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Hundeforum Der Hund
Zurimor

Mäuseln

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vor 10 Minuten schrieb Maddy:

Nebenbei wurden solche Urteile nicht nur bei Wild sondern auch bei Katzen gefällt, mit Jagdrecht hat das also nichts zu tun sondern mit der Gefährlichkeit des Hundes.  

 

Ganz heißer Favorit für "Der Unsinn des Jahres". Ein Hund, der eine Katze tötet, ist in der Regel für Menschen nichts gefährlicher als jeder andere Hund. Hunde sind jagende Tiere, und ja, auch tötende Tiere. Das macht sie für Menschen aber nicht gefährlicher.

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vor 2 Stunden schrieb Shary:

@Renegade  Das Verhalten mancher Hunderassen bzw einzelner Exemplare ist eben eine wunderbare Erklärung / Entschuldigung für fehlende Erziehung... Es kann so einfach sein... 

 

Die von dir angesprochene Argumentation kenne ich allerdings auch von einigen HH, die ihren Hund aus dem Auslands TS haben.

Wieder so verdammt schwierig -zu beurteilen:  ist der Hund nun so depriviert, schlecht sozialisiert etc., dass nichts mehr zu machen ist?

Oder wird einfach wenig bis nichts gemacht, weil man evtl. Fehlverhalten ja so leicht begründen kann?

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vor 6 Minuten schrieb Maddy:


Ich bezog mich auf die letzten Seiten. Nebenbei wurden solche Urteile nicht nur bei Wild sondern auch bei Katzen gefällt, mit Jagdrecht hat das also nichts zu tun sondern mit der Gefährlichkeit des Hundes.  

 

Hunde sind gefährlich, weil sie was tun? Eine Maus fressen? Oder - wie in Kimbas Fall - ein Küken im Vorbeigehen packen? Saugefährlich... Ich hoffe, dass nun bald alle Katzen Maulkörbe tragen. Sonst wirds echt zu gefährlich da draußen.

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Wisst ihr wirklich nicht, was eine Einstufung als gefährlicher Hund bedeutet?

@ZurimorMannschärfe ist dir ein Begriff ja? Das gehört zum Jagdverhalten. Ein Hund kann wildscharf und/oder raubzeugscharf und/oder mannscharf sein, alles gehört zum Jagdverhalten.

Nicht zu verwechseln übrigens mit "Kampf" aus Schutz- oder Wachmotivation.

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vor 12 Minuten schrieb Renegade:

 

Die von dir angesprochene Argumentation kenne ich allerdings auch von einigen HH, die ihren Hund aus dem Auslands TS haben.

Wieder so verdammt schwierig -zu beurteilen:  ist der Hund nun so depriviert, schlecht sozialisiert etc., dass nichts mehr zu machen ist?

Oder wird einfach wenig bis nichts gemacht, weil man evtl. Fehlverhalten ja so leicht begründen kann?

 

Ich persönlich glaube, dass man in vielen Fällen schon mehr machen kann, als gemacht wird. ABER: Ich glaube auch, dass vielen Besitzern solcher Hunde dafür einfach die Erfahrung und auch die Ausdauer fehlt. Die laufen dann oft zu einem Trainer, der auch keine Ahnung hat (wirklich deprivierte Hunde sind nichts, was ein 08/15-Trainer mal so eben hinbekommt oder überhaupt kennt) und der am Ende alles schlimmer macht. Diese Leute haben weder böse Absichten, noch keine Lust ihre Hunde zu erziehen - sie wissen einfach nicht, wie. Daraus kann man ihnen auch keinen Strick drehen, nicht jeder hat die Möglichkeit, sich so intensiv mit einem solchen Hund zu beschäftigen, wie man es machen müsste, damit sich was tut. Und manch einer hat vielleicht einen schwierigeren Hund bekommen, als er eigentlich "bestellt" hat. Es ist auch wirklich nicht jeder Hund bis hin zum völlig problemlos "funktionierenden" Familienfifi therapierbar. Bei manchen ist gar alles verloren.

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Gefährlichkeit bezieht sich in dem Fall ja nicht auf Menschen, sondern auf andere Tiere. Ein Hund bekommt ja nach dem Töten eines Rehs auch nicht Leinen- und Maulkorbzwang, weil man denkt, als nächstes tötet er Menschen, sondern weil der Halter bewiesen hat, dass er ohne nicht in der Lage ist, seinen Hund vom Jagen abzuhalten.

