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Hundeforum Der Hund
Zurimor

Mäuseln

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vor 4 Minuten schrieb Renegade:

Wo ist der Unterschied zwischen "Schnüffeln" und Witterung aufnehmen?

Letzteres ist meines Wissens bereits die erste Jagdsequenz.

 

Sehe ich auch so:

ich habe zwei Schweißhunde, beides ausgesprochene Spurenjäger ... ;) 

 

Zwischen dem "Herumschnüffel-Modus" und dem "auf der Spur Jagd-Modus" liegt bei meiner kleinen Griffon-Hündin nicht selten weniger als eine Sekunde ...

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vor 13 Minuten schrieb Renegade:

 

Wo ist der Unterschied zwischen "Schnüffeln" und Witterung aufnehmen?

Letzteres ist meines Wissens bereits die erste Jagdsequenz.

 

Ja und? Stört doch keinen

 

vor 44 Minuten schrieb Nebelfrei:

Jagen ist für mich, wenn ein Hund einem Tier nachrennt, hetzt, fängt, verängstigt, verletzt oder tötet.

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vor 10 Minuten schrieb Annali:

Hmm, schwierig... Im Grunde kann man beim Hund ja fast alles unter Jagdverhalten subsumieren. Wenn der Hund einem Ball hinterher rennt ist das ja auch Jagdverhalten - nur dass keine lebende Beute gejagt wird, sondern ein Beuteersatz.

 

Ja, dann stört es doch keinen, der Ball hat keine Todesangst

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vor 52 Minuten schrieb Nebelfrei:

Schnüffeln ist für mich höchstens eine Vorstufe zu jagen, aber eigentlich  nicht mehr als rumschauen, hören, einfach mit einem Sinn, den die Menschen kaum benützen 

Jagen ist für mich, wenn ein Hund einem Tier nachrennt, hetzt, fängt, verängstigt, verletzt oder tötet.

 

Das Schnüffeln gehört schon zum Jagen. Die Tabelle hatten wir ja schonmal:

coppinger.jpg

Schnüffeln gehört da zum Orten.

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Als Halter muss man Jadverhalten kontrollieren, entweder indem man umlenkt, oder/und indem man die Jagdverhaltenskette begrenzt. Für uns bedeutet das: Spurensuche, auch Spurhetzen erlaube ich, Sichtjagen breche ich ab- in  bestimmten Gebieten, wo kaninchen zu erwarten sind, lenke ich schon vorher um und lasse gar nicht erst suchen.  Beim Sichtjagen Abbrechen (und dann auf schickes Beutespiel umlenken)ist dann eine kurze Hetzsequenz dabei (Kaninchen), aber ich glaube 10 Sekunden (die sind eben mit Reaktionslatenzzeiten für mich nicht vermeidbar) schafft das Kaninchen ohne Folgeschäden.

Was bei lebendiger Beute nicht erlaubt ist, ist bei mir minutenlanges Hetzen , Packen und der ganze Rest, das darf sie alles ausgiebig mit künstlicher Beute.

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vor 18 Minuten schrieb Nebelfrei:

 

Ja, dann stört es doch keinen, der Ball hat keine Todesangst

 

Ne, natürlich nicht. Es ging ja um die Frage, wann Jagd anfängt. Das finde ich beim Hund halt schwierig, weil so viele typisch hündische "Tätigkeiten" bei der Jagd zu finden sind.

 

Bei meiner würde ich halt sagen, dass sie - zumindest "im Hinterkopf" - immer auf der Jagd ist (nach was auch immer). Also natürlich nicht wenn sie eingerollt im Körbchen liegt, aber draußen, wenn wir unterwegs sind schon.

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vor 8 Minuten schrieb Annali:

Ne, natürlich nicht. Es ging ja um die Frage, wann Jagd anfängt.

 

Mir ist eben völlig egal, wie Experten was bezeichnen. Mir geht es einzig darum, dass kein Tier in Todesangst gehetzt wird oder getötet wird.

Beobachten, schnüffeln, Bälle fangen, Reizangeln, Frisbees, Stofftiere schütteln, Mantrailingspuren folgen ist doch alles ok.

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vor 53 Minuten schrieb Renegade:

 

Wo ist der Unterschied zwischen "Schnüffeln" und Witterung aufnehmen?

