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Hundeforum Der Hund
NeoGuinness

Eilt: Planloses Markertraining mit Angsthund

Empfohlene Beiträge

Ein unsicher ängstlicher hund braucht erstmal Ruhe und Strukturen, in denen er nicht Angst erlebt. Vorher braucht man auch weder mit einem markerwort noch mit Wasserflaschen ankommen. 

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(bearbeitet)
vor 2 Stunden schrieb Alyfee:

Deiner Beschreibung nach klingt es für mich so, dass der Besitzer unbedingt möchte, dass der Hund tut, was er will. Gleichzeitig versteht er aber nicht, was der Hund eigentlich ausdrückt und welche Bedürfnisse er hat.

 

Den Eindruck habe ich auch ... :wacko:

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vor 3 Stunden schrieb Alyfee:

Deiner Beschreibung nach klingt es für mich so, dass der Besitzer unbedingt möchte, dass der Hund tut, was er will.

 

Das wollen doch die meisten Hundehalter und alle Hundeneulinge. Insbesondere, wenn ihre Hunde Menschen zwicken. 

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vor 1 Minute schrieb NeoGuinness:

 

Das wollen doch die meisten Hundehalter und alle Hundeneulinge. Insbesondere, wenn ihre Hunde Menschen zwicken. 

mein Hund  "zwickt"    auch Menschen.

 

Ein "10 min" Training ist nun  wirklich unsinnig.

 

Du gehst da wirklich ein Risiko  ein.

Und glaubst  Du wirklich,  dem   HH,   der   jeden  Tag dieses Risiko, diese negative   Erfahrung mit seinem Hund durch lebt,in 10min. eine neue Sichtweise bei zu bringen?

 

Ich denke, ein  Hund,   der Menschen angreift,   braucht erst  mal  ein  gutes ,positiv aufgebautes  Maulkorbtraining.

Und   der HH braucht einen Trainer/in an seiner Seite, die/der ihm die notwendige Sicherheit vermittelt und die Ursache für  das Fehlverhalten des Hundes findet.

Dann erst wird HH wie Hund richtig geholfen werden können.

 

Wenn HH dafür nicht  einsichtig ist und die notwendige Geduld mit bringt, kann man  als Außenstehender  gar nicht helfen.

 

Klingt wahrscheinlich überheblich, aber ich  weis, wo von ich schreibe.

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(bearbeitet)

Also dir geht es nur um die Erstbegegnung?

Da würde ich einfach freundlich begegnen, in die Hocke gehen, beschnüffeln lassen. Mit den beiden spazieren, Käse dabei haben.Ruckartige, plötzliche schnelle Bewegungen- das braucht glaube ich Monate bis Jahre, bis das nicht mehr auslöst, wenn das tiefe Beunruhigung bei ihr hervorruft. Das kann man nur sehr langsam und beständig desensibiliseren- mit genug Abstand natürlich.

Dazu muss sie aber die Gewissheit haben, dass Herrchen für Sicherheit sorgt. Momentan macht er das Gegenteil.

Das braucht viele gute Erfahrungen und viel Gegenkonditionierung. Wenn sie Zerrspiele mag, würde ich damit belohnen, das entstresst mehr durch die Bewegung und lenkt ihren Bewegungsdrang um. Wahrscheinlich hilft es ihr auch, wenn Herrchen einfach früher reagiert (Zeigen/Benennen) und in solchen Situationen ruhig "durchkommentiert" und lobt. Das bestätigt sie darin, dass sie in dem Moment das Richtige macht und wenig Handlungsbedarf herrscht.

 

Das ist ja das Fiese, dass Meiden so schnell geht, und dass man erst nach einer Weile sieht (die meisten ignorien das ja dann und stellen keine kausale Verbindung her:() was für Schäden das anrichtet. positiv dauert länger, erlagert aber das Problem nicht und wirkt nachhaltiger .

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"Angsthund" liesst sich für mich anders, Kontrolletti joa, soll durchaus bei Schäfern maal vorkommen, im Gegensatz zu "echten Angsthunden" zeigt sich das dann auch u.U. bei genug "Wichtigerem"/Ablenkung nicht. Ein Angsthund switcht imho nicht so leicht. Und Unsicher bedeutet ja nicht Ängstlich sondern Planlos/überfordert. 

