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Hundeforum Der Hund
Zurimor

Mäuseln

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Hallo Hallo, erst 73 Seiten. Die 80 werden wir doch noch voll bekommen. Nachtrag flott: 74 Seiten - juuhu

 

Emma beim Mäuseln....nein, gar nicht wahr, bätsch. Auf ein "Ist da was?" macht sie nämlich auch den Hechtsprung und schaut nach, ob da was ist. Keine Sorge, es war nix da - glaube ich :D

 

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"Häseln" begeistert die Iren.

 

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Das ist Stoff für Albträume.

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Ich konnte das gar nicht weiter gucken.

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Hab ich gar nicht gestartet, will ich nicht, brauch ich nicht

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Am 11.1.2019 um 18:16 schrieb Juline:

 

 

Ich finde lediglich die Trennung von Mensch und Natur hinterfragenswert - angeregt durch @Mark s Einwand, die Natur habe es nicht verdient, dass  man sie toll findet. Denn sie sei grausam.

 

Das, und davon mal ab:

Was ist denn "nicht-Natur", welche dann ja nicht grausam sein soll? Zivilisation? Also asphaltierte Straßen und Plätze,  "tote" Gärten mit Rollrasen oder (noch schöner... Kies mit ein wenig Bambus in der Mitte), Rosen ohne jeglichen Nährwert für Insekten oder Autos und  Straßenbahnen sind dann weniger grausam?

 

Wenn man in einer Stadt lebt mit sehr viel von dem von mir erwähnten, und dann in den Wald fährt (selbst der "Stadtwald" ist da schon ausreichend), dann sind die allermeisten Menschen glücklicher und entspannen. Warum sollten sie dann nicht "die Natur" als etwas positives wahrnehmen, wenn doch der Alltag sie scheinbar so stresst, dass das ewige Leben und Sterben in " der Natur" ihnen einfach nicht auffällt.

 

Das ist eben auch ein Punkt, der nicht nur aus "Ich will das nicht sehen, lalalala" besteht: viele Menschen sehen tatsächlich nicht, dass Bäume die im Wald um einen Platz am Licht kämpfen tatsächlich kämpfen müssen! Lieber glauben sie Herrn Wohlleben, dass die Bäume sich gegenseitig helfen... Was, bei genauem Studieren des Textes ersichtlicherweise auf Buchen bezogen war, und keineswegs andere Baumarten oder gar Buche vs andere Baumart zutrifft. Da werden zT chemische Waffen herangezogen um den Boden um den Baum zu vergiften (Walnuss), dass ja kein anderer Baum dort wachsen kann als eigene Nachkommen. Da wird die Erde rund um den Baum stark verdunkelt, dass ja keine anderen Bäume als die eigenen Nachwuchs-Bäumchen dort genug Licht zum Wachsen haben (Buchen).

Der Kampf weiter oben, um das Licht, wird durch Peitschen und verdrängen anderer Baumkronen gewonnen  - wer das nicht glaubt, kann ja gerne mal hochschauen und sehen, wie sich zB Buchenkronen in den Wuchsbereich von Eichen oder anderen Baumarten hineindrängen, um noch mehr Platz zu haben. Gerade jetzt, ohne Blätter, kann ichi das jedem nur empfehlen.

Die Tatsache, dass das alles still von Statten geht ist nunmal der Grund, warum dem Menschen das in der Regel nicht auffällt, bevor es nicht jemand erwähnt.

 

Und dennoch: Uns tut Wald gut! Es ist nachweislich so, dass sich Puls und Blutdruck verringern, wenn Menschen im Wald spazieren gehen. Die Luft ist kühler und feuchter, die Gerüche sind anders, intensiver und weniger belastet von künstlichen, "menschlichen" Gerüchen (wie zB Abgase oder Landwirtschaftliche Düfte) und die Geräusche der Zivilisation sind gedämpft.

 

Warum also sollte jemand das nun NICHT als ein positives Erlebnis abspeichern? Die meisten Menschen gehen "In die Natur" wenn sie frei haben, wenn sie Urlaub haben, wenn sie entspannen wollen. Folglich bildet sich dadurch eine logische Verknüpfung zwischen "frei, entspannt, Urlaub" mit "Natur". Zack - Natur = positiv.

 

Einige Menschen natürlich fahren lieber nach New York oder Köln und finden das erholsam (was ich mir nicht vorstellen kann, aber bitte, jeder wie er mag). Oder in irgendwelche, ziemlcih naturfernen Berge zum Skilaufen.

 

Aber auch denen tut Wald gut, auch bei denen würden sich die oben beschriebenen positiven körperlichen Auswirkungen zeigen.

