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Hundeforum Der Hund
Zurimor

Mäuseln

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Es läuft aber halt manchmal doof. 

Beide Hunde die bei mir Hühner gekillt haben waren "gesichert" der eine war im eingezäunten, zu 70% einsehbaren Garten, der andere lief bei Fuß am Fahrrad als das Huhn plötzlich vor ihm stand.

Natürlich tun mir die toten  Hühner da leid, aber was will man da machen. Man glaubt ja auch nicht, dass man im selben Dorf zwei Mal von ausbrechenden Hühnern heimgesucht wird. Warum zur Hölle fliegen die in Gärten oder werfen sich vor Fahrräder? 

 

Die Kröte ist übrigens leider sehr agressiv gegen Katzen. Wir haben probiert sie an sanft sie zu gewöhnen, aber keine Chance. Sie findet Katzen gruselig und bedrohlich und möchte am liebsten hinterher. 

Abrufen lässt sie sich generell recht gut von Wild ( bei Katzen denke ich nicht. Das ist ein anderer Modus) wenn man es zu spät bemerkt, dann macht sie meistens schon recht ominöse Sachen wie riesige Bögen schlagen. Manchmal ist die Leitung dann etwas arg lang, aber irgendwann klingelts im Hirn. Sorgen macht mir nur, dass sie so schnell ist. Der Dicke hätte auch gegen ein blindes dreibeiniges Reh mit koordinationschwäche keine Chance, aber sie legt da ein anderes Tempo vor.

 

Hüti-tüti die das Huhn tot gehetzt hat meinte das bestimmt auch nicht böse. Gebissen hat sie es jedenfalls nicht. Geholfen hat das dem Huhn auch nicht. 

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vor 32 Minuten schrieb Nebelfrei:

Nein, mir geht es darum, dass die HH sich gefälligst ihrer Verantwortung als Tierhalter stellen, Meerschweinchen töten nicht als 'dumm gelaufen' abhaken

Glaub mir, wir haben das nicht einfach abgehakt.Gerade weil mir auch die kleinen Haustiere viel bedeutet haben. Rückgängig machen konnte es niemand , der Hund aus dem Tierschutz hat noch einiges in petto gehabt, mit dem naiver Weise niemand rechnete....

Die Halter des Malamut in meinem Fall wollten hingehen und mir ein neues Meerschweinchen kaufen. Sie konnten nicht verstehen, das ich es ablehnte weil es unseren Schnuddel nie hätte ersetzen können .

Ich kannte bis dato nur kleintierfreundliche Hunde, wir hatten immer Kaninchen, Meerschweinchen und sogar eine nicht gefressene Futtermaus und Hamster .Keiner meiner Hunde hat die jemals angerührt, obwohl die Nager (nur die Maus nicht ) sogar oft in der Wohnung frei laufen durften.

Mit Emmi wäre das anders, deshalb passen wir da sehr gut auf .

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Für Unfälle auf dem eigenen Grundstück fühle ich mich nicht verantwortlich, denn es ist sowohl hoch umzäunt (1,80 m) als auch unterbuddelsicher.

 

Katzen sind ja eigentlich nicht dumm. So allmählich müssten sie doch wissen, dass da ein Hund rumläuft, warum kommen sie immer wieder und setzen sich mitten auf den Rasen und putzen sich? Natürlich habe ich einen ordentlichen Schrecken bekommen, als Fricco eine erwischte, und die Katze tat mir auch sehr leid. Was aber hätte ich machen sollen? Zu Hause auf dem gesicherten Grundstück muss er doch frei rumlaufen dürfen.

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vor 3 Stunden schrieb mikesch0815:

Gibts hier eigentlich jemanden, dessen Hunde auch größere Tiere als Mäuse erlegt haben? 

 

so weit

Maico

 

Ja leider... 

