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Hundeforum Der Hund
Zurimor

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vor 2 Minuten schrieb agatha:

ich denke,   zum Überleben eines Hundes auf längere Sicht ,  gehört   mehr  das Betteln.

 

Ich meine,   ein Hund überlebt  nicht lange auf freier Wildbahn durch Jagen,da  wird er mehr der  Gejagte.

Und wer bitte rettet dann diesen Hund?   Wird er nicht eventuell schneller  von Jägern  als  wildernder Hund erschossen?

 

Meine Lucie hat mit Betteln überlebt,  auf den Straßen. Wurde dort von Tierschützern weg geholt.

 

Ist OT. entschuldigt.

 

Ja, also erschossen werden sie hier auch, wenn sie nicht vergiftet oder überfahren werden.

Aber diese klapperdürren Hunde leben ja (noch) und die denken sich ja nicht: Oh, aufpassen, besser nicht jagen, sonst werde ich erschossen.

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Nebenbei, ich hab die Gesetze zur Einstufung als gefährlicher Hund nicht geschrieben, nur zitiert😅 Was ich von welchem Punkt halte - und das ist durchaus sehr unterschiedlich - sollte hier nichts zur Sache tun. Gelten tun sie hier in Deutschland so oder so, egal was man darüber denkt. 

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Und welchen Hund hast du, Maddy? Hat er Jagdmotiviation oder nicht? Wenn ja: Wie gehst du damit um?

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vor 2 Stunden schrieb Renegade:

 

Die von dir angesprochene Argumentation kenne ich allerdings auch von einigen HH, die ihren Hund aus dem Auslands TS haben.

Wieder so verdammt schwierig -zu beurteilen:  ist der Hund nun so depriviert, schlecht sozialisiert etc., dass nichts mehr zu machen ist?

Oder wird einfach wenig bis nichts gemacht, weil man evtl. Fehlverhalten ja so leicht begründen kann?

Natürlich muss man das individuell betrachten, auch schon auf Rassen bezogen. So wird man von einem Dalmatiner nie den "Gehorsam" eines Schäferhundes erwarten können... Da erzähle ich dir ja sicher nichts neues 😁

Weiterhin spielen natürlich Vorerfahrungen eine große Rolle und zwar sowohl bei Hund, als auch beim Halter. 

Für mich persönlich gibt es im Grunde nur eine ganz wichtige Voraussetzung am Ende erfolgreich und entspannt das Beste draus zu machen: Hund und Halter müssen einfach zusammenpassen. Und das ist leider ganz oft nicht der Fall. 

Viele "Problemhunde" sind, sobald sie den richtigen Halter gefunden haben völlig problemlos. Mein Malinois war 7x vermittelt und kam immer wieder zurück ins Tierheim. Für mich vollkommen unverständlich, der liebste, beste und problemloseste Hund den ich je hatte. 

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@Tyrshand Interressehalber, so wie ich "die Japaner" (Menschen) wahrnehme, und das ist ja nun nicht unbedingt frei von Vorurteilen, habe ich immer den Eindruck gehabt, daß sie ein sehr großes Perfektionsstreben bezüglich der Tierzucht haben. Ist die Urtümlichkeit evtl. auf den Inselfaktor zurückzuführen ?

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Ich seh das Bambi im Video gar nicht. 😭

 

Bei mir gabs zum Glück noch nichts. Selbst die Nachbarshühner die mal in unserem Garten waren wurden nur beguckt.

Wäre sie drauf aus gewesen, hätten die wohl auch ein Problem gehabt, weil ich die Hühner ein paar Minuten gar nicht bemerkt hatte. 

Ich persönlich glaube meine würde kein größeres Tier reißen, aber drauf ankommen lass ich es nicht. 

 

Eine aus meiner Huschu erzählte immer ganz stolz wie lieb ihr Hund mit ihrem Hasen sei. Beide durften im Haus frei laufen, auch unbeaufsichtigt. Lange Zeit ging das gut, obwohl der Hundetrainer immer wieder angemahnt hat sie solle das besser lassen. Eines Tages hat der Hund den Hasen dann leider doch getötet. :( 

 

Ein ehemaliger Nachbarshund Labrador-Schäferhund-Mix hatte einige Tiere auf dem Gewissen. Entenküken, Enten, Gänse, Hühner, Küken, einen Hahn. Die Halter haben die Tiere dann bezahlt und zurückgebracht, aber für die Nachbarschaft war das schon schwierig. Alimente haben sie auch mal zahlen müssen und einiges mehr. Oh an den erinnere ich mich noch gut. Eigentlich ein lieber Hund, aber die Halter haben sich kein Stück drum geschert was der so betreibt.