 

Ich sehe nun ständig den Kampf der im Wald abgeht, und erstaunlicherweise würde ich nie schreiben, "die Natur ist kalt und grausam". ja, ok - grausam vielleicht. Allerdings in einem ganz anderen Maße, als es   (um gleich mal mit der vollen Keule zu kommen) die systematische Vernichtung der Juden war, die so wie sie ablief nicht ohne die Errungenschaften der Zivilisation in dem Ausmaß und der kalten Grausamkeit hätte stattfinden können.

 

"die Natur" ist garantiert nicht mehr oder weniger grausam als der Mensch. Einem Ameisenbären, der ohne Empathie gegenüber den Ameisen einen ganzen Ameisenstaat vernichtet, aufgräbt und die Larven wegfrisst kann ich diese Vernichtung von Leben locker verzeihen. Einem Staat wie dem unserer Großeltern, der empathielos eine Menschengruppe anderer Religion als der eigenen vernichtet kann und werde ich das niemals verzeihen.

 

Eben WEIL wir Empathie auch mit Ameisen empfinden können (oder Mäusen) ist der Tod von Millionen von Ameisen weit weniger grausam als die Vernichtung Millionen von Menschenleben. Der Ameisenbär hat keine Wahl. Ohne Ameisen stirbt er.

 

 

Um wieder zu den Mäusen zu kommen: ich werde mal sehen, das Mäusetöten weiter zu reduzieren. (ist ja nicht so, dass sie viele Mäuse erwischt hätte bisher, aber nu...) Komplett das Buddeln verbieten oder das Springen in ein Feld abzubrechen möchte ich nicht. Irgendwo finde ich da schon einen Mittelweg zwischen Maus und Hund. Sollte ja gelacht sein!

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Gerade eben schrieb Lemmy:

Lieber glauben sie Herrn Wohlleben, dass die Bäume sich gegenseitig helfen...

 

Den liest jemand und nimmt ihn echt ernst? smilie_frech_148.gif

 

so weit

Maico

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vor 2 Minuten schrieb mikesch0815:

 

Den liest jemand und nimmt ihn echt ernst? smilie_frech_148.gif

 

so weit

Maico

Ich hätte ihn gerne gelesen und ernst genommen, allerdings fiel mir die Lektüre sehr schwer . Das Buch landete schließlich als Klolektüre auf dem Örtchen und dann in der Papiertonne. Wobei es eher weniger der Inhalt, als der Schreibstil war, welcher mir Probleme bereitete.

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vor 32 Minuten schrieb mikesch0815:

 

Den liest jemand und nimmt ihn echt ernst? smilie_frech_148.gif

 

Ich mag es nicht sagen, aber: ja. -_-

 

Kollegen und Menschen mit ähnlicher Ausbildung fragen sich zwar, wo der Herr Kollege Wohlleben denn sein Examen gemacht hat, bzw wie oft der wohl "in die Pilze" geht... aber  die Menschen die weniger in der Materie drin stecken nehmen das oft doch als bare Münze :unsure:  

 

Aber keine Sorge: ich kläre sie dann sanft auf darüber, dass nicht alles was grün trägt immer richtig ist ;) 

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vor 2 Stunden schrieb Lemmy:

Was ist denn "nicht-Natur", welche dann ja nicht grausam sein soll? Zivilisation?

 

ZUr Nicht-Natur und zum nicht-grausam habe ich andere Gedanken.

 

Wir Menschen könnten nicht-grausam sein (wobei ich den Begriff "grausam" sehr unpassend finde für die Vorgänge in der Natur, "grausam" enthält eine anthropozentrische Abwertung.)

 

Wie könnten es unterlassen, Menschen und Tiere schlecht zu behandeln, sie auszubeuten, einzusperren, zu töten. Wir könnten es unterlassen, Dinge zu produzieren, die nachweislich der Umwelt und damit uns selbst schaden, usw., die Liste ist lang. Wir könnten klug, vorausschauend, barmherzig und wohlwollend sein :)

DANN wären wir anders. Dann hätten wir unserer Fähigkeit zu Reflexion und in der Folge zu moralischem Handeln -die in der Natur einmalig ist uns uns grundlegend von Tieren unterscheidet- Genüge getan (nur diese Fähigkeit impliziert das Vorhandensein von Schuld)

 

Aber dazu sind wir noch zu sehr Tier und verhalten uns wie dieses, mit dem Unterschied der Schuldfähigkeit  -vielleicht befinden wir uns noch auf einer niedrigen, primitiven Stufe des Menschseins, wir sind ja als Art noch recht neu und unausgereift ... falls es einen Stufenplan gibt :D

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