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Hundeforum Der Hund
Zurimor

Mäuseln

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Saufies ja. Vor allem wenn der Passus fehlt (sinngemäss)"ohne provoziert worden zu sein". Wenn dann jemand nach dem Hund tritt und der den Typen festhalten (nicht beissen) will- vielleicht fehlt es in der Auflistung- in manchen Verordnungen steht es und das ist auch gut so.

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vor 39 Minuten schrieb Zurimor:

Ganz heißer Favorit für "Der Unsinn des Jahres". Ein Hund, der eine Katze tötet, ist in der Regel für Menschen nichts gefährlicher als jeder andere Hund. Hunde sind jagende Tiere, und ja, auch tötende Tiere. Das macht sie für Menschen aber nicht gefährlicher.

So ein Quatsch. Mein Hund ist jedenfalls kein tötendes Tier - komisch, wie das nur kommt?

Jetzt kommt dann gleich wieder, ja aber die Natur... bla blub.

Tja, der Hund ist aber eine Schöpfung des Menschen und keine Schöpfung der Natur und somit kann man das töten nicht mit natürlichem Verhalten rechtfertigen, denn das Verhalten der Hunde wird schon seit Jahrtausenden zum größten Teil vom Menschen und nicht von der Natur geformt.

 

Was mir weiterhin nicht gefällt... je kleiner das Tier desto weniger ist es wert oder wie? Der Mensch am meisten, dann die Katze und am wenigsten sind anscheinend die Mäuse wert. Ist ja kaum der Rede wert wenn sie getötet werden und "vertretbar"... abgeschlachtet oder noch halb lebend weg geworfen werden damit sich das nächste Tier auf sie stürzen kann... ziemlich unfair, bestialisch und kaltblütig. 

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vor 19 Minuten schrieb Renegade:

 

Darum geht es nicht.

Es geht darum, dass sich mancher HH einfach mehr auflädt, als er bei realistischer Selbsteinschätzung bewältigen kann.

Oder einfach blind in eine Situation läuft, weil es zu anstrengend scheint, sich im Vorfeld näher mit evtl. entstehenden Problemen zu beschäftigen.

Und darum, dass nicht der betreffende HH allein potenzielle Folgen zu tragen hat, sondern dass Unbeteiligte die Leidtragenden sein können.

 

Sind wir jetzt beim Mäuseln/ Jagen oder bei aggressiven Hunden oder worauf bezieht sich das? Komme gerade nicht mehr so richtig mit.

 

Also dazu und zu den gefährlichen Jagdhunden laut Maddy. Nu traut sich hier wohl gerade keiner mehr zu schreiben, weil wir gefährliche Hunde haben...

 

Mit Kimba stand ich tatsächlich eine Zeit lang vor einem inneren Dilemma: Einem solchen extremen Jagdhund konnte ich nicht gerecht werden. Ich bin kein Jäger und will keiner werden. Kimba war sozusagen immer auf der Jagd. Naja nicht immer, sie lag auch schon mal ruhig im Garten - wenn nicht gerade was im Busch raschelte.

Ich lebe nicht in der Stadt und will nicht in der Stadt leben. Somit gibts in meinem direkten Umfeld immer Tiere, von der fetten Heuschrecke angefangen bis zum Wildschwein.

Ich hätte Kimba festbinden müssen und zwar ganz eng, damit sie nix mehr jagt und überhaupt keiner Jagdmotivation nachgehen kann.

 

Eine Zeit lang habe ich tatsächlich überlegt, ob ich die richtige Person für sie bin. Im Grunde wäre sie bei einem Jäger besser aufgehoben gewesen.

 

Nur: Ich würde hier nie niemals einen Hund an einen Jäger abgeben. Also wohin mit ihr?

 

Es ist nicht so, als hätte ich da nix gemacht. Wie gesagt lief sie nachher frei, weil der Abruf klappte. Die Jagdpassion war aber immer noch vorhanden. Die geht ja nicht einfach so weg. Was wir Menschen als Ersatz ansehen, war für sie kein Ersatz.

 

So, lange Rede kurzer Sinn: Welcher Hund passt zum 0815-Hundehalter? Im Grunde dürfte kein Jagdhund beim 0815-Hundehalter landen. Wenn wir jetzt rufen würde: Alle Jagdhunde-Halter raus ausm Forum, die keine Jäger sind - da wäre das Forum um einiges leerer.

 

Jetzt habe ich wieder einen Podenco aufgenommen, allerdings ist er alt und hat verschiedene Gebrechen, sodass er kein Tier mehr erwischen könnte. Was wäre, wenn er jünger und noch gesund wäre? Wohin mit ihm? Seine Jagdpassion ist noch komplett vorhanden.

Damit er wenigstens noch ein bisschen Podenco sein kann, gehe ich mit ihm gemeinsam an Bauten gucken (an nicht in!), lass ihn unter Büscheln schnüffeln und gehe auch einfach mal hinter ihm her, wenn er einer Spur folgt. Mehr geht nicht mehr. Aber das bisschen gönne ich ihm. Und falls er dabei mal ne Heuschrecke erwischt - sorry, dann ist es halt so.