 

Nochmal, ich bezog mich nicht auf Mäuse, sondern auf die letzten Seiten und die Gesetzeslage. Das Töten von Rehen, Katzen etc reicht völlig aus um bei Anzeige zur Einstufung als gefährlicher Hund zu führen.

 

https://www.anwalt.de/rechtstipps/wildernde-hunde_082543.html

https://www.der-tieranwalt.de/hund-recht-anwalt-urteile/files/einstufung-gefaehrlicher-hund-hund-beisst-katze-tot.html

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Hier nochmal die verschiedenen Gründe, die eine Einstufung als gefährlichen Hund rechtfertigen. Biss eines anderen Tieres ist Teil der Liste:

 

https://www.tierrecht-anwalt.de/gefaehrlicher-hund/einstufung-als-gefaehrlicher-hund.html

 

Egal wie typisch Jagdverhalten ist - wir sind dafür zuständig, dass niemand (Mensch und Tier) durch unsere Hunde zu Schaden kommt, wenn doch, müssen wir die Verantwortung tragen.

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vor 3 Minuten schrieb Ivy2:

Diese Leute haben werder böse Absichten, noch keine Lust ihre Hunde zu erziehen - sie wissen einfach nicht, wie. Daraus kann man ihnen auch keinen Strick drehen

 

Darum geht es nicht.

Es geht darum, dass sich mancher HH einfach mehr auflädt, als er bei realistischer Selbsteinschätzung bewältigen kann.

Oder einfach blind in eine Situation läuft, weil es zu anstrengend scheint, sich im Vorfeld näher mit evtl. entstehenden Problemen zu beschäftigen.

Und darum, dass nicht der betreffende HH allein potenzielle Folgen zu tragen hat, sondern dass Unbeteiligte die Leidtragenden sein können.

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vor 23 Minuten schrieb Maddy:

Hier nochmal die verschiedenen Gründe, die eine Einstufung als gefährlichen Hund rechtfertigen. Biss eines anderen Tieres ist Teil der Liste:

 

https://www.tierrecht-anwalt.de/gefaehrlicher-hund/einstufung-als-gefaehrlicher-hund.html

 

Auszug aus der genannten Liste: Hund hat jemanden angesprungen (gefährlicher Art, Gefahr drohender Weise)

 

Da fragt sich, wer denn entscheidet, ob es eine "gefährliche Art" war, wenn der Hund anspringt. Meiner hopst wie ein Pony um Personen rum, die er mag, springt sie aber eigentlich nicht an. Aber wenn jemand Böses will, interpretiert er das vll. anders? Oh Oh

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Zumal einige wirklich keine Lust haben bzw die Befindlichkeiten ihres Hundes und ihre Bequemlichkeit über das Wohl anderer stellen.

 

Nehmen wir meinen "Lieblingshundehalter" dessen pubertärer Hund alles darf. Dieser Hund zeigt seit Monaten großes Jagdinteresse, hat schon mehrfach Wild außer Sichtweite gehetzt, Einwirken unmöglich. Und läuft immer noch frei, weil er ja sonst nicht auszulasten wäre. Hier ist es nur eine Frage der Zeit, bis Wild zu Schaden kommt, wenn das noch nicht passiert ist - manche gehetzten Tiere sterben ja noch im Nachhinein. 

 

Sicher hat der HH keine böse Absicht (netter Kerl, aber absolut verantwortungslos), aber was er tut ist dennoch absolut nicht tragbar. Und seine Rücksichtslosigkeit gefährdet ja auch andere, wenn er dabei ist zu hetzen, der Hund wäre um Haaresbreite vor den Zug gerannt, der Hund hat mehrfach Autos zum Bremsen gebracht, unter anderem, weil er auf der Bundesstraße stand. Ein Hund muss nicht bissig sein um Menschenleben zu gefährden, außer Kontrolle genügt. 


Sicher wäre es schrecklich unbequem für den Halter, wenn dieser Hund Leinen- und Maulkorbzwang hätte, weil er sich andere Beschäftigungsmöglichkeiten als unkontrollierten Freilauf überlegen müsste. Für das komplette Umfeld wäre es aber besser so. 

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