Jump to content

Klasse, dass Du unsere große Hunde Community gefunden hast! 

Erstelle in wenigen Sekunden ein Benutzerkonto oder logge Dich noch einfacher mit Deinem Facebook oder Google account ein. 

➡️  Konto erstellen | Login

Hundeforum Der Hund
Andreas8822

Warum bellt der Hund bei meiner Partnerin?

Empfohlene Beiträge

Hallo, 

wir haben einen Mischling aus dem Tierheim. Sie ist nun seit ca. 10 Monaten bei uns und macht uns viel Freude. Sie ist etwa 1,5 Jahre alt (nicht ganz). 

 

Ich lebe mit meiner Partnerin zusammen und ich bin Tagsüber da, meine Freundin kommt Abends nach Hause. In der Regel geht sie dann morgens mit dem Hund, ich dann Mittags und sie noch mal Abends und noch mal kurz vor dem Schlafengehen. 

 

Dabei ist es sehr auffällig, dass der Hund alles anbellt, was ihr in den Weg kommt. Ein Blätterhaufen, ein Baumstumpf, entfernte Spaziergeher, ein Auto. Alles muß angebellt werden. 

Wenn ich mit ihr gehe bellt sie kaum (höchstens mal, wenn die "bösen Hunde aus der Nachbarschaft" zu wittern sind (gibt so ein paar, mit denen sie ständig in Kläfforgien überspringt und nicht mehr zu beruhigen ist). 

 

Wir haben auch mal die "Gassiregeln" geändert, also dass ich mal Abends gehe (wenn es dunkel ist). Sie "Grummelt" dann zwar, kläfft vielleicht auch ein oder zweimal, aber ich gebe ihr dann die Ansage, dass sie still sein soll und in der Regel klappt das dann auch. 

Aber eigentlich macht das meine Freundin auch. In der Regel ist auch meine Freundin die jenige, die sich mal intensiver mit dem Hund beschäftigt und ihr Benimm-Tricks beibringt oder Spielchen macht. Also eher die Strengere von uns beiden. 

 

Ich VERMUTE mal, dass der Hund denkt, sie müsse meine Freundin beschützen. Und mich eben nicht. Was ich z.B. auch durch aufrechten und sicheren Gang und "Umgebung im Auge behalten" aufrecht erhalten will. 

 

Meine Freundin meint, das tut sie aber auch alles. Alles was bei mir hilft, hilft bei ihr eben nicht. 

Kann jemand vielleicht Tips geben?

 

Danke

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
(bearbeitet)
vor 2 Stunden schrieb Andreas8822:

"Umgebung im Auge behalten"

Wenn du das vermittelst, ist es gut. Problem ist, dass der Hund sicher davon erfährt. Besser, als wenn er es erraten muss, ist es ihm mitzuteilen.

Kommunikation also, Hund zeigt an, z.B. indem er in die Richtung schaut, Halter benennt, bewertet, belohnt den Hund und bestimmt  (4 "b"s!:B))die weitere Handlung (Alternativverhalten). Guck mal im Netz und im Forum unter "Zeigen und Benennen" , das verbessert den Dialog.:)

vor 2 Stunden schrieb Andreas8822:

Sie "Grummelt" dann zwar, kläfft vielleicht auch ein oder zweimal, aber ich gebe ihr dann die Ansage, dass sie still sein soll und in der Regel klappt das dann auch. 

Das verschlechtert den Dialog.

Hund sagt "O je, da is' was- Vorsicht!" Mensch sagt "Halt's Maul". Damit weiss der Hund nicht, dass man die "Gefahr" erkannt und im Auge  hat und er kann so auch nicht lernen, dass es ungefährlich ist- falls es das ist- bzw. wie man damit am besten umgeht.

Stelle dir vor du läufst unter Außerirdischen, die sich permanent übergriffig erhalten ,überall lauern Fallen und deine einzige Vertrauensperson sagt dir nur, dass du die Klappe halten sollst, wenn du sie vor etwas warnst.

 

Also- der Hund wird so nicht sicherer, er fühlt sich auch nicht besser, er weiss nur, das er nichts sagen darf. Irgendwann halten das oft die Nerven nicht mehr aus und der Stress kanalisiert sich auf andere Weise- meist nicht gerade umweltkompatibel und immer muss der Hund die Folgen tragen

vor 2 Stunden schrieb Andreas8822:

VERMUTE mal, dass der Hund denkt, sie müsse meine Freundin beschützen. Und mich eben nicht. 

