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Hundeforum Der Hund
Zurimor

Mäuseln

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vor 8 Stunden schrieb Zurimor:

Meines Wissens nach wurde von den Malamutes erwartet, daß sie sich die Sommermonate über selbst versorgen, sprich, sich ihr Futter selbst erjagen. Sie hatten also einen ziemlich ausgeprägten Jagdeinsatz und sind geschickte Jäger.

 

Ich hab da immer meine Zweifel. Z.B. wurde einiges an Geschichten über die Inuit letztlich von Dänen geschrieben. Viele Dinge über die Inuit, die der westlichen Kultur fremd waren, wurden in der von Dänen betriebenen Dokumentation gern besonders dramatisch dargestellt, etwa der Hungerfelsen von Nuuk.

Ich sehe das ähnlich über Indianische und Nunavuut Stämme, im Grunde sogar über die Tschuschken. 

 

Im Grunde weiß man wenig.

 

Das Malamützen exzellente Jäger sind und mit den Sibsen zusammen auch ein überdurchschnittliches mimisches Repertoire drauf haben - keine Frage. 

 

so weit

Maico

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vor 2 Stunden schrieb Juline:

Der Biss und das Totschütteln war eine Art Reflex, oder nenne es Instinkthandlung, das war kein erlerntes Verhalten.

Hatte meine von Anfang an. Hier ging alles kaputt. Ich habe ihr dann eben gezeigt, wo sie das darf.

Des halb ist sie -würd ich zumindest behaupten- kein gestörter extrem gehemmter und unselbstbewusster Hund geworden. Nur einer der diesbezüglich Rücksicht nimmt.

(leider würde das alles viel besser zum anderen Thread passen- @Freefallingkann man das moderativ hinüberschieben, das sind so viele Beiträge und als so viele zitierte Zitate wird es unattraktiv )

Ich hege auch ziemliche Zweifel an der "Nichtzerreissenkönnen-" These bei HSH, da kenne ich genug zerreissende von. Wieso soll das nur bei künstlicher Beute gehen, die z.T. deutlich schwer kaputtzumachen ist?

Damit haben Dobis ja insgesamt selten Probleme, auch bei lebender Beute.

Da verorte ich die Hemmung einfach bei meiner irgendwo in der kognitiven oder sozialen Ecke, dass einfach entschieden wurde, dass der Spass nicht wichtig genug ist, weil andere Sachen wichtiger sind ohne Hunger.

 

Ich glaube es gibt einfach Motivationen, die Jagdmotivationen überlagern können. Andere Sachen, die mehr Spass  machen oder die Hund für wichtiger hält.

Ist ja auch nicht abwegig, dass man, wenn man keinen Hunger verspürt, nicht anfängt zu Töten und zu Fressen, sondern sich um andere Dinge kümmert, z.B. darum, dass genau das nicht mit dem eigenen Sozialzusammenhang passiert. Deswegen werden hier Raubtiere vertrieben, deswegen wird hier Suspektes angezeigt und deswegen wird aggressives Verhalten mit aggressiver Kommunikation von ihr beantwortet.

Ja, ich lasse das kontrolliert zu- versuche Auslöser zu desensibilisieren und vermittle, wie man sicher anders begegnen kann und das wird auch angenommen.

Aber das ist z.B. etwas, was viel mehr geächtet und unterbunden wird, ja ich lasse meinen Hund in die Richtung einer Person schnüffeln (ängstliche ausgenommen, die erkennt man aber sofort)- weil ihr das sehr wichtig ist und verlange nicht, dass sie regeungslos und UNBETEILIGT nehmen mir sitzt, wenn sie ein solches Bedürfnis nach Vergewisserung hat.

Das fände ich nämlich deutlich hemmender, wenn ein Hund  nicht mehr kurz Bellen darf, weil das jemanden stören könnte und man damit aneckt. Kommunizieren finde ich für ein so soziales Wesen deutlich wichtiger als alles Fressbare umzubringen, obwohl man keinen Hunger hat.