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@Maddy, sorry, hab von dir glaube ich noch nicht viel gelesen. Welchen Hund hast du und welche Hunde hattest du vor diesem Hund?

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Anderer Gedankengang: Ich finde es in gewisser Weise gut zu wissen, dass sich mein Hund auch ohne mich versorgen könnte, indem er sich Mäuse fängt.
Sei es, dass man aufgrund eines Unfalls getrennt wird, der Hund irgendwo wegläuft und nicht zurück findet (z.B. Urlaub)....ist mir lieber als ein Hund der ohne meine Hilfe in der Natur verhungern müsste....(ja ich weiß, Müll ich leichter zu finden und zu futtern - trotzdem 🤔 )


 

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vor 1 Minute schrieb Nasefux:

Anderer Gedankengang: Ich finde es in gewisser Weise gut zu wissen, dass sich mein Hund auch ohne mich versorgen könnte, indem er sich Mäuse fängt.
Sei es, dass man aufgrund eines Unfalls getrennt wird, der Hund irgendwo wegläuft und nicht zurück findet (z.B. Urlaub)....ist mir lieber als ein Hund der ohne meine Hilfe in der Natur verhungern müsste....(ja ich weiß, Müll ich leichter zu finden und zu futtern - trotzdem 🤔 )


 

 

Naja, das wundert mich immer wieder. Hier laufen derzeit wieder viele ausgetzte Galgos und Podencos rum. Eine Art Bracke haben wir auch gesehen. Alle total ausgemergelt und klapperdürr. Sie scheinen nicht so viel Wild zu fangen und Mäuse scheinbar auch nicht.

Wir leben hier in der Natur. Möglichkeiten und Wild und Mäuse sind genug vorhanden.

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Meinst du, dass manche Hunde evtl. zwar gerne jagen, Mäuse auch fangen und töten, sie aber nicht als potenzielles Nahrungsmittel sehen? 



 

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vor 8 Minuten schrieb Nasefux:

(z.B. Urlaub)....ist mir lieber als ein Hund der ohne meine Hilfe in der Natur verhungern müsste....(ja ich weiß, Müll ich leichter zu finden und zu futtern - trotzdem 🤔 )

:DIn dem Fall hätte ich ca. null Sorgen, weil wir nicht auf einsamen Inseln herumwandern. Mein Hund riecht jede Freßnapffiliale in einem gar nicht kleinen Radius- aus jeder Richtung, auch wenn wir den  Weg noch nicht gegangen waren. Ausserdem kann sie sehr gut klauen und schnorren- daran hat sie lange gefeilt.:B)

Das erinnert mich an die TH Dobihündin und die spazierengehende Frau, die nach einem Brötchen aber ins Leere biss.

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vor 1 Minute schrieb Nasefux:

Meinst du, dass manche Hunde evtl. zwar gerne jagen, Mäuse auch fangen und töten, sie aber nicht als potenzielles Nahrungsmittel sehen? 



 

 

Das weiß ich wirklich nicht. Wenn ich die Hunde hier laufen sehe, frage ich mich das immer wieder.

 

Vor einigen Jahren lebte hier eine trächtige Podenca, natürlich auch ausgesetzt. Sehr viele Hunde werden dann scheu - solange sie frei rumlaufen. Man sah sie also, aber immer mit gewisser Distanz.

Eines ihrer Jungen hat überlebt, die anderen wurden vergiftet.

 

Diese Hündin und ihr Junges waren noch eine Zeit lang hier in den Bergen. Ich weiß nicht, wovon sie sich ernährt haben. Sie wurden jedenfalls immer dünner. Was aus ihnen geworden ist, weiß ich nicht.

Hier bei uns läge aber ein wahres Buffet für sie bereit. Warum sie trotzdem immer dünner werden und viele ja dann verhungern - ich weiß es nicht.

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vor 7 Minuten schrieb Nasefux:

Anderer Gedankengang: Ich finde es in gewisser Weise gut zu wissen, dass sich mein Hund auch ohne mich versorgen könnte, indem er sich Mäuse fängt.
Sei es, dass man aufgrund eines Unfalls getrennt wird, der Hund irgendwo wegläuft und nicht zurück findet (z.B. Urlaub)....ist mir lieber als ein Hund der ohne meine Hilfe in der Natur verhungern müsste....(ja ich weiß, Müll ich leichter zu finden und zu futtern - trotzdem 🤔 )


 

ich denke,   zum Überleben eines Hundes auf längere Sicht ,  gehört   mehr  das Betteln.

 

Ich meine,   ein Hund überlebt  nicht lange auf freier Wildbahn durch Jagen,da  wird er mehr der  Gejagte.

Und wer bitte rettet dann diesen Hund?   Wird er nicht eventuell schneller  von Jägern  als  wildernder Hund erschossen?

 

Meine Lucie hat mit Betteln überlebt,  auf den Straßen. Wurde dort von Tierschützern weg geholt.

 

Ist OT. entschuldigt.

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