 

Ich würde vermuten, dass das ein unsicherer Hund ist, der viele Sachen noch nicht kennt und durch erwähnten Stress eine herabgesetzte Reizschwelle hat. Gut möglich, dass er deine Freundin vor dem ganzen gruseligen Kram beschützen will (Bellen um Abstand zu erzeugen, im Dunkel ist alles noch gruseliger), genauso ist es möglich, dass er sich damit beschützen will und es sich bei dir einfach nicht traut, verbal Abstand zu generieren.

Also Zeigen und Benennen, bzw. die 4 "b"s und als Alternativerhalten Bogenlaufen, Warten, zum Wegrand Auseichen und Schnüffeln. Viel Belohenen- idealerweise bevor der Hund auslöst. "gegenkonditionierung" kannst du auch nachgucken. Wenn etwa Gruseliges einen Keks bedeutet nimmt es den Schrecken auf die Dauer.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Meine Hündin hat am Anfang auch starke Unsicherheiten gegenüber allem und jedem gezeigt. Uns hat vor allem geholfen, zusammen die Auslöser zu begutachten. Und wenn es so endete, das ich Lkw reifen streichelte :D bei gesunder Neugier könnt ihr eurem Hund helfen, indem ihr alle Dinge einfach toll findest. Mülleimer, Autos, Bäume... wie oft ich irgendwo rumhockte, Dinge umarmte...

eine selbstbewusste Ausstrahlung ist natürlich zusätzlich hilfreich. Aber der Hund muss auch Selbstbewusstsein lernen, denn sonst hat man das Problem, dass der Hund meint selbst regeln zu müssen, aber eigentlich gar nicht weiß wie, weil er durch Stress, Angst und Unwohlsein vollkommen überfordert ist. Zwei Sachen, die in Kombi echt doof enden können. 

bei Menschen würde ich Abstand waren, aber im Dunkeln haben wir immer einfach freundlich gegrüßt. Auch das hilft (nicht nur dem Hund, auch mir als halterin, wenn eine dunkle Gestalt freundlich zurück grüßt)

 

(das nur als Zusatz zu @gebemeinensenfdazu 's Beitrag. In Kombi mit zeigen und bennen und leckerlis, dürfte sich die Lage bald entspannen :) )

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Das ist schwierig, weil letztendlich der Hund entscheidet, wer ihm wie Sicherheit gibt.

Dabei muss man auch den Charakter des jeweiligen Menschen sehen. Ist deine Freundin eher ein selbstbewusster, neugieriger und forscher Typ, oder eher das Gegenteil. Kopfmensch oder eher gefühlsbetont?

 

Dazu könnte dann vielleicht noch die Irrititation kommen, weil man nicht weiß, wie man gewisse Dinge (hier vielleicht das Anbellen) lösen soll. 

Und wie du schon sagst, auch der Schutztrieb kann eine Rolle spielen. 

 

Habt ihr im Bekanntenkreis wen, der einen sicheren Hund hat und der deine Freundin und euren Hund mal begleiten kann? Das wäre die einfachste Lösung, damit eurer Hund lernt, gruselige Dinge sind es oft gar nicht und sich an dem sicheren Hund orientiert. Von Hund zu Hund geht es manchmal einfacher, wenn sich die Hunde gegenseitig respektieren. :) 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Dann muß ich mich mal damit beschäftigen. Eigentlich dachte ich, wenn ich den Hund fürs "ankläffen" belohne, dann verstärkt das das Verhalten nur? 

Auf dem Grundstück hat es jedenfalls geklappt. Vor einem halben Jahr hat die kleine wirklich alles und jeden angekläfft. Natürlich auch "niemanden". 

Mittlerweile schlägt sie nur bei wenigen Sachen an. Und vor allen Dingen beruhigt sie sich in der Regel nach einem "Anbellen" auch gleich wieder. Ich sag mal, dass der Hund Bewegung "meldet" ist ja nicht grundverkehrt. 

 

OK. Benennen und belohnen. Kann ich jetzt so erstmal nicht nachvollziehen. Gerade dann, wenn sie wir wild loskläfft und gar nicht mehr auf den Halter reagiert. Aber vielleicht stelle ich mir auch gerade etwas falsches vor :)

Ich schau mal, was ich darüber finde. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
(bearbeitet)

Der Hund soll im Vorfeld erfahren, daß du gemerkt hast, was ihn beunruhigt und dass du eine Methode weisst damit umzugehen. Dann ist er nicht alleine in seiner Unsicherheit und lernt ausserdem umweltkompatiblerere Handlungsoptionen.

Lasst euch das am besten von einem Trainer erklären, der diese Methoden anwendet.

