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Hundeforum Der Hund
Caro73

Immer wieder Verdauungsprobleme

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Hallo liebes Forum,

 

unser 7 Monate altes Mischlingsmädchen hat immer wieder Probleme mit der Verdauung. Wir sind von RealNature über Wolfsblut jetzt bei Loisachtaler gelandet. Meiner laienhaften Meinung nach ein gutes Futter. Sie bekommt 400gr. verteilt morgens und abends. Hin und wieder Rinderhautsticks. Aber das Geschäft ist immer anders! Oft immer kleine Portionen, dann wieder richtig viel und am Ende flüssig. Aktuell schmatzt sie viel beim Einschlafen und pupst auch stinkend. Heute morgen hat sie nüchtern 2 x etwas Flüssigkeit erbrochen. Evtl. hat sie ein wenig Schnee geleckt - aber wenn nur minimal. Ist das bei Hunden immer so durchwachsen? Oder normalisiert sich das beim Älterwerden? Sonst geht es ihr gut, aber der Bauch stresst mich immer.

Danke für Tipps!

Caro

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Das Loisachtaler ist sicher ein sehr gutes Futter - vielleicht bekommt deinem Hund aber die fast reinfleischlastige Ernährung nicht. Zudem spricht das Schmatzen und Spuken für Sodbrennen. Auch das kommt vom vielen Fleisch. Das fährt die Produktion der Magensäure hoch. Da würde ich auf jeden Fall für mehr Kohlenhydrate sorgen. Und Rinderhautsticks nur am Vormittag, ansonsten, besonders abends, Kekse.

Hunde haben eine andere Verdauung als Wölfe - sie verdauen Kohlenhydrate. Manchem Hund bekommen sie besser als zuviel Fleischanteil in der Ernährung.

Probiert es aus.

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@gatil ... welches Futter wäre deiner Ansicht nach für uns empfehlenswert? Ich bin inzwischen echt überfragt... Also Kohlehydrate heißt dann z.B. mehr Kartoffeln und Reis oder? Weil Getreide scheint ja Teufelszeug zu sein.. Ich kenn mich nimmer aus.. 😖

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Getreide ist kein Teufelszeug - wenn es deinem Hund bekommt. Das wird zwar von einigen Hundehaltern vehement so vertreten (von wegen Wolf und so...) und es gibt auch Hunde, die kein Getreide vertragen, aber bei den meisten funktioniert es sehr gut, besser als eine Reinfleischernährung mit wenig Gemüse.

Du kannst ja mal kleinere Mengen von verschiedenen Sorten kaufen - Reis, Haferflocken, Mischungen mit Getreide, Pseudogetreide, was immer dein Zooladen so anbietet und es unter deine Dosen von Loisachtaler mischen.

Niemand hindert dich zudem daran, wenn du für dich Nudeln, Kartoffeln, Reis etc. kochst, für den Hund etwas mit zu kochen (Salz ist kein Problem) und auch so für mehr Kohlenhydrate zu sorgen.

Man muss es ausprobieren.

Wir kommen hier mit drei Hunden sehr gut so klar.

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Ich glaube, dass Dosenfütterung häufig für Durchfall verantwortlich ist. Ich habe es bei meinen Hunden auch versucht, weil es mir natürlicher vorkommt als Trockenfutter. Bisher hat es keiner von ihnen vertragen. Bei Umstellung auf Trockenfutter war das jedesmal sofort weg mit dem Durchfall. Ich habe dann länger ausschließlich gebarft. Auch da gab es keinen Durchfall. Inzwischen füttere ich phasenweise Trockenfutter, und dann wieder roh. Das wird alles prima vertragen. 

Nur mischen sollte man Dosenfutter und Trockenfutter nicht. Ich würde versuchen umzustellen.

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Zum Thema Futter kam ja schon einiges.

Bitte auch an Darmparasiten denken (Würmer, Kokzidien, Giardien....)

Das Pupsen ist durchaus ernst zu nehmen. Fehlgärungen zeigen an, dass mit der Verdauung etwas gar nicht stimmt.

@gatil hat da schon Recht. Du musst ausprobieren, was dein Hund am besten verträgt.

Aber mach' bitte langsam, denn auch abrupte Futterwechsel können die Verdauung ganz schön durcheinander bringen.

Nach meinem Wissensstand sollten immer mind. 5 Tage für eine schleichende Umstellung eingeplant werden.

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Wurde schon mal auf eine Unverträglichkeit getestet? Das würde mir auch noch einfallen, da hatten wir immer wieder Probleme, bis wird gemerkt haben, dass wir das Rind (und wohl auch den Mais) weglassen müssen.

 

Und kann mich nur anschließen, an Getreide ist nix schlechtes, nach neusten Studien mache ich mir eher bei getreidefreiem Futter etwas Gedanken (was wir auch nicht selten geben, aber nicht, WEIL es getreidefrei ist). Schau einfach, was vetragen wird, wünsche euch viel Erfolg!

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Unsere Stellina hatte seit längerem starke Verdauungsprobleme .. breiiger gelblicher Stuhl.. Blähungen und dann ganz plötzlich Blut im Stuhl.. Darmentzündung.. Pankreasbeteiligung.. 4 Tage Tierklinik.. Futterumstellung auf Royal canin Allergy.. seitdem alles wieder gut.. empfindlich.. muss dieses Futter bis zum Lebensende fressen.. Stellina ist 10.. Labradormix

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Danke für Eure Antworten. Phänomen ist ja auch, dass sie z.B. 2 Tage festen und auch wenig Kot hat, und dann z.B. heute morgen wieder eine weiche Wurst und dann nur noch Brei - wir geben jetzt eine Kotprobe ab und sehen mal, was dabei rauskommt. Aber die Tierärztin meinte schon, dass es sich eher nach Unverträglichkeit anhört und wir anfangen sollten mal 3 Tage dasselbe Futter zu geben, ohne Leckerlis usw., und dann weiter durchwechseln. Man könnte schnell feststellen, worauf sie dann reagiert. Anfangen werden wir mit Pferd, das hatte sie noch nie.

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