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Hundeforum Der Hund
Zurimor

Mäuseln

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@Shyruka Ich möchte ihr Verhalten in dem Punkt gar nicht ändern. Für mich ist das in Ordnung, kann man doch auch einfach mal so akzeptieren, oder?

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PS: Der Unterschied zum Jagen von Rehen und anderem Großwild, das hier so rumläuft, besteht für mich ganz eindeutig.

 

1.) Die wenigsten Hunde schaffen es, ein solches Tier zu töten. Das Arme Tier läuft dann unter Umständen schwer verletzt herum und quält sich. Muss nicht sein.

2.) Beim Hetzen von Großwild legen Wild und Hunde ggf. ziemlich große Strecken zurück und schauen dann auch nicht, ob da vielleicht eine Straße kommt, an der sie erstmal "sitz" machen müssen. Hier sind nicht nur die Tiere sondern auch Menschen gefährdet.

3.) Möchte ich nicht, dass mein Hund beim Wildern erwischt und erschossen wird. So einfach.

 

Wie gesagt, die Tiere in meinem Hundefutter und die Maus, die vielleicht mal erwischt wird, möchten sicher alle nicht im Hundemagen landen. Ich sehe es aber so realistisch, dass ich meine Hunde bestimmt nicht mit Tofu ernähre. Somit ist eine gefressene Maus für mich auch nicht "schlimmer" als eine gefressene Dose Hundefutter mit Rind oder Huhn oder was weiß ich drin.

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Das waren aber doch die Ratten mit der Pest. Übertragen wurden sie mit den Flöhen die erst die infizierten Ratten gebissen haben und später dann auch die Menschen. 

 

Übrigens waren die Katzen (nicht nur schwarze) zu Zeiten des Mittelalters fast ausgestorben weil es hieß sie seien der Teufel bzw. wurden der Ketzerei beschuldigt und ihr Atem würde die Pest verbreiten. Der damalige Papst von 1484 hat mit dieser Verfolgung der Katze (einhergehend mit Hexenbekämpfung und Bekämpfung der Teufelsanbetung) dafür gesorgt das Katzen fast 300 Jahre lang verfolgt wurden. Katzen hat man damals wie auch Hexen einen Prozess gemacht und ihre Hinrichtungen wurden in aller Öffentlichkeit durchgeführt. Das ging sogar so weit das der bloße Besitz einer Katze für die Menschen gefährlich war, denn sie standen schneller im Verdacht Hexen oder Ketzer zu sein. Deshalb hatten Katzen große Probleme ein sicheres Zuhause zu finden (besonders für die Jungtiere), denn sie wurden oft aus Angst vertrieben.

Es war im Mittelalter auch üblich das sich junge Ritter etc. mit dem Töten der Katzen auf das Töten auf den Schlachtfeldern vorbereiteten. Kurzum das Töten und Quälen von Katzen war normal und diente der Belustigung. Mitleid mit einer Katze bracht eher den Verdacht eine Hexe zu sein. 

 

Erst mit der Pest und den Hungersnöten (auch durch Ratten und Mäuse die damals natürlich noch problemlos in jeden Speicher gelangten und sich am Vorrat vollfressen konnten) gewann die Katze wieder an Beliebtheit. 

 

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Wir haben heute auch Beute gemacht

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(nein, am Wegesrand gefunden) 
Hier werden die Kaninchen ständig von Jägern geschossen, da sie hier stören. 
Dann könnte ich meine Hunde ja auch einfach die Kaninchen jagen lassen, die hätten bestimmt sehr viel Spaß daran. 

Nein, ich lasse meine Hunde gar keine Tiere töten/jagen. Auch keine Mäuse. Sie hätten bestimmt alle Spaß daran aber nein. ICH möchte das nicht. ICH möchte nicht, dass irgendwer durch meine Hunde zu Schaden kommt. 
Ich böser Hundehalter. 
 

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Ich drücke es mal so aus: Bisher hatte ich das Glück, Hunde zu haben, denen Mäuse völlig egal sind. Ich persönlich bin so empfindlich, dass neben mir keine Maus getötet werden dürfte. Hätte das einer meiner Hunde gewollt, hätte ich auch versucht, das abzutrainieren.

Das Ganze aber auch, ohne es weiter erklären zu können und völlig subjektiv nach meinem Empfinden, weil ich damit ein Problem habe. Und ja, ich esse Fleisch und füttere Fleisch.

Aber eine Sache gibt es hier zumindest nicht: Irgendwelche verstümmelten und liegen gelassenen Mäuse. Das habe ich ja noch nie gehört und auch nicht gesehen, weil ich das mindestens genauso schlimm finden würde. 