Dann könnte man weiterdenken, dass es doch gemein ist, Hunde zu züchten, die keinerlei Skepsis mehr gegen den Menschen hegen, die können sich dann gar nicht mehr gegen Aggressivität wehren, bzw. ihr früh genug ausweichen und andere davor warnen. Finde ich höchstnegativ und nicht normaler, gar unnormaler, als die Jagd auf den Spassteil zu reduzieren und die Kette nicht abzuschliessen, weil man keinen Hunger hat und nicht will, dass Frauchen weint.

Für den Appetit liegt ja schon soviel in menschlicher Zivilisation herum, das ist geschmacklich deutlich abwechslungsreicher. Dann komme ich zwar wieder mit "Tauschen", aber ich glaube "Schatzsuche" ist einfach etwas , worauf sie viel weniger verzichten möchte.

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Wieso überzogen  ?

Wenn ich es falsch gelesen  bzw.den falschen  Umkehrschluss  gezogen  habe ,kläre mich  auf. 

 

  Zitat...

So unterschiedlich sind die Sichtweisen, denn ich möchte ernsthaft keinen Hund haben, der alles Ursprüngliche verloren hat und draußen nurso vor sich hintrottet, ..

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vor 3 Stunden schrieb Nebelfrei:

 

Nicht einfach so, aber klar, zb Hüterasse, Retriever etc haben weniger Tötungsfreude.

Der Rest ist Arbeit, Erziehungsarbeit.

 

Hm. Also ich weiß von diversen Border-Collies, die Hühner oder sogar mal Schafe gejagt und getötet hatten, und von einem DSH der ein Reh tötete. Bei Retrievern kommt es drauf an - einige sicherlich weniger Beutegreif-Freude, aber diverse würden ganz sicher keine Maus verschonen, wenn sie sie erwischen würden.

Higgins ist auch ein Hütitüti (zwei Hütitütis sogar) und da ist nix mit "weniger Tötungsfreude". wobei ich schon manchmal glaube, dass er sich nach dem Töten wunderte, warum das lustige Spielzeug sich jetzt nicht mehr bewegt. Verspeist hätte er die nie, und anders als Lemmy zB weiß er nichts anzufangen mit verletzten Tieren die nicht mehr weglaufen. Lemmy konnte ich sagen "Mach fertig", nachdem er die Ratte am Bachlauf schwer verletzt liegen ließ, und dann hat er sie nochmal richtig tot gebissen.

MAg jetzt irgendwie seh flappsig klingen, aber mir war das schon wichtig dass die arme Ratte da jetzt nicht liegenbleibt und elendig stirbt. Drauftreten ... Also ja, im Notfall würde ich das sicher, aber das fällt mir wirklich sehr sehr schwer.

 

Von daher: WENN schon ein Hund ein Tier lange hetzt oder fängt, dann BITTE auch mit dem letzendlichen Töten. Nicht einfach liegen lassen, wie auf meiner Arbeit mal geschehen. Da lag ein angebissener Hase im Gebüsch, ganz fürchterlich - der Hund der den angebissen hatte (ein Fuchs hätte ihn ja nicht liegen gelassen) war nirgends zu sehen.  Auch den konnte ich nicht selber töten, obwohl ich weiß wie es geht. Da bin ich anscheinend doch zu wabbelherzig für 😕 Zum Glück war gerader Falkner-Prüfung und einer der Jäger hat den Hasen dann getötet.

 

Aber ja, selbstverständlich ist es auch ein großer Anteil Erziehung, der da reinspielt. Andererseits: Marlowe und Butch (beide Hütitütis ;) ) waren nie sonderlich problematisch was Jagen angeht. Marlowe war ohne großes Training und ohne irgendwelche Arbeit meinerseits gleich beim ersten Hasen der direkt vor ihm hochsprang, und dem er auch nachsetzte, auf einen Pfiff SOFORT wieder bei mir. Das hat sich nie geändert.