Ein Bouvier, den ich 5jährig übernahm tötete ein (wildes) Kaninchen. Der Hund war bei Übernahme bekanntlich aggressiv gegen Hunde und Menschen, weshalb er grundsätzlich mit Maulkorb und Leine gesichert war. Gegenüber anderen Tieren, egal ob Wild- oder Haustieren zeigte er keinerlei (jagdliches oder aggressives) Interesse. Um so mehr war ich total geschockt, als er auf dem gesicherten Grundstück plötzlich ein Kaninchen erbeutete. 

 

Ein Husky hatte 10 Hühner, 2 Kaninchen und eine Katze auf dem Gewissen (beim Vorbesitzer), darum wurde er abgegeben. 

 

vor 3 Stunden schrieb Estray:

Cosmo 2 Hühner, 1 Zwergkaninchen, Schaf und Katze konnte ich abbrechen. 😭

Fluse Rehkitz, konnte ich abbrechen. 

 

Mir wird das nie wieder passieren. 😑

 

Das wünschen sich sicher alle bzw die meisten Hundehalter, aber ich glaube nicht, dass es jemand 100% garantieren kann. 

 

vor 45 Minuten schrieb Nebelfrei:

Ich bin jetzt wirklich schockiert, wie viele Hunde andere Tiere töten.

Ich kenne Hunde als fürsorglich zu anderen Tieren, ok Katzen anbellen, mal raufen mit anderen Hunden, ja.

Aber sonst? Töten? Nein, kenn ich nicht.

Und ganz klar, so einen Hund, bzw eine Rasse 'die das drin hat' würde ich nie und nimmer kaufen.

 

Ich kann deine Wut verstehen Nebelfrei und verurteile HH die so etwas locker sehen, aber auch bei aller Fürsorge wirst du nicht 100% garantieren können, dass dir so etwas niemals passieren kann. Ich möchte nicht, dass meine Hunde egal welche Tiere verletzen oder gar töten und trainiere immer und immer wieder konsequent damit es nicht passiert, mit einigen Hunden wirklich lebenslang. Und ja, es funktioniert. 

Was ist denn für dich eine Rasse "die das NICHT drin hat"? DIE Rasse gibt es nicht, immer nur den Einzelhund... Und da kann man sich eben mal gründlich verschätzen. 

Mir tut jedes getötete Tier in der Seele weh. Ich fand mal im Wald ein schwer verletztes Reh, angegriffen von zwei Schäferhunden (sah sie noch samt Besitzer wegrennen), da steht man nur noch heulend daneben und ruft den Jäger zum Gnadenschuss. Ich wünsche dir, dass du sowas nie erleben musst...  :(

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Aber auch Schlittenhunde müssen ja auf links und rechts und Stop und Go hören ohne jedem Tier hinterherzurennen. 

 

Wir sind mal in Breckenridge/Colorado mit dem Schlitten mitgefahren und da ist uns eine Elchkuh über den Weg gelaufen. Die Hunde drehten auf Befehl ab.

 

 

Wie geht denn das dann? (Ehrliches Interesse)

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vor 8 Minuten schrieb Kyra84:

 

Wie geht denn das dann? (Ehrliches Interesse)

 

Verdammt hart daran gearbeitet, denke ich mal. Guter Leithund ist sicher auch wichtig.

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@Kyra84 Indem man mit ihnen konsequent und oft dauerhaft arbeitet. Ich habe eigentlich zwei gut jagdinteressierte Hunde (Husky und Dalmatiner), die beide abgingen wie Schmitz Katze und nicht ableinbar waren. Heute laufen beide meist frei und sind auch abrufbar, wenn Reh oder Hase unseren Weg kreuzen. Trotzdem würde ich mir nicht erlauben beim Spaziergang mit Handy rumzuspielen oä, sondern bin immer aufmerksam. 

