchsbandwurm.

Habt ihr denn keine Sorge, dass sich der Hund den einfängt? Immer wieder?

Ich halte nicht so viel von unentwegtem Entwurmen, schon daher würde ich die Mäusefresserei ablehnen.....

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Maya ist kein Hund vom Urtyp *g*

 Aber ich kenne keinen anderen Hund, der so viele Mäuse erlegt und gefressen hat 😕

Sammy hat in 13 Jahren eine Maus gefangen und war so erfreut über seinen Erfolg, dass die Maus abhauen konnte :D

 

Maya schafft es auf Spaziergängen in Feld und Wiesen auch schon mal 5-10 Mäuse zu erwischen.

Und sie ist nicht gezielt auf der Suche.

Sie trippelt so aufm Weg lang, springt zur Seite und wieder raus.

Spreche ich sie an und sie reagiert nicht, weiß ich: die knackt und frisst gerade.

Nun sind wir ja eh meistens im Wald unterwegs, da sind keine/wenige Mäuse.

 

Wie schafft ihr es, bei großen Hunden das Fressen der Maus zu unterbinden?

Maya beißt 1x drauf und schluckt die ab.

Regelmäßige Kotproben zeigen: Würmer hatte sie noch nie.

 

Mit Stolz oder Freude erfüllt mich das nicht...

Mir tut die Maus leid, sie ihr Leben wohl gerne länger genossen hätte.

Vielleicht verhungern unter der Erde gerade Mäusebabys?!

 

 

 

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@gebemeinensenfdazu Das ist dann aber auch keine komplette Ausbildung zum Schutzdienst, da würde ja stellen und verbellen und alles andere mit zu gehören. 

Wie gesagt, ich glaub es lieber und würd auch jedem Malamute-Halter davon abraten mit seinem Hund wirklichen Schutzdienst zu machen. Selbst wenn's nicht stimmen sollte muß man das Risiko ja nicht eingehen.

 

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Fluse, rumänischer Straßenköter mit kriminellen Wurzerln in Richtung Urhund / Nordnase, war eine so krasse Mäusejägerin als sie mit 3 Jahren zu mir kam, dass sie sich so festgebuddelt hat, dass ich zwischenzeitlich mit den 3 anderen Hunden nach Hause fahren konnte, ohne dass sie auch nur Notiz davon genommen hätte. Sie hat jeden Spaziergang Mäuse gefangen und gefressen. 

Sie verträgt keine Mäuse, bekommt davon Bauchweh und muss nachts raus, um Gras zu fressen. 

Ich möchte all das nicht. Und den Durchbruch bei diesem eigenständigen Hund habe ich erst dann erlebt, als ich die Buddelei nicht mehr wollte. Mir haben die Mäuse von Herzen leid getan und die durchbuddelten Wiesen, die andere gelangweilte Hunde hinterlassen, sind mir ein mächtiger Dorn im Auge. 

Alles in allem spricht für mich nicht dafür das zu zulassen.

Ich unterbreche es im Ansatz und schicke sie weiter. 

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OT: Die meisten echten Nordis, die ich kenne (meine eingeschlossen), sind so höflich, dass sie sofort loslassen, wenn jemand anders an ihrer "Beute" zieht. Die eignen sich ganz überwiegend wirklich sowas von gar nicht zum Schutzdienst.

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Bei den hinterlassenen Buddellöchern kommt noch die Verletzungsgefahr hinzu. Ich kenne leider Stellen, an denen man noch nicht einmal mehr rennen muss, um sich zu verletzen.

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@gebemeinensenfdazu seit ich mal von einer Geschichte hörte, wo ein junger großer Hund sich so in einem Loch beide Vorderbeine brach, kratze ich die Buddellöcher immer hinterher zu. 

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Ich hab ja keinen richtigen Jäger. Aber - rein funktional gesprochen - die Vorteile im Mäusejagen gegenüber z.B. dem Kaninchenjagen sind: der Hund bleibt in der Nähe und auf einem recht gut einsehbaren Feld anstatt in den Büschen zu verschwinden. Er arbeitet konzentriert anstatt zu hetzen. Beides sind große Vorteile, was den “Zugriff“ angeht.

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