Gegenkonditionierung (z.B. mit leckerem Keks), die idealerweise kurz vorm Auslösen erfolgt aber auch mitten in das unerwünschte Verhalten hinein funktioniert, soll den neagtiven Reiz (gruseliger Passant) mit einem positiven Reiz verknüpfen. Dann bedeutet "Passant"- mit entsprechendem Abstand, der schonmal Sicherheit vermittelt- einfach hauptsächlich, dass man dann etwas Leckeres kriegt. Es wird angenehmer für sie.

Du belohnst sie damit nicht für das Bellen, der Hund ist viel zu aufgeregt, um das zuordnen zu können, sondern du änderst das Gefühl gegenüber dem Auslöser von einem rein negativen zum doch etwas angenehmen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Achso. Ja, das erscheint sinnvoll. Wir haben z.B. unser "erstes Stück", wo sie oft unheimlich zieht, bis wir auf der Wegkreuzung sind, wo von "links und rechts Gefahren drohen". Danach zieht sie dann in die "Spazierrichtung" (allerdings nicht aus Angst behaupte ich mal). Ich halte sie ab und zu mit einem Leckerlie "bei Fuss", so dass sie sich nicht auf den ersten Weg konzentriert, sondern auf mich. Ich habe dann auch das Gefühl, dass der Rest des Spazierganges etwas entspannter abläuft. 

(Obwohl ich denke, dass das ziehen eher was damit zu tun hat, schnell zu ihrer "Pipi-Stelle" zu kommen :D )

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

  • Das könnte Dich auch interessieren

    • Hund bellt oder knurrt vor Angst Fremde an

      Meine Huendin ist sozusagen ein Strassenhund aus Rumaenien. Wir haben sie Ende Mai im Alter von 5 Monaten vom tierschutz bekommen. Sie zieht oft den Schwanz ein wenn Fremde vorbei kommen. Meist Menschen aber auch bei manchen Hunden. Allerdings will sie mit den meisten Hunden spielen und ist in ihrer freude sehr stuermich. Ich weiss nie genau vor wem sie Angst hat. Ohne Vorwahrnung macht sie ruckartig einen Satz nach vorne an den vorbei laufenden Menschen zu und bellt ihn an. Manchmal denk ich, oje grosser Mann in schwarz und bin drauf gefasst schnell zu reagieren und dann achtet sie nichtmal auf ihn und schnuefelt einfach weiter. Ein anderes mal klaefft sie sogar im vorbei laufen ein kind oder Jugendliche an. ICH WEISS VORHER NIE BEi wem sie so reagiert. Es sind die unterschiedlichsten Menschen. Ich ruckle dann etwas am Halsband bzw ziehe leicht ruckartig und sage laut und streng NEIN und AUS. Ich weiß nicht wie ich ihre Unsicherheit weg bekommen kann. Wenn Personen auf sie zugehen geht sie mit eingekniffenem Schwanz rückwärts. Bei Besuchern in der Wohnung knurrt sie meist leise bis die Leute oft genug da waren. Ach und in der Hundeschule waren wir anfangs auch. Da war sie sehr unsicher und es waren ihr zuliebe Hunde. Da wollten meist mehrere auf einmal mit ihr spielen und sie hat sich mit eingekniffenem Schwanz versteckt und geknurrt oder auch geknappt, wenn die keine Ruhe gegeben haben. Weiß jemand wie ich ihr die Angst nehmen kann? Bin für jeden Rat dankbar.

      in Junghunde

    • Manchmal bellt & knurrt Louis fremde Leute an

      Hallo zusammen,   ich bin neu hier und hoffe mir Hilfestellungen zu folgendem Problem zu bekommen. Kurz vorweg: Louis ist ein ehemaliger Straßenhund, der seit gut 1 1/2 Monaten bei uns ist. Wir haben ihn direkt aus unserem Urlaub mitgebracht.
      Im Grunde genommen ist Louis ein freundlicher Hund doch in manchen Situation kommt es dazu, dass er fremde Leute anbellt und knurrt. Bisher haben wir folgende Gemeinsamkeiten der Situationen festgestellt: wir als Besitzer sind gerade in der Hocke oder sitzen auf dem Boden und sind somit stationär und für ihn vielleicht schutzbedürftig. Dann läuft eine Fremde Person an uns vorbei z.B. im Park, im Treppenhaus oder spricht uns auch an z.B. vor kurzem geschehen im Zug mit der Schaffnerin. Dann fängt er an zu bellen und zu knurren.
      Bisher haben wir ihn deutlich mit seinem Abbruchsignal "NEIN" korrigiert oder auch mit Körperlichkeit (Anrempeln, wegdrücken, an die Schnauze greifen) agiert. Dies hat jedoch keinen nachhaltigen Erfolg. Natürlich sind diese Situationen sozial nicht tragbar, da wir auch Angst vor Konsequenzen haben z.B. wenn sich Nachbarn durch ihn bedroht fühlen im Treppenhaus.
      Was könnten wir noch tun? Einfach aufstehen in der Situation?