Einen Husky, den man nicht kontrollieren kann, würde ich nicht unbedingt vor einen Schlitten oder Scooter spannen. Wobei man auch da differenzieren muss. Mein Dalmatiner z.B. war im Grunde IMMER im Jagdmodus, ausser... Wenn sie am Pferd lief. Beim Reiten interessierte sie Wild überhaupt nicht. 

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vor 2 Stunden schrieb mikesch0815:

Samojeden z.B. wurden bei den Nenzen auch für Hüteaufgaben verwendet, und meines Wissens hatten auch die Malamuten einen nicht so ausgeprägten Jagd Einsatz. 

 

Daher ist für mich auch der "Schwierigkeitsgrad" in Sachen Jagdpassion bei einem Grönländer oder Husky höher als bei einem Samojeden oder Malamuten. (Und ja, ich hab schon mit allen vieren zu tun gehabt, auch wenn ich mich für den Husky entschieden habe...)

 

Meines Wissens nach wurde von den Malamutes erwartet, daß sie sich die Sommermonate über selbst versorgen, sprich, sich ihr Futter selbst erjagen. Sie hatten also einen ziemlich ausgeprägten Jagdeinsatz und sind geschickte Jäger.

 

Sie wurden auch zur Jagd eingesetzt: 

Zitat

The Mahlemuts relied on dogs not only as partners for hunting large game that was more often than not located far away from home, but also, once successful in their mission, to haul that large game home over vast expanses of frozen tundra.

Betsy Sikora Siino - Alaskan Malamute - A Complete PPet Owner's Manual

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Gestern erst passiert. Uns lief eine Ratte mitten auf der Straße entgegen. Direkt auf meinen Hund zu. Von wegen die sind scheu. Und mein Hund hat blitzschnell...

 

Die Flucht ergriffen. Er hat Schiss davor. 

Als Jagdhund taugt er wirklich überhaupt nicht. 

Er läuft mal nem Kaninchen hinterher, so 20 Meter bis er mekrt, kriegt er sowieso nicht. 

In ein Mäuseloch wird mal interessiert die Schnauze gesteckt, zweimal dran rum gekratzt und dann ist es uninteressant. 

 

Bei einem Grupoenspaziergang ist uns mal ne Horde Rege direkt über den Waldweg gelaufen. Keine 10 Meter vor uns. 

Alle Hunde hinterher, nur meiner lief in die andere Richtung. 

 

Müsste der für sich selbst Sorgen, der würde verhungern. 

 

Was er stattdessen sehr gut kann... 

 

So aussehen, als würde er schreckliche Qualen bei mir leiden, um bei allen Nachbarn ein Leckerchen und ein paar Streicheleinheiten abzustauben. Das hat er perfektioniert.

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Zitat

@NebelfreiUnd ganz klar, so einen Hund, bzw eine Rasse 'die das drin hat' würde ich nie und nimmer kaufen.

 

So unterschiedlich sind die Sichtweisen, denn ich möchte ernsthaft keinen Hund haben,

der alles Ursprüngliche verloren hat und draußen nur so vor sich hintrottet,

selbst wenn ihm eine Maus über die Füße läuft, und darauf wartet, dass er endlich von seinem Menschen bespaßt wird.

 

Ich sehe regelmäßig einen Labbi, der sich nie weiter als drei Meter von Herrchen weggbewegt,

und dieser Mensch glaubt ernsthaft, dass sein Hund gut erzogen ist.

Ich hingegen halte diesen Vierbeiner für schlicht total abhängig gemacht.

 

Nun taucht hier auch immer wieder der Satz auf, dass alle Hunde Haustiere sein

und obdessen manches nicht machen sollten.

Sicher sind alle Hunde Haustiere, aber doch gottlob in total unterschiedlichen Domestikationsstufen.

Ich kenne reichlich Hunde die schnell in Sicherheit gebracht werden,

wenn ihr Mensch mal eine Ratte zu Gesicht bekommt.

Nee, das wäre mein Ding auch nicht.

 

Zum Glück leben wir ja alle in unterschiedlichen Welten.

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