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Hundeforum Der Hund
Pupsii1993

Welpe kommt schlecht zur Ruhe

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Hallihallo :)

Vor zwei Wochen ist ein kleiner Vierbeiner (Spitz) bei uns eingezogen. :)

Jezt lese ich immer wieder, dass ein Welpe rund 20-22h am Tag schlafen sollte. Was für mich heißt, er ist nur wach zum Essen und um sein Geschäft zu machen?

Das kann ich von unserem kleinen Puper nun gar nicht behaupten. Er schläft etwa 1-2h nach jeder Mahlzeit. Mit dem Nachtschlaf kommt er auf knapp 15h. Mittlerweile..

In 2-4h wach sein, die Haptsächlich aus essen und pinkeln bestehen, ist eine Unterforderung ja schon sehr schwer zu erreichen finde ich. Dann las ich wiederum, dass Überforderung den Kleinen aufdrehen kann. Haben daher so wenig wie möglich gemacht, neue Eindrücke gibts für das Baby ja auch erstmal genug zu sammeln. Doch er wirkte immer gelangweilter. Habe daraufhin die Aktivität wieder angehoben, weit kommt man mit den kleinen ja eh nicht, dass man sich wegen der Strecke Gedanken machen müsste. Also ihn richtig ausgepowert und er schläft seitdem immer nach dem Essen. Aber immernoch keine 20 oder 22h. Muss ich mir da jetzt iwelche Sorgen machen? Menschen brauchen ja auch nicht alle gleich viel Schlaf um wieder fit zu sein. Aber weil überall steht wie wichtig es für die Entwicklung des Hundes ist, bin ich doch ein wenig besorgt. Oft kommt er auch zur Ruhe und wird durch ieinen Impuls wieder angestachelt (ein Flusen der plötzlich entdeckt wurde und sofort verzehrt werden muss oder manchmal auch die Rute die entspannt die Seite wechselt und zum Spielen auffordert). Ich habe schon alle Spielsachen weggeräumt aber er sieht fast immer irgendwas. Ich nehme an das ist normal in dem Alter aufgrund seiner Verspieltheit? Oft hält er sich auch wach weil er nach Essen bettelt (bekommt natürlich nur zu seinen festen Zeiten etwas und hin und wieder wenn er ganz entspannt ist ein Leckerchen, mit dem Leckerchen wird dann aber erstmal gespielt, sodass es auch wieder vorbei mit der Ruhe ist). Ich setze ihn dann einfach in sein Bettchen da er meist auch Mist macht wenn er bettelt (oder er beschnüffelt den Boden der dann genüsslich abgeleckt wird). Nachdem er dann alles immer wieder ohne Erfolg ausprobiert hat und verstanden hat, dass er immer wieder in seinem Bettchen landet, bleibt er auch drin liegen und meistens schläft er dann auch ein (wenn der Kampf nicht so lang andauerte dass er schon wieder raus muss und alles von vorne beginnt. Er steht dann immer wieder auf sobald ich mich auf die Couch setze). Das Bettchen zum Ruhen und Schlafen soll dabei als entspannende Alternative gelten, aber wird es so für ihn vielleicht zur Strafbank? Möchte ja auch nicht dass er sein Bettchen als etwas negatives ansieht. Ihn zu ignorieren wenn er Mist macht fällt mir wirklich schwer da er natürlich noch nicht Stubenrein ist. Mir ist auch aufgefallen, dass ein Lob für richtiges Verhalten ihn oft dazu animiert wieder aufzuspringen um Mist zu bauen, jedenfalls wirkt es so. Wenn dem so sein sollte, mache ich da vllt iwas falsch oder ist das schlicht und weg sein Charakter? Über ein wenig Klarheit was nun richtig ist und eventuelle Tips wie man ihn - falls nötig (ein Kleinkind ist ja auch lebendiger als ein Erwachsener) - Ruhe beibringen kann würde ich mich sehr freuen. Einfach zwingen den ganzen Tag zu schlafen möchte ich ihn ja auch nicht. Soll dem Kleinen ja auch gut gehen bei uns.