      Vielen Dank schonmal fürs Lesen!

      LG
      Jeyjo & Louis

      in Hundeerziehung & Probleme

    • Junghund bellt und knurrt

      Hallo,   Loki 6 Monate hat ja doch schon einiges durchgemacht. Op, schlechte Aufzucht usw.   Er ist immer sofort sehr gestresst, deswegen fahren wir die Aktivitäten sehr runter.   Leider zeigt er wirklich unschönes Verhalten.   Ich nenne mal ein paar Beispiele:   Meine Hündin liegt auf dem Sofa und schläft. Er kommt an trampelt auf ihr rum und lässt sich auf sie fallen. Sie ist dann genervt, zeigt es ihm aber nicht. Also kein Knurren, kein Maßregeln meist geht sie einfach. Will ich sie schützen und verbiete es, brummt ( Knurren ist es nicht wirklich) und bellt er mich aus.   Da weiß ich dann meist nicht wie ich reagieren soll. Noch mehr schimpfen oder ein Nein bringen ihn noch mehr auf und er bellt sich ein. Was ab und zu hilft ist ignorieren und gehen. Er legt sich dann meist grummelnd hin.   Im allgemeinen versucht er die Hündin ständig zu Maßregeln. Sie darf eigentlich nichts. Nicht in den Garten außer sie spielt mit ihm, aber so wenn er daliegt springt er auf macht sich groß und treibt sie in die Wohnung. Das unterbinde ich nun schon, er bleibt an der Leine.   Wie gesagt er zeigt noch mehr unschönes Verhalten. Bei Langeweile wird gewinselt, er trampelt über alles und jeden drüber.  Er hat panische Angst vor anderen Hunden. Das liegt aber zum großen Teil an seiner schlechten Hüfte, er verbindet andere Hunde mit schmerzen. Er schreit immer noch sehr viel und hinkt trotz Medikamente und wenig starker Belastung.   Auch ich werde kontrolliert, er schaut immer wo ich hingehe. Meist bleibt er liegen, schaut mir aber nach. Alleine bleiben klappt kaum. Höchstens 15 min dann fängt er an Sachen zu zerlegen. Das ist aber mein kleinstes Problem.   Mir tut er wahnsinnig leid. Ich frage mich immer, ob es Sinn macht mit ihm. Ich komme sehr an meine Grenzen mit ihm, wir gehen nun zur 4 Hundeschule, keiner ist in der Lage uns gerade weiter zu helfen. Die 3 vorherigen waren zu voll und gingen wenig auf seinen speziellen Fall ein. Von wegen lassen sie ihn einfach mit den anderen Hunden spielen.   Ja spielen schon, aber kein wildes getobe und Gerenne er Lahmt und winselt dann.   Wir wollen ihm wirklich ein schönes Leben ermöglichen, aber gerade weiß ich nicht Weiter.   Zum Abschluss noch: wären des Schreibens hat sich meine Hündin zu meinem Sohn (15Jahre) gelegt. Loki kam und wollte sie vertreiben von ihm. Er hat gesagt Loki ab. Da wurde mein Sohn ebenfalls angeknurrt.   Danke fürs auskotzen und evtl. Tips nehme ich gerne.        

      in Junghunde

    • Hund bellt Herrchen an

      Hallo, wir haben ein Problem. Bacu, knapp sieben Monate, seit drei Wochen bei uns, bellt seit einigen Tagen in der Nacht, wenn er etwas hört. Er hat sein Bett neben meinem. Jetzt ist es so, dass mein Mann öfter später ins Bett geht. Wenn Bacu ihn dann hört, fängt er an zu bellen. Das geht so weit, dass er auch laut bellend auf ihn zuläuft, wenn er das Schlafzimmer betritt. Das selbe Phänomen gibt es auch am Morgen wenn er zur Arbeit geht und sich fertig macht. Gestern hat er ihn auch angebellt, als er ins Wohnzimmer gekommen ist während wir ferngesehen haben. Mein Mann tut ihm aber nichts und tagsüber ist das nie so. Auch wenn er von der Arbeit kommt ist nichts. Bacu hat das immer nur nachts. Ich muss dazu sagen, dass er generell die Dunkelheit nicht mag, er ist auch etwas vorsichtig, wenn es nachts noch mal zum Pipi rausgeht. Ist das die Angst vor der Dunkelheit? Was ist da los? Wie kann ich das in den Griff kriegen?    Bine

      in Junghunde


×

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.