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vor 2 Stunden schrieb pixelstall:

@Tyrshand Interressehalber, so wie ich "die Japaner" (Menschen) wahrnehme, und das ist ja nun nicht unbedingt frei von Vorurteilen, habe ich immer den Eindruck gehabt, daß sie ein sehr großes Perfektionsstreben bezüglich der Tierzucht haben. Ist die Urtümlichkeit evtl. auf den Inselfaktor zurückzuführen ?

Auch, aber es kamen dennoch auch Hunde von "außen" dazu.

https://www.shibaclub.de/der-shiba/24-herkunft-geschichte/174-genese-des-modernen-shibas.html

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  Zitat...

So unterschiedlich sind die Sichtweisen, denn ich möchte ernsthaft keinen Hund haben, der alles Ursprüngliche verloren hat und draußen nurso vor sich hintrottet, ..

 

 

So ganz unter uns, ein Zitat kürzt man nicht vor den Kommata, weil dann der Sinn verfälscht wird.

So lautete der Originaltext:

 

@KäptnKörkSo unterschiedlich sind die Sichtweisen, denn ich möchte ernsthaft keinen Hund haben,

der alles Ursprüngliche verloren hat und draußen nur so vor sich hintrottet,

selbst wenn ihm eine Maus über die Füße läuft, und darauf wartet, dass er endlich von seinem Menschen bespaßt wird.

 

Und wenn ich etwas über meine ganz persönliche Sicht

dazu äußere, wie ein Hund für MICH nicht sein sollte,

habe ich mit keiner Silbe erwähnt, was ich auch nie tun würde,

dass Hunde generell so zu sein haben.

Wie befremdlich, dass mir, aus einem Satz den ich mit ICH einleite,

eine Generalschelte unterstellt wird.

 

Und ich, ich ganz allein, habe aber auch so gar nichts mit

der Form der häufigen Beeinflussung eines Hundes zu tun,

wie manch einer es hier hält. Das ist KEINE Kritik,

sondern eine Feststellung.

Von manchen Hunden würde ich gerne mal ein Video sehen,

von Spock, den ich meistens in Ruhe lasse und dessen

Selbstständigkeit bei der Arbeit an Schafen ich unheimlich schätze,

gibt es ja reichlich Stoff.

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Ich zitierte einfach  den Teil der die Aussage trifft,ich erkenne jetzt  aber ehrlich gesagt nicht  wo der ganze Text den Inhalt  verändert. 

 

 

Ich muss  später  darüber nachdenken was ich  falsch interpretiere 🤔.

Das es von Arvid kein Video gibt liegt einfach daran  das ich nicht weiß wie  😏.

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vor 2 Stunden schrieb KäptnKörk:

 

 

So ganz unter uns, ein Zitat kürzt man nicht vor den Kommata, weil dann der Sinn verfälscht wird.

So lautete der Originaltext:

 

@KäptnKörkSo unterschiedlich sind die Sichtweisen, denn ich möchte ernsthaft keinen Hund haben,

der alles Ursprüngliche verloren hat und draußen nur so vor sich hintrottet,

selbst wenn ihm eine Maus über die Füße läuft, und darauf wartet, dass er endlich von seinem Menschen bespaßt wird.

 

Und wenn ich etwas über meine ganz persönliche Sicht

dazu äußere, wie ein Hund für MICH nicht sein sollte,

habe ich mit keiner Silbe erwähnt, was ich auch nie tun würde,

dass Hunde generell so zu sein haben.

Wie befremdlich, dass mir, aus einem Satz den ich mit ICH einleite,

eine Generalschelte unterstellt wird.

 

Und ich, ich ganz allein, habe aber auch so gar nichts mit

der Form der häufigen Beeinflussung eines Hundes zu tun,

wie manch einer es hier hält. Das ist KEINE Kritik,

sondern eine Feststellung.

Von manchen Hunden würde ich gerne mal ein Video sehen,

von Spock, den ich meistens in Ruhe lasse und dessen

Selbstständigkeit bei der Arbeit an Schafen ich unheimlich schätze,

gibt es ja reichlich Stoff.