Butch war etwas interessierter, aber auch da blieb es bei ein oder zweimal pfeifen/rufen, dann kam er wieder und ließ alles Getier ziehen, was da weglief. Ich dachte damals auch, das sei normal so, und eben eine Frage der Erziehung.

 

Dann kam Lemmy, und der lehrte micih dass es eben nicht normal ist, dass der Hund auf Pfiff (ohne Training) wiederkommt. Und dann lehrte er mich, dass man auch dann einen Hund halten kann, wenn man ihn nicht frei laufen lässt im Wald ;)  Und Higgins dann lehrte uns, dass es eben nicht NUR auf die Welpenzeit ankommt (Lemmy war ja 6 als ich ihn bekam, die "braven" Hunde waren alle Welpen als sie einzogen), denn Higgins jagte dann auch sehr schnell hinter Wild her... Seine Schwester übrigens, mit kaum Erziehung und schon gar nicht mit irgendeiner Art Rückruf-Training, war viel zuverlässiger und mit ein klitzekleinwenig Arbeit wäre sie absolut zuverlässig abrufbar geworden.

 

Der Besitzer der Higgins-Schwester sagt manchmal, dass Higgins jagt (und kleine Hunde töten würde wenn er die gelegenheit bekäme) eben WEIL wir ihn so viel erziehen...

 

 

ich würde also schon sagen, dass eine gute Portion Glück dahinein spielt, welcher Hund ein passionierter Jäger wird und welcher nicht. Sicherlich hat man mit bestimmten Rassen größere Chancen. Aber meine Freundin zB hat einen Whippet, der ist (sofern er nicht schon gestartet ist) auch vom Jagen abhaltbar. IST er gestartet, ist es allerdings vorbei mit Hören, und ein Rehkitz hatte er auch am Wickel (nicht getötet, aber ob es noch lebt... ), und die Chancen dass sie nochmal so ein Glück mit dieser Rasse hat... naja, ich würde nun nicht gezielt nach einem Windhund suchen, wenn ich gerne einen Hund hätte der mit mir freilaufend durch die Felder udn Wälder streifen kann :)

 

Ebensowenig einen Husky, Terrier oder Bracke, einen Vorstehhund und Retriever dagegen schon eher. Hütitütis - ja, aber nicht einfach jede Rasse/mixtur. Collie - bestimmt. Border-Collie - vielleicht, Aussie - eher nicht.

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vor 49 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

 

Ich glaube es gibt einfach Motivationen, die Jagdmotivationen überlagern können. Andere Sachen, die mehr Spass  machen oder die Hund für wichtiger hält.

 

Absolut!

Dem einen Hund ist ... ich nenne es mal "Gehorsam", also dem Menschen zu gefallen so wichtig, dass sie nicht jagen bzw dass sie abrufbar sind (Marlowe), dem anderen ein Spiel mit den Besitzern (ein Bekannter Hund hier), oder Mäuse buddeln/Steinen hinterher springen, oder Futter (als Belohnung wenn man nicht jagt).

 

Ist aber eben auch wichtig zu wissen, wie hoch die Motivation an sich ist. Ein Hund mit geringerer Jagdmotivation ist leichter von anderen tollen Dingen zu überzeugen als einer, für den das Jagen das Höchste der Gefühle ist.

 

Dass es so ist, sehe ich immer beim Trailen, also nicht Jagdmotivation sondern eben ... naja, Suchmotivation. Ist die Motivation hoch, dann stört es nichtmal wenn andere Hunde vorbeikommen und den suchenden Hund zum Spielen auffordern. Kannte so einen Viszla... die Hündin fing mit 12 Wochen mit Trailen an, und mit nichtmal 6 Monaten suchte sie viel lieber Menschenspuren als mit dem lustigen Hund zu spielen, der ihr (freilaufend) entgegen kam. Im Comic hätte über ihrem Kopf gestanden "Weg da, ich hab keine nZeit für so nen Kinderkram!"