Letzteres ist meines Wissens bereits die erste Jagdsequenz.

 

vor 39 Minuten schrieb Nebelfrei:

 

Ja und? Stört doch keinen

 

 

vor einer Stunde schrieb Nebelfrei:

Schnüffeln ist für mich höchstens eine Vorstufe zu jagen, aber eigentlich  nicht mehr als rumschauen, hören, einfach mit einem Sinn, den die Menschen kaum benützen 

Jagen ist für mich, wenn ein Hund einem Tier nachrennt, hetzt, fängt, verängstigt, verletzt oder tötet.

 

vor 3 Minuten schrieb Nebelfrei:

 

Mir ist eben völlig egal, wie Experten was bezeichnen. Mir geht es einzig darum, dass kein Tier in Todesangst gehetzt wird oder getötet wird.

Beobachten, schnüffeln, Bälle fangen, Reizangeln, Frisbees, Stofftiere schütteln, Mantrailingspuren folgen ist doch alles ok.

 

Ja, aber wenn wir jetzt mal wieder den Bogen zum Mäuseln schlagen (und auch das Mäuseln wird ja von vielen Usern klar abgelehnt - dass das Wildern von Rehen, Hasen & Co. nicht geht, darüber sind sich ja wohl alle einig):

 

Wenn Linnie einfach nur rumschnüffelt, also schnüffeln im Sinne von "mit der Nase die Gegend erkunden" und ohne bereits "ein konkretes Ziel" aufgenommen zu haben, dann wird sie früher oder später eine Maus fangen, mindestens verängstigen und/oder verletzen, höchstwahrscheinlich töten... Also wäre in Bezug auf das Mäuseln das reine Rumschnüffeln schon nicht mehr ok...

 

Das ist es, worum es mir bei meinen Posts ging. Das reine Rumschnüffeln bei einem Spaziergang würde ich Linnie nie verbieten. Davon könnte ich sie auch nicht dauerhaft ablenken, da würde sie durchdrehen.

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vor 49 Minuten schrieb Nebelfrei:

Ja und? Stört doch keinen

 

Sollte nur mein kleiner unbedeutender Beitrag zur Vermeidung von Begriffsverwirrung sein. :)

 

Bei Enya ist der Unterschied zwischen Schnüffeln und Witterung aufnehmen deutlich zu erkennen.

Wobei Schnüffeln auch in Witterung aufnehmen übergehen kann.

Nimmt Enya Witterung auf, ist genaueste Beobachtung durch mich geboten. Es kann dann gut sein, dass sie, wenn ich sie nicht kurz vor dem Durchstarten erwische, zack! weg ist.

Insofern "stört" es mich gewaltig, wenn ich Schnüffeln nicht von Witterung aufnehmen unterscheide.

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Schnüffeln, auch Spuren lesen, finde ich eine sehr wichtige Verhaltensweise, die ich auch nie verbieten würde, ganz im Gegenteil. Wäre auch schade, denn gerade damit kann man sehr gut arbeiten. 

Auch, wenn dies die Anfangssequenzen der Jagd sind, es geht hier nicht um Verbote, sondern darum weiteres Verhalten der Kette kontrollieren und unterbrechen zu KÖNNEN! Das ist doch der entscheidende Punkt oder? 

Meine Hunde lieben schnüffeln, ich fördere dies und wir suchen Spuren... ZUSAMMEN. Und das finde ich einen gravierenden Unterschied, ich überlasse meine Hunde nicht sich selbst und lasse sie machen, sondern wir "jagen gemeinsam". Ich lege auch gezielt Fährten mit künstlichen Duftstoffen und wir hetzen zusammen durch den Wald und suchen die Beute (in der Regel ein Fell mit Duftstoffen). Das macht die Hunde glücklich und stärkt gleichzeitig unsere Beziehung = schönes zusammen erleben. Wichtig ist bei diesem Jagdersatztraining, dass ich genau weiß, ich kann zu jeder Zeit unterbrechen, die Hunde von der Spur abrufen, wieder zurück schicken, im Geiste sind sie doch bei mir... Egal ob mit oder ohne Leine. Und genau so verhält es sich bei echten Spuren. 

Ein Hetzen auf Sicht würde ich ab Sekunde 1 unterbinden (ansonsten ist man in der Regel eh zu spät). 

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