 

Nun ging mir das nicht aus dem Kopf, von wegen daher trotten. Und ich ging erstmal die Hunde durch, die ich kenne und die keine Jagdpassion hatten. Ich traue es mich kaum zu schreiben, aber ja, mehr als trotten taten sie tatsächlich nicht.

Angefangen vom Schäferhund, der einfach keine Jagdlust hatte. Meine Hündin in D hatte auch keine Jagdlust und mein Rüde hier in Spanien ebenso wenig. Beide hatten aber auch gar kein Interesse an der Bespaßung meinerseits. Das waren ihnen schlicht zu blöd. Den Rüden hatten wir im ungefähreren Alter von einem Jahr übernommen. Bis dahin lief er immer frei durch die Gegend, gehörte aber als Pflegehund einer Spanierin - die mitten in der Natur wohnt. Streunen war also seine Leidenschaft - alleine, ohne Menschen.

Die Hündin hatten wir von Welpenbeinen an. Wir wohnten damals in einem Dörfchen am Wald- und Feldrand.

Beim Spaziergang musste man bei der Hündin im Grunde gar kein Auge auf sie werfen. Sie war immer an unserer Seite, höchstens mal sehr wenige Meter vor oder hinter uns.

Beim Rüden musste man ein Auge werfen, damit er nicht streunen ging.

 

Aber: Alle meine Hunde haben beim Spaziergang interessiert geschnüffelt und zwar nach Tierduft. In Büschen, im Gras usw.

 

In diesem Sinne habe ich heute Morgen mal mit diesem Thema im Kopf auf Emma und Milo geachtet. Emma ist an Tieren interessiert, aber keine wirkliche Jägerin - jedenfalls nicht das, was ich als Jägermeister betiteln würde. Auch sie ist mit Schnüffeln beschäftigt, scannt die Gegend an ihren Kontrollpunkten ab und überprüft Bauten (von außen). Raschelt etwas im Gras oder Busch, macht sie nen Hechtsprung.

Milo macht im Grunde das Gleiche, aber wenn ihm ein Duft in die Nase kommt, ist er voll und ganz bei der Sache - also anders als Emma.

 

All meine Hunde haben also die Natur auf ihre Art erkundet und genau das ist für mich das, was Spaziergänge mit Hund ausmachen: Natur erkunden, beobachten, empfinden usw. - ich auf menschliche und meine Art und mein Hund auf seine Art.

 

 

Nun frage ich mich: Wie geht ihr denn spazieren? Ernsthafte Frage. Hätte ich jetzt das Bedürfnis, Emma auch das Schnüffeln, Büsche inspizieren etc. abzugewöhnen - weil ja ne Maus dazwischen sein könnte - ich müsste sie ständig abrufen und Bei Fuß gehen lassen. Und was bliebe dann für sie und von ihr übrig?

Lustige Spielzeug-Spiele interessieren sie nur kurz, sehr kurz. Davon abgesehen hätte ich auch gar kein Interesse daran, ständig mit Hundespielzeug durch die Gegend zu laufen und Animateur für meinen Hund zu sein.

 

Ich mache es halt so: Merke ich, dass Emma zu stark/ zu intensiv "auf die Pirsch" geht, gibts eine Ermahnung, sprich ich breche die Pirsch kurz mal ab. Die Ermahung ist ein kurzer Satz: "Emma, lass es jetzt mal sein" - wir sind jetzt 6 Jahre zusammen und sie weiß, was ich damit sagen will. Sie kommt zu mir, sie muss dann ein sehr kurzes Stück mal neben mir gehen und kann dann wieder so laufen, wie sie will. In der Regel reicht das aus. Gehen wir sehr früh morgens spazieren, sind halt noch Tiere unterwegs und die Düfte stärker wahrnehmbar, sogar für meine Menschennase. Dann kann es auch mal sein, dass ich sie ein Stück anleine - aber auch wieder frei lasse.

 

Wir gucken uns auch täglich gemeinsam etwas an, z.b gehe ich gucken, wenn sie an irgendwas intensiv riecht oder an einem Busch kleben bleibt. Sie stellt sich neben mich, wenn ich mir Vögel, Schmetterlinge, Erdkröten, Schlangen usw. anschaue und schaut ebenso. Es ist als gemeinsames Tun vorhanden, aber nicht nur.

 

Spielzeug habe ich auch probiert. Resultat: Im Campo sind zig Bälle, Zergel und andere Teile verbuddelt. Die trägt sie einfach weg und vergräbt sie. Schlauer Hund :D

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