Achja wenn er ganz "schlimm" drauf ist bleibt er (am Ende) zwar im Bettchen aber "verprügelt" es regelrecht, deshalb auch meine Sorge mit der Strafbank, aber es wirkt schon eher nur quängelig. Ich gebe dann den Befehl Platz auf den er natürlich eher selten hört. Jetzt habe ich gelesen, dass man einen Befehl nie mehr als zweimal wiederholen soll bevor man Konsequenten walten lässt. Den Welpen auf den Boden zu drücken kann ja nicht die Lösung sein!? Bisher fiel mir da aber nichts anderes ein, sodass er meinen Befehl quasi jedesmal ignoriert da nichts passiert.

Schade ist, dass wenn er quängelt er natürlich auch seinen Willen nicht bekommt. Er gibt einem sozusagen wenige Möglichkeiten mit ihm schöne Dinge zu tun. Draussen ist er auch an ganz neuen Orten ausschließlich auf Futtersuche. Dass das Baby alles in den Mund nimmt ist ja verständlich aber permanent gezielt nach etwas zu suchen verdirbt allen leider iwo auch den Spaß am Spazieren gehen. :( Bin mir sehr sicher dass er genug zu Essen bekommt. Ist das auch nur eine Charaktereigenschaft dass er einfach ein Fresssack ist? :D Oder gehört das auch nur zu einer Phase? Er versucht in seiner derzeiteigen Phase ja auch seine Grenzen auszutesten, stimmt das? Wenn ja, werden die wirklichen Fortschritte erst nach dieser Phase bemerkbar? Mich zwickt er mittlerweile auch nicht mehr in die Beine wenn er so ist, aber auf meinen Freund geht er immernoch los auch wenn ich ihn ins Bett setze. Muss mein Freund sich da zwangsweise selbst durchsetzen? Er verzweifelt da manchmal ein bisschen weil ihm die Geduld fehlt.^^

Soo.. Eine Menge fragen und viele Sorgen die vielleicht (oder hoffentlich) übertrieben sind. Hoffe trotzdem, dass hier jemand mein Gemüt beruhigen kann. :) Freue mich zu hören wie ich etwas besser machen kann.

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vor 15 Stunden schrieb Nebelfrei:

Es gibt gute Bücher, die man eigentlich vor dem Hundekauf lesen sollte, aber besser spät als nie

 

 

 

Ausserdem gibt es x Threads zu solchen Themen in den Rubriken, Welpen, der erste Hund etc.

 

Lesen!

 

 

 

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Habe viel gelesen aber auf das Individuum bezogen sagen die ja auch nicht viel aus. Und in den meisten ging es um Welpen mit sehr niedrigen Energieniveau. Unser Puper hat aber eher ein hohes, wirkt manchmal fast wie ein Terrier. :D

Ich neige halt dazu mir über alles Sorgen zu machen und ein Buch zu lesen beruhigt mich da eher weniger. Naja, vielen Dank für diese hilfreiche Antwort.

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Bitte, gern geschehen.

Das mit den 20h schlafen finde ich illusorisch, ich würde  mir dann Sorgen machen, wenn ein Hund, egal,ob Welpe oder erwachsen solange schlafen würde.

Du hast den Hund 2 Wochen, wie alt ist er? 

 

Dass ein Welpe alles anknabbert, Schuhe, Möbel, Beine ist normal.

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Also Lotti war auch ein Hibbel vor dem Herrn, sie hatte als Welpe keine Mutter, die sie reguliert hätte - es half: Extremkuscheln, ich habe STUNDEN vor dem TV mit dem Baby auf dem Sofa gelegen und war dabei maximal langweilig, es geht ja nicht nur um Tiefschlaf sondern auch eben um wie ich es nenne "Daddeln" welches dann am besten in ein Nickerchen übergeht...  Mit Daddeln meine ich sich ruhig mit sich selbst beschäftigen, etwas zernüdeln, Putzen, Lecken usw.. also Beschäftigungen zu finden, welche keinen "Partner" brauchen, dafür muss aber das Setting das hergeben, ich kann nicht erwarten, daß der Zwerg ruht, wenn ich im Haus rumbrossel oder wohlmöglich plötzlich rausgehe etc.

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