 

Aber: wenn sie etwas verängstigte, dann reichte die Suchmotivation nicht immer aus, um die Angst zu überwinden und sie mied dann die "gefährlichen" Ecken auch wenn der Trail dort langlief. Musste (immer noch) man aufpassen und den Hund genau lesen, um zu erkennen wo sie wirklich keinen geruch hat oder wo sie nur nicht lang wollte.

 

Umgekehrt, bei Hunden die zwar gerne suchen, aber für die es auch noch andere tolle Dinge kann eben mal eine Pipistelle viel interessanter sein als der Trail. Und wenn Hündinnen läufig werden, dann ist es auch oft so dass der Fortpflanzungstrieb die Suchmotivation überlagert, besonders in gebieten mit vielen hunden.

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vor 2 Stunden schrieb mikesch0815:

 

Ich hab da immer meine Zweifel. Z.B. wurde einiges an Geschichten über die Inuit letztlich von Dänen geschrieben. Viele Dinge über die Inuit, die der westlichen Kultur fremd waren, wurden in der von Dänen betriebenen Dokumentation gern besonders dramatisch dargestellt, etwa der Hungerfelsen von Nuuk.

Ich sehe das ähnlich über Indianische und Nunavuut Stämme, im Grunde sogar über die Tschuschken. 

 

Im Grunde weiß man wenig.

 

Das Malamützen exzellente Jäger sind und mit den Sibsen zusammen auch ein überdurchschnittliches mimisches Repertoire drauf haben - keine Frage. 

 

so weit

Maico

Für mich ergibt das durchaus Sinn, Kleinsäuger sind dort den Sommer über recht reichlich vorhanden, und daß die Menschen sich nicht um den Broterwerb ihrer Hunde kümmern sondern anderen wichtigen Tätigkeiten nachgehen finde ich nachvollziehbar. Die Zeit, in der Nahrung reichlich und einfach vorhanden ist, ist ja knapp bemessen und sollte sinnvollerweise zum Sammeln und Vorräte anlegen genutzt werden. Ein Gespräch mit Stammesangehörigen wäre da sicher interessant, leider ist mir keines bekannt.

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vor 5 Minuten schrieb Zurimor:

Für mich ergibt das durchaus Sinn, Kleinsäuger sind dort den Sommer über recht reichlich vorhanden, und daß die Menschen sich nicht um den Broterwerb ihrer Hunde kümmern sondern anderen wichtigen Tätigkeiten nachgehen finde ich nachvollziehbar. Die Zeit, in der Nahrung reichlich und einfach vorhanden ist, ist ja knapp bemessen und sollte sinnvollerweise zum Sammeln und Vorräte anlegen genutzt werden. Ein Gespräch mit Stammesangehörigen wäre da sicher interessant, leider ist mir keines bekannt.

 

Ich finde es grundsätzlich auch nicht unsinnig. Entweder wurstelt man sich auf menschlichen Müllhalden herum, sucht nach Aas und ernährt sich von Kleinsäugern. Wesentlich größere Beutetiere sind wehrhafter und potentiell halt auch gefährlich. 

Ich vermute, derzeit hat niemand gerade den Nährwert einer Maus im Kopf, aber es müssten schon einige sein...

 

Allerdings sollte man sich nicht mit einer Maus anlegen, die Cheddar gemampft hat:

 

 

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Maico

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vor einer Stunde schrieb Lemmy:

Hm. Also ich weiß von diversen Border-Collies, die Hühner oder sogar mal Schafe gejagt und getötet hatten, und von einem DSH der ein Reh tötete.

 

Ja, aber die Grundanlagen sind  nur schwach entwickelt, deshalb schreibe ich ja 'Der Rest ist Erziehungssache'. Ohne Erziehung geht es halt  nicht

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vor 12 Stunden schrieb Shary:

 

Was ist denn für dich eine Rasse "die das NICHT drin hat"? DIE Rasse gibt es nicht, immer nur den Einzelhund... Und da kann man sich eben mal gründlich verschätzen. 

 

Das ist wohl wahr...