 

Ohne herauszufinden, was der Hund eigentlich will kann alles ordentlich nach hinten losgehen.

 

Wenn sie merkt, daß sie es ist, die dich mit "Stimmung" lenkt könnte es sich auch Nachteilig auf das Vertrauen auswirken, oder das Verhalten verstärken. Ein Planloser Hund braucht doch in der Regel etwas mehr Hilfestellung/ Begleitung und möchte gar kein "Entscheider" sein, und einem Kontrolletti die Aktion zu überlassen und nur zu Re-agieren bzw sich wegschicken zu lassen wird er vermutlich ganz toll finden, aber das ist wohl eher nicht das Lernziel. 

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Danke, das hat mir sehr weitergeholfen. Ich fahr im Grunde gleich los und weiss nicht, ob ich hier nochmal einen Blick reinwerfen kann. Wünscht mir Glück. Ich werde später berichten.

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vor 1 Stunde schrieb pixelstall:

Wenn sie merkt, daß sie es ist, die dich mit "Stimmung" lenkt könnte es sich auch Nachteilig auf das Vertrauen auswirken, oder das Verhalten verstärken. Ein Planloser Hund braucht doch in der Regel etwas mehr Hilfestellung/ Begleitung und möchte gar kein "Entscheider" sein, und einem Kontrolletti die Aktion zu überlassen und nur zu Re-agieren bzw sich wegschicken zu lassen wird er vermutlich ganz toll finden, aber das ist wohl eher nicht das Lernziel.

Ich vermelde mal Zweifel an dieser These und habe selber einen Hund, dem extrem an berechenbarem Verhalten liegt.

Einem Hund , dem Zweifel aufkommen, ob eine Situation nicht gerade kippt und der handeln will, der WILL handeln.

Das wichtigste Element ist dann nicht ein Halter, der Handeln verbietet, sondern der vermittelt, dass nicht ALLEINE gehandelt werden muss.

TEAMWORK, TEAMPLAYER.

Der Hund will nicht kontrollieren, er will sichergehen, daß nichts Unberechenbares geschieht und es gefährlich wird. Deshalb wird er alles Vertraute, Ungefährliche, Nette usw. auch dankbar annehmen.

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Genau berechenbares Handeln, darum geht es doch, einem Hund der keinen Plan hat, die Entscheidungen zu überlassen ist doch das Gegenteil davon. Von unfreundlich hat doch auch keiner was gesagt ?? 

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vor 2 Minuten schrieb pixelstall:

die Entscheidungen zu überlassen ist doch das Gegenteil davon

Beide treffen Entscheidungen zusammen. Der Hund merkt immer schneller als der Mensch, deshalb Teamwork, Hund zeigt an/meldet, darauf handeln BEIDE zusammen, die ENtscheidung ist ein Kompromiss- findet der Hund etwas sehr gruselig und signalisiert das, dann soll dr Mensch ihn nicht dazu zwingen sich nähern zu müssen, dann laufen sie in gewissem Abstand vorbei z.B..

Der Hund entscheidet, daß etwas nicht in Ordnung für ihn ist und dass etwas unternommen werden muss. Der Mensch schlägt dann, die Belange des Hundes berücksichtigend, eine Handlung vor, die dann beide zusammen durchführen.

 

Da ist ein riesiger Unterschied zwischen "nicht die Entscheidungen treffen" und "nicht alleine die Entscheidungen treffen".

Ersteres ist allein durch die bessere Wahrnehmung des Hundes schon nicht möglich. Er wird deutlich sicherer, wenn er weiss, dass seine Belange gehört werden wollen und dass er nicht im Stich gelassen wird. Oft wird leider einfach verlangt, dass es ignoriert werden soll und dass der Hund gar nicht eagiert. Das ist einfach verkehrt für einen Hund. der grossen Drang verspürt etwas zu machen. Der will das, und dann soll er anzeigen und zusammen etwas unternehmen.

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      in Hunde im Alter


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