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Hundeforum Der Hund
Mark

Artgerechte Beschäftigung für Menschen

Empfohlene Beiträge

Gerade eben schrieb Holo:

Es gibt ja auch Studien, die zeigen das Mädchen in Mathematik Tests schlechter abschneiden wenn die Kinder ihr Geschlecht auf dem Blatt vermerken müssen.

 

Bei mir ist es seit Jahren ausgewogen. Auch in Physik. 

 

so weit

Maico

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Artgerechte Beschäftigung?

Setzt das voraus, dass alle Individuen einer Art gleich ticken? Dass alle Spass an den gleichen Beschäftigungen haben? Dass alle das Gleiche brauchen?

Nee, sicher nicht.

Nicht beim Menschen.

Bei Tieren neigt man schon eher zu dieser Annahme. Das ändert sich glücklicherweise zum Besseren. Langsam.

 

Ich glaube, dass eine artgerechte Beschäftigung Freiheit im Tun voraussetzt.

Zu Zeiten der "arterhaltenden Lohnarbeit" ist diese Freiheit naturgemäß beschnitten. Und erstreckt sich wohl weitgehend auf die Freizeit.

Im sogenannten Ruhestand ist im Idealfall Freiheit ohne Ende vorhanden.

Nur sind dann manche Menschen entwöhnt und schaffen sich neue Zwänge.

 

Die Beschaffenheit der artgerechten Beschäftigung ändert sich mit der Lebenssituation.

In jungen und den mittleren Jahren "jagt" der Mensch vielem nach, was er für unerlässlich oder erstrebenswert hält.

Wird man dann älter und materiell "satter", verschiebt sich die Wertschätzung mancher Lebensumstände völlig.

 

All die kleinen Mosaiksteinchen der jeweiligen Beschäftigungen sind wohl "artgerecht". :think:

 

"Artgerechte Beschäftigung" .... was ist das?

Ich weiß es nicht.

Für mich ist das eine Frage mit großer philosophischer Tiefe.

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Artgerechte Beschäftigung hat meiner Meinung nach mit vielen Sozialkontakten zu tun. Und damit meine ich nicht fremde Menschen auf der Straße, da sind Menschen Hunden gar nicht so unähnlich :)

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so weit

Maico

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vor 2 Stunden schrieb mikesch0815:

 

Bei mir ist es seit Jahren ausgewogen. Auch in Physik. 

 

so weit

Maico

 

Du bist ja auch  ein Kerl 😂😂😂

 

 

 

Und bei deinen Schülern so ?

😁

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Artgerecht auf den Menschen umgelegt, wird es so auch nicht geben, glaube ich. Es wird, genau wie beim Hund, ein Konzept herhalten müssen, dass auf jeden einzelnen Menschen zugeschnitten wird.

 

Individuelle Ernährung, viel Bewegung (der Mensch ist nicht zum Sitzen gemacht), je nachdem, wie man ausgelegt ist, gefördert werden, sich selbst aber auch fordern. Zeiten von Ruhe sollten von hochtourigen Zeiten abgelöst werden. Auch mal Stress aushalten können usw.

Insgesamt leben wir heute viel zu bequem. Ständig steht alles jederzeit zur Verfügung und man verweichlicht vielleicht auch zu schnell.

 

Und natürlich ist auch ein gutes Umfeld und soziale Kontakte wichtig.

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DIE artgerechte Beschäftigung für Menschen gibt für mich es genau so wenig wie es DIE artgerechte Beschäftigung für Hunde gibt.

 

"Artgerecht" hat meiner Meinung nach immer etwas mit dem Individuum und dessen ureigenen Neigungen, Bedürfnissen und Talenten zu tun:

Für den Border mag Schafehüten (ersatzweise evtl. Treibball) artgerecht sein, für den Jagdhund die jagdlich geführten Aufgaben (evtl. ersatzweise Mantrailing und diverse Formen der Sucharbeit), für den Retriever die Dummyarbeit ... etc. ...

 

Für den musikalisch begabten Menschen kann z.B. das Spielen eines Instrumentes artgerechte Beschäftigung sein, für den entsprechend sportlich Begabten Fußballspielen, für den Naturliebhaber Wanderungen oder auch die Pflege eines Gartens, für den hochbegabten Denker die Schachkarriere, für Extrovertierte das Leben mit vielen Freunden, etc. ...

 

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"Artgerecht" ist nur was, was Menschen behaupten, um Anderen etwas überzustülpen.

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vor 28 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

"Artgerecht" ist nur was, was Menschen behaupten, um Anderen etwas überzustülpen.

 

wie meinst Du das ... ? ;)

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Entweder nutzt man es als Label, um die eigene unzulängliche Haltung einer anderen Art zu legitimieren, oder man zwingt dieser die eigenen vorgestellten Bedürfnisse auf. Die Art selber darf nicht mitreden, die ist Projektionsfläche.

Dabei wäre "artgerecht für Menschen" eigentlich die einzige Definition, die einigermassen Sinn ergibt, weil da Bedürfnisse wenigstens nachempfunden werden können.

Die Antwort "das ist individuell" ist dabei prinzipiell völlig richtig und der Verdacht besteht, dass das andere Arten ganz ähnlich sehen. Dennoch gibt es artübergreifend glaube ich einen ziemlichen Konsens darüber nicht brutal getötet und gefressen werden zu wollen.

Noch nicht einmal dieses Grundprinzip berücksichtigt die menschliche Definition von vermeintlich artgerechter Haltung.

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