 

Und die Moral von der Geschicht ... gibt es nicht und wird man auch nicht herbeiführen können. Auch wenn es bekloppt ist, jeder setzt seinen teilweise völlig unlogischen Maßstab selbst, mich eingeschlossen. 

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Das ist ja mal wieder eine schöne hitzige Diskussion hier . Moralisch kann ich beide Seiten verstehen . 

 

 

In der Realität sieht es bei uns so aus : Johnny buddelt für sein Leben gern . Ab und an kommt ihm dabei auch mal eine Maus entgegen . Die findet er spannend, weil sie sich bewegt . Er hat es jetzt in 2 Jahren einmal geschafft eine zu fangen & diese leider auch beim Anstupsen mit der Pfote schwer verletzt. :( Es war dunkel & ich zu langsam.  So stupst er auch Käfer oder Frösche an, wenn er welche findet . Es wirkt nicht als wolle er töten oder fressen. Ich habe sie ihn dann töten lassen, weil ich das nicht konnte & das Mäuschen mir Leid tat . Johnny wollte die Maus dann im halb geöffneten Maul abtransportieren. Das habe ich dann unterbunden & die Maus verbuddelt. :( 

Ich habe mich über die ganze Aktion überhaupt nicht gefreut & würde Johnny nie gezielt „Mäuseln“ schicken, aber das Buddeln verbiete ich ihm sicher auch nicht . Eine Maus in 2 Jahren ist eine ganz gute Ökobilanz würde ich sagen ... 

 

Mäuseln fällt für mich unter Kann passieren, muss man aber nicht fördern. 

 

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vor 23 Minuten schrieb Regenmacher:

Ich böser Hundehalter. 

 

Bis dahin fand ich deinen Post in Ordnung, aber warum mußt du es am Ende ins Lächerliche ziehen? Es ist doch so, daß du es nicht möchtest, du und niemand anders.

Meine Prioritäten sind halt anders, ich seh, wieviel Madame das Mäuseln gibt und das ist nicht einfach nur Bequemlichkeit. Mäuseln ist eine ihrer liebsten Tätigkeiten, sie merkt sich auch Stellen unterwegs, an denen sie schon mal Mäuse wahrgenommen hat und überprüft sie regelmäßig. Das ist etwas, was ich ihr gar nicht nehmen will, für Madame wäre das ein enormer Verlust an Lebensqualität. Muß doch jeder selbst wissen, ich kann mit meiner Entscheidung gut leben. 

Es muß doch nicht jeder anderen immer seine Sichtweise aufdrängen, oft gibt es doch gar kein richtig oder falsch. Für meinen Hund und mich paßt das so, für andere Hunde und Halter paßt es anders und sicher gibt es auch Fälle, in denen es für den Halter aber nicht für den Hund paßt. Das find ich dann schade für den Hund und wäre nicht das, was ich machen würde, muß ich dann auch nicht gut finden. Meine Haltung muß auch nicht jeder gut finden, aber zumindest Vorwürfe von Faulheit und Bequemlichkeit, Doppelmoral, Behauptungen über Töten aus Spaß und Freude (das ist es für den Hund nicht, sondern eine sehr ernsthafte Beschäftigung bei der er seine Veranlagungen ausleben kann) und Versuche, sich über Vertreter einer anderen Meinung lustig zu machen kann man sich wirklich schenken,

 

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vor 5 Stunden schrieb agatha:

Aber ich stehe nicht daneben und freue mich übers "Mäuseln",,,, für mich ein  riesiger Unterschied.

 

Ob du dich darüber freust oder nicht, macht für die tote Maus nun aber auch keinen Unterschied, ehrlich nicht. Die ist tot, auch wenn du dich darüber ärgerst. ;)

Ich sag mir da für mich, Maus ist eh tot, da kann ich mich eben so gut mit Madame über ihren Erfolg freuen. Es ändert ja wirklich nichts.

 

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vor 1 Stunde schrieb Nasefux:


Dann sagt bitte den Füchsen und den verwilderten Katzen (die ja eh großflächig durch Kastration eingedämmt werden sollen), dass sie auch wirklich nur Mäuse fressen sollen, keine jungen Hasen und Kaninchen, keine Vögel, Eidechsen, Feldhamster usw.... 

Nochmal- Die haben keine Halter und sind keine Haustiere. Wobei die verwilderten Katzen ursprünglich natürlich leider wieder menschengemacht sind- deshalb werden sie zum Problem, der Mensch sorgt nämlich für die laufende Überpopulation, während die Fuchspopulation sich am Nahrungsangebot orientiert.

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