Was man aber nicht vergessen sollte in diesem Zusammenhang, ist, dass viele HH gar nicht wissen, bzw. sich keinen Kopf darüber machen, welche Anlagen genau in der Wunschrasse bzw. dem -einzelhund schlummern (könnten) oder sich einfach nicht darum kümmern. Folglich auch kein Training machen, das geeignet sein könnte, den Hund umzulenken und alternativ zu beschäftigen. Oder ihn ggf. in unübersichtlichem Gebiet konsequent an der Leine führen.

Und dann sind, wenn Jagdmotivation vorhanden ist, verletzte oder getötete Tiere vorprogrammiert.

 

Ja, es stimmt, dass auch beim best erzogenen Hund mal etwas schief gehen kann. Ich unterstelle keinem von euch, dass er leichtfertig mit der Jagdpassion seines Hundes umgegangen ist und dies dazu geführt hat, dass ein anderes Tier zu Schaden kam.

Was mich oftmals mehr als bedenklich stimmt, ist, dass mehr und mehr die einigermaßen einschätzbaren Hunderassen vernachlässigt werden zugunsten von weniger oder kaum bekannten (ich nenne sie mal "exotischen") Rassen, die einzig und allein aus dem Antrieb etwas "anderes" haben zu wollen, angeschafft werden.

Und wenn man dann merkt, dass man ihren Anlagen nicht gewachsen ist, dürfen sie halt einfach "Hund sein". Mit manchmal verheerenden Folgen.

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vor 5 Stunden schrieb mikesch0815:

 

Ich hab da immer meine Zweifel.

 

Ganz zu Recht. Meines Wissens nach gibt es überhaupt keine einzige belegte Aufzeichnung über die "ursprüngliche" Lebensweise bzw. Haltung der Sibirier oder ihrer Vorfahren (die heutigen Sibse kann man nicht mit denen vergleichen, die es mal in Jakutien gab! Die gehen alle auf sehr wenige Individuen zurück, die in die USA importiert wurden). Es gibt ein paar historische Bilder von Samojeden, damals noch in kunterbunt (jaha, dass die weiß sein müssen hat die FCI erfunden!), aber sonst.. zumindest im deutschen und englischen Sprachraum komplett tote Hose. Der Grund dürfte wohl sein, dass sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts kein Mensch für irgendwelche "Eingeborenen-Hunde" interessiert hat und es demzufolge auch keine ethnologischen Aufzeichnungen darüber gibt. Ich habe wirklich viele Bücher zum Thema gewälzt, aber alle beginnen bei Gunnar Kaarsen, Seppala und so weiter und alles, was davor war ist IMMER nur Laberrhabarber und nichts als mal mehr, mal weniger romantische Vorstellungen. Wenn man es genau wissen will, müsste man nach Jakutien fahren und sich selbst angucken, wie die Hunde da gehalten werden, wobei bezweifelt werden darf, dass die Hunde da noch im "Ursprung" erhalten sind.

 

Im Husky-Forum (ich weine immernoch, dass es das nicht mehr gibt) gab es doch diesen einen Russen, der sonstwas für alte Zeitungsartikel ausgegraben und übersetzt hat. Leider kommt man da nicht mehr dran, seit das Forum tot ist und ich weiß auch nicht, wer das im Reallife ist, so dass ich ihn fragen könnte. DAS waren mal handfeste Infos, aber wie gesagt.. alles nur auf Russisch. Wäre sicher ein interessantes Thema für eine Masterarbeit oder so. Es böten sich die Fächer Ethologie und Ethnologie in Kombination an und Russisch sollte man auch noch können. Vielleicht kommt ja irgendwann mal jemand auf die Idee (nur vermutlich nicht bei uns, denn leider gibt's hier kaum noch Unis, die Ethologie anbieten.. alles gestrichen und durch kostengünstigere Forschungsprojekte ersetzt, braucht ja auch keiner).

Und die Moral von der Geschicht.. glaubt nix, was im Internet über die angeblichen Ursprünge der Sibse steht (und vermutlich auch über die anderen Nordis), denn das ist alles erfunden.

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